System ? Atari VCS 2600
Erschienen ? 1982
Entwickler ? Atari
Publisher ? Atari
Genre ? Shooter
Levels ? 5
Player ? 1
Savegames ? keine
Mein zweiter Review beschäftigt sich mit der Arcade-Umsetzung ""Phoenix"". Es war mein erstes Videogame überhaupt, weshalb ich natürlich einige Erinnerungen damit vebinde. Also: Back to the Old School!

""Phoenix"" war ein Port des erfolgreichen Automatenspiels auf dem Atari VCS 2600. (Das waren noch Zeiten!) Es handelt sich hierbei um einen reinen Shooter. Man spielt ein kleines spinnenähnliches Vehikel (?), das man am unteren Bildschirmrand lediglich nach links oder rechts lenken kann. Hält man den Joystick nach unten, ist man für wenige Sekunden durch ein Energieschild vor den Angriffen seiner Widersacher geschützt. Gegenspieler sind Phoenixe (vogelartige Fabelwesen), die in Formationen über einen herfliegen, gelegentlich zum Sturzflug ansetzen und einen natürlich immer unter Beschuss halten. Nun gilt es den Projektilen geschickt auszuweichen und den geflügelten Bösewichten durch unermüdliches Triggern der Buttons klarzumachen, wer im Pixelall das Sagen hat.

Im Grunde hat das Spiel nur 5 Levels. Der Schwierigkeitsgrad steigt kontinuierlich an, erreicht jedoch nie ein Niveau, das Profis ins Schwitzen bringen könnte. Dies ist auch die größte Schwäche des Actiongames. Die Gegner werden von Level zu Level schneller, angriffslustiger und verhalten sich sogar je nach Anzahl verschieden. Wenn beispielsweise nur noch 2 Gegner übrig sind und die anderen Euren Schusssalven zum Opfer gefallen sind, stürzen sich die verbliebenen auf Euch und fliegen von nun an in einer Zweier-Formation.
Ab Level 3 habt Ihr es mit einer anderen Gegnerform zu tun, die weniger organisiert vorgeht und einfach von Bildschirmrand zu Bildschirmrand fliegt. Allerdings ist das Federvieh nun größer und kann nur durch einen gezielten Schuss in die Mitte des Rumpfs eleminiert werden. Trifft man nur einen Flügel, reagiert der Gegner unbeeindruckt. Sind beide Flügel weg, sind sie sogar in der Lage, sich einfach ein neues Paar wachsen zu lassen. Im fünften und letzten Level trifft man schließlich auf den Endgegner. Ein Ufo stellt sich Euch in den Weg, gesteuert von einem Alien. Zeit zum Ausruhen bleibt keine, da Ihr ständig in Bewegung bleiben müsst, um nicht eins Eurer insgesamt 5 Leben zu verlieren. Mit jedem Schuss beschädigt Ihr das Raumschiff und dringt so immer näher zum Alien vor. Erst wenn Ihr das Alien getroffen habt, könnt Ihr Euch als Sieger sehen.

Grafisch und soundtechnisch war das Spiel zu seiner Zeit hervorragend und gehört mit Sicherheit zu den besseren Arcade-Ports die auf dem Atari 2600 erschienen sind. Das Spielprinzip ist ziemlich einfach gehalten, so auch der angesprochene Schwierigkeitsgrad. Trotzdem war viel Geschicklichkeit gefragt und die verschiedenen Gegner ließen keine Langeweile aufkommen. Wer es nicht kennt, sollte sich mal auf eine kleine Runde einlassen. Wer es selber gespielt hat, wird sich bestimmt noch gerne daran erinnern und vielleicht auf die guten alten Zeiten hin, ein weiteres Mal zum Joystick greifen. Shoot' em down!
Soviel ich weiß gab' es nur die Arcade-Version und die auf dem Atari 2600. Allerdings gab es noch Clones, wie z. B. ""Demon Attacks"

