


Drei Namen, ein Spiel. Das Spiel Mystic Quest Legend ist wieder eines der Spiele deren Namen schon oft genug für Verwirrung gesorgt haben und ich will hier, bevor ich was falsches sage, auch gar nicht weiter auf die Zugehörigkeit zu irgendwelchen Serien eingehen, das artet eh nur wieder in Streit aus *g
Nur eines sei noch gesagt. Das Spiel ist hier bei uns unter dem Namen Mystic Quest Legend bekannt, während es in den USA als Final Fantasy: Mystic Quest und in Japan als Final Fantasy USA erschien.
Das Spiel erschien bei uns im Jahr 1993 und war das erste RPG für die Pal Version des SNES. Entwickelt wurde es von Square, bekannt durch ihre weltberühmte Final Fantasy Reihe oder auch als Schöpfer der Seiken Densetsu Reihe. Es handelt sich um ein reinrassiges RPG, also mit den typischen rundenbasierten Kämpfen und dem Aufleveln der Charktere.
Story:
Tja auf den ersten Blick handelt es sich hier mal wieder um die typische Rette-die-Welt-Story. Naja und eigentlich geht es auch um nichts anderes. Schwerpunkt des Spiels sind die vier Erdkristalle, die der böse Dämonen-König in seine Gewalt gebracht und damit das komplett verwüstet hat. Die Aufgabe des Spielers ist es nun die Kristalle wieder in zurückzuholen und den Dämonen-König zu stoppen.
Die Spielwelt ist in vier Länder eingeteilt und in jedem dieser Länder muss der Spieler einen Kristall aus den Fängen eines bösen Endgegners befreien. Das erste Land rund um das Dorf Foresta beherbergt den Erdkristall, das zweite rund um das Dorf Aquaria den Wasserkristall, das dritte rund um das Dorf Feuerburg den Feuerkristall und das vierte rund um das Dorf Windia den Windkristall. Und eben jene Länder muss der Spieler retten bevor er sich dem bösen Dämonen König stellen kann.
Gameplay:
Es handelt sich wie gesagt um ein reinrassiges Rollenspiel, was Leuten, die oft mit RPGs in Berührung kommen einen sehr einfachen Einstieg ermöglicht. Die Kämpfe sind rundenbasiert, d.h. jede Spielfigur bekommt einen Befehl, woraufhin diese dann ausgeführt werden. Dann ist der Gegner am Zug, usw. Eine Besonderheit bei diesem Spiel ist, das die Party immer nur aus maximal zwei Mitgliedern besteht, die je nach Storyverlauf stetig variieren. Dabei kann sich der Spieler aussuchen, ob sein Partner in den Kämpfen vom Computer oder vom Spieler selbst kontrolliert wird. Des weiteren kann nur die eigene Figur an Erfahrung gewinnen, während die Partner bis zu ihrem ausscheiden aus der Gruppe immer auf der selben Stufe bleiben.
Im Gegensatz zu vielen anderen RPGsist es hier nicht möglich einen Laden aufzusuchen um sich bessere Ausrüstung oder gar neue Zauber zu besorgen. Diese müssen in den Dungeons gefunden oder bestimmten Gegnern abgenommen werden. Von dem Geld, welches man nach den Kämpfen bekommt, kann man sich lediglich neue Tränke o.ä. kaufen.
Weiterhin hat der Spieler hier nicht wie gewohnt eine bestimmte Anzahl an Magiepunkten zum Zaubern, sondern kann eine bestimmte Anzahl an Zaubern zu jeder Kategorie aussprechen. Die Katergorien sind göttliche Magie (heilende Zauber), teuflische Magie (Angriffszauber) und kosmische Zauber (besonders starke Angriffszauber). Ist die Anzahl an möglichen Sprüchen einmal verbraucht, lässt sich diese mit einem Zaubertrank wieder herstellen.
Ein weiteres Schmankerl sind die zwanzig auf der Weltkarte verstreuten Schlachtfelder, auf denen man in zehn Kämpfen ordentlich Erfahrung sammeln kann und die nach Abschluss fast immer eine kleine Belohnung bereit halten.







