Eure Meinung zu den 1? Jobs

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Rpgmaniac-No1
Retrofan
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Beitrag von Rpgmaniac-No1 »

@Blade

Deine Aussagen scheinen jedenfalls sachlich und nachvollziehbar zu sein. Ich scheine auch tatsächlich nicht genug über die Wirtschaftslage in Deutschland informiert zu sein. Aber ein Mensch sucht schließlich nach Alternativen um seine Lebensperspektiven zu verbessern. Denke das ist verständlich. Ud ich denke 1?Job wäre auch für dich udn alle anderen kein geistlicher Aufbau sondern eher eine Erniedriegung.

Nur laut deiner Aussagen können wir bald einpacken, da wir quasi nur mit Hoffnung auf eine besser Zukunft, leben können anstatt eine Reform zu stellen, die uns die Alternativen auf eine bessere Lebensperspektive ermöglicht.

48% der deutschen Steuern werden von den 10% Spitzenverdiehnern in Deutschland geleistet - der Spitzensteuersatz ist in Deutschland so hoch wie in keinem anderen Land weltweit. Darüber hinaus ist es von Professoren einheitlich und unbestritten bewiesen, dass eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes eine Abwanderung der "Reichen" mit sich ziehen würde, wudurch wir unterm Strich am Ende noch weniger Steuereinnahmen hätten - es wird also durch diese Stammtischforderrung genau das Gegenteil dessen bewirkt, was man eigentlich erreichen möchte, nämlich mehr Steuereinnahmen! Sorry, aber auch ihr müsst solche Tatsache akzeptieren...
Laut deiner Aussage gehört Deutschland zu der endgültigen Kapitulation, da sozusagen Reiche über das Land regieren und alles im Griff haben. Ich frage mich ehrlich wohin das führen soll.

Laut deiner Aussagen müssen halt die Armen das Opfer der Steuereinahmen sein. Also werden die Armen ärmer und die Reichen reicher. Nur glaub mir das endet früher oder später tragisch. Denn ein Mensch ist leider auch nur ein Mensch. Und irgendwann ist das Volk so arm, dass der durchdreht, was früher oder später zu Degeneration des Landes führen wird. Armut bedeutet Degeneration, mehr Gewalt und mehr Verbrechen.

Ich frage mich nur was mit den Steuerhinterzieher ist, bzw. wo das Geld abgeblieben ist. Die dürfen natürlich frei rumlaufen und es werden kaum konsequente Maßnahmen gegen getroffen. Dass es in Deutschland ständig zu Steueraffären kommt, ist jedem bekannt. Mal von den Korruptionen abgesehen.

Also so wie du es beschreibst können wir entweder weiter so leben, sich von den Politikern ausnutzen lassen und Hoffnung haben, das irgendwann sich was ändern wird. Reiche haben die Hand über das Land und dürfen reicher werden. Den Arbeitslosen wird dagegen noch mehr Steuer angehoben und dazu noch die Gelder gekürzt.

Meiner Meinung sollte sich Oskar Lafontaine nur schämen! Keiner von euch hat doch nur eine Ahung davon, wieviel Lafontaine in den letzten Monaten durch Interviews und Fernsehauftritte verdiehnt hat. Und nur darum geht es ihm - und um die Hoffnung darauf, wieder in der Politik Karriere zu machen. Und sollte ihm dies gelingen kann ich euch eines versprechen: Von dem was er heute verspricht, wird er nichts, aber auch gar nichts, halten können....
Zu Lafontaine sollte nur gesagt werden, dass er in der Demo Recht hatte, jetzt unabhängig davon, was er für Pläne schmiedet und warum er zu den Volk schleimt. Dass die Politiker sich nur um ihre eigene Tasche kümmern und um den Stuhl kämpfen anstatt dem Volk zu helfen, ist denk ich mal jedem klar geworden. Wir haben schlielich genug Jahre Politik hinter sich um das jetzt entscheiden zu können. Schließlich wird uns Demokratie nur vorgegaukelt. Idioten werden wählen gehen, sich die Hoffnungen einreden und sich ausnutzen lassen, als auch den Politikern die besten Perspektiven für ihr eigenes Wohlhaben ermöglichen.

So langsam überlege ich wirklich auszuziehen. Denn so wie du es beschreibst, kann man entweder mit Hoffnungen leben (was eigentlich nichts bringt), oder einpacken und in ein anderes Land ziehen. Ich habe z.B jetzt Angst, nach der Schule arbeitslos zu werden bzw. keine Arbeitsstelle zu bekommen. Denn ohne Alternativen kann man logischer Weise schlecht auf bessere Lebensperspektiven hoffen.

@Enlil Stimmt, da hast du auch Recht. Nur bedenke, dass die Reichen so zu sagen das Land im Griff haben, da die Marktwirtschaft quasi abhängig von den "Reichen" ist. Man kann sich dann nur fragen wohin das führen soll. Irgend wann verbleibt es nicht mehr bei einfachen Protesten. Sondern das arme Volk wird zu Waffen greifen und durchdrehen. Ein Mensch ist schließlich auch nur ein Mensch.
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Bullitt
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Beitrag von Bullitt »

Ui, da haben gewisse Leute ja wieder so richtig die Flame-Keule herausgeholt. Bei all der Flamerei wurden doch glatt mal wieder die Argumente vergessen, satt dessen mit Vorurteilen ersetzt.

Mal ne Frage: Woher wollt ihr wissen dass ich so schrecklich reich sein soll? Nur weil ich lieber was tu anstatt rumzujammern?
Ich habe eine Ausbildung angenommen in der ich regelmäßig nach Sachsen muss, etwa 300km entfernt von zu Hause. Ich kriege etwa 400 netto und muss davon Fahrtkosten und Pension bezahlen (Wohnung würde sich nicht lohnen und wäre zu teuer da ich ja manchmal auch nach Berlin muss)... Meine Eltern greifen mir finanziell noch etwas unter die Arme, aber für große Ausgaben fehlt eben das Geld in der Familie. Wir sind froh dass wir das zu DDR-Zeiten geerbte Haus mit kleinem Grundstück unterhalten können und sogar zwei Autos haben können. Es hat schon seinen Grund warum wir nie im Ausland Urlaub machen...
Das soll aber nicht in Gejammer ausarten, im Gegenteil: Wir sind trotzdem zufrieden mit dem Leben. Sicher gibt es in Brandenburg keine Arbeit, mein Vater arbeit in Niedersachsen und meine Mutter in Berlin, sie muss sogar nur etwas mehr als eine Stunde fahren bis sie an der Arbeitsstelle ist. Aber für viele Leute wäre selbst eine Stunde Fahrtzeit schon viel zu weit weg...
Ich hätte auch wie so viele andere sagen können "Es gibt ja keine Arbeit", aber es gibt sie, wenn auch nicht in manchen Gegenden. Die Meisten sind nur nicht bereit, mal ihre Umgebung zu verlassen. Ich hätte auch die Schuld auf den Staat schieben können, ich hätte auch demonstrieren können. Sicher ist es nicht schön, die Woche über aus dem Koffer zu leben, in einer billigen Pension, 300km von der Heimat entfernt. Aber es ist allemal besser als zu Hause rumzugammeln und rumzumeckern über den Staat.
Man muss einfach mal seinen Arsch bewegen, und damit meine ich nicht mal eben auf die Straße gehen und jammern, sondern man muss sich mal _wirklich_ um Arbeit kümmern. Man kann nicht vom Staat verlangen dass er dir eine Arbeitsstelle vor der Haustür gibt. Genausowenig kann man vom Staat verlangen, dass er ein Luxusleben finanziert. Der Staat finanziert das Überlebeben wenn man wirklich nicht mehr selbst überleben kann, und das tut er auch nach der Harz-Reform. Aber solchen Luxus wie PC oder Konsolen (um mal beim groben Thema des Boards zu bleiben) muss man sich eben erarbeiten.

Schon lustig dass gerade im Osten so extrem viel demonstriert wird. Um ehrlich zu sein ist es mir als Ossi etwas peinlich, wie viele meiner "Landsleute" immer noch nicht kapiert haben, dass der Ich-bezahle-alles-Staat nicht überleben kann auf Dauer. Viele hier haben es immer noch nicht realisiert, warum die DDR eigentlich untergegangen ist. Es war nicht in erster Lonie das Regime, es war die immer deutlicher werdene Armut im Vergleich zum Westen. Der Staat DDR war arm, weil er versucht hat, jedem Bürger alles zu finanzieren oder zumindest zu subventionieren. Das geht nicht, aber auch heute haben es viele Leute immer noch nicht gemerkt. Solche Populisten wie Lafontaine oder die PDS gießen da noch Öl ins Feuer...
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XTale
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Beitrag von XTale »

Rpgmaniac-No1 hat geschrieben:@Blade

Deine Aussagen scheinen jedenfalls sachlich und nachvollziehbar zu sein. Ich scheine auch tatsächlich nicht genug über die Wirtschaftslage in Deutschland informiert zu sein. Aber ein Mensch sucht schließlich nach Alternativen um seine Lebensperspektiven zu verbessern. Denke das ist verständlich. Ud ich denke 1?Job wäre auch für dich udn alle anderen kein geistlicher Aufbau sondern eher eine Erniedriegung.
du sollst dich darin ja auch nicht selbst verwirklichen, sondern es ist (für den Fall das du keine Arbeit findest) eine Möglichkeit wenigstens bissarl was sinnvolles zu tun und dafür noch ein paar Euro extra zu bekommen
Stimmt, da hast du auch Recht. Nur bedenke, dass die Reichen so zu sagen das Land im Griff haben, da die Marktwirtschaft quasi abhängig von den "Reichen" ist. Man kann sich dann nur fragen wohin das führen soll. Irgend wann verbleibt es nicht mehr bei einfachen Protesten. Sondern das arme Volk wird zu Waffen greifen und durchdrehen. Ein Mensch ist schließlich auch nur ein Mensch.
Alternativvorschläge? Statt Politikern nehmen wir einfach die Arbeitslosen die bestimmen dürfen? Wäre dann ja ne Rest große Menge, es wäre das einfache Volk, nicht die bösen Reichen... naja... Auch uncool find ich ,)
Und das Problem das es nicht bei einfachen Protesten bleibt - naja, wart mal ab. Im Grunde ja auch nix schlimmes - bis jetzt ging es von einer Gesellschaftsform in die Nächste ja noch nie friedlich, falls jemandem wirklich noch was besseres als Marktwirtschaft einfallen sollte.
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Rpgmaniac-No1
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Beitrag von Rpgmaniac-No1 »

XTale hat geschrieben: Alternativvorschläge? Statt Politikern nehmen wir einfach die Arbeitslosen die bestimmen dürfen? Wäre dann ja ne Rest große Menge, es wäre das einfache Volk, nicht die bösen Reichen... naja... Auch uncool find ich ,)
Und das Problem das es nicht bei einfachen Protesten bleibt - naja, wart mal ab. Im Grunde ja auch nix schlimmes - bis jetzt ging es von einer Gesellschaftsform in die Nächste ja noch nie friedlich, falls jemandem wirklich noch was besseres als Marktwirtschaft einfallen sollte.

So wie es aussieht gibt es zurzeit aber keine Alternativen, das ist ja das tragische dran. Es sei denn man ändert was im politischen System. Dazu wäre aber eine neue Reform nötig und die ist bei mangelnder Alternativen wieder nicht möglich. Dasselbe Spiel seit Jahren. Also bleibt nur Hoffnung übrig...

Außerdem bin ich schon der Meinung dass das Volk früher oder später zu Waffen greift und ausflippt. Revolution hatten wir nicht nur einmal in unser Geschichte. Und unter anderem war auch der Faktor "schlechte Lebensperspektive" der Grund für eine Revolution.
du sollst dich darin ja auch nicht selbst verwirklichen, sondern es ist (für den Fall das du keine Arbeit findest) eine Möglichkeit wenigstens bissarl was sinnvolles zu tun und dafür noch ein paar Euro extra zu bekommen
Stimmt, Arbeit ist Arbeit. Egal welche das auch sein mag.
Um ehrlich zu sein ist die Sache mit dem 1? Job zwar erniedrigend, aber ich würde damit keine Probleme haben, auch wenn es nicht einfach wäre, mit Abitur eine Park zu fegen und Sozialgelder vom Staat zu erhalten. Das ist ebenfalls die Frage der Ambition was aber denke ich, nicht jeder Mensch hat.

Außerdem weiss ich, was "bescheidenes" Leben bedeutet, da ich leider aus einem Land komme, was nicht gerade reich ist. Es geht im Endeffekt nur um die Frage, ob es irgend wann dazu kommen wird, dass sich die Lebensperspektive in Deutschland bessern wird. Ich denke deswegen sidn doch viele aus armen Ländern ausgezogen und nach Deutschland gekommen, um sich bessere Lebensperspektiven zu verschaffen. Aber wenn das so weiter geht, dann gibt es irgendwann keine Unterschiede mehr.
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ActionMad
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Beitrag von ActionMad »

Also Teilweiße kann ich hier nur denn Kopf schütteln...
Wir brauchen diese Reform da ohne sie unser Staat und wir pleite gehen. Man kann nur soviel geben wie man hat. Und zur Zeit haben wir nicht viel! Das Gejammere über diese 1€ Jobs verstehe ich echt nicht. Ich bin nun Lehrling und verdiene umgerechnet auch nicht viel mehr. Ich muss im Betrieb auch jede drecksarbeit machen die anfällt. Wer sich für sollche arbeit zuschade ist soll sich welche suchen! Ein Bäcker z.B. kann auch Schloßer werden oder ein Bankkaufmann kann auch Koch werden. Es hängt nur vom willen ab.
Jeder der jetzt Hochnäsig jammert kann ja auswandern und einem nichtmehr auf der Tasche sitzen. Mal gucken wie es dennen in Russland, Congo oder China ergeht. Wer das nicht vergelichbar findet soll gleich mit dahin. Arbeit ist Arbeit. Wer keine arbeit hat soll nach neuer suchen. Das er für sein Geld solange Jobs für die Allgemeinheit macht halte ich für fair. Ich krieg auch kein Geld fürs nichtstun!
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GeRmAnSnAkE
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Beitrag von GeRmAnSnAkE »

Rpgmaniac-No1 hat geschrieben: Außerdem bin ich schon der Meinung dass das Volk früher oder später zu Waffen greift und ausflippt. Revolution hatten wir nicht nur einmal in unser Geschichte. Und unter anderem war auch der Faktor "schlechte Lebensperspektive" der Grund für eine Revolution.
lol,
in Deutschland eine Revolution? Ausgerechnet hier, wo eine Demonstration erst von 20 Ämtern genemigt werden muss.
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spunky
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Beitrag von spunky »

Rpgmaniac-No1 hat geschrieben:Nur bedenke, dass die Reichen so zu sagen das Land im Griff haben, da die Marktwirtschaft quasi abhängig von den "Reichen" ist. Man kann sich dann nur fragen wohin das führen soll. Irgend wann verbleibt es nicht mehr bei einfachen Protesten. Sondern das arme Volk wird zu Waffen greifen und durchdrehen.
:crazy:

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@ActionMad: *zustimm*
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wer das nicht lesen kann ist doof.
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Rpgmaniac-No1
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Beitrag von Rpgmaniac-No1 »

GeRmAnSnAkE hat geschrieben:
Rpgmaniac-No1 hat geschrieben: Außerdem bin ich schon der Meinung dass das Volk früher oder später zu Waffen greift und ausflippt. Revolution hatten wir nicht nur einmal in unser Geschichte. Und unter anderem war auch der Faktor "schlechte Lebensperspektive" der Grund für eine Revolution.
lol,
in Deutschland eine Revolution? Ausgerechnet hier, wo eine Demonstration erst von 20 Ämtern genemigt werden muss.
Ich habe nicht damit gemeint dass eine Revolution in Deutschland stattfinden wird. Ich wollte nur damit sagen dass das Volk irgendwann es leid hat, wenn ihre Lebensperspektiven immer schlechter werden. Das war nur ein Beispiel darauf dass ein Mensch es irgend wann auch leid hat. Übrigens: Würde sich das Volk in dem Fall überhaupt nichts aus Genehmigungen machen. Die würden es durchziehen und fertig, da wäre ihnen eine Genehmingung sowas von egal. Dann wäre denen alles egal.

Zum Glück ist es noch nicht so schlimm in Deutschland, dass das Volk eine Revolution ankündigen müsste. Aber ich könnte mir zukünftig zumindest gewaltätige Proteste vorstellen, wenn es immer schlechter wird. Vor allem Väter mit Kindern die seinen Familien keine guten Lebensperspektiven bieten können. Ein Mensch ist nur ein Mensch.
Gehörorgasmus
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Beitrag von Gehörorgasmus »

Bullitt hat geschrieben: Nur weil ich lieber was tu anstatt rumzujammern?
Ich habe eine Ausbildung angenommen in der ich regelmäßig nach Sachsen muss, etwa 300km entfernt von zu Hause. Ich kriege etwa 400 netto und muss davon Fahrtkosten und Pension bezahlen (Wohnung würde sich nicht lohnen und wäre zu teuer da ich ja manchmal auch nach Berlin muss)..
Wenn das stimmt finde ich es auch voll ok ! Du hast ja recht man soll nicht immer nur jammern ! Ich bin ja auch für Reformen , das ist ja nicht das Thema ! Mir geht es einzig und alleine nur darum das man die Not der Menschen nicht einfach ausnutzen soll! Von den ganzen Arbeitslosen gibt es ne menge die arbeiten würden und nicht die faulen schweine sind als die man sie immer bezeichnet ! Aber sie für 1 Euro die Stunde z.b die kacke von hunden in parks ausammeln zu laßen (ist jetzt mal nur ein Beispiel) ! Ist meiner Meinung nach nicht ok! Mann soll helfen den Leuten richtige vernünftige Arbeit zu besorgen , mit einem angemessenen Gehalt ! Wenn die dann immer noch abgehlent wird ,ist es wieder was anderes ,aber die Menschen hier für 1 Euro arbeiten laßen ist einfach nur noch abartig!
Weil Du mußt Dir mal immer eines vor Augen halten! Wie es wäre wenn Du gerne richtige arbeit hättest und man dich dann für 1 Euro zwangsarbeiten schicken würde ! Ist bestimmt nicht schön!

Gilt im übrigen auch für Zeitarbeit , das ist auch pure Ausbeute der not anderer !

SO jetzt geh ich penne ist schon spät :)
Tee Rak Meaw ja mai plair Thai TV hai pom!! :(

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Praputthajao trad waa : khwam naenon khue khwan mai naenon
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Bullitt
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Beitrag von Bullitt »

Natürlich ist es nicht so toll für so einen Lohn zu arbeiten. Aber zumindest zu solchen Jobs wird man ja nicht gezwungen. Wer nicht so einen Job will der lässt es eben sein und begnügt sich mit dem normalen ALG2. Aber es ist eine Möglichkeit, sich was zusätzlich zu verdienen, und die 1 Euro-Jobs zusammen mit dem ALG2 sind doch wenigstens mal ein Anfang, sowohl finanziell als auch in der Hinsicht, dass man überhaupt was macht. Warum wird hier immer so getan als ob diese besagten 1 Euro das einzige Geld wäre, was man dann bekommt?

Nochmal zu rpgmaniac...
Außerdem bin ich schon der Meinung dass das Volk früher oder später zu Waffen greift und ausflippt. Revolution hatten wir nicht nur einmal in unser Geschichte. Und unter anderem war auch der Faktor "schlechte Lebensperspektive" der Grund für eine Revolution.
Das deutsche Volk greift nicht zu den Waffen, das ist völlig gegen die deutsche Mentalität. (Ob das nun eine gute oder schlechte Mentalität ist das will ich nicht beurteilen, gehört nicht zum Thema) Und zumindest in Deutschland gab es nie eine Revolutionen, in der sich die Mehrheit des Volkes irgendwie beteiligt hat. Meistens war es immer eine Minderheit die revolutionär dachte, und die Mehrheit hat sich schlicht und einfach herausgehalten. Typisch deutsch? Mag sein, wer weiß das schon...
Ich denke deswegen sidn doch viele aus armen Ländern ausgezogen und nach Deutschland gekommen, um sich bessere Lebensperspektiven zu verschaffen. Aber wenn das so weiter geht, dann gibt es irgendwann keine Unterschiede mehr.
Wow, endlich wird auch im Ausland mal wahrgenommen, dass Deutschland auch nicht das Land ist, wo Milch und Honig fließt...
Generell hat man in Deutschland die Möglichkeit, sich ein besseres Leben aufzubauen. Man sollte nur nicht denken, dass der Staat jemanden ein besseres Leben einfach so schenkt.
Stimmt, Arbeit ist Arbeit. Egal welche das auch sein mag.
Um ehrlich zu sein ist die Sache mit dem 1? Job zwar erniedrigend, aber ich würde damit keine Probleme haben, auch wenn es nicht einfach wäre, mit Abitur eine Park zu fegen und Sozialgelder vom Staat zu erhalten. Das ist ebenfalls die Frage der Ambition was aber denke ich, nicht jeder Mensch hat.
Mit Abitur den Park zu fegen ist ein Extrembeispiel, so weit wird es nie kommen wenn man nicht zu stur auf einen ganz speziellen Job vernarrt ist. Und genau das ist auch ein Problem: Manche Leute sind sich zu fein für bestimmte Arbeiten, und damit meine ich noch lange keine Für-1-Euro-Kacke-wegräumen-Arbeiten. Wenn sich ein Abiturient zu fein dazu ist, Bäcker zu werden, dann ist dessen Einstellung etwas fraglich. Aber wenn er kein Bäcker werden will, dann kann es natürlich durchaus sein dass er etwas später wirklich die Kacke im Park aufsammelt, weil er einfach nix findet...
Ich kenne auch Leute, die studiert haben und jetzt normale Verkäufer sind. Sicher ist es unter dessen Niveau, aber wenn sie solche Arbeiten nicht angenommen hätten, dann würde es ihnen jetzt wesentlich schlechter gehen. Mit "normalen" Arbeiten kann man immer noch ein durchaus gutes Leben führen, auch wenn man mit "angemessener" Arbeit sicher weniger Geldsorgen hätte...
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GeRmAnSnAkE
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Beitrag von GeRmAnSnAkE »

Du hast mich missverstanden RPGManiac... damit meinte ich genau das, wass Bullitt anspricht. Das sich die Leute nämlich lieber raushalten, anstatt dagegen durchzugreifen. Ob das nun positiv oder negativ ist, kommt auf die Umstände an.

Ich glaube man sollte nochmal betonen, dass keiner zu den 1?-Jobs gezwungen wird, denn mir scheint es als ob Bomba z.B. das nicht ganz versteht. Wenn das jemand macht, der eine höhere Bildung geniesst, macht er das aus freien Stücken. Was spircht dagegen, wenn man eh zuhause sitzt und nichts zu tun hat. Man könnte es auch als sehr sozial bezeichnen, da man somit zeigt, dass man nicht faul auf seinem Hintern rumsitzen will. Als Überbrückung für einen richtigen Job ist es allemal geeignet.
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Retrofan
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Beitrag von Rpgmaniac-No1 »

Bullitt hat geschrieben:Natürlich ist es nicht so toll für so einen Lohn zu arbeiten. Aber zumindest zu solchen Jobs wird man ja nicht gezwungen. Wer nicht so einen Job will der lässt es eben sein und begnügt sich mit dem normalen ALG2.
Ich dachte dass das Arbeitsamt das Recht hat, einem ALG2 zu kürzen, wenn derjenige einen "Sozialjob" ablehnt, der ihm angeboten wird. Oder hab ich das Missverstanden?

Das deutsche Volk greift nicht zu den Waffen, das ist völlig gegen die deutsche Mentalität. (Ob das nun eine gute oder schlechte Mentalität ist das will ich nicht beurteilen, gehört nicht zum Thema)
Ja gut, komme aus Polen und kenne die Deutsche Mentalität jetzt nicht so gut. Aber ein Pole hat z.B schon mal in der Geschichte zu Waffe gegriffen. Und das nicht nur einmal. :wink: Und das ein Vater mit Kindern in der Krise einfach so warten würde, wie seine Kinder verhungern..kann ich mir generell nicht vorstellen. Egal um welches Land es sich handelt.
Mit Abitur den Park zu fegen ist ein Extrembeispiel, so weit wird es nie kommen wenn man nicht zu stur auf einen ganz speziellen Job vernarrt ist. Und genau das ist auch ein Problem: Manche Leute sind sich zu fein für bestimmte Arbeiten, und damit meine ich noch lange keine Für-1-Euro-Kacke-wegräumen-Arbeiten.
Das hat damit nichts zu tun sondern damit, für WAS man die Zeit in der Schule verbringt. Jemand der Abitur gemacht hat, hat sicherlich nicht deswegen so gelernt um am Ende Bäcker oder Koch zu werden! Da hätte er gleich die Hauptschule besuchen können und müsste sich nicht mehr so anstrengen. Damit ist nicht gemeint, das Bäcker oder Koch ein schlechter Beruf ist. Das solltest du auch beachten, denn darum geht es mir. Und da ist das Problem. Und nicht dass jemand sich schämt mit Abitur den Park zu fegen. Ich jedenfalls würde mich nicht schämen, mit Abitur einen Park zu fegen, aber ich würde mich auf jeden Fall fragen, warum ich Gymnasium besucht habe und nicht die Hauptschule? Für die Mühe nicht entlohnt zu werden?
Es geht kurz gesagt darum, dass der Mensch viele Jahre seines Lebens einfach verschwendet hat. (Beispiel wäre ein gelernter Tierarzt oder Ingenieur der jetzt als Verkäufer arbeiten muss) Oder sogar auch seinen Traum nicht verwirklichen konnte. Das kann man natürlich nicht ändern und man muss es so hinnehmen, aber es geht mir nur um die Klarstellung und die Tatsache.
Ich kenne auch Leute, die studiert haben und jetzt normale Verkäufer sind. Sicher ist es unter dessen Niveau, aber wenn sie solche Arbeiten nicht angenommen hätten, dann würde es ihnen jetzt wesentlich schlechter gehen. Mit "normalen" Arbeiten kann man immer noch ein durchaus gutes Leben führen, auch wenn man mit "angemessener" Arbeit sicher weniger Geldsorgen hätte...
Das ist vollkommen richtig und da stimme ich dir überein. Nur die Frage ist: Wozu habe ich so viel gelernt und mir so viel Mühe gemacht? Warum habe ich eine höhere Schule besucht? Es geht darum, was der Endeffekt ist. Tatsache ist nämlich diese, dass ein Hauptschüler am Ende genau so den Status erreicht, wie der, der studiert hat und evtl. Arzt oder Ingenieur werden wollte. Das wollte ich nur klarstellen.

Ich habe damit kein Problem, sich mit anderen Leuten zu teilen und das auf der Welt jeder gleich viel hat. Das wäre die beste Lösung überhaupt! Nur leider sind viele Menschen anderer Meinung und wollen für ihre Mühe auch dementsprechend belohnt werden. Ich denke bei vielen käme ein Protest als auch EIfersucht, warum der Bäcker genauso viel hat wie ich, obwohl ich doch wesentlich mehr in meinem Leben lernen musste als er? Wie gesagt, mir wäre das egal, da ich sowieso dafür bin, dass jeder gleich viel hat und nicht das sich die Menschen untereinander Wichtiger machen! Auch wenn ich mit Abitur mehr erwarte. Aber ich wollte es nur klarstellen. Deswegen haben wir die Unterschiede auf der Welt, dass ein Arzt mehr verdient als ein Bäcker.


@Snake

Ja trifft jetzt auf uns nicht zu aber wenn jetzt ein Vater mit Kindern zusehen müsste, dass seine Familie verhungert, dann würde er sich sicherlich nicht zurück ziehen. Das glaub ich nicht. Das ist vom Land völlig unabhänig. In dem Fall kann kein Deutscher so passiv eingestellt sein!

Wenn jemand verhungert, dann geht er stehlen, rauben oder sonst was. Hauptsache er hat was im Magen.
In dem Fall handelt es sich um ein Extrem-Fall. Und da ist einem Menschen alles egal.


Polak to by kradl, albo wzial za Kose albo Kamien in i koniec. Nikt niebedzie paczyl jak jego rodzina umiera z glodu. Nawet Niemiec! Zaden ojciec albo matka. To sytulacja extremalna! W Historji juz nieraz tak bylo. A w Polskjej tym bardziej. :wink:


Aber gut lassen wir das jetzt mal. In Deutschland ist es zum Glück nicht so. :wink:
Zuletzt geändert von Rpgmaniac-No1 am Mi Sep 01, 2004 6:57 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von ActionMad »

Welche Schule man besucht hat oder nicht kann ja eine wichtige sache sein. Trotzdem zählt einfach am ende das was man auf dem Konto hat. Da kann man noch soviel gelernt haben.
Versteht mich nicht falsch. Wenn einer Jahre lang gelernt hat um Arzt, Lehrer oder was weiß ich zu werden und es dann auch schaft ist das doch super. Aber jemand der trotz Abi nichts gebacken bekommt hat in meinen Augen selber "Schuld".
Sowieso kotzt es mich an das Jobs wie Verkäufer und Bäcker so da stehen als währe es keine richtige arbeit. Jeder der schonmal "richtig" gearbeitet hat ahnt wie schwer sollch ein Job sein kann. Außerdem kommt es drauf an was man auch in so einem Job aussich macht. Man kann auch durch harte arbeit und etwas Köpfchen sich hocharbeit.
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Bloby
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Registriert: Di Aug 07, 2001 12:01 am

Beitrag von Bloby »

Die Kassen sind nur leer weil die Reichen nichts mehr einzahlen, sinkende Spitzensteuersätze und Gewinnsteuern machens möglich, die abgeschaffte Vermögenssteuer ebenso!

Die 1Euro Jobs sind ihr Werkzeug die Löhne noch mehr nach unten zu drücken und die Profite zu steigern! In Wirklichkeit gibts dafür aber überhaupt keine Notwendigkeit. Sie wolle einfach nur den "Rückstand" gegenüber dem imperialistischen Rivalen USA durch verschärfte Ausbeutung einholen!
der Cyborg Name Generator klärt auf: B.L.O.B.Y.: Biomechanical Lifeform Optimized for Battle and Yelling
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XTale
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Beitrag von XTale »

Bloby ist mal wieder heisser Anwärter auf die Titel "Unqualifiziertester Beitrag" und "unwissenster Poster"
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