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Enlil
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Beitrag von Enlil »

@Weedfreak: Du weist schon, dass mit Lohn-Stückkosten nicht gemeint ist wievie du dir von deinem Lohn kaufe kannst, sondern, wieviel der Arbeitgeber an dich abdrücken muss, damit ein Stück feddich wird. Daher solte es einleuchten, dass diese in China nicht so niedrig sind obwohl die so viel für quasi null Lohn arbeiten, sondern gerade deshalb so niedrig sind.
Es kann uns natürlich nicht egal sien, wer am meisten oder fortgeschrittensten verkauft. Den Konzernen ist da snämlich alles andere als egal. Es ist das einzige as die interessiert und das ist, wie AJM/FTL scon sagte, ihre Pflicht gegenüber dne Aktionären! Ich find das auch scheiße, aber ist halt so und da kann man als einzelnes Land nix dran drehen. Die Konzerne gehen darum halt dahin, wo sie am günstigsten und besten Produzieren können. Wennd as noch in der Nähe der Absazmärkte ist, ist das zwar schön, abe rnicht dringend erforderlich. Wenn wir also deinem Rat folgen, gibt es in Zukunft noch mehr Arbeitslose und das Gejammer der WSAG-Wähler ist noch größer. Mit der Besteuerung der realen Personen, die hinter den Firmen stehen, sieht da sabe riweder etwas anders aus.
Versuch dich vielelicht auch mal in die "Bonzen" zu versetzen um die Gesetze des Marktes vielleicht mal etwas zu blicken. Die Bonzen sind nämlich meist die, die agieren, der "Arbeiter" kann meist nur reagieren.
Übe rkurz ode rlang werden die Lebensbedingungen natürlich in den produzerenden Ländern steigen udn nicht, da wo nur gejammert wird. Deine Aussage, dass die Lebensbedingungen in China nicht besser werdne ist also unisnn. Zumindest, wenn die Wirtschaft, da weiter so boomen solte, was natürlich nicht sicher ist. Technisch sind die Chinesen im übrigen noch ein gutes Stück hinter uns. Darum kopieren die ja alles.
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

- In der Psychologie wird so ziemlich alles bewiesen, damit ist sie als Wissenschaft schon fast so weit wie die Philosophie. Aber wie gesagt nicht mein Thema, keine Verschwendung, kein Interesse. Ich halte zudem die unsinnige Fixierung auf Arbeitstage für ziemlich überholt. Ergo gebe ich Dir hier absolut recht. Wer krank ist sollte sich erholen, die Lohnfortzahlung im Kranheitsfall ist für beide Seite zu wertvoll, um sie zu beseitigen, bei exessiven Mißbrauch wäre allerdings ein Beschränkung der Krankheitstage auf ein wirtschaftlich vertretbares Maß sinnvoll (also bis 50? Tage?).
Dieser Absatz disqualifiziert dich schonmal als "übern Kamm Scherer".
In der Psychologie wird kein stück "alles irgendwo" bewiesen. Sorry, aber psychologie ist ein Teil einer jeden akademischen ausbildung, die mit menschlichen Aspekten zu tun hat. Gerade wenn es um wirtschaftlichkeit des einzelnen geht, kommt man an ihr nicht vorbei. Drum schlage ich vor, wir unterhalten uns auf diesem gebiet weiter, sobald du dich in dieser Hinsicht ein wenig besser informiert hast. Wer Psychologie nicht ernst nimmt, ist ohne fehl als oberflächlich zu betrachten. Es gibt ja echt verschiedene ANsichten in der Psychologie, aber sie zu bagatellisieren ist eine Frechheit.

- Du sprichst von Unfrieden und argumentierst nach dem Motto, wenn wir das arme Vögelchen nicht mehr füttern können oder wollen, dann geht es uns an den Kragen. Wie gesagt, wer Freiheit will, der bekommt Eigenverantwortung, wer Almosen und Schutz will, der bekommt seinen Feudalherren. Aber mal eine Frage, was hat all das mit der Sanierung des Bundeshaushalts zu tun? Denn egal, ob Du als Robin Hood der 39 Stundenwoche losziehst, wenn kein Geld mehr da ist, geht nichts mehr. Keine Arme, keine Kekse.

Hier spricht keiner von Almosen. Es soll ja keiner abhängen und dafür Geld bekommen ( obwohl, hey, die Bonzen tun das auch...)
Es geht nur um gerechteren Lohn.
Von wegen keine Kekse mehr da. Abermillionen Euro verstauben auf irgendwelchen konten. Es wäre alles locker bezahlbar. ist blos eine Frage der Prioritäten.
Z.B. Wird hier in Berlin ein neuer Stadtbahnhof gebaut. Ein Prunk-Gebäude sondersgleichen. Ein einfacher Bahnhof hätte nicht gereicht, nein es muss alles vom Feinsten sein (marmorierte Böden z.B.). Da scheint ja genug Geld da zu sein, um es zum Fenster rauszuwerfen. Ob der Bahnhof nun gebraucht wird oder nicht ( Berlin hatte vorher zwei sehr gut funktionierende Hauptbahnhöfe, die waren halt nur nicht so prunkvoll) sei dahingestellt, aber selbst wenn er absolut von nöten ist, braucht man keinen Palast da hinstellen, während andere nix zu fressen haben.
Passiert aber doch, und dieser Bahnhof wird mit unseren tollen Steuergeldern subventioniert. Klasse ne. Das ganze schöne Geld hätte man prima gerechter verbraten können, egal ob man dafür nun mehr leute zum Bau eingestellt hätte, oder dieses Geld ganz anderen Projekten zugute gekommen wäre (z.B. Kindergärten, Krankenhäusern usw.)

Ich finde es nämlich bescheuert, das Steuergelder für ein solches Monument der Dekandenz verpulvert werden. Muss Berlin mal wieder auf diese Weise seine Schwanzlänge demonstrieren oder wie?

Genauso der Umzug Bonn-Berlin. Eine größere steuerverschwendung kanns kaum geben. So wie viele viele viele andere Beispiele auch, und da sagst du also, wir haben kein Geld .. HAHA. Es ist nur auf den falschen Konten und wird eben mit anderen Prioritäten ausgegeben
- Dann arbeite halt nicht, verhungere, arbeite für Dich selbst, mach was Du willst, denn ich kenne genug andere Menschen, die ihren Arsch liebend gern hinhalten, wenn die Kassa stimmt.
Jau, das ist die richtige Einstellung: Wenn du nicht sklave sein willst, dann verrecke halt. Hat keiner gesagt, dass hier wer nicht arbeiten will. WIe wärs blos damit, wenn auch der Arbeiter mal nen gerechten Anteil von den Millardengewinnen abbekommen würde.

Komisch ist halt die Tatsache, dass z.B. in den 80er Jahren viel weniger Geld von den Konzernen erwirtschaftet wurde als heute, man aber trotzdem weit mehr sozialleistung und Lohn bekam... seltsam , oder ?
Die Firmen verdienen heute vielfach mehr als z.B. 1985 , aber bezahlt wird weit schlechter als in diesem Jahr. Warum? Siehe verschwundener Ostblock und der nun fehlende Zwang einer Sozialen Haltung. hab ich aber schonmal erläutert.

Ansonsten scheinst Du von einem Weltbild geprägt, in welchem der Nikolaus, Osterhasi und Christkindl tatsächlich existieren.... Ich frage mich ernsthaft, welcher katholischen Sekten Du ausgebüxt bist.
Gäääähn... und wo waren die Argumente... Dein bagatellisiern kannste dir sparen. Ist ungefähr genauso flach wie dein Kommentar über Psychologie und setzt dich blos weiter ins abseits. Hast ja an sich n paar Argumente, die durchaus eingehenswert sind, aber wenn du so ankommst , kommste doch nicht weit... Und wo soll ich Diskutieren gelernt haben? Naja, ich hätte wohl lieber deinen Kurs besuchen sollen, wo ich mit Osterhasen konfrontiere oder wie ?


Dein Schlappschwanzargument Ausländerfeindlich, steck Dir in den Hintern. Was hier an Raubau betrieben wurde ist einfach ein bodenlose Frechheit
Rechte argumentation, ganz eindeutig. Statistisch gibt es mehr Raubbau von deutschen als von Ausländern (sozialhilfe und andere Förderungen, Betrug in dieser Hinsicht usw usw). Dann kümmer dich mal um diese deutschen. Das Ausländer, vor allem türken in deutschland, um ein vielfaches weniger zum Arzt gehehn als z.B. ein deutscher scheint dir auchnicht bekannt zu sein... aber klar, sind natürlich immer die bösen Ausländer.



Das angebotene PDF kannste mir gerne schicken ([email protected]) , aber ansonsten hast du dich mit einigen Aussagen ins Abseits geschossen. So schlüssig der Rest deines Textes auch ist, du bist nach dem PSychologie-Ding eigentlich als Diskussionspartner nicht ernst zu nehmen, wenn es um menschliche Aspekte geht...
Zuletzt geändert von Karaokefreak am Di Jun 28, 2005 10:41 am, insgesamt 1-mal geändert.
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retroK
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Beitrag von retroK »

Zum Thema Krankheitsstand scheint hier so mancher ziemlich fehlinformiert zu sein:
Ist krankheitsbedingtes Fehlen wirklich ein so großes Problem?

Der Krankenstand ist in Deutschland auf einem historischen Tiefstand (seit Einführung der entsprechenden Statistik im Jahr 1976): Demnach fehlten die Arbeitnehmer im Jahr 2004 durchschnittlich 13 Kalendertage wegen Krankheit, gegenüber 13,5 im Vorjahr sowie 14,3 im Jahr 2002. Damit hat sich der Krankheitsstand seit 1990 nahezu halbiert. Die Zahl der Beschäftigten, die sich nicht ein einziges Mal arbeitsunfähig meldeten, lag im vergangenen Jahr bei 44 Prozent. In punkto Disziplin rangieren deutsche Arbeitnehmer weit vor ihren Kollegen in anderen europäischen Ländern. In Norwegen, Schweden und den Niederlanden ist der Krankenstand weit größer als hierzulande - in Schweden betrug er zuletzt sogar mehr als das Dreifache.
Quelle: Wiesbadener Kurier
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Busta
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Beitrag von Busta »

@weedfreak

Offenbar fehlt Dir ein bischen Hintergrundwissen - seine Aussagen sind 100% berechtigt. Gerade nachdem letztes Jahr nun auch öffentlich zugegeben werden musste, das die rotgrüne Multikultiblase zerplatzt ist, sollte man sich da schon ein wenig genauer informieren.

http://www.wams.de/data/2003/04/20/76239.html

http://www.bwl-bote.de/20030420.htm

Über die Jahre erfolgte eine massenhafte Zuwanderung besonders in die Sozialsysteme. Erkläre dem einfachen Arbeiter mal lieber, wieso hier eine Unzahl, um nicht Millionen zu sagen, von gering- bis überhaupt nicht Qualifizierten Zahlungen aus Kassen bekommen, in welche sie nie eingezahlt haben.
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

hmmm... das wusste ich tatsächlich noch nicht.
Ok, ist eine ungerechtigkeit. Ist auch nicht im sinne des Erfinders denke ich.
Entkräftet meine gesamtargumentation aber nicht, schließlich liegt hier blos ein Fehler im bereits vorhandenen Sozialsystem vor.
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AJM/FTL
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Beitrag von AJM/FTL »

@wf

- Ich bagatellisiere jegliche Wissenschaft, denn man muß schon hinterfragen, welche Aussagen in welchem Zusammenhang gemacht werden. Denn gerade die Wissenschaft ist oft genug etwas realitätsfern und läßt sich gern bezahlen.

- Psychologie ist ein wichtiger Aspekt in der Beurtteilung der hier angesprochenen Fragen. Allerdings nur im Hinblick auf die Auswirkungen bei den Rezipienten. Ich konzentriere mich aber hier auf die rein finanzielle Situation , den hier liegt die Handlungsfähigkeit des Staates und der Gesellschaft begründet. Wo kein Geld, da keine Möglichkeiten.

- Abhängen kann keiner, den allein um unseren jetzigen Schuldenstand zu tilgen, müßte jeder Bundesbürger rund um die Uhr arbeiten.

- Gerechter Lohn ergibt sich aus Angebot und Nachfrage.

- Berlin mit seinen Schulden sollte gar keine Bahnhöfe bauen, auch keine bescheidenen, sondern lieber seine Schulden bezahlen.

- Verschwendung durch die öffentliche Hand ist nicht tolerierbar, da stimme ich Dir absolut zu. Aber das Geld dann dazu zu verwenden irgendwelche Personengruppen aufzupäppeln, ohne entsprechendes Return Value, ist genauso unsinnig.

- Mach was Du willst, aber lieg mir nicht auf der Tasche, verfaule nicht in meinem Blickfeld, gehe keinem auf den Sack und werde glücklich. It's your choice, mehr wollte ich Dir eigentlich gar nicht vorschlagen.

- Welchen Anteil hat er denn? Ist nicht der Lohn sein Anteil? Ist seine Leistung wirklich so herausragend? Bestimmt nicht die Nachfrage den Preis?

- In der 80er Jahre, hatten wir zwar rund 16 Millionen potentielle Erwerbstätigen weniger, aber auch deren Ansprüche nicht. Diese Ansprüche werden bis heute nicht gegenfinanziert, sondern über Schulden geschultert. Die Schuldzinsbelastung hat enorm zugenommen und die sozialen Systeme sind am kollabieren. Böse ausgedrückt war die Prokopfbelastung einfach geringer.

- Ich habe tatsächlich den Eindruck, Du bist Anhänger der radikalchristlichen Soziallehre. Die kennen nämlich auch keine Geldprobleme. Wir diskutieren hier über pecunia, harte Euros und nicht über irgendwelche Gesellschaftsmodelle, die allesamt als Vordingung finazielle Mittel brauchen. Also spar Dir den emotionalmoralischen Kauderwelsch auf, bis wir dahin gekommen sind, daß es etwas zu verteilen gibt.

- Türken die hier in Deutschland Bleiberecht genießen sind nach meiner Definition Deutsche. Wenn Du kleiner "Antifaschist" den Unterschied zwischen Menschen, die in unsere Sicherungssysteme einzahlen, ergo ein Anrecht auf Leistungen haben und Menschen, die eben nicht einzahlen ergo kein Anrecht auf Leistungen besitzen verstehst, dann bleib bei Deiner politischen Heimat der NPD. Zudem betone ich den Mißbrauch seitens der Einzahler und verschweige ihn keineswegs. Was daran "ausländerfeindlich" sein soll, kannst Du meinen Kollegen Miguel, Pedro, Katia, Goren, Arik, Dmitriy und Izzat (alles brave EInzahler) erklären, die absolut kein Verständnis dafür haben, Schmarotzern ihre Behandlung zu zahlen.

- Huch ich steh im Abseits, weil ich die Quacksalberei beleidigt habe, oh weh! Bevor ich auf solche plumpe Zurechtweisungen reagiere, schreib mir einfach eine schöne Doktorarbeit über die tatsächlichen Kenntnisstände und Aussagekraft der psychologischen Forschung, vielleicht nehme ich die Kakophonie aus diesem Bereich ernster (wer oft während seines Studiums mit Psychologen Seminare besucht hat, weiß warum diese selbst BWLe8r in schwachsinnige Beiträge überbieten [z.B. Referat - BWL = Folienshow ohne Inhalt, PSY = Inhaltsangabe]). Im üübrigen ist die Wissenschaft für das menschliche Zusammenleben die Soziologie und des menschlichen Austausches die Kommunikationswissenschaft.

@reteok

Genau. Es ist finanziell einfach zu vernachlässigen und unsinnig sich darüber zu streiten.

@wf
schließlich liegt hier blos ein Fehler im bereits vorhandenen Sozialsystem vor
Nicht bloß ein Fehler, sonder eine Fehlkonstruktion. Deswegen muß gerade die drei genannten Sozialsysteme (Gesundheit, Rente, Pflege= umgestellt werden.

e.g. Gesundheit
Jeder der einzahlt soll garantiemäßig seine Leistungen erhalten. Der Staat soll raus, er beschränkt sich nur noch auf die Rahmenbedingungen und kontrolliert die Garantien und Standards. Effektiv sinken die Kosten, das Einkommen vor Steuern steigt, keine Abgaben, mehr dispositive Mittel, Freiheit zu entscheiden bei welcher Versicherung man ist und wie hoch man sich versichert. Hohe Gewinnmargen für Versicherungen, höhere Steuereinnahmen. Mögliche Druck zur Versicherung über Arbeitsvertragsbestandteile, Unternehmen stellen nur Versicherte ein. Bis zum 18ten Lebensjahr werden Kinder und Minderjährige pauschal versichert. Zutrittsmöglichkeiten für Einkommenschwache entweder über niedrige Standardverträge oder über Querfinazierung aus Steuermitteln.

Endergebnis : Jeder Arbeitnehmer, Renter ist krankenversichert, zu Preisen die dank freiem Wettbewerb so niedrig sind, wie nie. Gute Ärzte verdienen sehr gut, mäßige Ärzte träume von einer Schlosserlehre. Die Leistungen die Anspruch genommen werden stehen im Verhältnis zum eigenen Einkommen, der Risikobereitschaft und der eigenen Lebensweise. Wer viel raucht, darf sich nicht über höhere Beiträge wunder, wer nicht raucht, zahlt nicht für die Raucher mit. Das ist Gerechtigkeit im Wettbewerb. Soziale Notstände werden über freie dispositive Mittel (bis zu 0,5% des Gesamtumsatzes) vom Staat gestützt, der Rest liegt in der Verantwortung der Gesellschaft, Wohlfahrt. Keinem geht es schlechter, nur müssen alle a bisserl mehr denken.
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

weiss nicht wofür du mir hier die sozialwissenschaften auflistest. Trotz allem lässt sich grundliegend der Mensch und seine motive vor allem in persönlichen psychologischen zusammenhängen erklären. Wie das dann zusammen in Gemeinschaften wirkt, das ist dann Soziologie....
Türken die hier in Deutschland Bleiberecht genießen sind nach meiner Definition Deutsche. Wenn Du kleiner "Antifaschist" den Unterschied zwischen Menschen, die in unsere Sicherungssysteme einzahlen, ergo ein Anrecht auf Leistungen haben und Menschen, die eben nicht einzahlen ergo kein Anrecht auf Leistungen besitzen verstehst, dann bleib bei Deiner politischen Heimat der NPD...
Klar versteh ich den unterschied. Haste nicht verstanden was im letzten post stand oder wie ?
warum wirst du zudem beleidigend? Ich hab in meinem Leben nichtmal neben ner NPD zentrale gestanden, warum nimmst du dir das dann heraus?
Ich habe einfach eine eigene Ansicht, und nicht die einer Partei.

[/quote]
Wir diskutieren hier über pecunia, harte Euros und nicht über irgendwelche Gesellschaftsmodelle
Tun wir, weil das aktuelle Gesellschaftsmodell auf harte euros abziehlt. Aber mir konnte nich nie einer erklären warum, ausser, das einige den rachen nicht vll genug bekommen. macht für mich also keinen Sinn, wenn der einzige Grund zum Erhalt Gier ist.

Mach was Du willst, aber lieg mir nicht auf der Tasche, verfaule nicht in meinem Blickfeld,
Du hast scheinbar immernochnicht verstanden, das ich auch keinen Staat von Faulenzern will. Aber scheinbar liest du meine posts nicht richtig.

Dir fehlt einfach die menschliche Note. Es ist alles finanzierbar, die Gelder sind vorhanden. Ganz einfach, wer Eurofighter bauen kann, sollte vorhererstmal hungrige mäuler stopfen, arbeit anständig bezahlen können und ein anständiges Leben für jeden sichern können, denn jeder der Arbeitet bezahlt auch den beschissenen Eurofighter. Ende. wozu muss irgendein stararchitekt die Reichstagskuppel entwerfen? Aber es ist ja kein Geld da... Scheinbar scheint es kein Problem zu sein, auch Geld aufzutreiben, wenn keins da ist ^^,... für sinnlose scheisse.

Stimmt, Berlin hat rote Zahlen die sich gewaschen haben, aber Gelder scheinen ja trotzdem für sowas mobilmachbar zu sein. Warum dann nicht mal für was wirklich wichtiges?

Egal, ich hab langsam die Schnauze voll von der Diskussion. Wenn jemand nur $ in den Augen hat, kann man anscheinend nicht mit Menschlichkeit argumentieren.
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Schimanski
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Beitrag von Schimanski »

@weedfreak:
Du musst natürlich nicht antworten, aber mich würde interessieren, ob Deine, Verzeihung, doch ziemlich radikalen Ansichten durch einen speziellen Schicksalsschlag entstanden sind.
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Beitrag von Karaokefreak »

LOL... kann man so sagen, der Schicksalsschlag im angehenden 21 Jahrhundert zu leben und mir anhören zu müssen, es sei zu viel verlangt das Gesundheitswesen (also das WOhl der Leute) zu fördern, obwohl der EInsatz Aller in der Gesellschaft erst diese Gesellschaft ermöglicht. Die reichen wären nicht reich, wenn ihnen dabei niemand die drecksarbeit machen würde, ganz einfach. Wenn sie nur halb so reich wären, ginge es allen anderen ein kleinbischen besser, aber das ist ja nicht wirtschaftlich gedacht....

Ich sehs nicht ein, warum die leute einem winzigen Anteil der Gesellschaft zu Reichtum verhelfen sollen, wenn der Großteil der leute Mühe hat, seine Existenz auf lange Sicht zu sichern. Der Kontrast ist zu groß.

Ich meine was ist denn reich sein. Reich ist für mich jemand, der so viel Privates Geld besitzt, dass er in seinem Leben niemals finanzielle Sorgen haben wird, so lange er ein einigermaßen normales Leben führt .

Also nich 10 Autos und 30 Zimmer in der Villa. Wenn jemand sich 10 Luxusautos kauft, dann zeugt das von Langeweile und davon, nicht zu wissen, was man mit dem vielen Geld eigentlich anfangen soll. Und das ist unverantwortlich, wenn andere zur gleichen Zeit am Existenzminimum oder unweit darüber leben, die diesen Reichtum ermöglichten. Weder Rente noch sonstwas sind heute sicher. Sogar die zeit in der man nichtmehr arbeiten kann (und auch nach menschlicher Sicht nicht mehr sollte) darf man mitlerweile schon im vorraus (unter steuerabnahme , pfui pfui) ersparen. Langsam reichts. Ich weiss ja nicht was ihr alle für Jobs habt, aber die meisten sind froh, wenn sie sich überhaupt mal sowas wie ne Urlaubsreise oder so zusammensparen können.
Die Meiste zeit seines Lebens verbringt mannunmal mit schuften für den perversen Reichtum anderer. Und selbst das wird ein Privileg...
ich weiss nicht wie man das NICHT ungerecht finden kann.
Ich mein, ich soll mir dann auch noch in irgendwelchen Fernsehshows ansehn, wie reiche fuzzies an einem Abend mehrere Monatsgehälter eines Arbeiters für Kleidung ausgeben.

Ich finde das pervers.

Von dieser Lebensausrichtung profitieren doch nur wenige. Und aus der gleichen Gier werden in größerer Ebene Kriege gestartet und der Planet ausgesaugt.
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

Das ist ja auhc alles ungerecht, aber was willste denn machen? Wenn du die Sozialabgaben noch mehr in die Höhe schraubst gibt es bald gar keine Arbeit mehr.
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AJM/FTL
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Beitrag von AJM/FTL »

@wf

Weil Psychologie zwar eine wie gesagt wichtige Wissenschaft ist, gerade in diesem Themenkreis, aber lediglich Grundlagenkenntnisse liefert. Die Motivation des Einzelnen wird von der Philosophie beantwortet (Decartes, Hume, Hobbes), die Psychologie liefert nur einige Grundlagen.


Ohne harte Euros, kein Plastiklaserschwert. Den gerade die Währung, bzw. stabile Währungen haben enorm dazubeigetragen den Wohlstand aller zu mehren. In Tauschwirtschaften wären die Schere zwischen Menschen die besitzen und Menschen die besitzlos sind noch größer.

Nein, ich überlaß Dir Dein Leben, Du kannst einscheiden was Du machen willst. Du bist für Dein Schicksal selbst verantwortlich, wie jeder andere auch. Mehr sage ich doch nicht.

Zum xten Male Arbeit wird nach dem Outcome von Angebot/Nachfrage bezahlt, nicht nach moralischen Gesichtspunkte oder Anspruchsdenken irgendwelcher Interessensgruppen (z.B. Gewerkschaften oder IHKs).

Wie schon erwähnt, rede ich immer noch vom Einnehmen, Du bist aber schon beim Verteilen. Wenn Du Verteilen willst, bitte gerne, aber aus Deiner Börse. Denn die Allgemeinheit zieht es vor erst zu summieren, und dann erst zur Disposition zu schreiten.

Verschwendung durch die öffentliche Hand verurteile ich genauso wie Du. Aber wie erwähnt, Disposition ist nachrangig. Der Eurofighter ist finanziell gesehen ein Flopp, es wäre einfacher gewesen, wir hätten das Ding allein gebaut und gut wäre es. Wobei vorher zugegebenermaßen zu hinterfragen ist, warum selber bauen, wenn man es von den Amis kaufen kann, denn ist unstrittig, daß bestimmte Ausrüstung nun einmal ersetzt werden müssen. Bitte fang jetzt nicht hier die Paziblödheitspropaganda an, solange ich auf diesem Planeten lebe, würde ich jedem Staat zum Schutz raten, dabei bin ich noch nicht einmal Teil der Achse des Guten, anders ausgedrückt, solange die Amerikaner gewisse Präsidenten präferieren, ist für uns besser bewaffnet zu bleiben.

Noch einmal zu Deinem Irrglauben es sei genung Geld vorhanden : Der Bundhalt, die Länder und die Gemeinden sind mit rund 1,5 Billionen Euro verschuldet. Wir geben derzeit von 100 Euro Steuereinnahmen, allein 15 Euro für Schuldentilgung aus, Tendenz steigend. Berlin muß fast die Hälfte seines regulären Etats für Schuldetilgung ausgeben. Ohne die Bundesmittel und Zuschüsse, würde in der Stadt nichts mehr gehen. De facto ist Berlin so pleite, wie nur irgendwie möglich (München im übrigen ebenso). Es gibt kein Geld zu verteilen, weil keines da ist. Wir leben schon zu gerade in den größeren Städten weit über unsere Verhältnisse. Mir als Steuerzahler und im Prinzip als Schuldtilgungshaftender ist es schleierhaft, warum wir Wowereit, Ude, Merkel und Schröder nicht schon lange in einen Sack gesteckt haben, mit dem Knüppel einmal feste drauf, und dann ab in die Spree, Isar, Elbe oder Rhein. Diese Bastarde kosten und kosten, Aaargh!!!!!!!!!!!!!!!!! Deine Antwort hierauf interessiert mich politologisch, moralisch und philosophisch.

Diese Haltung sollte meine $-Augen erklären, ich habe es einfach satt von Dilettanten und Schmarotzern (Politiker, Gewerkschaften, Lobbyisten) abgezockt zu werden, dazu liebe ich meine Heimat Deutschland einen Tick zu sehr.

Betreff Schimi-Antwort

Wenn Du die Realität so schlecht siehst, wo ist denn das Problem, wenn ich neben den Staat, die Wirtschaft, die Gesellschaft als dritte Stütze der Gesellschaft etablieren will. Dein krampfhaftes und reflexartiges Haften am Staat als Benevolenz imperialis, sorgt doch für die ungeschickte Umverteilung. Denn eines muß klar sein, es ist moralisch nicht verwerflich, wenn jemand mehr besitzt als jemand anderes, solange er sein Eigentum legal erworben hat. Wohlstand für alle entsteht sicherlich nicht durch Umverteilung, sondern nur durch Wettbewerb und Leistung. Wer nun einmal nur ein dumber Nagel-in-die-Wand-Hauer ist, der darf sich nicht über drei bis vier Euro Nettolohn beschweren. Das ist zwar harte Arbeit, bringt aber keinen großen Gewinn. Diese Tätigkeit ist selbst als eigner Chef, also noch als Beschäftiger nur so viel wert. Mehr gibt der Markt nicht her. Das platzieren eines getimeten Puts im Wert von 200 Millionen $, bringt da schon mal 2 bis 10 Millionen Euro bar auf die Kralle. Allerdings liegt die Gewinnerwartung deutlich höher, bei circa 500 bis 750 Millionen, und außerdem wird nur im Erfolgsfall bezahlt. Hat der Banker, Broker, der gerade 10 Millionen für ein paar Stunden Arbeit erhalten hat, diese nicht verdient, ist er nicht ein Risiko eingegangen? Beide können gute Arbeit leisten, der Lohn wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt, c'est la vie. Und warum sollte der Broker sich nicht an seinem Lohn freuen dürfen, warum ihm seine Belohnung wegnehmen, die er sich redlich verdient hat? Hat nicht schon 5 Millionen an Steuern gezahlt? Reicht das nicht schon aus?

Bestimmte Dinge sehen wir unterschiedlich, ich sehe die Vorteilserwartung und die gegenseitige Vorteilsnahme, die unserer Welt einen bisher nie gekannten Wohlstand beschert hat (bei enorm gewachsener Bevölkerung) als Triebfedern der menschlichen Zivilization. Dabei will auch nicht die negativen Effekte oder die Lücken ignorieren, die es ohne Zweifel gibt (z.B. Überproduktion bei gleichzeitigen Hungerkatastrophen). Wenn Gier genau das bedeutet, dann bin ich Freund der allgemeinen Gier.
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Beitrag von Karaokefreak »

AJM/FTL hat geschrieben:
Ohne harte Euros, kein Plastiklaserschwert.
}

wie ich schon mehrfach erwähnte bin ich durchaus dazu bereit irgendwelche sinnlosen Plastikschwerter oder Playstations aufzugeben. Is eh alles Luxusscheisse.

Zum xten Male Arbeit wird nach dem Outcome von Angebot/Nachfrage bezahlt, nicht nach moralischen Gesichtspunkte oder Anspruchsdenken irgendwelcher Interessensgruppen (z.B. Gewerkschaften oder IHKs).
Natürlich ist das so. Warum aber derjenige, der das Produkt verkauft und alles managed 20 mal so viel lohn bekommen soll, wie derjenige , der es für ihn baut, ist damit nicht erklärt.
Wenn in zukunft alle chafs der Welt selbst ans Fließband gehn, dann wärs gerechtfertigt, aber in der jetzigen Situation sind diese leute einfach überbezahlt. Pervers überbezahlt.
Verschwendung durch die öffentliche Hand verurteile ich genauso wie Du. Aber wie erwähnt, Disposition ist nachrangig. Der Eurofighter ist finanziell gesehen ein Flopp, es wäre einfacher gewesen, wir hätten das Ding allein gebaut und gut wäre es. Wobei vorher zugegebenermaßen zu hinterfragen ist, warum selber bauen, wenn man es von den Amis kaufen kann, denn ist unstrittig, daß bestimmte Ausrüstung nun einmal ersetzt werden müssen. Bitte fang jetzt nicht hier die Paziblödheitspropaganda an, solange ich auf diesem Planeten lebe, würde ich jedem Staat zum Schutz raten, dabei bin ich noch nicht einmal Teil der Achse des Guten, anders ausgedrückt, solange die Amerikaner gewisse Präsidenten präferieren, ist für uns besser bewaffnet zu bleiben.

Das wort Paziblödheitspropaganda stößt mir sauer auf. Warum? Weil Die Kriege der letzten Jahrhunderte auf der gleichen gier und dem gleichen größenwahn enstanden sind, wie die gier die heute unsere konzerner beherrscht. War eigentlich nie ein unterschied , ist eh ein und die selbe Gruppe von Interessenten.
Ohne den Schmus hätten wir Kriege im großen Stil garnicht nötig.
Vor allem, das Krieg die wirtschaft vorantreibt, und nach dem wirtschaflichen denken alles legitim ist, was der wirtschaft gut tut, ist ein Grund pazifist zu sein.
Nix gegen verteidigungsmaßnahmen, und auch das man sich verteidigen können sollte, wenns mal soweit ist, steht ausser frage. Militätapparate wie die unseren haben aber ebenfalls den "pervers" Status weit überschritten... nunja, das ist ein anderes Thema.

Noch einmal zu Deinem Irrglauben es sei genung Geld vorhanden : Der Bundhalt, die Länder und die Gemeinden sind mit rund 1,5 Billionen Euro verschuldet. Wir geben derzeit von 100 Euro Steuereinnahmen, allein 15 Euro für Schuldentilgung aus, Tendenz steigend. Berlin muß fast die Hälfte seines regulären Etats für Schuldetilgung ausgeben. Ohne die Bundesmittel und Zuschüsse, würde in der Stadt nichts mehr gehen. De facto ist Berlin so pleite, wie nur irgendwie möglich (München im übrigen ebenso). Es gibt kein Geld zu verteilen, weil keines da ist. Wir leben schon zu gerade in den größeren Städten weit über unsere Verhältnisse. Mir als Steuerzahler und im Prinzip als Schuldtilgungshaftender ist es schleierhaft, warum wir Wowereit, Ude, Merkel und Schröder nicht schon lange in einen Sack gesteckt haben, mit dem Knüppel einmal feste drauf, und dann ab in die Spree, Isar, Elbe oder Rhein. Diese Bastarde kosten und kosten, Aaargh!!!!!!!!!!!!!!!!! Deine Antwort hierauf interessiert mich politologisch, moralisch und philosophisch.
Meine Meinung dazu ist klar. Die Städte mögen pleite sein. aber sie finanzieren trotzdem den ganzen schwachsinn. Alles was ich dazu sagen kann ist: bevor sowas finanziert wird, sollte man das Steuergeld auch für die steuerzahlenden menschen ausgeben - und zwar so, dass sie auch spürbar etwas davon haben. Die s bedeutet nicht, man solle für Krankenhäuser etc auf teufel komm raus geld beschaffen, aber bevor man geld für nen Bahnhof beschafft, sollte das Krankenhaus priorität haben.

Das wir überhaupt so einen Schuldenberg anlegen können ist krass. Und das wir derart unverantwortlich diese Möglichkeit ausnutzen eigentlich noch krasser, drum helf ich dir gerne, wenn du mit Knüppel und Sack am Rhein stehst.
Aber es IST genug Geld vorhanden, wenn man nur die zirkulierenden Gelder beachtet.


Zudem halte ich es sehr wohl für frevelhaft zu viel Geld zu besitzen, egal ob legal oder illegal erworben. Dieses verdiente geld wurde doch zugeteilt. Es ist doch kein Naturgesetz, dass man für eine bestimmte Tätigkeit mal mir nix dir nix 20 mio bekommt. 2 mio hätten auch gereicht, völlig gleich welche legale Tätigkeit das ist.
Dieses Geld wird nunmal von denen, die es verdienen eingeteilt und bewusst so eingeteilt. Das heisst, diejenogen die es einteilen, geben den arbeitern in absoluter Absicht und vollstem Bewusstsein so wenig Geld. Darum ist es fevelhaft und anzuprangern! Diese leute entscheiden ohne Wimpernzucken über das Schicksal anderer Menschen, und das nennt man nunmal Macht.
Versteh mich nicht falsch, wer Firmen leitet / ins Leben ruft / aufbaut usw der hat durchaus einen größeren Anteil verdient. Aber wieviel größer, das ist die Frage. Ginge es ihm den so viel schlechter, wenn sein Vermögen nur halb so groß wäre.
Es ist ein menschlicher Aspekt. Wie ich schon sagte, was ist denn reich sein. Ist es nötig, so reich zu sein, dass man sein Geld schon garnichtmehr ausgeben kann?

Weisst du, alle erzählen immer vom aufgeklärten menschen und heucheln mitleid und verständnis. Aber auf eine Scheibe des überflüssigen Reichtums will niemand verzichten.
Da wird die Fresse für Publicity in die Kamera gehalten und mal n groschen an ein SOS Kinderdorf gespendet, damit man seine ach so menschliche seite dem Pöbel demonstrieren kann. Aber so wirklich was tun will keiner. Jeder will seine 10 Autos behalten. Das ist Heuchelei, und die leute glauben es auchnoch.




Bestimmte Dinge sehen wir unterschiedlich, ich sehe die Vorteilserwartung und die gegenseitige Vorteilsnahme, die unserer Welt einen bisher nie gekannten Wohlstand beschert hat (bei enorm gewachsener Bevölkerung) als Triebfedern der menschlichen Zivilization. Dabei will auch nicht die negativen Effekte oder die Lücken ignorieren, die es ohne Zweifel gibt (z.B. Überproduktion bei gleichzeitigen Hungerkatastrophen). Wenn Gier genau das bedeutet, dann bin ich Freund der allgemeinen Gier.

Ich habe schon mehrmlas versucht zu erklären , was für mich gier ist: weit mehr als genug zu haben, ohne etwass abgeben zu wollen, an die , die geholfen haben diese schätze zu erwirtschaften..
Motivation für die menschliche Gesellschaft gibt es auch ohne gier noch genug.
karaokefreak of a.e.p.
In Memory of my Mother (26.2.60 - 22.5.04).
We will miss you, dre
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AJM/FTL
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Beitrag von AJM/FTL »

@wf

Derjenige der ein Produkt verkauf, verdient nun einmal mehr, als derjenige der es herstellt, weil seine Tätigkeit einen größeren Teil an der Wertschöpfung besitzt. Derjenige der ein Produkt entwickelt, verdient sogar noch mehr. Der Chef der alles organisiert und vorfinanziert hat sogar noch einen größeren Anteil am Kuchen. Dementsprechend wird ausbezahlt.

Am praktischen Beispiel : Mobile Organizer
Der Unternehmer X.Geld gründet mit 100.000 Euro ein Start-Up. Um die Entwicklung eines marktfähigen Produkts finanzieren zu können, werdne Anteilsscheine an Investoren ausgegeben 2.500.000 Euro. In der Entwicklung sitzt Wissenschaftler Y.Hirn, der eifrig an dem Produkt feilt, er bringt Knowhow im Wert von 500.000 Euro ein, dafür erhält er Gehalt und Optionen. Nachdem der Pilot stabil ist, werden Präsentationssamples für potentielle Kunden erstellt, Techniker G.Bastler tritt in Aktions und baut Geräte im Wert von 20.000 Euro, sein Markt liegt bei 3.500-5.500 Euro Netto, da Kapitalmangel herrscht, erhält er Anteilsscheine und Optionen. Das Management und Marketing, M.Ordnung, wird fast ausschließlich über Optionen und Anteile bezahlt. Nach Zusagen von einigen großen Händlern und Ketten zum Preis von 100 Euro pro Stück, geht man in Serienproduktion. Da Kapazitäten nicht vorhanden sind, beauftragt man einen Dienstleister und stellt zum Controlling einen Manager ab. Die Arbeiter am Fließband stellen die Geräte für 50 Euro her. Bei 25 Arbeitsschritten erzeugt jeder Arbeiter, D.Muskel am Band ungefähr 50 Cent an Wert, die Qualitätskontrolle, Ausbildung und Business Services, H.Verwaltung haben einen Anteil von 30,50 Euro, der Rest ist Profit des Unternehmens. Die fertige Produkte werden an die Händler verschickt, Transporteur A.Hermes verdient dabei pro Gerät -0,25 Euro. Die Händler verteilen die Produktion an die Einzelhändler oder vertreiben des Gerät über das Internet, Web Preis 225 Euro, Ladenpreise 250 Euro. Um tragbar zu sein, müssen 500K verkauft werden. Am Ende erhalten die Händler den großen Brocken, die Kapitalgeber den zweiten Brocken, die Entwickler und Manager kriegem den dritten Batzen, die Techniker und Verwaltung den Vierten. Nummer Fünf geht an die Produzenten, Nummer Sechs an deren Verwaltung und die letzten Bröckchen und ein Plus aus dem Profit erhalten die Fließbandarbeiter.

Wo ist hier etwas ungerecht, jeder erhält entsprechend seiner Leistung, oder?

Krieg ist immer schlecht für den Markt, er stört den Wettbewerb. Unternehmen können von Kriegen profitieren, nicht aber der Markt, also die Wirtschaft. Um hier Auswüchse zu vermeiden, ist die Rahmenordnung gefragt, also der Staat bzw. die Staaten. Die Politik trägt hier die Verantwortung nicht die Wirtschaft.

Pazifisten sind die erste Opfer ihres Irrglaubens. Thema für mich damit beendet.

Wenn es Steuergeld wäre, dann würde ich Dir zustimmen Krankenhäuser damit zu versorgen. Es sind aber Schulden und damit kann man Krankenhäuser auf Dauer nicht halten, denn selbst wenn dadurch Herbert Arm seine Niere retten kann, obwohl er sich nicht leisten kann, sein Sohn Herbertchen Ärmer muß die Rechnung bezahlen. Schuldenaufhäufung bedeutet, daß sich soziale Armut mit jeder Generation verschärft. Während der Abbau der Schulden, zumindest die Chancen zur Verbesserung gewährleistet.

Die zirkulierende Geldmenge gehört aber den großen Fonds. Diese vertreten die Interessen, der Renter, Versicherten in den USA und anderswo auf der Welt. Die wollen ihr Geld mit Zinsen wiederhaben, was wiederum bedeutet, daß wir in Deutschland doch 60 Stunden arbeiten müssen. Ergo ist das Geld nicht verhanden im Sinne, zur Disposition stehen.

Nein, es ist kein Naturgesetz, es ist abe das wirtschaftliche Gesetz von Angebot und Nachfrage. Anderes Beispiel, wir beide sind Künstler, Maler um genauer zu sein. Technisch sind wir beide gleichwertig. Nur male ich bayrische Paradiese und Du Großstadtnahaufnahmen. Dumm für mich, denn die Leute lieben Deine Bilder, während ich froh bin wenn ich dem Papst einige Exemplare andrehen kann. Du verdienst mehr Geld, ich weniger, so ist das nun einmal. Wo soll dabei ein Problem sein? Ich könnte doch auch Staderer in der U-Bahn malen und Geld verdienen. Wenn die Nachfrage bestehen bleibt sollte das ganz gut klappen. Was aber wenn Enlil auch Maler wäre und jetzt plötzlich Tieraquarelle schafft und die Leute flippen total aus, reißen ihm die Dinger zu aberwitzigen Preisen aus den Händen, während wir zusehen müssne über die Runden zu kommen, ich helfe sogar als Kunstlehrer an der örtlichen Realschule aus? Ist das ungerecht? Meiner Meinung nach nein, jeder bekommt das, was er verdient.

Übertragen auf Deine "Freveltaten" bedeutet sie im Umkehrschluß, wenn Arbeiter, in Deutschland sogar Facharbeiter im Vergleich zu Managern viel weniger Geld verdienen, daß es einfach weniger Manager als Arbeiter gibt. Neben dem geringen Anteil an der Wertschöpfung drückt auch das große Gebot an Arbeitskraft den Lohn.. Würde es mehr Manager geben, würden deren Gehälter ganz schnell purzeln. Als Beispiel könnte man die IT Branche in den letzen 10 Jahren 1995-2005 nehmen. Nach 1995 nahm die Nachfrage nach IT Fachleuten verstärkt zu, zunächst wurden die Informatiker von den Unis geholt, dann die von den FHs, aus dem Ausland, schlie0lich 1999 wurden Leute die gerade mal HTML schreiben konnten für 150.000 Euro Jahresgehalt + Kopfprämie eingestellt. Mit dem Börsencrash und dem erhöhten Anzahl von entsprechender Arbeitskraft, fielen die Preise rapide, die Nullchecker gingen zuerst, dann die ohne FH oder UNI Abschluß, zum Schluß in der Talsohle war nur noch die Creme de la Creme gefragt und die auch nur zur geringeren Löhnen. Seit gut einem Jahr dreht der Wind. Mehrere große Firmen, suchen wieder nach IT Fachleuten, die Löhne steigen.

Verteilung? Du bestreitest nicht daß Leistung belohnt wird, Du stellst aber die Frage, was zu viel ist. Dies regelt der Markt, wenn es zuviel ist, sinkt die Nachfrage, wenn es noch nicht genug ist, gibt es mehr. Natürlich gibt es aber Auswüchse die nicht zu vertreten sind, wobei ich Schauspieler, Sportler und Musiker einmal ignoriere. Geschäftsführer, Politker, Vorstände, Top Manager, Technokraten, Beiräte, Betriebsräte etc. erhalten sogar für Versagen zuviel Geld. Hier stellt sich für mich aber nur die Frage, wie verhindere ich belohntes Versagen. Persönliche Haftung, wäre eine Antwort, wobei es einer Feinjustierung bedarf. Eventuell das Geld anders zu verteilen wäre aber unsinnig, denn es ist ja keine Mehrwert entstanden, sondern nur Verlust verhindert worden.

Warum sollte ich nicht meine Briefmarkensammlung behalten wollen, warum Du nicht Dein Laserschwert, warum darf Heiner Lauterbach nicht seine zehn Autos behalten dürfen? Wir alle haben sie legal erworben, sprich mit erarbeitetem (und versteuertem) Geld bezahlt. Wo ist der Vorteil? Es gibt keinen, es gibt ja noch nicht einmal Motivation, denn der Staat kümmert sich ja um alles. Deswegen will ich den Staat auf seine Kernbereiche zurückdrängen : Sicherheit, Infrastruktur, Bildung, Gesetzgebung, Gesetzbefolgung, Verteidigung, Repräsentanz, Kontrolle.
Soziales fällt bei diesen Felder unter Sicherheit. Daneben als zweite Säule die Gesellschaft, die sich um Normen, Soziales, Kultur kümmert und Säule Nummer Drei, die Wirtschaft mir den Bereichen Wirtschaft, Froschung, Finazierung, Service. Das Primat der Politk bliebe erhalten, aber die Politiker könnten nicht mehr einfach so unser Geld verschwenden oder mit Versprechungen ihre Karriere pflegen. Die Lauerbachs wären als Teil dieser Gesellschaft gezwungen ihren Teil beizutragen, nicht umsonst bestimmt die Gesellschaft die Normen, Wert und Vorstellungen. Es gäbe auch in diesen Bereiche der individuellen Gewissensfreiheit Kontrollinstanzen. Die Gier, wie Du es nennst wird gesellschaftlich gezügelt, denn im freien Markt kann man nur einmal gierig sein, bevor man rausfliegt.

Vielleicht ist Dir mittlerweile auch aufgegangen, daß es mir nicht darum geht die armen Deifi nur ärmer zu machen, sondern unser Zusammenleben auf eine sinnvollere Basis zu stellen, die mehr Gerechtigkeit ermöglicht.
Speak softly and carry a big stick!
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Humphrey
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Registriert: Mo Jun 11, 2001 12:01 am

Beitrag von Humphrey »

Ich wähl eh Grün, würde mich über schwarz-grün sehr freuen, aber wohl sehr unwahrscheinlich.
*̡͌l̡*̡̡|̲̲̲͡͡͡ ̲▫̲͡ ̲̲̲͡͡π̲̲͡͡ ̲̲͡▫̲̲͡͡ ̲|̡̡̡ ̴̡ı
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Busta
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Beitrag von Busta »

Die Grünen sind für mich echt die letzten Kommunisten und stehen fast noch einmal 'ne Stufe unter der PDS, und die mag ich schon nicht sonderlich. Mit den Umweltaktivisten, von denen sie mal gegründet würden, haben Sie überhaupt nichts mehr zu tun.
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