Meinichauch, Konni ist sowieso an allem SchuldDJKool hat geschrieben:Irgendein kluger Mann hat mal geschrieben, dass im Internet keine allgemeine Schreibweise gilt und darum jeder so schreiben darf, wie ihm beliebt.
Deutsche Dialekte im Internet, der Sieg der Bayern?
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Gast
Ich als gebürtiger Bayer möchte mich zu dieser Thematik auch mal äußern:
Es gibt eigentlich kein Einheits-Bayrisch. Die Dialekte und Mundarten sind hier vielmehr regional unterschiedlich. In Niederbayern wird noch am häufigsten der urbayrische Dialekt gesprochen, gleichzeitig auch der fieseste. In den ländlichen Regionen von Oberbayern wird auch noch überwiegend Bayrisch gesprochen. In den Städten sieht es oft schon ganz anders aus. Z. B. München, die bayrische Landeshauptstadt. Hier wird zum überwiegenden Teil hochdeutsch gesprochen! Diese Stadt wird übrigens von der SPD regiert! Die CSU ist also nicht in ganz Bayern einheitlich vertreten. Dann hätten wir noch andere Regionen, in denen wiederrum andere Dialekte zu finden sind. U. a. darf man nicht außer Acht lassen, dass ein Teil Schwabens zu Bayern gehört, der andere zu Württemberg. Also wird auch schwäbisch gesprochen. Dann hätten wir noch fränkisch z. B. im Großraum Nürnberg. Gehen wir mal ganz hoch nach Nordbayern. Was haben wir da? Die Oberpfalz. Und dort wird mir wohl keiner mehr erzählen können, dass dort Bayrisch gesprochen wird.
Außerdem beherrschen m. E. fast 80 % der Bayern gleichzeitig ihren angestammten Dialekt und die hochdeutsche Sprache, und diese auch noch so gut, dass man nicht gleich merkt, dass derjenige aus Bayern kommt. Dann möchte ich noch anmerken, dass es auch immer mehr Leute aus anderen Bundesländern nach Bayern verschlägt, besonders in die vielen Ballungszentren. Das senkt dann auch den Prozentsatz der sog. ""Urbayern"". Ausgegrenzt wird man in Bayern als Nicht-Einheimischer m. E. nicht mehr und nicht weniger als woanders. Klar herrscht im bayrischen Staat noch immer der Freistaatsgedanke. Man möge aber bitte nicht vergessen, dass Bayern in der BRD nicht der einzige Freistaat ist, wird hätten da noch Thüringen und Sachsen, die auch ihre ""nationalen Eigenheiten"" haben. Es will hier auch fast niemand wirklich, dass Bayern aus der föderalistischen BRD herausgenommen wird und ein souveräner Staat wird, bis auf ein paar Monarchie-Freaks vielleicht. Aber die überwiegende Mehrzahl der Bayern akzeptiert den Bundesstaat. Wer schon eimal in Bayern war und in Bierzelten anderslautende Aufrufe gehört hat, bitte nicht ernst nehmen. Hier geht es mehr um's Biertrinken, auch wenn namhafte bayrische Vertreter aus der Politik hier fast immer mit von der Partie sind.
Es gibt eigentlich kein Einheits-Bayrisch. Die Dialekte und Mundarten sind hier vielmehr regional unterschiedlich. In Niederbayern wird noch am häufigsten der urbayrische Dialekt gesprochen, gleichzeitig auch der fieseste. In den ländlichen Regionen von Oberbayern wird auch noch überwiegend Bayrisch gesprochen. In den Städten sieht es oft schon ganz anders aus. Z. B. München, die bayrische Landeshauptstadt. Hier wird zum überwiegenden Teil hochdeutsch gesprochen! Diese Stadt wird übrigens von der SPD regiert! Die CSU ist also nicht in ganz Bayern einheitlich vertreten. Dann hätten wir noch andere Regionen, in denen wiederrum andere Dialekte zu finden sind. U. a. darf man nicht außer Acht lassen, dass ein Teil Schwabens zu Bayern gehört, der andere zu Württemberg. Also wird auch schwäbisch gesprochen. Dann hätten wir noch fränkisch z. B. im Großraum Nürnberg. Gehen wir mal ganz hoch nach Nordbayern. Was haben wir da? Die Oberpfalz. Und dort wird mir wohl keiner mehr erzählen können, dass dort Bayrisch gesprochen wird.
Außerdem beherrschen m. E. fast 80 % der Bayern gleichzeitig ihren angestammten Dialekt und die hochdeutsche Sprache, und diese auch noch so gut, dass man nicht gleich merkt, dass derjenige aus Bayern kommt. Dann möchte ich noch anmerken, dass es auch immer mehr Leute aus anderen Bundesländern nach Bayern verschlägt, besonders in die vielen Ballungszentren. Das senkt dann auch den Prozentsatz der sog. ""Urbayern"". Ausgegrenzt wird man in Bayern als Nicht-Einheimischer m. E. nicht mehr und nicht weniger als woanders. Klar herrscht im bayrischen Staat noch immer der Freistaatsgedanke. Man möge aber bitte nicht vergessen, dass Bayern in der BRD nicht der einzige Freistaat ist, wird hätten da noch Thüringen und Sachsen, die auch ihre ""nationalen Eigenheiten"" haben. Es will hier auch fast niemand wirklich, dass Bayern aus der föderalistischen BRD herausgenommen wird und ein souveräner Staat wird, bis auf ein paar Monarchie-Freaks vielleicht. Aber die überwiegende Mehrzahl der Bayern akzeptiert den Bundesstaat. Wer schon eimal in Bayern war und in Bierzelten anderslautende Aufrufe gehört hat, bitte nicht ernst nehmen. Hier geht es mehr um's Biertrinken, auch wenn namhafte bayrische Vertreter aus der Politik hier fast immer mit von der Partie sind.
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mr.selfdestruct
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