<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Busta:
<STRONG>Ich will nicht über Hitler und ähnliches reden, nur etwas richtig stellen. Hier noch mal etwas was ich bei einer Recherche

gefunden habe, lohnt nicht dafür extra ´nen Thread aufzumachen.
Hier Beret, noch was für dich zum Selbststudium, hoffentlichgerät dein Weltbild nicht ins Wanken.
André Francois-Poncet, der von 1931 bis 1938 französischer Botschafter in Berlin war, schreibt über Hitler, den ?Besessenen?: Er blieb mir so fern und fremd, als ließe sich das Rätsel seines Lebens nie lösen. Er hatte drei Gesichter. 1. Ein undurchsichtiges Gesicht, wie das eines Mediums oder Nachwandlers. 2. Das zweite war leidenschaftlich bewegt, die Augen schossen Blitze, Heftigkeit lag darin, der Wille zur Macht, Auflehnung gegen jeden Zwang, Hass für den Gegner, zynische Verwegenheit, wilde Energie, bereit über alles hinwegzusehen: ein Gesicht, von Sturm und Drang gezeichnet, das Gesicht eines Rasenden. 3. Das Gesicht eines alltäglichen Menschen, der naiv, bäuerlich, plump, gewöhnlich, leicht zu ergötzen ist, der in lautes Lachen ausbricht und sich dabei auf die Schenkel schlägt.
Sicher ist, dass er nicht normal war. Für Nietzsche wäre er wohl die Verkörperung des Übermenschen gewesen. Aber Nietzsche war auch nicht normal. Hitler hatte genau das, was Nietzsche so propagierte: den Willen zur Macht. Ohne Zweifel hat Hitler Nietzsches Werke gelesen, und Nietzsches skrupelloser Übermensch war wohl Hitlers Ideal. Und gemäß diesem Ideal wollte er eine Elite von Herrenmenschen züchten.
Hitler besaß eine ausschweifende, wilde Phantasie und war gleichzeitig kalter Realist und kühler Rechner. Er ließ sich über alle Dinge mündlich Bericht erstatten und interessierte sich für alle Einzelheiten. Er wusste über alles Bescheid, was im Reiche vorging. Wolfgang de Boor, auf dessen Buch ?Hitler, Mensch, Übermensch, Untermensch? dieses Kapitel vorwiegend stützt, schreibt: ?Er war mit seinem Volk wie durch geheime Fühler verbunden...Er konnte so seine Propaganda mit ebensoviel Sicherheit wie Zynismus leiten. Zu seiner Heftigkeit und Brutalität traten List, Heuchelei und eine Veranlagung zur Lüge...?
Großadmiral Dönitz schrieb über Hitler: ?Eine ?'gewaltige Persönlichkeit? . . . mit einer außerordentlichen Intelligenz und Tatkraft, mit einer geradezu universalen Bildung und einem kraftausströmenden Wesen und einer ungeheueren suggestiven Kraft.?
Werner Funk, (Reichsbankpräsident): ?Er fasste blitzschnell alle Probleme auf und verstand es, sie außerordentlich eindrucksvoll mit großer Beredsamkeit und auch mit ausdrucksvollen Gesten vorzutragen.?
Hermann Göring (Reichsmarschall): ?Ich habe nach einer gewissen Zeit, als ich mehr Einblick in die Persönlichkeit des Führers bekam, ihm die Hand gegeben und gesagt: ?Ich verbinde mein Schicksal auf Gedeih und Verderb mit dem Ihren . . . in guten und schlechten Zeiten, und nehme . . . auch meinen Kopf nicht aus.?
Joseph Goebbels, (Reichspropagandaminister) in seinen Memoiren: ?Ich gehe, nein, ich werde getrieben bis an die Tribüne. Da stehe ich lange und schaue dem Einen ins Gesicht. Das ist kein Redner. Das ist ein Prophet...Ich weiß, wohin mein Weg geht...Nun höre ich nichts mehr. Ich bin wie berauscht...Ich weiß nur noch, ich lege meine Hand in eine klopfende Männerhand. Das war ein Gelöbnis fürs Leben. Und meine Augen versanken in zwei großen, blauen Sternen?.
Der kritische Historiker Golo Mann erlebte Hitler 1928: ?Gegen die Energie, die Überzeugungskraft des Redners musste ich mich wehren; was einem Freund, den ich mitgebracht hatte, rein jüdischer Abstammung, nicht gelang. ?Er hat ja recht?, flüsterte er mir zu.?
Arbeitdienstführer Konstantin Hierl: ?Dem Banne seines Geistes und Willens verfielen auch geistvolle und starke Persönlichkeiten?.
Hitler war sich seiner suggestiven Fähigkeiten natürlich bewusst. Auf einer Lagebesprechung am 24. Januar 1945 sagte er: ?Ich habe heute noch eine unangenehme Arbeit. Ich muß den Quisling heute noch hypnotisieren?.
Alfred Jodl (Generaloberst): ?Hitler war eine Führerpersönlichkeit von ungewöhnlichem Ausmaß. Sein Wissen und sein Intellekt, seine Rhetttttorik und sein Wille triumphierte letzten Endes bei jeder Auseinandersetzung gegenüber jedermann. In einer seltenen Weise mischten sich bei ihm Logik und Nüchternheit im Denken, Skepsis mit einer ausschweifenden Phantasie...?
Joachim Ribbentrop (Reichsaußenminister): ?Seine Gedankenäußerungen haben immer etwas Abschließendes und Definitives, und sie scheinen aus seinem innersten Wesen zu kommen. Ich hatte den Eindruck, hier einem Mann gegenüber zu sein, der wusste, was er wollte und der einen unerschütterlichen Willen besaß und eine starke Persönlichkeit war.?
Finanzminister Schacht: ?Er war ein genialer Meister der Verstellung und des Schauspielens. Er erkannte schnell und instinktiv, wie die Menschen zu behandeln waren, denen er gegenüberstand, um sie sich geneigt zu machen. Er sagte jedem, was er zu hören am liebsten erwartet hatte. Er wusste die meisten seiner Gesprächspartner zu beeindrucken...?
Aber Hitler konnte nicht nur von anderen Menschen Besitz ergreifen ? er war auch selbst ein Besessener. Hermann Rauschning, Senatspräsident von Danzig, schreibt in ?Gespräche mit Hitler?: ?Man ist gezwungen, an Medien zu denken. Die meiste Zeit sind sie ganz gewöhnliche, unbedeutende Menschen. Plötzlich fallen wie aus dem Himmel Kräfte auf sie, die sie weit über das Maß des Gewöhnlichen herausheben. Diese Kräfte haben mit ihrer eigentlichen Persönlichkeit nichts zu tun. Sie sind wie Besucher von anderen Sternen. Das Medium ist besessen. Wenn der Bann gebrochen ist, fällt es wieder in seine Mittelmäßigkeit zurück. Und auch bei Hitler ist es unzweifelhaft so, dass gewisse Kräfte durch ihn hindurchgehen. Fast dämonische Kräfte, denen der Mensch, der Hitler heißt, nur augenblicklich die äußere Hülle bietet. Durch dieses Zusammentreffen des Gewöhnlichen und des Außerordentlichen ergibt sich jene unerträgliche Zwiespältigkeit, die man empfindet, sobald man mit Hitler in Berührung kommt. Diese Figur hätte von Dostojewsky erfunden sein können. Das ist jedenfalls der Eindruck, den die Verbindung einer krankhaften Unruhe und einer dunklen Kraft in seinem grotesken Gesicht vermittelt.?
In seinem Buch: ?Homo Hitler? weist Manfred Koch-Hillebrecht auf das eidetische Gedächtnis Hitlers hin. Eidetiker haben ein ?photographisches Gedächtnis?. Sie können ganze Seiten einer Vorlage wie eine Kopie aus dem Gedächtnis niederschreiben. Jeder Mensch hat ein eidetisches Gedächtnis ? aber nur für ein paar Sekunden. Während dieser kurzen Zeit bleibt ein Sinneseindruck im Kurzzeitgedächtnis stehen. Dann wird er aber weiterverarbeitet, auf das Wesentliche reduziert und ins Langzeitgedächtnis übernommen - oder vergessen. Ein Eidetiker kann aber das, was er sich bewusst oder unbewusst einprägen will, unverändert und ungekürzt für Jahre hinaus im Gedächtnis behalten.
Wilhelm Keitel (Generalfeldmarschall, von seinen Kollegen als ?Lakeitel? bezeichnet): ?Hitler studiert in nahezu unvorstellbarer Form Generalstabswerke, Militärliteratur, taktische und operative und strategische Studien. Sein Wissen auf militärischem Gebiet war staunenswert. Er war über Organisation, Bewaffnung, Führung und Ausrüstung sämtlicher Armeen und aller Flotten der Erde unterrichtet, dass es unmöglich war, ihm einen Irrtum nachzuweisen. Er studierte auch während des Krieges in Nächten in all den großen Generalstabswerken von Moltke, Schlieffen und Clausewitz . . . Daher für uns die Vorstellung: Das kann nur ein Genie?.
Wie der Heeresadjutant Major Engel berichtet, hatte Hitler am 4. Oktober 1941 abends das neue rote Rüstungsbuch des Waffenamtes erhalten und als Bettlektüre benutzt. Am nächsten Morgen wunderte sich der Adjutant: ?Unvorstellbar, dass der Führer sage und schreibe alle zahlen, die in diesem grausamen Zahlenbuch drinstanden, lückenlos beherrschte und diese ihm plastisch ganz klar vor Augen standen - das ging bis zur Produktion von Pistolenmunition?.
Koch-Hillebrecht schreibt: ?Sein photographisches Gedächtnis setzte er gezielt ein, um mit seinen Kenntnissen bei den Generälen Eindruck zu machen?. Auch Mussolini versuchte er mit seinem Gedächtnis zu beeindrucken: Hitlers Dolmetscher Schmidt berichtet: Am 18. März 1940 häufte Hitler Zahlen über Zahlen (zum Thema Polenfeldzug), ?dass dessen große braune Augen vor Staunen fast aus dem Gesicht zu fallen schienen?. Das dürfte Wunschdenken des Dolmetschers gewesen sein, denn Hitler Mussolini mit seinen Zahlenmonologen wohl eher auf den Geist gegangen sein.
Schönen Tag auch...</STRONG><HR></BLOCKQUOTE>
warte mal du erwartest von leuten wie goebbels, göring oder ribbentrop eine opjektive bewertung der persönlichkeit hitlers? rhetorisches talent und dadurch eine außergewöhnliche ausstrahlung hatte er ohne zweifel, doch ein "übermensch" war er sicherlich nicht. achja und mit der definition von nietzsches übermensch - untermensch würd ich vorsichtig sein, das kann sehr schnell ins auge gehen.
aber ich glaube wir bewegen uns in eine sackgasse und werden auf keinen gemeinsamen nenner kommen. für dich ist er ein genie und für mich ein kleiner psychopatht, ich glaub daran wird sich nichts ändern *g*