@ AJM/FTL
oh mann... ich glaub ich les nicht richtig
Die art , wie du über den Kamm scherst , ist wohl einzigartig....
In begrenztem Maße muss ich dir Zugeständnisse machen:
Es gibt heute definitiv zuviele Krankenkassen. Der Bürokratrische Unsinn stapelt sich damit, dass AOK und Konsorten das Geld zum Teil zum Fenster rauswerfen (warum muss ein AOK Gebäude einen Springbrunnen haben und nachts beleuchtet werden?? ).
Aber andererseits ist Merkels Vorschlag alles auf eine Krankenkasse zu reduzieren genauso mist, denn ein Monopol ist immer schädlich. Wenn ich nichtmehr die Wahl habe, kann man mit mir machen was man will, denn ich habe keine Alternative....
Eine Begrenzung auf 15 Krankenkassen sollte doch ausreichen, um dem bürokratischen Teufel das rennen zu lehren.
aber mal konkret:
Deine Vorstellung von Auflösung, beitragsrückzahlung usw kannste vergessen! Keiner würde seine Beiträge zurückbekommen weil die Gelder im Umlauf sind und schon vorher verplant werden.
ach was, überhaupt der Gedanke ist absurd, völlig lächerlich überhaupt darauf einzugehen.
Schau mal in die USA, da ist es schon halbwegs so mit der Sozialversorgung, und da will ich nicht leben müssen!
Eine Hypothek aufs Haus, weil du dir das Bein gebrochen hast ? Deine Familie quasi mittellos weil du dir die Krebsbehandlung nicht leisten kannst? nee danke, ohne mich.
Und dein Schuldzuweisendes Denken ist absurd. Unfälle heissen nicht umsonst unfälle. Da muss nicht zwangsweise jemand wirklich schuld sein.
Zudem: kannst du den Schuldigen immer finden?
Wenn dir der Reifen auf der Autobahn platzt, weil irgendein Idiot seinen Scheiss dahingelegt hat und du daraufhin n Unfall baust, bist du dann schuld? Wen willst du da verklagen, um deine Versorgung zu sichern?
Schonmal dran gedacht, dass auch DU mal alt wirst und nicht mehr arbeiten KÖNNEN wirst? Nicht weil du zu gebrechlich geworden bist, sondern weil du ab 50 zum "alten Eisen" gehörst! Glaubst du ein 50+ Jähriger findet heute einfach so nen Job? Völlig gleich wie qualifiziert er ist, er gilt heute eben als alt, und muss sich 3 fach anstrengen was zu finden.
Der Zustand ist heute schon kathastrophal genug.
Schau mal nach polen, wo die leute billige parfums stehlen und sich damit besaufen weils ihnen scheisse geht.
Währenddessen gibts leute, die nie n Finger für irgendwas krumm machen mussten, aber in Saus und braus leben, während andere sich totschufften müssen, und denen willste jetzt auch noch die soziale versorgung wegnehmen? Schonmal dran gedacht, dass es heute schon leute gibt, die aufgrund ihres niedrigen Lohns nicht zum Arzt gehen , obwohl sie krank sind? Sie können sich einfach keine Medikamente leisten, und diese leute gehen arbeiten!
Schonmal dran gedacht, dass wir ein Nachwuchsdefizit haben? Liegt einfach mal daran, dass man sich jetzt schon kaum ein Kind leisten kann. Ohne soziale Unterstützung kannste das aber ganz vergessen!
Der Witz ist doch, dass nicht jeder die "kariereleiter" hochklettern kann, denn es gibt "da oben" nicht unendlich viel Platz.
Heutzutage werden Arbeitsplätze rationalisiert, um das Volk zu demoralisieren und zu niedrigeren Löhnen zu zwingen, und das wird so weiter gehen, während milliardengewinne eingefahren werden - mit Hilfe der Arbeiter, die dafür lächerlich entlohnt werden. Ohne die Arbeiter hätten die Konzernführer GARNIX, aber dieser Umstand wird nicht gewürdigt. Da ist ja wohl soziale Absicherung das allermindeste.
Ich hab noch tausend andere Punkte, die dafür sprechen, dass deine Denkweise total kontraproduktiv ist.
Dein Vorstellungsvermögen in Sachen Konsequenzen reicht scheinbar nichtmal bis zum nächsten Gartenzaun....
Das sind alles Argumente, die solchen schmecken, die bereits in einer guten Position sitzen. Aber geh mal auf die Straße... schau dir mal das Elend an, wie es heute schon herrscht.
Sich hinzustellen, und jeden für sein Schicksal selbst verantwortlich zu machen, ist totaler Schwachsinn.
Man lebt nicht alleine auf diesem Planeten, d.h. mein Schicksal ist auch von Entscheidungen anderer Abhängig, da kann ich noch so dolle studiert haben. Desshalb kannst du den Artbeitslosen z.B. nicht nachsagen, sie hätten in der Schule besser aufpassen sollen. Sag das mal nem Arbeitslosen Lehrer (gibts genug) und lass dir anschließend ordentlich die Fresse vermöbeln, für die Frechheit.
In Zukunft ist nichtmal abgesichert, dass jeder studieren kann - die Kostenfrage mal wieder. Da ist also nix mit "Selber schuld", denn die ELtern kann man sich nicht aussuchen! Ergo: Die armen bleiben arm und die reichen werden reicher. EIn Ausbruch aus dem System hätte dann eher mit Glück als mit Können zu tun.
Wofür leben wir in einer Gemeinschaft? Wofür hat der Mensch sich eine Sozialstruktur aufgebaut (Städte, Wirtschaft, Wissenschaft usw) ?
Damit wir uns gegenseitig bekämpfen? Das Recht des Stärkeren? Ist es nicht schon krass genug, wie es heute abläuft? Ist es nicht krass genug, dass Kapital heute wichtiger ist , als Menschenleben?
Ich dachte, wir hätten unsere Gesellschaft dafür aufgebaut, damit es allen irgendwie gut gehen kann. Ansonsten könnten wir auch wieder Jagen gehen, ich glaube dann gings uns besser.
Ach was, wozu überhaupt gesellschaft?
Wie wärs denn gleich mit Anarchie , he? Lasst uns alle Waffen kaufen und uns gegenseitig abballern, der stärkste gewinnt alles....haben wir jedenfalls mehr davon, als wenn wir Jahrelang irgendeinem Arbeitgeber hinterherknechten müssen, der unsere Arbeitszeit derart beschränkt, dass wir praktisch kein Leben mehr haben. Es gibt heute schon leute, die 1 Vollzeit und 2 Teilzeitjobs brauchen, um gerademal über die Runden zu kommen, weil man für jeden Scheiss bezahlen darf, bzw doppelt und dreifach bezahlt. Wozu bezahl ich Krankenversicherung, wenn ich einen Großteil meiner Kosten selbst decken darf?. Wozu zur Hölle, wenn ich einen Kredit aufnehmen muss, um mir die Zähne machen zu lassen?
c)
Hohe Schädigung durch Mißbrauch
Versicherungsleistungen für Ausländer und deren Angehörigen, ohne entsprechende Einzahlungen
Bedienungsmentalität der deutschen Bevölkerung (die meisten Arztbesuche in Europe)
mann mann, was ne Einstellung. Schonmal dran gedacht, dass da einige "wirklich" Krank sein könnten, bzw behandlung brauchen??
Mißbrauch gibts überall und ist natürlich schädlich, aber hier mal wieder Ausländer und Angehörige reinzubringen stinkt mir einfach zu rechts. Gibt genug deutsche, die ebenfalls nix tun. Und wiedrum andere, die eben keine Perspektive haben und somit nicht die Chance zur Integration bekommen. Es ist nunmal nicht jeder irgendwo hochbegabt und kann sich quasi einen Job garantieren. Bei den Entlassungswellen der letzten Monate ist doch klar, das viele keine Jobs finden können, wenn keine da sind, wurden ja gestrichen. Die konditionen des Arbeiten gehens werden immer schlechter, Arbeit zu haben quasi beinahe ein Privileg.
ich glaub ich schreib mal n Buch...
wie ich lernte meinen Herren zu lieben
Schonmal die Nachrichten der letzen Tage gelesen? Den Vorschlag mitbekommen, dass einem Krankheitstage vom Urlaub abgezogen werden sollen? Da siehst du doch in welche Richtung das Ganze geht.
Viele Menschen sind aufgrund des Drucks eh schon psychisch krank. Wenn ich nun Angst um meine Erholung haben muss, weil ich krank werde, ist doch der Psychodruck vorprogrammiert. Nicht nur, dass viele dann trotz Krankheit arbeiten gehen müssten (und damit weiter die Krankheit verbreiten würden - toll ) , sie würden daraufhin noch kranker werden , denn die Psyche bestimmt das fleischlliche Wohl im gleichem Maße.
1. Semester Psychologie: Wer depressiv und hoffnungslos ist, wird um ein vielfaches leichter krank - ist bewiesen. Die Folge wäre also, dass daraufhin die Zahl der Kranken noch steigen würde, ganz zu schweigen davon, dass wir uns Psychopaten heranzüchten.
blah blah blah, weiss garnicht wo ich noch anfangen und aufhören soll...
Wenn unser Zusammenleben nicht sozialer wird, wird es Aufstände geben... Diejenigen, die am Ende der Kette stehen werden aus Verzweiflung nicht aus dem Kreislauf ausbrechen zu können amok laufen.
Je unzufreidener die Gesellschaft ist, um so höher ist das Risiko, sich echte Feinde zu schaffen, wenn man einer von denen ist, die die unzufriedenheit schaffen. Ich sage echt mord und Totschlag vorraus. Und ich werde mittendrin stehen , wenns soweit ist, versprochen.
Wenn man nichtmal anständig leben kann, ist das Leben nicht lebenswert.
In einer Quasi-Sklaverei zu leben (wie es heute schon der Fall ist) ist schon kaum lebenswert.
Wie weit soll ich ausholen? Bei der Tatsache, dass man sich als low end- Verdiener sowiso schon von schlechter Nahrung ernähren muss, weil man sich die guten sachen nicht leisten kann? --> siehe Krankheiten.
Bei der Tatsache, dass man sich kaum um seine Kinder kümmern kann, wenn man sie sich leisten kann, weil man in einem 8- 10 Stunden Arbeitstag einfach keine Zeit dazu hat? Ach ja, Kindergärten werden auch schön teuer...
Bei der Tatsache, dass mich mein Arbeitgeber mit jedem Mist unter Druck setzen kann (unbezahlte Überstunden etc).
Und nach deiner Vorstellung soll man also wenns einem eh schon scheisse geht, verrecken, damits den andern gut geht.
Wo lebt man da denn bitte und wozu ???? Welche Lebenszeit bleibt einem denn?
Das ich als Arbeiter für die Fetten faulen Säcke hinhalten soll, die nurnoch ihr Kaital arbeiten lassen, geht so schon auf keine Kuhhaut.
"Today you are freer than ever to do what
you want, provided you can pay for it!"
und das kann man ganz groß schreiben. Die tolle Freiheit unserer Gesellschaft ist nichts wert, wenn man sie sich nicht leisten kann. Schon garnicht, wenn ich kaum Geld zum Überleben habe, weil ich meine soziale Versorgung selber tragen muss.
Sinnlos das weiter auszuführen. Es gibt einfach viel zu viele Punkte an denen man ansetzen kann.
Sozialromantik = der unerschütterliche Glaube daran, daß sozialer Ausgliech und Frieden jegliche Kosten rechtfertigen = Ignorieren des wirtschaftlichen Prinzips
aha, Frieden und Gerechtigkeit sind also nicht den Aufwand wert... klar, die wirtschaftlichkeit geht ja allem vorran... Sagmal tickst du noch ganz richtig? Es geht um Menschen hier! Die kack wirtschaft kann mir gestohlen beliben, ich will leben, und zwar in Frieden !
Ich brauch keine Playstation und keine "Froop-Jogurtbecher" zum leben. Das ist alles Luxus. Nix gegen Luxus, aber wenn der Luxus nur per Wirtschaftsarschkrieche möglich ist, dann pfeif ich drauf!
Ich habe nie n der DDR gelebt (total -wessie), aber so wie sich das heute entwickelt, war die DDR 29 mal besser... Spionage hin oder her, wenigstens ging es den Menschen noch einigermassen gut. Da wart ich auch meinetwegen in ner riesen Warteschlange auf meine 3 Aprikosen fürs Jahr. Scheissegal, hauptsache ich kann zum Arzt, wenn ich krank bin, habe genug um mir ordentliche Nahrung zu leisten und einen sozialen Zusammenhalt mit den Mitmenschen
Bei keinem Tier wirst du eine geplante wirtschaft finden, troztdem leben sie alle. Bei einigen eher umgekehrt, schau dir Bienen und ameisen und sonstwas an. Sie haben alle ein Sozialgefüge. Jeder arbeitet für den anderen mit!
Wir hingegen arbeiten lieber gegeneinander, weil einige von uns so verdammt gierig und herzlos sind - und das wird bestimmt mal unser Untergang - hoffen wir blos, dasses schnell geht....
Nach dreimaligem Durchlesen deines Textes bin ich zu einem Schluss gekommen: Dein Denken ist egoistisch. Hauptsache DIR gehts gut....
Und wenn DU deine Kariere gemanaged bekommst, ist alles in Butter, alles andere sind ja Versager....
au weia mein Freund....