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Diskussionen zu Ereignissen rund um den Globus.

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Busta
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Beitrag von Busta »

@Weedfreak: Nenne mir bitte mal ein Land, dem es auf sozialem Gebiet vor der Weimarer Republik, also zu Zeiten des Deutschen Kaiserreiches besser ging, als Deutschland. Der gewaltige Abstieg nach dem Ende des WK1 und in den angeblichen "goldenen 20ern" war vor allem eine Folge der unglaublich repressiven Politik der damaligen Sieger.
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Illuminatus
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Beitrag von Illuminatus »

Schweiz?Ist jetzt nur so dahergeraten aber im Großen und Ganzen stimmt es,dass es Deutschland zur Kaiserzeit relativ gut ging.
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Grom
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Beitrag von Grom »

Welchem Land es besser besser ging zu Zeiten des Kaiserreichs ?

Hallo ?! Wir leben im 21. Jh.
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spunky
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Beitrag von spunky »

SuperMod hat geschrieben:Ich habe nie n der DDR gelebt (total -wessie)...
oh ja, das merkt man, "vorwärts in die vergangenheit", DDR war wie Das Dritte Reich (oh, ein wortspiel, wie originell), beide hatten vieles gemeinsam und beide hatten vor- und nachteile...

naja, ich hab keine lust jemanden nach 15 jahren zu erzählen wie "toll" es doch in der DDR war. dieses soziale rumgejammer und "alles muß der staat zahlen" kenn' ich sonst nur von "unseren" leuten und das geht mir tierisch auf den sack.
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wer das nicht lesen kann ist doof.
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Busta
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Beitrag von Busta »

Grom hat geschrieben:Welchem Land es besser besser ging zu Zeiten des Kaiserreichs ?

Hallo ?! Wir leben im 21. Jh.
Ja und? Ich bezog mich auf diese Aussage von Weedfreak hier.
Ansonsten gings D-Land auf dem sozialen Gefilde eigentlich nie schlechter, es sei denn wir nehmen uns die Zeit vor der Weimarer Republik.
Aber ich geh ja von der "ach so aufgeklärten" heutigen gesellschaft aus.


Im Übrigen ist es erst 64 Jahre her, das der letzte deutsche Kaiser gestorben ist. Meine Oma ist älter, also erzähl mir nichts, Du seltener Gast ;)
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

spunky hat geschrieben:
SuperMod hat geschrieben:Ich habe nie n der DDR gelebt (total -wessie)...
oh ja, das merkt man, "vorwärts in die vergangenheit", DDR war wie Das Dritte Reich (oh, ein wortspiel, wie originell), beide hatten vieles gemeinsam und beide hatten vor- und nachteile...

naja, ich hab keine lust jemanden nach 15 jahren zu erzählen wie "toll" es doch in der DDR war. dieses soziale rumgejammer und "alles muß der staat zahlen" kenn' ich sonst nur von "unseren" leuten und das geht mir tierisch auf den sack.

Naja, ich sitz hier als zuzugs- Berliner ziemlich an der Quelle. Hier treffen seit Jahren Ost und West aufeinander, wie nirgends sonst. Ich hab mittlerweile mehr als nur eine "Ost-Freundin" (unter anderem auch eine Polin) gehabt, mein Lieblingsclub liegt ebenfalls im Osten usw usw. Hier kann mann teilweise noch wirklich sehen, was das Alles bedeutet hat.
Klar ist mein Eindruck über die DDR ziemlich bestimmt durch die Erzählungen meiner Mitmenschen, aber ich hör da nicht auf irgendwelche "gejammer", sondern ich heisse einfach den Gedanken selber gut.
Denn wer ist denn bitteschön der Staat? Das sind wir im Grunde alle, weil wir alle für seinen Erhalt bezahlen. Davon gehen unsummen in Wirtschaft, Wissenschaft usw. aber im sozialen wird stetig abgebaut. Ich kann mich nur Wiederholen: Kindergärten, Krankenversicherung, Wirtschaftliche Teilnahme des Arbeiters, Schulen, Krankenhäuser usw usw - alles Leck. Wen oder was bezahl ich also mit meinen Steuern? Den beschissenen Eurofighter ? Brauch ich nich, ich will LEBEN und LEBEN KÖNNEN, und zwar ohne n Herzkasper zu bekommen, wenn ich auf meine Krankenhausrechnung schaue, oder meinen Kindern ein Studium gönnen will.

Ich habe bereits gesagt, dass es mir nicht um die DDR selbst geht. Ich will blos ein anderes System!

Busta hat geschrieben:@Weedfreak: Nenne mir bitte mal ein Land, dem es auf sozialem Gebiet vor der Weimarer Republik, also zu Zeiten des Deutschen Kaiserreiches besser ging, als Deutschland. Der gewaltige Abstieg nach dem Ende des WK1 und in den angeblichen "goldenen 20ern" war vor allem eine Folge der unglaublich repressiven Politik der damaligen Sieger.
Du hast mich da leicht missverstanden. Es ging blos um die Zeiteingrenzung. Es ging ja in meiner Sache hier um die Auswirkung des "Radikal-Kapitalismus" und in dieser Zeit ging es dem deutschen Arbeiter noch nie so schlecht wie heute.

hehe, ich kann natürlich auf noch schlechtere Zeiten zurückgreifen (Feudalzeit ^^ , Vormärz....), hier hinkt der vrgleich genauso wie in der Weimarer Rep, da hier die Gegebenheiten (und Motivationen der Obrigkeiten) durchaus andere waren.
Lustigerweise findet man aber in der Feudalzeit und frühen industrialisierung öfter mal Reden (Krupp z.B.) die ähniche Ansichten vertreten wie so manch einer heutzutage....
Da gehts wieder hin, wenn ihr mich fragtr, daher ist spunkys "vorwärts in die vergangenheit" recht gut gewählt, nur von der falschen Seite betrachtet.
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

weedfreak hat geschrieben:Es ging ja in meiner Sache hier um die Auswirkung des "Radikal-Kapitalismus" und in dieser Zeit ging es dem deutschen Arbeiter noch nie so schlecht wie heute.
Der Kapitalismus war all die Jahre genauso radikal. Die Arbeiter standen ber in der Vergangenheit nie unter solchem Wettbewerbsdruck mit dem Ausland. Desto niedriger qualifiziert man für die Arbeit sein muss, desto höhe rist der Druck. Ist doch ganz klar. Das Einzige wie man das ausgleichen könnte wäre indem man da wie bei der Landwirtschaft oder dem Bergbau Subvetionen drauf legt. Dann wären die Löhne wieder Konkurenzfähig. Aber dann müsste alle anderen zahlen und an der Stelle kann ich nur AJM/FTL zustimmen. Bis zu einem gewissenGrad hat da, wer nicht in der Schule nicht aufgepasst hat, halt pech gehabt. Aber irgendwan wird auhc in Usbekistan und China der Lebensstandard höhe rund dnan steigen da auhc die Lohn-stückkosten. Für ne gewise Zeit ist man bei uns aufgrund des technologishcen Vorsprungs ja auch noch wettbewerbsfähig. Aber wenn die Forschung weiter so spärlich gefördert wird....
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

Enlil hat geschrieben:
weedfreak hat geschrieben:Es ging ja in meiner Sache hier um die Auswirkung des "Radikal-Kapitalismus" und in dieser Zeit ging es dem deutschen Arbeiter noch nie so schlecht wie heute.
Der Kapitalismus war all die Jahre genauso radikal. Die Arbeiter standen ber in der Vergangenheit nie unter solchem Wettbewerbsdruck mit dem Ausland. Desto niedriger qualifiziert man für die Arbeit sein muss, desto höhe rist der Druck. Ist doch ganz klar. Das Einzige wie man das ausgleichen könnte wäre indem man da wie bei der Landwirtschaft oder dem Bergbau Subvetionen drauf legt. Dann wären die Löhne wieder Konkurenzfähig. Aber dann müsste alle anderen zahlen und an der Stelle kann ich nur AJM/FTL zustimmen. Bis zu einem gewissenGrad hat da, wer nicht in der Schule nicht aufgepasst hat, halt pech gehabt. Aber irgendwan wird auhc in Usbekistan und China der Lebensstandard höhe rund dnan steigen da auhc die Lohn-stückkosten. Für ne gewise Zeit ist man bei uns aufgrund des technologishcen Vorsprungs ja auch noch wettbewerbsfähig. Aber wenn die Forschung weiter so spärlich gefördert wird....

Muss ich dir leider wiedersprechen. Ein Blick in die 70er und 80er verrät, das das Lohnverhältnis (was kann ich mir von meinem Lohn kaufen) um ein vielfaches besser war als heute.
1500 Euro sollen umgerechnet rund 3000 Mark sein. Vom Kaufwert sinds aber höchstens 2000 Mark heutzutage - verglichen mit dem Stand von 2000. Und es geht hier um den Sozialabbau, nicht wie radikal man im kapitalismus bisher gehandelt hat, wenns um den kauf und verkauf geht. Noch nie konnte man sich in D-Land für so viel Geld, so wenig kaufen, und da spielt "normale" Inflation, die in der Regel bei 3% liegt blos die geringste Rolle. Ist ein Fakt, den dir jede Studie der letzten Jahre beweist. Hab auch ne schöne Magisterarbeit darüber gelesen.

Und was China angeht: da boomt der Arbeitsmark gerade, aber NUR weil die leute da so billig zu bezahlen sind.
Technologie-Standart hin oder her, da haben uns die Chinesen theoretisch sowiso schon überflügelt. Ich bezweifel , dass in China in nächster Zeit ein Anstieg des Lebensstandarts eintritt, das wär unlogisch, denn der export kostet schließlich auch ne Menge, und wenn man chinesische Arbeiter an Europa-Ähnliche Lohnvrhältnisse anpassen würde, hätte man keinen Grund in China zu bleiben, blos nen teuren Export am Hintern.

Außerdem: Kann es uns nicht scheiss egal sein, wer am meisten oder am fortgeschrittensten irgenwo verkauft? Ich find dieses aufgeblasene "wir müssen ständig mehr verdienen" Mentalität sowiso völlig absurd, denn irgendwann ist auch die Reichhaltigste Suppe leer, wenn zu viele Leute Literweise aus ihr schöpfen. Somit wird am Arbeiter gespart, wenn anderswo kein oder nur weniog Wachstum zu erwirtschaften ist.... ganz tolle Strategie.


Irgendwie hab ich probleme damit mir vorzustellen, dass ihr euch alle mit eurem Sklavendasein zufriedengebt. Ihr bettelt ja geradezu nach niedrigeren Lebensstandarts, und verteidigt die leute, die sich mal aus Langweile 3 Benz und n Swimmingpool kaufen können, so wie wi in den Supermarkt gehn, um mal ne Milch einzukaufen.
Sollen se doch alle ihre
Wirtschaftsbescheißerei weiter betreiben, aber der Arbeiter soll davon auch was haben. Dann kann auch mehr konsumiert und abgesetzt werden = bessere Wachstumschancen.
Aber ich sagte bereits, das ist nicht das Ziel der Sache. Es geht darum , Arbeit zum Privileg zu machen. Die Arbeitsreformen der 70er Jahre haben den Bonzen einfach mal nicht gut gechmeckt, und nun holt man sich die zustände langsam zurück, bzw macht sie noch etwas schlimmer als damals.
In Frankreich hätte man das nie so deutlich durchziehn können wie hier. Aber wir dummen Deutschen haben eh keinen Arsch mehr in der Hose!
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Bullitt
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Beitrag von Bullitt »

weedfreak hat geschrieben:Die DDR ging pleite, weil der "große Bruder" , die UdSSR , unbedingt das erwirtschaftete der DDR haben wollte und abgezwackt hat. Die UdSSR war nunmal ein riesiges, aber schwach bevölkertes Gebiet, dass schlecht zu versorgen war.
Die UdSSR hat viele Recourcen aus Ostblockländern erzwungen. Naja, und so ein kleines Land wie die DDR ist bei diesem Zusatand schnell mal am Rand der Pleite, vor allem wenn das ca 40 Jahre so geht.
Quark, das war niemals der entscheidene Grund.
Ein Staat, der den Bürgern nahezu alles sozialen Sicherungen geschenkt hat und ein Staat der nahezu alle Produktionszweige subventioniert hat kann einfach nicht auf Dauer überleben. Ich wage stark zu bezweifeln, dass die DDR ohne den "großen Bruder Sowjetunion" länger überlebt hätte. Die Sowjets haben etliche Produkte und Rohstoffe abgezwackt, aber im Gegenzug wurden auch viele Produkte und Rohstoffe aus anderen Teiles des Ostblocks eingeführt zu Preisen, die in einen finaziell soliden System nie möglich gewesen wären.

Dass die DDR teils mehr "soziale Wärme" bot streite ich nicht ab. Aber solch ein Hängematten-Staat ist realitätsfremd und kann auf Dauer einfach nicht existieren.
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

Nicht der entscheidende Grund, ja... warum steht das dann so in Geschichtsbüchern?

Die 3 Aprikosen die die UdSSR wieder reingeführt haben sind nix im Vergleich zum Kohleabbau der Ostblockstaaten, zur Ölförderung etc, die die UdSSR für sich beanspruchte. Zudem gingen neben Rohstoffen viel an Technik (robotron lässt grüßen) und an purem Geld zum großen Bruder.

Es ist eher umgekehrt. Ohne den großen Bruder UdSSR wäre die DDR lediglich militärisch im Nachteil gewesen. Finanziell hätte man, beding durch die geringe Größe des Landes, durchaus schwarze Zahlen schreiben können.

Außerdem frage ich mich, was ihr als mit Hängematten habt. Ich will doch nicht, das die leute für nix Geld bekommen!.
Die sache ist nur, wir bezahlen hohe Steuern, arbeiten viel, bekommen dafür aber kaum etwas. Nun solls noch weniger werden.
Mann mann... ich will doch auch keinen Staat der Sozialhilfeempfänger, blos sollte man genug Geld bereitstellen, dass sich Schulen Bücher leisten können, was vielerorts schon nicht mehr der Fall ist. Usw usw... einfach nur, das meine Steuern auch da ankommen, ich auch darunter profitiere, und ich will n gescheiten Lohn für die Arbeit , die ich verrichte, schließlich schlagen sich einige wenige durch meine Arbeit den Wanzt so voll, dass sie kaum in ihre Mercedesse passen!


ok... ich habe das Gefühl, die Diskussion geht zu sehr in Richtung old DDR geschwafel. Aber ich will nicht die DDR wieder aufbauen (blos wenns käme, würd ich es bevorzugen, dort zu leben). Der witz ist, der Kapitalismus könnte funktionieren, und damit meine ich : für alle - für jeden, der sich daran beteiligt, gleichermassen, ohne das jeder das Gleiche bekommen muss. aber die mal nüchtern betrachtet, sind die Umstände doch pervers.

Der Witz ist blos, es funz genausowenig , wie der pure Kommunismus funktioniert , was man an China gut sehen kann , die in den letzen jahren den Arbeitsmarkt des eigenen Landes gewaltig umstrukturiert haben.
Warum? weil eine bestimmte Schicht der Bevölkerung in heftigem Kontrast steht. Sie sind nicht einfach nur reicher. Sie sind pervers reich. Hey, ich red nicht von ner Millionen oder zweien, die man sich sogar hart verdient haben kann. Ich red von leuten, die so viel Geld haben, dass sie garnicht mehr wissen, was sie alles damit machen sollen (z.B. einen Vergnügungspark in Afrika bauen ^^ ... na, wer sagte das ?)
Sowas ist einfach nur absurd, wenn überall total verarmte Menschen leben.

was ich also will, ist sozusagen: Demokrakommutapitalismus :fangorrn: :mrgreen:

Ist mir egal wie ihrs nennt und welches System es hat, aber ich für meinen Teil will eine möglichst friedliche und ausgeglichene Gesellschaft, die einfach keinen Grund dazu hat, besonders verbrecherisch oder aggressiv zu sein, weil die leute einfach zufriedener sind.

Ich will

- Angeglichenere Löhne und gerechtere Steuern - sprich mehr steuern für reche , und nicht blos so läppisch wie die SPD das will.

Ich weiss, ihr werdet das wieder alle bagatellisieren und ins reich der "Fantasie" schicken, aber ich verstehe kein stück, warum das nicht gehen sollte.

mal im ernst, selbst mit 7000 Euro monatlich kannst du im grunde leben wie ein Fürst. wozu also Gehälter die pauschal auf fünfstellige Summen abzielen? Ich mein einfach so, ohne besondere Leistung.
Jeder hat einen Job. Jeder muss seinen Job gut machen, sonst wird er gefeuert, egal in welcher Branche.. Besonders gute leistungen werden aber selten mit Lohn ausgeglichen. Anders in der Chefetage, da scheint man nur fürs gut aussehn bereits das dreifache zu verdienen wie ein normaler Arbeiter. Ach ja, und fürs tatsächliche Arbeiten schreibt er sich dann den exponenten über die Summe-... :roll:
Ich verlang ja nicht, dass jeder Arbeiter seine 7000 Scheine auf dem konto haben soll, aber wie wärs mal mit 1800 - 2000 Netto als Richtlohn für Vollzeitarbeit ( von einer 40 Stunden Woche ausgehend) und die alte "halbe halbe" Reglung bei Versicherung etc? Klar kann man nicht jeden Zwingen das zu zahlen, weil kleine und vor allem jungere Betriebe sich erst hochwirtschaften müssen, aber es sind gerade die Megakonzerne, die Arbeiter besonders billig abspeisen und mit entlassungswellen unmengen von Menschen auf die Straßen setzen... Wer es sich leisten kann, sollte diesen richtwert mindestenz einhalten, das ist die idee. Gabs nicht schonmal einen Verein, der das wollte?? Ach ja richtig, nannte sich Gewerkschaft.... tia, nur dumm, dass die Gewerkschaft einfach keine Macht mehr ausübt. Die paar Streiks die geschehen beeindrucken niemanden, denn man hat einfach mehr Sitzfleisch als die Demonstranten, die auf ihren monatlichen Lohn schließlich auch angewiesen sind und die Arbeitsstelle nicht verspielen wollen. Lange rede , kurzer Sinn

Egal wie es geregelt wird, es sollte geregelt werden.


2.Arbeitsplätze für Alle. Es wär locker möglich bei den Geldern die gewonnen werden. Man könnte unzählige Mäuler mit Arbeit stopfen, sie dadurch kürzer arbeiten lassen, weil es wird ja niocht mehr zu tun, und trotzdem noch Riesengewinne einfahren, denn dem Konsumenten, dem es gut geht, wird ne Menge einfallen, was er sich und anderen kaufen kann.


3. Bildung für Alle.
Das Potential der Bildung sollte besser ausgeschöpft werden. Auch arme familien sollten weiterhin in der Lage sein, ihren Sprösslingen eine ordentlich Bildung und Erziehung zu gewähren. Egal wie es angestellt wird, ob bessere / mehr Kindergärten, oder bessere Arbeitsumstände für Eltern oder was auch immer. Schulen und Schulmatierialien in die den Umständen Angepasst sind, und darunter verstehe ich keine Klassen mit 30 Kindern Hier hält schlißlich der Steuerzahler erstmal mit seiner Kohle ordentlich hin und für die Wirtschaft kann es nur gut sein. So werden ebenfalls krasse sozialfälle eingedämmt und mit höherer Familienfreindlichkeit hätten wir auch nicht so viel schlecht gebildete Straßenkids etc etc.


4. Soziales Netz
Weder Krankheit noch Unfall oder sonstwas sollte mich mein Gespartes Kosten, schließlich tut jeder seinen Teil. Auch der Reiche Pinkel muss mal zum Onkel Doc oder ins Krankenhaus.. Auch der Zahnarzt sollte nicht mein Erspartes Kosten, jeder so viel wie er sich leisten kann.. Wie gesagt, es schwirren Millionen, ach Milliardensummen in der Gegend rum, von denen nur sehr wenge leute etwas haben. was soll das ?
Arbeitslosigkeit sollte kein Problem mehr sein, wenn man punkt 2 und 3 sieht.


Das ist alles. Die Gelder dafür sind da. Schau nur eine Woche lang Tagessschau und schreib auf , welche Summen gewonnen werden und für z.T. sinnlose dinge verschleudert werden. dazu n bischen in die "celebrety" szene gezappt und mal gehälter verglichen. Summiert das mal. Das sind Gelder, davon träumt ihr. Wo ist also das Problem das alles zu finanzieren?

Es fehlt der Wille derer, die das Geld haben und nicht das Potenzial.
Zuletzt geändert von Karaokefreak am Mo Jun 27, 2005 1:59 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Busta
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Beitrag von Busta »

Bullitt hat geschrieben:
weedfreak hat geschrieben:Die DDR ging pleite, weil der "große Bruder" , die UdSSR , unbedingt das erwirtschaftete der DDR haben wollte und abgezwackt hat. Die UdSSR war nunmal ein riesiges, aber schwach bevölkertes Gebiet, dass schlecht zu versorgen war.
Die UdSSR hat viele Recourcen aus Ostblockländern erzwungen. Naja, und so ein kleines Land wie die DDR ist bei diesem Zusatand schnell mal am Rand der Pleite, vor allem wenn das ca 40 Jahre so geht.
Quark, das war niemals der entscheidene Grund.
Ein Staat, der den Bürgern nahezu alles sozialen Sicherungen geschenkt hat und ein Staat der nahezu alle Produktionszweige subventioniert hat kann einfach nicht auf Dauer überleben. Ich wage stark zu bezweifeln, dass die DDR ohne den "großen Bruder Sowjetunion" länger überlebt hätte. Die Sowjets haben etliche Produkte und Rohstoffe abgezwackt, aber im Gegenzug wurden auch viele Produkte und Rohstoffe aus anderen Teiles des Ostblocks eingeführt zu Preisen, die in einen finaziell soliden System nie möglich gewesen wären.

Dass die DDR teils mehr "soziale Wärme" bot streite ich nicht ab. Aber solch ein Hängematten-Staat ist realitätsfremd und kann auf Dauer einfach nicht existieren.
@Bullitt - Du verkennst, daß hier nebenbei auch noch jahrzehntelang hundertausende Besatzer und deren Familien mit durchgefüttert wurden. Und das von einem Staat, der damals vor dem absoluten Nichts stand, weil die Russen bis zur letzten Schraube alles abtransportiert haben.
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Bullitt
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Beitrag von Bullitt »

weedfreak hat geschrieben:Nicht der entscheidende Grund, ja... warum steht das dann so in Geschichtsbüchern?

Die 3 Aprikosen die die UdSSR wieder reingeführt haben sind nix im Vergleich zum Kohleabbau der Ostblockstaaten, zur Ölförderung etc, die die UdSSR für sich beanspruchte. Zudem gingen neben Rohstoffen viel an Technik (robotron lässt grüßen) und an purem Geld zum großen Bruder.

Es ist eher umgekehrt. Ohne den großen Bruder UdSSR wäre die DDR lediglich militärisch im Nachteil gewesen. Finanziell hätte man, beding durch die geringe Größe des Landes, durchaus schwarze Zahlen schreiben können.
Geschichtsbücher... Du meinst die Geschichtsbücher, die behaupten Deutschland hätte Schuld am ersten Weltkrieg? Oder die Geschichtsbücher, die das alliierte Nichtstun am Anfang des 2. WK totschweigen?
Ich will hier keine (ohnehin grob geschätzt 147-mal durchgekauten) Grundsatzdiskussionen über die Geschichte lostreten, ich will nur darauf hinaus dass Geschichte immer auch zum Teil von den derzeit herrschenden Mächten in ihren Sinne formuliert wird.

Ich meine ja nicht dass die Sowjets vor lauter Gutmenschentum die DDR gerettet haben, sicherlich nicht.

Aber trotzdem muss ich nochmal nachfragen: Wie in aller Welt kommst du darauf, dass die DDR schwarze Zahlen geschrieben hätte? Je nach Weltanschauung kann man die sozialen Aspekte der DDR gern besser finden, nicht das Thema. Aber wenn die DDR eines nicht konnte, dann war das der Umgang mit Geld. Alles was die BRD zur Zeit in extreme Schieflage bringt (zu große Sozialausgaben, zu viele Subventionen) war in der DDR im Verhältnis gesehen keinesfalls kostengünstiger geregelt. Als noch die Einstellung des "bösen Kapitals" im Ostblock galt konnte man noch damit leben, doch selbst im Ostblock setzte sich irgendwann die Erkenntnis durch dass es so nicht weitergehen kann. Diese Erkenntnis war keinesfalls ausschließlich politisch sondern auch wirtschaftlich zu sehen. Zuletzt war die DDR auch nur noch mit großzügigen Spenden aus Bayern existenzfähig, aber irgendwann ist keiner mehr bereit, solch ein Fass ohne Boden zu finazieren.
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AJM/FTL
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Beitrag von AJM/FTL »

@osram-draht

Laissez-faire ist doch genau das, was das liberale Bürgertum in puncto Harrfarbe, Hautfarbe, Sexualverhalten etc. seit Jahrzehnten schreit. Warum also nicht auch in der Wirtschaft?

@wf

Nur in Stichpunkten :

- Eine Begrenzung auf 15 Kassen, löst das Problem nicht, sondern reduziert die Verschwendung für ein paar Jahre. Wer redet den von einer Kasse, Wettbewerb soll natürlich herrschen. Freier Markt mit hohen Garantieleistungen als Eintrittshürde.

- Das Merkel halte bitte woanders hin, sonst umarme ich Claudia Roth sogar freiwillig.

- Natürlich ist es naiv zu glauben einen finanziellen Reset auslösen zu können, de facto bedeutet es nämlich, daß keiner auch nur einen Heller sieht und eine Generation eben blank dasteht. Muß man aber nicht so deutlich sagen, oder?

- Die Hyppothek aufs Haus, muß nur derjenige aufnehmen, der anstatt sich bei Zeiten zu versichern (also nach meinem Modell ab dem 18. Lebensjahr), sein Geld lieber für eine Corvette ausgegeben. Die Stärke des US Systems ist, daß man eben frei über sein Geld verfügen kann, aber your fun, your risk, not ours. Absolut korrekte Einstellung, meiner Meinung nach.

- Unfälle unterliegen wie alle Gegebenheiten kausalen Zusammenhängen, ergo gibt es einen Auslöser oder Grund. Der Verantwortliche hierfür ist der Schuldige. Es geht hierbei nicht um die Suche nach dem Sündenbock, sondern um Verantwortlichkeit. Wenn ich jetzt entscheide gegen die Wand zu rennen, bin ich verantwortlich, Schäden an Wand oder Kopf sind meine Schuld, ich muß für sie einstehen. Wer besoffen Auto fährt und mich dabei anfährt, ist schuldig. Er muß den Schaden den er verursacht hat bezahlen. Einfaches Prinziop, oder? Warum immer alles auf die Allgemeinheit abwälzen, die davon keine Vorteile hat? In Deinem Beispiel bin ich nicht Schuld, aber in diesem Fall tirtt meine private Unfallversicherung in Kraft.

- Schon einmal etwas von Vorsorge gehört? Ich lege jetzt schon eine Menge Geld zur Seite für den worst case. Ansonsten stimme ich Deinem "Alten Eisen" Argument nicht zu. Denn in den schlimmen USA hat selbst ein 60jähriger bei entsprechender Ausbildung eine sehr gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Woran liegt es wohl, daß Unternehmen lieber aus Ungarn Arbeitskräfte holen, obwohl es Jugendarbeitslosigkeit und genug fähige ältere Erwerbslosen gäbe. Die Jugendliche sind zu dumm, zu faul. Erst letzte Woche habe ich zwei "Quali"dumbos zur Probe dagehabt (unter aller Sau / keine Rechtschrift / kein English / kein Hirn) und bekomme jetzt zwei nette Herren aus der Slowakei, obwohl ich mindestens sechzig ältere Erwerbslose kennen würde, die den Job ohne Probleme erledigen würden. Der Grund liegt klar auf der Hand, wie wird die Firma die alten "Säcke" wieder los ist die Frage der Frage, Kündigungsschutz und beschissene, korrupte Gewerkschaften sind die Stichwörter.

- Polen ist mir so etwas von wurscht, solange es mich als Deutschen Steuerzahler nichts kostet.

- Die Leute die in Saus und Braus leben, würde ich anhalten kräftig auf den Putz zu hauen und ihnen verklickern, daß sie mindestens drei Wohnsitze in Deutschland haben müssen inklusive 20köpfigem Servicepersonal.

- Ich stelle die arme Schlucker vor die berechtigte Alternative : mein Geld, meine Regeln oder liberale Freiheiten, kein Geld. Wir zahlen, also schaffen wir auch an. Auf Du krankes Manderl aus Emden, in München brauchen wir ein paar Jungs zum Hundehaufen aufsammeln und sortieren. Bringt Biostrom, juchu!, Auf, auf, schnell, schnell, dafür haben wir Dir Deinen Blinddarm bezahlt. Oder, I leb so wi i mog, basta, deswegen zahle ich auch pünktlich meine Versicherung. Einmal abgesehen davon, gäbe es auch noch die Wohlfahrt, also die Kirchen, die wirklich mal etwas Sinnvolleres mit den Milliarden Steuergeldern anfangen sollten, anstatt uneheliche Kinder zu verstecken.

- Zu deb Kinder und wie man welche bekommt, wäre ich in weiteren Punkten eingegangen. Ich wurde jedoch schon bei den rein finanziellen Aspekten von einem Herrn Wf etwas aufgehalten.
Der Witz ist doch, dass nicht jeder die "kariereleiter" hochklettern kann, denn es gibt "da oben" nicht unendlich viel Platz.
Heutzutage werden Arbeitsplätze rationalisiert, um das Volk zu demoralisieren und zu niedrigeren Löhnen zu zwingen, und das wird so weiter gehen, während milliardengewinne eingefahren werden - mit Hilfe der Arbeiter, die dafür lächerlich entlohnt werden. Ohne die Arbeiter hätten die Konzernführer GARNIX, aber dieser Umstand wird nicht gewürdigt. Da ist ja wohl soziale Absicherung das allermindeste.
- Spinnst Du eigentlich vollkommen, oder glaubst Du solche Scheiße tatsächlich? Richtig ist nur, daß oben nur einer oder wenige stehen können. Aber wie erklärst Du mir bitte die Bruttolohnsteigerungen, so klein sie auch gewesen sind, der letzten sieben Jahre. Ja, die bösen Unternehmer wollen bloß... Gähn, natürlich wollen Unternehmer Gewinne maximieren, ist schließlich Sinn und Zweck eines Unternehmens, aber sie sind nicht für die Regeln des Markts verantwortlich. Der Markt und der Wettbewerb bestimmen die Regeln und Preise, und wenn man nicht mehr bestehen kann, dann muß man eben die Kosten drücken. Da sollten sich die Menschen nicht beschweren, denn das gleiche Spiel spielen sie schon seit Jahrzehnten wunderbar mit und rennen fleißig zu Aldi um sich einen Fernseher Xiang Shu zu kaufen (drei vollwertige deutscher Arbeitsplatz), anstatt in eine Fachgeschäft zu gehen und einen guten Loewe Apparat zu kaufen (16 vollwertige deutsche Arbeitsplätze). Die Menschen kennen die Regeln und spielen danach, wer kann da den Zeigerfinger heben?

- Bei den meisten Konzernbossen gebe ich Dir ebenfalls recht, allesamt nur Geschäftsführere ohne Format. In Deutschlanf haben wir tatsächlich wirklich nur noch Manager und kaum noch Entrepreneurs. Aber grundsätzlich gilt : ohne Unternehmer keine Arbeit, ohne Arbeit keine Arbeiter, ergo ohne Unternehmen keine Arbeiter.

- Konsequenzen? Natürlich bin ich mir der Konsequenzen bewußt. Markwirtschaft ist das sozialste Wirtschaftssystem, weil es die größstmöglichen Vorteile für die größtmögliche Menge an Personen bietet, Verschwendung durch Wettbewerb vermieden wird etc. pp.. Größstmöglich bedeutet nicht alle. Einige bleiben auf der Strecke, c'est la vie. Zumal das Phänomen zutage tritt, nämlich daß negative Aspekte von Einzelnen sehr deutlich und scharf empfunden werden, während die Vorteile für alle nur selektiv wahrgenommen werden.

- Konsequenzen - Teil 2 - Menschen bleiben auf der Strecke, was dagegen tun, wie federt man ab? Klare erste Antwort Absicherung durch Versicherung, also Rahmenbedingungen zur Marktteilnahme (Krankenversicherung, Unfallversicherung, Arbeitsunfähigkeitsversicherung...). Aber man kann niemanden gegen seine eigene Dummheit versichert werden, wer mit 200km/h gegen eine Wand fährt, ist nun einmal selber Schuld. Nächste Frage, kann man aus den Allgemeingewinne abzweigen, um den Verlierern zu helfen ? Antwort : Ja! Wer kann und soll diese zielsummenmäßige kleine Umverteiliung vornehmen und überwachen? Der Staat oder die Gesellschaft. Der Staat sollte meiner Meinung nur kontrollieren, und die Gesellschaft Umverteilen. So bleiben die Interessen gewahrt und der Staat weiter in der Rahmenordnung.

- Jeder ist seines Glückes Schmied, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Wenn Du diese simple Tatsache nicht akzeptieren willst, dann bitte ich sofort um die Wiedereinführung der Leibeigenschaft. In diesem Fall bin ich dann nämlich auch bereit alles zu alimentieren.

- Arbeitslose Lehrer sind aber tatsächlich strohdumm, den in BW, HS und BY werden Lehrkräfte wie blöde gesucht, aber wenn man sich dafür entscheidet in Berlin zu bleiben, ist man eben selber Schuld.

- Das in Zukunft das akademische Studium kostenpflichtig wird, liegt leider daran, daß wir einfach zu viel Geld für Soziales rauswerfen. Der Berliner Lehrer, der die offene Stelle im Hasenbergl nicht besetzen wollte, kostet einfach zu viel. Wäre im übrigen auch noch in der Liste aufgetaucht, nach den finanziellen Aspekten (erst braucht man Geld, bevor man es ausgeben kann) : Umgestaltung der höheren Schulen auf Bedürfnisse der Universitäten, Schluß mit dem Krampf Sport / Englisch LKs, um anschließend Philosophie zu studieren; Übernahme des UCAS Systems (Uni gibt für Studiengänge LKs, Noten vor, eventuelle Aufnahmeprüfung für Elitefakultäten [Oxford & Cambridge], Schüler bewirbt sich anhand seiner Erwartungen); Kostenfreies Studium; Kostenpflichtiges Campusleben (Stellung von Wohnung, Verpflegung, Kommunikation, Lehrmittel und Transport) gegen Semestergebühren (hierbei starke Subventionierung aus Steuermitteln, anhand der Leistungen).

- Richtig die Armen, bleiben in der Regel arm und die Reichen werden reicher, bis auch sie abstürzen. Ein Aufstieg ist harte Arbeit und geht über Generationen. Aber entgegen Deiner negativen Meinung funktioniert dies in den bösen USA recht tadellos, selbst in UK haut es ganz gut hin. Selbst in Deutschland haben wir in den letzten zehn Jahren zahlreiche prominente Aufsteiger erlebt. Glück kann sicher nicht schaden, aber harte Arbeit und die richtigen Entscheidungen ermöglichen den Aufstieg.

- Moralisch betrachtet erscheint es so als, wären die von Dir aufgezählten Errungenschaften tatsächkich zum Zwecke eines friedlichen, harmonischen Zusammenlebens aller entstanden. Moralisch ist ein Menschenleben auch unbezahlbar. Historisch betrachtet gründen diese Errungenschaften und Leistungen auf den wirtschaftlichen Vorteilserwartungen aller Marktteilnehmer. Das Strafrecht erfüllt die Erwartungen nach Schutz und körperlicher Unversehrtheit. Die Marktteilnehmer richten ihre Anstrengungen in legalem Rahmen aus. Der Kündigungsschutz schützt den Arbeitnehmer vor Ausbeutung, der Arbeitsgeber kann sich seiner Arbeitskraft sicher sein. Gegenseitige Vorteilsnahme ist das Schlüsselwort, Rahmenbedingungen das andere.

- Den allermeisten sollte es gut gehen, nicht allen. Du kannst ja jagen gehen, aber Vorsicht leg Dich nicht mit der WWF Mafia an. Wir hätten keine Vorteile in der Anarchie. Die Anarchie, das alle gegen alle (Hobbes) wird erst durch das Vorteilsstreben beendet (Vertragstheorie).
unsere Arbeitszeit derart beschränkt, dass wir praktisch kein Leben mehr haben
- Typischer freudscher Versprecher?
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Busta
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Registriert: Mo Dez 06, 1999 1:01 am

Beitrag von Busta »

Ich bitte um Sachlichkeit, sonst muss ich die nächsten entsprechenden Äußerungen leider editieren, egal von wem. Ansonsten lasst Euch bitte nicht stören.
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AJM/FTL
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Beitrag von AJM/FTL »

@wf Part 2
Wozu bezahl ich Krankenversicherung, wenn ich einen Großteil meiner Kosten selbst decken darf?
- Damit 15 Krankenkassen einen Springbrunnen bekommen. Damit Achmed, der bei McDonalds für ein halbes Jahr arbeitet und danach wieder nach Bulgarien geht, seine Kauleiste generalüberholen lassen kann, damit seine drei Kinder und seine Frau, bei ihrem 14tägigen Besuch auch alles wichtige abbekommen könnten. Damit Hypochonder AJM/FTL alle zwei Tage bei Onkel Doktor eine Stunde im Sprechzimmer seinem Hobby nachgehen kann.
Wozu zur Hölle, wenn ich einen Kredit aufnehmen muss, um mir die Zähne machen zu lassen?
- Weil ohne Zähne ist schlecht kauen.
Schonmal dran gedacht, dass da einige "wirklich" Krank sein könnten, bzw behandlung brauchen??
- Dann beschwer Dich nicht über die Zusatzkosten oder versichere Dich privat. Dein Schlappschwanzargument Ausländerfeindlich, steck Dir in den Hintern. Was hier an Raubau betrieben wurde ist einfach ein bodenlose Frechheit. Ich habe diese Hamstergesundheitsalis bei SIEMENS live erlebt, immer dann wenn Familienbesuch da war, zu einer Zeit als für deutsche Versicherungsnehmer schon Zuzahlungen üblich waren. Anrecht auf Leistung, auch medizinische hat nur derjenige der vorher bezahlt oder er sucht sich einen Arzt der von Wasser und Luft ernährt. Hier für längere Zeit lebende Ausländer sind für mich im Hinblick auf das Gesundheitssystem Deutsche und fallen unter Bedienungsmentalität. Gemeint waren Short-term Ausländer. Integration wäre ebenfalls ein Punkt in der Liste gewesen (allerdings erst bei Geld ausgeben).

- Diesen Vorschlag habe ich gehört tangiert meine Abwicklung des Gesundehitssystem überhaupt nicht, weil sie nach meinen Vorschlag keine Auswirkungen hätte. Selbst unter dem jetzigen System ist es nur heiße Luft, netto kommt dabei nicht rum. Völlig uninteressant.

- In der Psychologie wird so ziemlich alles bewiesen, damit ist sie als Wissenschaft schon fast so weit wie die Philosophie. Aber wie gesagt nicht mein Thema, keine Verschwendung, kein Interesse. Ich halte zudem die unsinnige Fixierung auf Arbeitstage für ziemlich überholt. Ergo gebe ich Dir hier absolut recht. Wer krank ist sollte sich erholen, die Lohnfortzahlung im Kranheitsfall ist für beide Seite zu wertvoll, um sie zu beseitigen, bei exessiven Mißbrauch wäre allerdings ein Beschränkung der Krankheitstage auf ein wirtschaftlich vertretbares Maß sinnvoll (also bis 50? Tage?).

- Du sprichst von Unfrieden und argumentierst nach dem Motto, wenn wir das arme Vögelchen nicht mehr füttern können oder wollen, dann geht es uns an den Kragen. Wie gesagt, wer Freiheit will, der bekommt Eigenverantwortung, wer Almosen und Schutz will, der bekommt seinen Feudalherren. Aber mal eine Frage, was hat all das mit der Sanierung des Bundeshaushalts zu tun? Denn egal, ob Du als Robin Hood der 39 Stundenwoche losziehst, wenn kein Geld mehr da ist, geht nichts mehr. Keine Arme, keine Kekse.
Das ich als Arbeiter für die Fetten faulen Säcke hinhalten soll, die nurnoch ihr Kaital arbeiten lassen, geht so schon auf keine Kuhhaut.
- Dann arbeite halt nicht, verhungere, arbeite für Dich selbst, mach was Du willst, denn ich kenne genug andere Menschen, die ihren Arsch liebend gern hinhalten, wenn die Kassa stimmt.

- Verstehe ich Dein Schlußplädoyer richtig? Ein Hoch auf die attische Oligarchie, Vollversorgung und Sklaverei! Jippee! Oder willst Du einfach nicht kapieren, daß nichts aber auch rein gar nichts umsonst ist. Der Preis den man für Reichtum zahlt, den Preis den man für Vollversorgung zahlt, der Preis den man für Faulheit zahlt ist fast immer größengleich, nur die Art unterscheidet sich.
Frieden und Gerechtigkeit sind also nicht den Aufwand wert
- Lesen bildet - jegliche Kosten! Der Aufwand muß vertretbar sein, er muß mit einer Vorteilserwartung verbunden sein, sobald er diese nicht mehr gewährleistet, interessiert das Output nicht mehr. Dann wird defäktieren zur dominanten Strategie (Prisoners Dilemma). Dein Verzicht ehrt Dich, dann fang schon mal an Stöckchen und Reisig zu sammeln, denn in Höhlen ist eher kalt.

- Die DDR hatte aber auch keinen Frieden und keine Gerechtigkeit, sie hatte Vollversorgung. Wenn Du die willst, bitte, dann aber ohne individuelle Freiheit. Nix gibt es gratis.

- Bei Tieren gibt es ein Wirtschaftsprinzip, daß sogar härter ist als unsere Marktwirtschaft, Survival of the Fittest, Gesetz des Dschungels. Hier werden Versager zur Beute, sie sterben, sie werden aus dem Genpool getilgt. Einmal von dem reinen Naturrecht abgesehen, ist Neseterbauen, Staudämme anlegen keine "wirtschaftierische" Tätigkeit. Bienen und Ameisen töten unnütze Mitglieder, z. B. Drohnen bei den Bienen.

- Ich sprach nicht von mir, aber Du darft gerne schließen was Du willst, bitte. Ich erlaube mir deshalb auch einen kleinen Schluß. Diskutieren hast Du bei der DKP gelernt? Ansonsten scheinst Du von einem Weltbild geprägt, in welchem der Nikolaus, Osterhasi und Christkindl tatsächlich existieren. Ich frage mich ernsthaft, welcher katholischen Sekten Du ausgebüxt bist. Wer einfache Grundlinien nicht wahrhaben will, Freiheit = Verantwortung, und wer jegliche Frage nach den Kosten als Angriff empfindet, der sollte sich ausklinken, in den Wald gehen und glücklich werden.

@topic

Es waren bisher nur 5 Punkte und zwar zunächst nach Einnahmequellen sortiert. Denn bevor wir in diesem Land etwas ändern können, müssen wir zunächst einmal wieder handlungsfähig werden. Bevor etwas verteilt wird, muß etwas zum verteilen da sein. Einige Investitionsschwerpunkte sind definitiv Forschung und Bildung, Aufklärung über Konsumverhalten, Mehrung des Ideen und Kreativepotential, Unterstützung der lokalen und regionalen Wirtschaftskreise etc. pp.. Erst danach zieht man Bilanz und verteilt Teile des Überschusses an die Bedürftigen, denn ich habe nicht gesagt, daß man Schwächeren nicht helfen sollte, nur kann ein Staat dies eben nur dann tun, wenn er die Mittel dazu hat und diese erhält er von der ihn tragenden Gesellschaft und wenn er keine Mittel erhält, dann steht die Gesellschaft in der Pflicht, nicht der Staat (wer Not in der Nachbarschaft ignoriert ist assaozial, Hilfe ist ein christliches Gebot und widerspricht keinem Vorteilsstreben, ergo kein PD). Um dies zu erreichen muß der Staat sich aus weiten Teilen zurück ziehen. Als Beispiel nenne ich hier die Instandsetzung eines Kirchendachs, könnte aber auch ein anderes öffentliches Gebäude sein. Früher, also vor nicht mal 50 Jahren, war es selbstverständlich, daß die Handwerker vor Ort dies ohne Entgelt gemacht haben, das Material und die Verpflegung kam aus der Gemeinde (der Bäcker die Semmeln, der Metzger die Wurst und das Bier von der Brauerei). Abschluß bildete ein Gemeindefest. Heute müssen Finanzplanungen, Förderausschüsse, Kreistage und am Ende manchmal sogar EU Technokraten herumdoktern, mit dem Ergebnis, daß schlimmstenfalls nichts herauskommt. Nach meinem Empfinden, ist es doch am sinnvollsten, wenn die Gemeinde einen neuen Kindergarten benötigt, daß sie tatsächlich als Gemeinde agiert. Entweder die Gemeinschaft ist stark genug oder die Menschen sind Abhängige des Systems. Dabei liegen die Vorteile für alle auf der Hand, wozu braucht man hier den Staat, hier sind die Bürger gefragt.

@wf
Mit den Sicherheitspaketen der letzten zwei Jahre sind wir auf gutem Wege zu Big Brother. Eben eines der Szenarios, die mir nicht behagen. Soweit stimme ich Deinem Vergleich zu. Aber in Hinsicht auf die Leistungsffähigkeit der DDR Wirtschaft zur Vollversorgung machst Du Dir nur Illusionen. Hierzu würde ich Dir einfach meine Magisterarbeit "Zusammenbruch oder Verfall? - Das Ende des zweiten deutschen Wirtschaftswegs" (Stabi München) empfehlen oder gleich zu André Steiner "Die DDR Wirtschaft" raten (kann Dir beide auch als PDF zukommen lassen). Dann wäre Dir auch klar, warum uns die Wiedervereinigung noch mindestens ein paar Billönchen kosten wird. Wir zahlen derzeit den Preis für die Vollversorgung nachträglich. Wirtschaftlichkeit macht da auf einmal richtig Sinn.

Bitte lies Dir wenigstens einige einschlägige Artikel (Steiner, Gupta, Sabrow) zu dem Thema durch, bevor Du weiteren Unsinn zur DDR Thematik kund tust. Aber um eine Lanze für Dich zu brechen, die Umstellung der UdSSR auf erhöhten Eigenbedarf hat der Verfallsprozeß zusätzlich beschleunigt.

Ein Mobil Telefon ist Luxus, eine Urlaubsreise ist Luxus, solange auf diesem Planeten die Mehrheit wunderbar ohne sie auskommt. Nur weil Du meinst, es wäre quasi Standard, heißt das noch lange nicht, daß die Kosten dafür nicht erst erarbeitet werden müßten.

@Busta
Hob i wos bäs g'soagt?
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