Die Rettung der Welt

Alles was nicht in die anderen Foren reinpasst...

Moderatoren: asi, retroK

Benutzeravatar
Humphrey
Beiträge: 726
Registriert: Mo Jun 11, 2001 12:01 am

Die Rettung der Welt

Beitrag von Humphrey »

Und zwar mit der Kapitalismusregulierung
Alle 10 Jahre gibt es eine Geldentwertung und eine neue Währung.

Fazit: Der Staat kann Geld ausgeben für alles was nötig ist und massiv Umweltschutz vorantreiben. ZB Transrapid mit allen Hauptstädten verknüpfen. Arbeiter sind da, Rohstoffe auch.
Jeder hat Arbeit, Bildung, Wohlstand und es gibt kein sinnloses Ausbeuten mehr um Milliarden zu scheffeln.

Jeder Arbeiter bekommt weiterhin Geld für seine Arbeit und kann sich mehr leisten, allerdings kann man nicht mehr sinnlos Geld anhäufen, da dies eh nur Zahlen im virtuellen Raum sind.
Die Börse ist wie Monopoly, und hat nichts mehr mit den wirklichen Unternehmen zu tun.

Somit ist Reichtum und Geld wieder Güter und nicht mehr Nullstellen hinter der 1. So war der eigentlich Sinn von Geld, sonst müste man seine Kuh gegen Holz eintauschen bsp.

Ausserdem kommt es immer zu dieser Entwicklung, nur wesentlich langsamer und ungeplant.

Nun müssen wir nur noch dafür protestieren.
Benutzeravatar
Humphrey
Beiträge: 726
Registriert: Mo Jun 11, 2001 12:01 am

Beitrag von Humphrey »

Also:
Wenn eine Währung eingeführt wird, zählt man die vorhandenen Güter im Land (Häuser, Firmen, Infrastruktur, Bodenschätze) und errechnet so den Wechselkurs und wieviel Geld es geben soll.

Wenn eine Inflation/Geldentwertung stattfindet, verändern sich nicht die Güter also ist bei einer neuen Währung alles wie voher.

Mit dem kleinen Unterschied, dass deine Schulden weg sind und dein Besitz an Bargeld und in Zahlen(Sparbuch, Aktien) gespartem futsch ist. Neugedruckt werden muss nichts, nur alle Schulden und alle Zahlen wieder auf 0 sind.

Somit kann der Staat Geld ausgeben soviel er möchte, die Schulden sind nach 10 Jahren weg. Die Währung danach ist aber höher, da die Güter im Land zugenommen haben durch Investition in Infrastruktur usw.

Privatleuten/Firmen darf es natürlich nur gestattet werden bis X ""Euro"" Schulden zu machen, da sonst das Geld sofort wertlos wird.

Sparen kannst du dann nicht mehr, nur noch in dem du Geld ausgibst

Dazu kommt noch eine kommunistische Grundversorgung mit Essen, Unterkunft, Medizin, Bildung und für allen extra Luxus musst du arbeiten.

Zur Börse: Diese war eigentlich so gedacht, dass sich jeder seinen Anteil an einer Firma kauft (Aktie) und so einen Teil des Gewinnes ausgezahlt bekommt, den diese Firma erwirtschaftet (Devise). Nun ist es aber so, dass nicht Aktien gekauft werden um durch Devisen an Geld zu gelangen, sondern durch Spekulation. Der Monopolyeffekt ist so. Jemand kauft sagen wir 1000Aktien für 5?, der Kurs steigt durch die Nachfrage. 10min später verkauft er die Aktien wieder für 6?, er hat also Gewinn gemacht durch was? Ja, durch was eigentlich?


Hoffe, ich habe das plausibel erklärt. Protestieren musst du, wenn du es verstanden hast und ich der Sache einen Namen gegeben habe
Benutzeravatar
asi
Sergeant Hentai
Beiträge: 6004
Registriert: Mo Aug 06, 2001 12:01 am

Beitrag von asi »

So ein System würde nicht funktionieren.
dann hast du nämlich von Heut auf Morgen kein Vermögen mehr
oder noch größere Schulden und es gabe nur Chaos.
Ansonsten ist die Idee ähnlich der Kommunistischen Wirtschaftspolitik nur komplizierter und schwieriger durchführbar.
Benutzeravatar
Bloby
Beiträge: 1511
Registriert: Di Aug 07, 2001 12:01 am

Re: Die Rettung der Welt

Beitrag von Bloby »

Humphrey hat geschrieben:Und zwar mit der Kapitalismusregulierung
Alle 10 Jahre gibt es eine Geldentwertung und eine neue Währung.

Fazit: Der Staat kann Geld ausgeben für alles was nötig ist und massiv Umweltschutz vorantreiben. ZB Transrapid mit allen Hauptstädten verknüpfen. Arbeiter sind da, Rohstoffe auch.
Jeder hat Arbeit, Bildung, Wohlstand und es gibt kein sinnloses Ausbeuten mehr um Milliarden zu scheffeln.

Jeder Arbeiter bekommt weiterhin Geld für seine Arbeit und kann sich mehr leisten, allerdings kann man nicht mehr sinnlos Geld anhäufen, da dies eh nur Zahlen im virtuellen Raum sind.
Die Börse ist wie Monopoly, und hat nichts mehr mit den wirklichen Unternehmen zu tun.

Somit ist Reichtum und Geld wieder Güter und nicht mehr Nullstellen hinter der 1. So war der eigentlich Sinn von Geld, sonst müste man seine Kuh gegen Holz eintauschen bsp.

Ausserdem kommt es immer zu dieser Entwicklung, nur wesentlich langsamer und ungeplant.

Nun müssen wir nur noch dafür protestieren.
Man muss nur den Zins auf das Geld abschaffen, zinsfreies Geld! Sowas gab es auch schon mal und soll sogar funktioniert haben!

siehe:
http://www.geldcrash.de/Neueinsteiger/s ... -geld.html
Benutzeravatar
asi
Sergeant Hentai
Beiträge: 6004
Registriert: Mo Aug 06, 2001 12:01 am

Beitrag von asi »

Bloby wieder mit seinen info-links :wink: :lol:
Benutzeravatar
Humphrey
Beiträge: 726
Registriert: Mo Jun 11, 2001 12:01 am

Beitrag von Humphrey »

Durch Zinsfreies Geld verhindert man leider nicht die sinnlose Geldanhäufung.
Bill Gates 150MILLIARDEN = 150.000.000.000.000 US$ Privatvermögen.
Die zehn Reichsten Einzelpersonen zusammen = :shock:
Leider kein Plan wieviel Schulden die dritte Welt hat.
Benutzeravatar
Bloby
Beiträge: 1511
Registriert: Di Aug 07, 2001 12:01 am

Beitrag von Bloby »

Humphrey hat geschrieben:Durch Zinsfreies Geld verhindert man leider nicht die sinnlose Geldanhäufung.
Bill Gates 150MILLIARDEN = 150.000.000.000.000 US$ Privatvermögen.
Die zehn Reichsten Einzelpersonen zusammen = :shock:
Leider kein Plan wieviel Schulden die dritte Welt hat.
Man muss das Geld dazu auch abwerten, genau wie bei der Wende die Ostmark in die West-Mark! Bei einem Kurs von 1zu2. Am besten jährlich!

Am besten jedes Jahr zum 31.12 ,100Euro werden zum Jahresanfang dann auf 50Euro entwertet!
Wer sein Geld nicht vorher ausgibt oder investiert, hat Pech gehabt, der ist dann arm!

So müsste auch ein Bill Gates seine 150Milliarden schnell in 10tausend Firmen investieren, und noch einen Batzen für gute Zwecke verschenken. Ansonsten ist das Geld im nächsten Jahr völlig weg!
Benutzeravatar
Headshot
Beiträge: 1600
Registriert: Fr Feb 25, 2000 1:01 am

Beitrag von Headshot »

Jo aber wirtschaftlich nicht tragbar, gerade Leute mit viel Geld bringen viel Geld in den Kreislauf der Wirtschaft, z.b. teure Autos, teure Häuser etc. dies schafft Arbeitsplätze.

Vermögende Leute investieren meistens in Immobilien. Und schaffen so Wohnungen etc.

Hört sich jetzt blöd an, aber ein gewisser Wohlstand der nur durch Arbeit und Sparsamkeit erreicht werden kann ist nicht verkehrt. Es sollte doch nicht falsch sein zu sparen. Wo wäre der ökonomische Vorteil. Ausserdem würden dann Rohstoffe etc. extrem schnell aufgebraucht werden, was glaubt ihr wenn jeder nen V8 fahren würde. Und das alle 10 Jahre. Unsere Währungen wären weltweit gesehen nichts wert. Das heisst wir könnten auf dem Weltmarkt kaum Rohstoffe kaufen, da unser Geld in 10 Jahren wertlos ist. Wir sind auch auf Rohstoffe und Importmittel angewiesen.
Headshot

Peace habt euch lieb...
Benutzeravatar
Bloby
Beiträge: 1511
Registriert: Di Aug 07, 2001 12:01 am

Beitrag von Bloby »

Eigentlich müsste man nur die Vermögenssteuer wieder einführen und Schulden machen (eine moderne der Form der Leibeigenschaft) per Gesetz verbieten! Das reicht ja schon!
Benutzeravatar
Humphrey
Beiträge: 726
Registriert: Mo Jun 11, 2001 12:01 am

Beitrag von Humphrey »

Man könnte den Euro so wieder zur Mark machen und ganz Dt. in eine blühende Oase verwandeln.

Was denkt ihr, wie Kriege finanziert werden/wurden. Der Staat macht Schulden ohne Ende, irgendwann ist das Geld nichts mehr wert und eine neue Währung muss her. So gesehen und passiert 2.Weltkrieg.

Würde man dieses System dazu einsetzen sinnvolle Sachen zu kaufen (Bildung, Umweltschutz ect.) wäre das nen bisschen besser, meint ihr nicht
Benutzeravatar
asi
Sergeant Hentai
Beiträge: 6004
Registriert: Mo Aug 06, 2001 12:01 am

Beitrag von asi »

Man könnte den Euro so wieder zur Mark machen und ganz Dt. in eine blühende Oase verwandeln.
So einfach läuft das nicht.
Das is fast genauso als ob du sagst: Komm lass uns einfach mehr Geld Drucken und an die Deutsche Bevölkerung verteilen dann hat jeder mehr und kann in Reichtum leben.
Das Problem ist der Wert des Geldes fällt (Inflation) und es würde schlimmer sein als vorher.
Wenn man jetzt von Euro auf Mark umsteigen würde würde man zu viel verlieren. Der Kurs der Mark wäre jetzt deutlich niedriger als damals vor dem Wechsel zum Euro und du würdest alles nur noch schlimmer machen.
Benutzeravatar
Karaokefreak
SuperMod
Beiträge: 4460
Registriert: Mo Mai 21, 2001 12:01 am

Beitrag von Karaokefreak »

Bin auch für ne DICKE FETTE VERMÖGENSSTEUER !
Dann wird wenigstens mal bei denen ins portmonaie gegriffen, dies auch haben ! Ständig greift man dem kleinen arbeiter in die tasche, während sich andere ihr vermögen aufbauen ! DICK FETT VERSTEUERN , die scheiße ! Dann würde auch mehr investiert werden !
karaokefreak of a.e.p.
In Memory of my Mother (26.2.60 - 22.5.04).
We will miss you, dre
Bild
Benutzeravatar
Headshot
Beiträge: 1600
Registriert: Fr Feb 25, 2000 1:01 am

Beitrag von Headshot »

Der Euro ist ja nicht Schuld. Klar ist er nicht so stark wie die alte D-Mark. Trotzdem hält er sich ja, Deutschland hat ja als einziges EU-Land keinen Rechtlichen Schutz in Form von verteuerungsgesetz etc., leidtragende sind natürlich wir.



Das problem kommt noch, in ca 35-40 Jahren kommt eine neue Welle der altersarmut auf uns zu. Erstens sind die Rentenkassen leer, zweitens gibt es zuwenige die in die Rentenklasse einzahlen.

Hier wäre eine änderung nötig, zum beispiel Renten pauschalieren, das heisst jeder bekommt gleich viel Rente. Egal ob groß oder kleinverdiener. Eine pauschale von 850?uro wären angebracht. Das reicht zum leben. In zukunft sollten wir dann nicht in die Rentenkassen zahlen, sondern ab 25. eigenes Haus, das wird dann abbezahlt in die Immobilienkasse. Jedem steht dann für den Hausbau ein freibetrag von ca. 235.000?uro zur verfügung (dafür zahlt man dann statt Rente). Wenn man jetzt ein größeres Haus will, zahlt man den Rest eben selbst. So wäre gewährleistet das jeder zu eigenen Immobilien kommt. Man könnte den Betrag auch kleiner setzen und je nach einkommen Staffeln. Bei Todesfall vor 50 Jahren trägt der Erbe die Restkosten. Hat jemand dann ein stattlich finanziertes Haus oder Wohnung vererbt bekommen muss er den Rest selbst tragen (als erbsteuer wären ca. 25.000?uro angebracht). Am besten wäre man würde viel Arbeitsplätze schaffen. Das Handwerk würde profitieren. Handwerkliche Berufe liegen sowieso im Negativtrend. Handwerker werden immer teurer.

Altersarmut ist wirtschaftlich gesehen das größte problem. Mit dieser Idee würden viel Arbeitsplätze geschaffen werden. Natürlich hat auch diese ihre Nachteile. Sowas ähnliches gabs ja schon in vielen Ländern leider war es dort nicht realisierbar. In Deutschland könnte das funktionieren.
Headshot

Peace habt euch lieb...
Benutzeravatar
DRK
Beiträge: 3812
Registriert: So Jul 08, 2001 12:01 am

Beitrag von DRK »

Ich würde ja gern die Welt verändern, aber Gott gibt mir den Quelltext nicht.
Bild
Benutzeravatar
derula
Beiträge: 12
Registriert: Fr Nov 01, 2002 12:14 pm

Beitrag von derula »

Ja, so gehts mir auch
I walked through the landscape and what did I see?
A big apple kept falling straight towards me.
I said no, nay, never, no nay never no more
Will I act in The Hamptons no never no more.

-Bob Marlee

www.hamptons.tk
Antworten