Ich habe gestern "The Hurt Locker" geschaut und war extrem begesister. Es geht um ein amerikanisches Bombenentschaerfungsteam 2004 im Irak. Laut Artikel im New Yorker, hat der Drehbuchautor viel Zeit im Irak mit 10 verschiedenen Bombenentschaerfungsteams verbracht, um den Film authentisch gestalten zu koennen. Der Film wirkt, auf mich als Laien, auch sehr authentisch. Man ist etwa 90% des Filmes extrem angespannt, weil die Bedrohung durch Bomben und die Umgebung und Einheimische generell hervorragend transportiert wird. Das hat den Film zu einem der spannendsten Filme gemacht, die ich in juengster Zeit gesehen habe.
Hier mal ein Trailer dazu:
Fuer mich bisher mit Inglorious Basterds, der beste Film des Jahres und vermutlich der beste Kriegsfilm generell (Inglorious Basterds zaehle ich mal als Tarantino-Film und nicht als richtigen Kriegsfilm).
The Hurt Locker
Moderator: Q-Marine
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Hmm... ich stehe dem Film mit gemischten Gefühlen gegenüber. An sich finde ich ihn hervorragend gedreht und ziemlich spannend, anderseits hab ich irgendwie einen Film erwartet, der in irgendeiner Weise akkurat rüberkommt. Ich hatte aber stelleweise das Gefühl, dass er so eine neue Art subtilen Hollywood-Kinos zeigt, der nicht total offensichtlich die Klischees erfüllt und einigermaßen realistisch rüberzukommen versucht, im Endeffekt aber doch teilweise stark übertrieben wirkt. Vielleicht ist das auch nur mein Eindruck, weil ich etwas realistischeres erwartet habe. Als Actionfilm anstatt Kriegsdrama kommt aber gut durch.
Der andere Aspekt ist die Sichtweise der Irakis in dem Film. Wenn ich mir den 0815-Ami vorstelle, (ja, ich weiß, das ist auch irgendwo ein klischeebehaftetes Bild, ich hoffe Enlil kann es doch bestätigen, dass es solche gibt) der könnte die Ansätze des Filmes ignorieren zu sagen "nicht jeder Muslime ist ein Terrorist", denn es kommt schon so rüber, als wären bei dem Film irgendwie mindestens 50% der Bevölkerung Terroristen. Aus meiner Sicht könnte das den Hass in USA schüren, da es nicht so einen deutlichen "Klick"-Moment in dem Film, dass nicht alles Extremisten sind.
Der andere Aspekt ist die Sichtweise der Irakis in dem Film. Wenn ich mir den 0815-Ami vorstelle, (ja, ich weiß, das ist auch irgendwo ein klischeebehaftetes Bild, ich hoffe Enlil kann es doch bestätigen, dass es solche gibt) der könnte die Ansätze des Filmes ignorieren zu sagen "nicht jeder Muslime ist ein Terrorist", denn es kommt schon so rüber, als wären bei dem Film irgendwie mindestens 50% der Bevölkerung Terroristen. Aus meiner Sicht könnte das den Hass in USA schüren, da es nicht so einen deutlichen "Klick"-Moment in dem Film, dass nicht alles Extremisten sind.




