hannsche hat geschrieben:Wie sieht's dann aber mit SNES-Emus aus, ich meine, der Original SNES hatte ja sicher auch eine Art Betriebssystem, also ein Bios, oder?
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Und andere Emus (GB, GBA) doch sicher auch...?
Ja, dieses BIOS oder wie Du schreibst "eine Art Betriebssystem" hat jedes dieser Geräte denn:
Alle elektrischen Geräte verstehen (in der Regel) nur 2 (!) verschiedene Ziffern. „0“ und „1“. - Eine „elektrische Ziffer“, ein Bit, kann genau genommen nur 0 oder 1 sein (beinhalten, darstellen, wie auch immer ...) - weil die Bauteile letztlich, egal wie groß sie sind und mit wie viel Strom sie arbeiten immer nur auf der Grundlage arbeiten „Strom da – oder – kein Strom da“. (Es gibt auch andere Prinzipien die mit Zwischenstufen arbeiten, aber die findet man noch nicht in der Praxis)
Darauf baut sich einiges auf. Also jetzt in groben Zügen wie so ein Gerät "denkt". Die Beschreibung hier bezieht sich dabei auf Geräte wo man Einzelteile auswechseln kann um so eine veränderte Arbeitsweise zu erhalten (Nein, nicht das Auto mit Sommer- und Winterreifen! Ich meine GBA, PS2, PC usw.).
(Ich hoffen ich erzähle Dir jetzt nichts neues:) So ein Gerät funktioniert natürlich nur mit Stromzufuhr (also Batterien rein oder Stecker in die Steckdose und Einschalten, oder was auch immer). Was passiert aber nun:
Prinzipiell „denkt“ so ein Ding nur in den „Bahnen“ die ihm vorher einer vorgegeben (programmiert) hat. In aller Regel läuft das so ab (Zwischenfälle lasse ich weg):
1. Der Strom aktiviert ein sog. „BIOS“, welches ein kleiner Chip ist und einige Funktionen hat, ähnlich der Armbanduhr, die auch von Modell zu Modell Verschiedenes kann – oder nicht.
2. Dieses Bios macht zuerst einen kleinen Selbsttest von sich und den fest zum Gerät gehörenden Bauteilen, ob alles Funktioniert.
3. Danach überprüft das BIOS ob (beim PC auch wo, bei der PS2 auch welches usw.) ein Medium eingelegt wurde und sucht dort an einer Stelle (meist ganz am Anfang) nach Befehlen die es versteht und abarbeiten kann.
Beim PC kann das z.B. die Festplatte sein. Daher wird die Stelle ganz am Anfang normalerweise nur bei der Installation von z.B Windows selbst beschrieben. An dieser Stelle steht dann nur wo's weiter geht (In welcher Partition, da eine Festplatte mehrere haben kann) und auch hier wieder nur an einer Stelle die keiner sonnst erreicht, da eine Veränderung normalerweise nichts bringt. An dieser Stelle steht dann wieder wo's weiter geht – diesmal ein Verweis, wo genau die COMMAND.COM ist und wenn das BIOS die findet arbeitet es automatisch Befehle ab, was zum Starten von Windows führt.
Bei Konsolen & Co. ist die gesuchte Startposition also eine Stelle auf dem einsteckbaren Modul bzw. der CD usw.