Man veerkauft also Ruestungen, Schwerter, Armbaender, Walnussbrote und allerhand anderes Zeug, dass man in anderen JapanoRPGs schon tausendmal gekauft hat, an Abenteurer und die einfache Stadtbevoelkerung. Die Gegenstaende bekommt man entweder von der lokalen Gilde oder findet sie im Dungeon. Ins Dungeon geht man jedoch nur gemeinsam mit Abenteurern, deren Gunst man vorher erworben hat. Um deren Chancen zu verbessern, kann man ihnen Gegenstaende leihen oder hoffen, dass sie die Ausruestug im Idealfall im Laden vorher kaufen. Leider kann mann jedoch nur maximal 20 Gegenstaende tragen und muss den Rest im Dungeon zuruecklassen.
Die so gewonnen Gegenstaende verkauft man dann zum best moeglichen Preis an die Kundschaft. Wie dieser Preis aussieht haengt vom Kunden und der Wirtschaft ab. Im Bezug auf Kunden spielen zwei Dinge eine Rolle: Wieviel man auf den Preis aufschlagen kann und wiviel Geld die Person hat. Manchen Kunden haben quasi unbegrenztes Budget, sind aber knausrig. Mann kann also sehr teure Gegenstaende verkaufen, aber mit wenig Gewinn. Andersherum gibt es etwa ein kleines Maedchen, bei dem man gut auf den Preis aufschlgen kann, aber das Taschengeld erlaubt nur sehr guenstige Gegestaende. Zusaetzlich schwanken Preise fuer bestimmte Gegenstandsarten. Manchmal gibt es etwa eine schlechte Ernte und man kann fuer Nahrung 16-180% des Grundreises verlangen. Normalerweise kann man nur zwischen 110-130% verlangen. Umgekehrt sinken Preise auch manchmal und man kann froh sein, wenn man keinen Verlust macht.
Ein weiters wichtiges Feature ist, dass man spaeter Gegenstaende fusionieren kann. Meist erhoeht dies den Preis des entstandenen Gegenstandes. Dies ist so ziemlich der einzige Weg, wie man die spaeteren, sehr hohen Raten zahlen kann. Leider liegt hier auch einer der Frustfaktoren des Spiels. Man weiss vorhe nicht, was der Preis des neuen Gegenstandes sein wird. Manche Kombinationen fuehren zu einem geringeren Wert, als die Einzelgegenstaende. Andere Kombinationen fuerhen zu scheinbar sehr wertvollen Gegenstaenden. Allerdings braucht man sehr viele billige Gegnstaende. Man hat also evtl. Zutaten im Dungeon zuruecklassen muessen, die zu mehreren guenstigeren kombinierten Gegenstaenden fuehren koennen, die aber in der Summe weit mehr Geld gebracht haette. Gemeinsam mit dem argen Zeitdruck kann das etwas ueberwaeltigend sein, zumal man weiterhin neue Rezepte freischaltet und evtl. ehemals nutzlose Zutaten nun doch helfen. Wenn man die Rate vorher aber nicht bezahlen konnte, hilt das aber auch nicht... Hier greift man dann schnell zu wikia oder gamefaqs. Eine Stunde erneut spielen, weil man nicht wusste, dass Wasserkristall + Lederschuhe mehr Geld bringt als 5*Fledermausfluegel + Zauberstab(wobei man gleich geld verliert) ist vielleicht einmal eine Option, aber nicht mehrmals.
Hinzu kommen andere Dinge, die man herausfinden muss, die einem das Genick brechen, wenn man es nicht weiss. Ich musste etwa einen zwei Stunden alten Spielstand erneut laden, weil ich verpasst hatte das naechste Dungeon freizuschalten. Dazu muss man naemlich auf den Dorfplatz gehen, wo normalerweise nichts wichtiges passiert. Dazu gab es keinen Anhaltspunkt.
Eine weitere Schwaeche ist, dass weder Betreiben des Ladens noch die Dugeons besonders grossartig geraten sind. Die Dungeonkomponente ist s einfahc und minimalistisch, wie ein DungeoncrawlerRPG sein kann, dennoch verbringt man hier aber einen grossteil der Zeit. Wegen des Zeitdrucks war es zudem bisher keine wirkliche Option andere verfuegbare Helden aufzuleveln und dadurch mehr Abwechslung einzufuehren. Das eine mal, wo ich das gamacht habe, durfte ich am Ende neuladen. Achja, ich hab vergessen zu erwaehnen, dass man alle Gegenstaende, bis auf einen verliert, wenn der Held im Dungeon faellt. Das beinhaltet auch geliehene Gegenstaende. Man kann also viel Geld verlieren und sehr viel wertvolle Zeit.
Dennoch macht das Spiel jedoch sehr suechtihg. Ob man die Rate zahlen kann oder nicht ist oft spannend. Zudem schaltet man neue Charaktere frei und kann den Laden dekorieren.
Ich habe das Spiel im Paket mit anderen Spielen (die mich nicht interessierten) fuer $5 gekauft. Dafuer war das Spiel ein absolutes Schnaeppchen. im US Steam Store kostest das PSiel jedoch $20, was etwas viel waere. Fuer $10 koennte ich das Spiel jedoch sehr empfehlen. Zudem kann ich mir vorstellen, dass das Spiel noch suechiger macht, wenn man es bereits einmal durchgespielt hat und mit Rezepten usw. vertraut ist.
Pros:
- Suechtig machendes Spielprinziep
- Sehr interessante Idee, die wohl die Meisten hier ansprechen sollte
- Interessante Perspektive auf vertraute Spielwelt
- Nette vorgezeichnete Animesequenzen
Cons:
- Teilweise frustrierend
- Grafik im Dungeon teilweise nicht stimmig (ist halt ein kleines Indiespiel)
- Dungeon RPG sehr eintoenig.
Von mir gibt es 80%


