Enlil hat geschrieben:Seh das hier jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit und riech den Geruch nach Pisse schon am Anfang des Blocks.
Als ich noch zur Schule ging hab ich auch täglich Penner geseh an der Bushaltestelle, weil sie da rumgelungert und gesoffen haben (in der nähe gabs n Kloster wo man sie gefüttert hat)
Die Haltestelle roch auch nach Pisse...
und das waren noch Zeiten als der Staat noch relativ die Spendierhosen anhatte.
Du malst da ein ziemlich verkehrtes Bild vom US Militär finde ich.
Bei dir kommts so rüber als sei es ne Absteige für den Abfall der Gesellschaft
Ich habe nun schon genügend Soldaten kennengelernt um zu behaupten, dass da viele Beweggründe für die Berufswahl mitspielten.
Motivierte Leute mit Sinn für Tradition, mit der Überzeugung, dass sie das richtige und notwendige tun.
Leute, die intelligent sind, eine gute Bildung genossen haben (in der tat oft mit akademischen Grad womit ich nicht gerechnet hatte) und eine hohe Qualifikation besitzen... Leute die sich freiwillig teilweise bis zu mehrere male für weitere Touren im Krieg gemeldet haben.
Auch habe ich mitbekommen, dass man versucht Leute, die moralisch untauglich sind für Militärdienst schon in der Grundausbildung auszusortieren.
Im Gegensatz zu Rekrutierungsbüros, deren Aufgabe es ist möglichst viele Leute anzuwerben, haben die Ausbilder das Ziel voll einsatzfähige Soldaten zu selektieren und produzieren, die nicht ihre Kameraden gefährden, wenns mal brenzlig wird.
Weiterhin hat der Beruf Soldat gerade in den USA nicht wenig Prestige
Soldat ist kein Beruf wie Allen andere!
In der Tat... im positiven Sinne.

Deshalb finde ich es schade, dass viele Leute so undankbar sind.