hmm.. das thema is weitreichender als ich dachte... Ich interessiere mich sehr für Musik, und so fällt es mir schwer bei diesem thema ein Übergreifendes Urteil abzugeben....
Also vornweg werd ich mich erstmal outen:
Ich war auf der Love Parade... nicht verkleidet oder halbnackt , sondern in normalen klamotten - allerdings auf einem der wagen, und ich hab mich ziemlich amüsiert dabei.
Ich mag Techno an sich nicht. Wenn ich daheim techno höre, interessiert mich die musik meist nach 5 - 10 minuten nicht mehr, und ich leg lieber was anderes ein.
Von daher hör ich privat eigentlich überhaupt kein techno. Aber es war ne Party, und wenn man techno eine sache zugestehen muss, dann das es eine extreem ""tanzbare"" musikrichtung ist, da sie, ob eintönig wie schranz oder mit breaks übersäht wie Breakbeats und Jungle , ziemlich Rhytmus- orientiert ist.
Was ich damit sagen will ist: Jede Musik hat ihren zweck !
Zum Anhören daheim is mir Techno halt zu abwechslungslos , oft zu eintönig etc. , und ich geh auch nicht oft tanzen auf techno, das passiert so ca 2 mal im jahr. Oft geh ich dann mit bestimmten freunden weg , die halt diese richtung bevorzugen. Aber ich würde deshalb nicht sagen, das es mich nicht amüsiert. Schließlich kann ich recht easy drauf tanzen ( ich mag breaks *g)
Zuhause ist das was anderes, denn da hör ich aufmerksamer Musik.
Zu diesem zwecke gibts andere musikrichtungen , und bestimmte Künstler, die ihr Können auf diesem gebiet auch super beweisen.
Hier achte ich zum einen auf Melodie, zum anderen auf den Text.
wo liegt das Problem dabei wenn jemand kein Instrument spielt? Hauptsache es hört sich gut an finde ich ... und Dj's können die Musik auch live machen ich finde das die Bedienung eines Mischpults wohl nicht geringer einzustufen ist wie die eines Instrumentes...
Dem möcht ich arg wiedersprechen. Jeder zweitklassige Musiker kann , und MUSS ein mischpult einstellen können, - wie will er sonst mit verstärkten instrumenten Proben ? Bei techno/Hip Hop DJs erkenne ich tatsächlich das direkte abmischen zweier tracks, die zusammen und/oder nacheinander genial klingen, und das alles in ""echtzeit"" , tatsächlich als Kunst an, die durchaus Honoration verdient, aber mit dem spielen eines Instruments ist das keinesfalls vergleichbar ! Ich denke , das ASI kein instrument spielt , wenn ich diese aussage so betrachte, sonst wüsste er das. Egal welchses der ""Nicht-Orf"" - Instrumente , also keine triangel, Bongos etc, wozu man kein besonders hervorgehobenes Geschick braucht , und die vor allem Notensystemunabhängig sind , sie sind alle sehr schwer zu beherrschen. Man braucht Jahre voller übung und verknoteter Finger, die Wehtun ( hier kann man in dem fall auch andere Gliedmaßen eintragen, je nach instrument arme , beine Lippen und und und ) , schiefen oder unsauberen Tönen , die ein oder andere Fußnote an Musiktheorie etc etc, ganz zu schweigen davon braucht man ein kritisches gehör bzw ein musikalisch geschultes oder im allerbestenbesten fall ""absolutes"" Gehör, und wird , vor allem am anfang, durch frust über die eigene Musikalische leistung sehr strapaziert. Es ist sehr anstrengend und Konzentrationsverlangend über längere zeit hinweg absolut sauber zu spielen.
Das ist aber bei weitem nicht alles... puh, wo soll ich nur anfangen ?
Welche Message hat Mozart?
Es gibt Kompositorische Qualität - das hat nix damit zu tun, ob einem das stück gefällt oder nicht, auch nicht damit wie komplex oder mit wieviel instrumenten gespielt das stück ist.
Das eine melodie einfach nur ""wohlgefällig klingt"" ist keine Kunst, denn das basiert auf Regeln. Dazu benutzt man Tonleitern etc.
Die Kunst des Musikers , oder eher des Komponisten ist es jedoch die schöne Abfolge des ganzen sich nicht nur vorzustellen, sondern auchnoch umzusetzen ! Manchmal muss man die regeln der ""wohlgefälligen"" Musik auch manchmal brechen, um das gewünschte resulltat zu erreichen ( siehe Jazz, siehe sämtliche Künstler, die 12 - ton musik machen, si