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Verfasst: Mi Mär 24, 2004 12:31 pm
von Bullitt
DRK hat geschrieben:Und bei linux - selbst die recht einfache RPM brauchten das einiges.
Vielleicht mat mal einer ne GUI die auf für n00bss zu gebrauchen ist :wink:
Hmm, ich finde das RPM-System ist einfacher als .msi oder sonstige Windows-Installationsroutinen. (Jedenfalls mit Mandrake) Man bekommt sofort eine geordnete Liste angezeigt mit allen installierten Paketen, man bekommt sogar eine Liste mit den Paketen die man auf seiner Disc hat, aber die noch nicht installiert sind. So kann man sehr bequem etwas nachinstallieren ohne die ganzen Verzeichnisse zu durchwühlen. Auch die Möglichkeit, fehlende Pakete automatisch dazu zu installieren ist sehr praktisch. Also rpm-Pakete zu installieren ist wesentlich einfacher und vor allem sinnvoller gelöst als unter Windows Software zu installieren. Man muss einfach nur bereit sein zum Umdenken...
Generell ist Mandrake so einfach zu installieren dass es echt nicht schwerer ist als ne Win-Installation...

Verfasst: Mi Mär 24, 2004 1:23 pm
von Karaokefreak
Ich halte Linux kein stück für eine WIndows alternative !

1) Ständiges gefummele und gesuche nach passenden treibern, nicht alle geräte werden unterstützt etc

2) Ständiges gesuche nch passenden Programmen. Hab nichtmal nen passenden Photoshop oder CorelDraw ersatz gefunden ( und kommt mir jetzt nich mit Gimp, das war ja sowas von lächerlich)

3) wenn ich spielen will , muss ich sowiso Windows auf der Platte bvehalten

4) kein stück einsteigerfreundlich, weil wohl einige sich zu leet sind , als das sie es für normaluser durchschaubar machen


Meine Linuxerfahrung mit Suse war wiederholt volle Kanne fürn Popo ! Ich sag nur 23 partitionen a 500 MB, obwohl ich explizit darauf geachtet habe, das ich dieses nicht so eingestellt habe - trotz allem ist dies wiederholt passiert.
- Ärger mit dem MasterBoot Record , immer und immer wieder, egal ob ich Lilo benutz oder was anderes, das ding kommt sich mit Windows immer wieder in die quere, nach dem es mal 1 oder 2 Tage gelaufen ist ...

(unausgegoren)³ x (zu leet für anfänger)² = für nix zu gebrauchen.


Für (proxy) Server ist Linux bestimmt spitze, aber als normales OS isses nix, wenn ihr mich fragt !

Verfasst: Mi Mär 24, 2004 1:35 pm
von GeRmAnSnAkE
Ich wittere bereits die Gegenargumente von Kane32. ;)

Verfasst: Mi Mär 24, 2004 2:42 pm
von Kane32
weedfreak hats vielleicht nen bisschen überspitzt dargestellt, aber im Grunde hat er Recht.
Treiberinstallation ist wirklich extrem nervig (besonders Grafikkarten), wenn mal etwas schiefgeht (ungünstige Board/Grafikkarten-Kombination), und bei exotischer Hardware ist es wirklich glückssache ob man einen Treiber findet.
Das Argument mit den passenden Programmen zieht nicht wirklich....
unter windows muss ich auch immer nach passenden äquivalenten zu meinen linux-tools suchen ;)

Und die Einsteigerfreundlichkeit...Man muss lesen, anders gehts nicht ;) Wobei man Suse auch ohne grossen Aufwand installieren und benutzen kann wenn man keine allzu exotische Hardware hat. Aber ich muss dir recht geben, so einsteigerfreundlich wie windows isses nicht, aber es befindet sich auf einem guten weg :)

Verfasst: Mi Mär 24, 2004 2:58 pm
von Payne
Kane32 hat geschrieben:
Payne hat geschrieben:Gento irgendwas aktuell als Server-OS.
Ouch...Gentoo als Server-OS is imho nich so optimal.
Es sei denn du startest emerge mit ner geringen priorität, ansonsten kannst du während der updates ja kaum mit dem ding arbeiten ;)
Irgendwie voll nicht. Per Cronjob updatet er mein System Samstag Nacht und selbst wenn Emerge etwas kompiliert, hat er noch genug Ressourcen für Samba.

Verfasst: Mi Mär 24, 2004 3:02 pm
von Lord Izual
naja, ich find es gibt 3 sachen die mich an linux nerfen :
1) zum zocken isses unbrauchbar (relativ unbrauchbar, gibt zwar UT und so, aber RO zB laueft nich, und die emulation mittels Wine is ne katastrophe (wine find ich grässlich kompliziert zu konfigurieren, spiele laufen damit eh nich und fuer wineXhabich keine kohle))
2) ausser gimp gibts scheinbar kein grafikeditor unter Lin. Ich will sowas wie den paintshop (nich der dumme stinke-photoshop, den mag ich nich)
3) source selber compilieren fuer irgendwelche programme....
RPM datei : kann ich nich instalieren, weil kein lib-irgendwas => 1.23
RPM der lib : kann ich nich instalieren, weil kein undefinierbares ding => 0.54
von dem undefinierbaren ding gibts dann nur ne source, die compiliert man dann (./configure &&make &&make install --> klasse, alles klappt) und dann wird die von den anderen proggis immer noch nich gefunden....
ausserdem versteh ich nie wo linux was hininstaliert, da such ich mir immern wolf...

trotzdem : wenn ich nich zocken will sondern nur im INet rumgammel und so zeugs mag ich linux lieber, 's läuft zumindest bei mir schneller und stabiler als windoof, ausserdem wechselt das desktop bild alle 15 min und ich hab immer 4 verschiedene gleichzeitig; schöööööööhn ^^

Verfasst: Mi Mär 24, 2004 3:03 pm
von Vindicare
Habe Linux auf einem alten PC als Server installiert. Die Installationsroutinen von Distris wie RedHAt oder Suse sind nicht schlecht. Was ich total mühsam finde an Linux, ist die unüberschaubare Architektur. Man weiss nie wo die Programme und Dateien hingehen. Andererseits finde ich die Unterstützung von Python und Perl und manche andere Sachen extrem geil. Auch das konfigurieren per Textfiles gefällt mir. Kann zwar Komplex werden, ist aber immer noch besser als die Registry Scheisse...

Ich hatte noch keine Zeit mal ein Desktop unter Linux zu machen. Das Problem ist, dass all meine Daten als NTFS gespeichert ist und das leider ein Scheissformat ist, dass Linux sicher nur zum lesen unterstützt.

Suse find ich übrigens nicht so toll, weill da viele Sachen eigen sind und nicht mehr ganz dem Unix/Linux Standard entsprechen...

Verfasst: Fr Mär 26, 2004 9:22 pm
von Payne
@Izual
Ich hab auch kein Bock auf den Versions-Mist und kompilieren kann ich auch nicht, deswegen benutze ich emerge.

""emerge kde"" und du hast xfree + libs + kde. Emerge kann übrigens einer Software mehrere Versionen gleichzeitig installieren, also da brauch man sich keinen Kopf mehr machen. Aber mehr dazu steht in der Gentoo Emerge-FAQ.

Verfasst: Sa Mär 27, 2004 8:54 am
von fangorrn
@ Izual

WineX kostet kein Geld, wenn man die Quellen selber kompiliert.

Verfasst: Sa Mär 27, 2004 9:59 am
von Vindicare
fangorrn hat geschrieben:@ Izual

WineX kostet kein Geld, wenn man die Quellen selber kompiliert.
Aber dafür kostet kompilieren im allgemeinen Nerven :wink:

Verfasst: Sa Mär 27, 2004 10:34 am
von fangorrn
Das ist nichts ganz richtig, das Einrichten der Entwicklungsumgebung (wenn man nicht weiss was sein muss) kostet nerven.

Verfasst: Sa Mär 27, 2004 11:20 am
von retroK
Lord Izual hat geschrieben:naja, ich find es gibt 3 sachen die mich an linux nerfen :
1) zum zocken isses unbrauchbar (relativ unbrauchbar, gibt zwar UT und so, aber RO zB laueft nich)
Das liegt ja nicht an Linux sondern an den Spieleherstellern. Es wäre für die ohne weiteres möglich ihre Titel auch für Linux rauszubringen. Leider gibts es aber dafür noch keinen Markt, daher machen sie es auch nicht.

Verfasst: Sa Mär 27, 2004 1:02 pm
von Cyrus XIII
Ähnlich verhält es sich mit Hardware: Es sind die Hersteller, die die Treiber für ihre Produkte zu liefern haben, nicht ein Rudel Privatpersonen verteilt um den Globus, die sich dieser Probleme aus Spass an der Herrausforderung, um anderen zu helfen oder aus welchen Gründen auch immer anehmen. Mich juckt das nicht weiter, wenn ich mir neue Hardware hole, informiere ich mich vorher halt über den Stand der Dinge und Produkte von Gates-Sklaven kommen mir eben nicht mehr ins Haus.
Mandrake 9.2 hatte anfangs zB das Problem, das bei der Installation die Firmware von LG-CD-Laufwerken gekillt wurde. Ein Fehler von LG, die Produkte waren nicht ATAPI-konform, was unter Windows zwar nicht weiter auffiel aber an sich schon ein Skandal ist. Offizielles Statement: ""Wir unterstützen Linux nicht.""
139444,"fcce64ea6d

Verfasst: Sa Mär 27, 2004 1:24 pm
von fangorrn
Jo ist richtig; kauft keine Hardware, wenn die Hersteller sowas von sich geben. Canon (und diverse Drucker bzw. Scanner-Hersteller) sind auch Negativbeispiele.

Andere (wie zb Broadcom) programmieren Treiber und stellen sie als OpenSource zur Verfügung.

Verfasst: So Mär 28, 2004 12:48 am
von Payne
Ehrlichgesagt habe ich meinen Drucker nach dem Preis der Tintenpatronen beurteilt...