Das Transportflugzeug ""White Knight"" soll ""SpaceShipOne"" auf eine Höhe von rund 15 Kilometern bringen und dort ausklinken. Dann startet der Pilot den Motor des Fluggefährts. Mit einer Geschwindigkeit, drei Mal schneller als der Schall, wird er vertikal in den Orbit düsen. Nach Erreichen des Weltraums wird der Pilot einige Minuten in Schwerelosigkeit verbringen. In dieser Zeit kann er den Blick in die schwarze Weite des Alls und auf die blaue Erde genießen. Dann geht es wieder in die Erdatmosphäre und anschließend zurück in die Mojave-Wüste.
Es wäre das erste Mal, dass ein privat finanziertes, bemanntes Fluggerät den Weltraum erreicht, ohne dass eine Regierung an dem Projekt beteiligt ist.
""SpaceShipOne"" wurde von dem Piloten und Luftfahrtexperten Burt Rutan entwickelt, dessen erklärtes Ziel es ist, eine Rakete für Weltraumtouristen zu konstruieren. Seine Firma strebt an, etwa im Jahr 2020 Weltraumrundflüge zum Ticketpreis von rund 100.000 Dollar anbieten zu können. Finanziell wird Rutan von dem US-Milliardär Paul Allen unterstützt, dem Mitbegründer des US-Softwaregiganten Microsoft. Das Projekt zeige, dass der Privatsektor mit relativ bescheidenen Mitteln an die Grenze zum Weltraum vordringen könne, teilte Allen mit.
Den Namen des Piloten für den Rekordversuch wollte Scaled Composites zunächst noch nicht bekannt geben. Der Prototyp hat bereits drei erfolgreiche Testflüge absolviert: Am 17. Dezember vergangenen Jahres durchbrach das Gerät die Schallmauer, startete dann am 8. April erneut zu einem Test, ehe es am 13. Mai als erster Privatjet die Rekordhöhe von knapp 65 Kilometern erreichte. Damals steuerte der Pilot Mike Melvill das Fluggerät.

Trägerflugzeug White Knight mit SpaceShipOne
p.s. das wär doch echt mal eine kleine Sensation! Wenn demnächst noch mehr private Firmen Weltraumflüge veranstalten, dann gibt es einen massiven Wettbewerb, der die Entwicklung viel schneller vorantreibt als wie die staatliche Weltraumforschung. Dann wär es bis zu Bilder wie diesen:
doch bestimmt nicht mehr weit!





