Serien
Moderator: Q-Marine
Mittlerweile ist seit seit kurzem die dritte Stargate-Serie, "Stargate Universe", in den USA angelaufen (wer nicht weiß um was es dort geht, hier kann man's in kompakter Form nachlesen). Ich habe mir den Piloten und die ersten zwei Folgen angesehen und bin bis jetzt eigentlich recht zufrieden damit, was bisher gezeigt wurde. Die beiden Vorgängerserien "Stargate SG-1" und "Stargate Atlantis" habe ich seit ihrer Erstausstrahlung (SG-1 die dt., bei Atlantis allerdings ebenfalls zuerst die US-Folgen) bis zum Schluß angeschaut, dennoch finde ich es gut, dass man mit Universe versucht das Franshise zu modernisieren. Atlantis war seinerzeit im Grunde ja nur eine Kopie von SG-1 mit ähnlichen Charakteren und Geschichten, Universe, soweit man das bis jetzt beurteilen kann, geht da scheinbar einen anderen Weg. Besonders erfreulich finde ich es, dass man mit Justin Louis und vor allem Robert Carlyle zwei Schauspieler engagiert hat, die imo schon mal mehr zu bieten haben, als die Darsteller der anderen beiden Serien, die man vorher eigentlich noch gar nicht kannte (Richard Dean Anderson mal ausgenommen, der btw. in SG Universe doch etwas moppeliger wirkt, als in früheren Zeiten
). Ich hoffe, dass man bei Universe den zusammenhängenden Storyverlauf so beibehalten wird, da man imo nur so die Chance hat auch eine vernünftige Geschichte zu etaplieren (Einzelepisoden, die nur einen groben Zusammenhang haben, sind bei Science-Fiction-Produktionen im Serienbereich meiner Meinung nach sowieso schon längere Zeit out of date). Einzig dass Crew der Destiny mit Hilfe der Steine noch mit der SG-Zentrale kommunizieren kann, find ich bisschen blöd, komplett abgeschottet wäre es durchaus interessanter. Bin aber mal gespannt, ob demnächst auch neue (dauerhafte) Gegner auftauchen werden, die es zu bekämpfen gilt, oder ob sich die Serie weiterhin mehr auf die Konflikte/Probleme innerhalb der Mannschaft bzw. mit dem Schiff konzentrieren wird.
So, hab jetzt auch endlich das Finale von Battlestar Galactica gesehen... aber ich weiß nicht, hätte da schon etwas mehr erwartet. Außerdem denke ich, dass das Ende so ursprünglich nicht geplant war, falls man sich im Vorfeld überhaupt groß Gedanken darüber gemacht hatte. Das Ende der Galactica war auch eher lahm... wenn ich da z.B. an Babylon 5 denke, das war ein ganz anderes Kaliber. Überhaupt wurde mir die Götter/Gott-Thematik bei BSG in den letzte 1 bis 2 Staffeln zu sehr aufgebauscht, was jetzt eben in dem Serienfinale gemündet hat... mit der Gott-Thematik ging B5 für meinen Geschmack einfach besser um. Nun ja,... den TV-Film GSG:The Plan und die neue Spin-Off-Serie Caprica kenne ich noch nicht, vielleicht werden da dann ja noch die letzten Fragen bzw. Ungereimtheiten geklärt. Dennoch... so wie die Erde in der alten Serie dargestellt wurde, wär's mir eigentlich lieber gewesen, aber man wollte wohl nicht kopieren.
Bin auch schon auf den kommenden BSG-Kinofilm von Glen A. Larson (Schöpfer der Originalserie), der ja wiederrum eine Neuinterpretation der Ursprungsserie sein soll und nichts mit BSG2003 zu tun hat. Der aktuelle Stand der Dinge ist, dass Bryan Singer die Regie übernehmen wird.
Bin auch schon auf den kommenden BSG-Kinofilm von Glen A. Larson (Schöpfer der Originalserie), der ja wiederrum eine Neuinterpretation der Ursprungsserie sein soll und nichts mit BSG2003 zu tun hat. Der aktuelle Stand der Dinge ist, dass Bryan Singer die Regie übernehmen wird.
Bei B5 steckten ja tatsaechlische Ereignisse hinter dem religioesen Kram und es gab dadurch ne anstendige Erklaerung. Bei BSG wurde das aber leider alles woertlich genommen. Das ist fuer mich als Atheist natuerlich total unbefriedeigend. Aber generell kann man mit Goettern und Engeln natuerlich jede Story begruenden, wodurch das quasi einer Aufgabe der Autoren gleichkommt. Man haette also fast genausogut sagen koennen: Erklaerung gibt's nicht!
Zudem mal ein Update zu Flash Forward: Die Folgen schwanken leider massivst in ihrer Qualitaet. Bei manchen Dialogen muss man sich echt an den Kopf fassen. Ausserdem ist die Darstellung der gesellschaftlichen Reaktionen auf das Blackout teilweise etwas unglaubwuerdig. Zudem kommt es mir oft so vor als hielten die Autoren zuschauer fuer dumm. Aber allein weil man die Aufloesung wissen will, muss man schon weiterschauen.
Ich habe mal die ersten drei Folgen von V gesehen und kann nur davon abraten. Die erste Folge war sehr gut, aber hat leider schon fast alles Pulver der Serie verschossen. In Folgen 2 und 3 ist jeden Falls gar nix mehr passiert, was nicht schon vorher klar war.
Uebrigens: Unbedingt mal Mad Men schauen!
Zudem mal ein Update zu Flash Forward: Die Folgen schwanken leider massivst in ihrer Qualitaet. Bei manchen Dialogen muss man sich echt an den Kopf fassen. Ausserdem ist die Darstellung der gesellschaftlichen Reaktionen auf das Blackout teilweise etwas unglaubwuerdig. Zudem kommt es mir oft so vor als hielten die Autoren zuschauer fuer dumm. Aber allein weil man die Aufloesung wissen will, muss man schon weiterschauen.
Ich habe mal die ersten drei Folgen von V gesehen und kann nur davon abraten. Die erste Folge war sehr gut, aber hat leider schon fast alles Pulver der Serie verschossen. In Folgen 2 und 3 ist jeden Falls gar nix mehr passiert, was nicht schon vorher klar war.
Uebrigens: Unbedingt mal Mad Men schauen!
Das ist genau das was ich meine. Streng genommen wurde in BSG fast überhaupt nichts aufgeklärt, wobei vor allem Dinge, die in den ersten beiden Staffeln angesprochen wurden, im späteren Verlauf immer mehr an Bedeutung verloren haben. Das Ende wirkte auch arg konstruiert und fast jeder der Hauptcharaktere verhält sich imo extrem untypisch. Möglicherweise wurde das Serienfinale von BSG bzw. die letzte Staffel im Vorfeld schon anders als ursprünglich geplant umgesetzt, da man sich noch was für Caprica aufheben will,... aber ehrlich gesagt bin ich mir nach dem bescheidenen Ende von BSG gar nicht mehr sicher ob ich daran überhaupt noch Interesse habe.Enlil wrote:Bei B5 steckten ja tatsaechlische Ereignisse hinter dem religioesen Kram und es gab dadurch ne anstendige Erklaerung. Bei BSG wurde das aber leider alles woertlich genommen. Das ist fuer mich als Atheist natuerlich total unbefriedeigend. Aber generell kann man mit Goettern und Engeln natuerlich jede Story begruenden, wodurch das quasi einer Aufgabe der Autoren gleichkommt. Man haette also fast genausogut sagen koennen: Erklaerung gibt's nicht!
Schade, bei der Serie hätte ich vielleicht noch mal reingeschaut. Aber scheint ja dann doch nicht so der Überflieger zu sein.Enlil wrote:Zudem mal ein Update zu Flash Forward: Die Folgen schwanken leider massivst in ihrer Qualitaet. Bei manchen Dialogen muss man sich echt an den Kopf fassen. Ausserdem ist die Darstellung der gesellschaftlichen Reaktionen auf das Blackout teilweise etwas unglaubwuerdig. Zudem kommt es mir oft so vor als hielten die Autoren zuschauer fuer dumm. Aber allein weil man die Aufloesung wissen will, muss man schon weiterschauen.
Evtl. startet die Serie ja noch durch. Soweit ich weiß ist ja nach der vierten Folge oder so erst einmal bis nächstes Jahr Pause oder so. Die Originalserie soll ja angeblich recht gut gewesen sein, evtl. wird es die hier auch noch.Enlil wrote:Ich habe mal die ersten drei Folgen von V gesehen und kann nur davon abraten. Die erste Folge war sehr gut, aber hat leider schon fast alles Pulver der Serie verschossen. In Folgen 2 und 3 ist jeden Falls gar nix mehr passiert, was nicht schon vorher klar war.
Enlil wrote:Uebrigens: Unbedingt mal Mad Men schauen!
Scheint ja schon drei Staffeln von der Serie zu geben, allerdings sagt mir die vom Namen und von der Beschreibung her nicht viel. Weiß allerdings nicht ob's von der Thematik her was für mich ist.Plot: A drama about one of New York's most prestigious ad agencies at the beginning of the 1960s, focusing on one of the firm's most mysterious but extremely talented ad executives, Donald Draper.
NegCon wrote:Scheint ja schon drei Staffeln von der Serie zu geben, allerdings sagt mir die vom Namen und von der Beschreibung her nicht viel. Weiß allerdings nicht ob's von der Thematik her was für mich ist.Plot: A drama about one of New York's most prestigious ad agencies at the beginning of the 1960s, focusing on one of the firm's most mysterious but extremely talented ad executives, Donald Draper.
Die Serie ist unglaublich gut geschrieben und perfekt umgesetzt. Darum gab es auch nen haufen Awards u.a. letztes und dieses Jahr nen Emmy fuer beste Drama-Serie.
Die spaeten 50er und fruehen 60er werden einfahc wunderbar dargestellt. Der Anfang jeder Season ist etwas zaeh von der Story her. Gegen Ende jeder Season wird es aber dafuer richtig spannend. Alles ist aber so perfekt umgesetzt, dass es einfach Spass macht das anzuschauen.

