Der Autor des Buches "Der Schwarze Schwan" beschreibt, was seiner Ansicht nach getan werden muesste um eine weitere Wirtschaftskrise, wie wir sie gerade haben zu verhindern. Das meisste hab ich zar vorher schon immer gesagt, ist aber eine sehr schoene Zusammenfasung.
Mir ist besonders der Punkt wichtig, dass Unternehmen klein und flexibel sein sollten und hier Kommen und gehen von Marktteilnehmern leicht und oft moeglich ist. "Too big to fail" heisst meiner Ansicht nach "Haette schon laengst zerschlagen werden muessen"
Enlil hat geschrieben:
Mir ist besonders der Punkt wichtig, dass Unternehmen klein und flexibel sein sollten und hier Kommen und gehen von Marktteilnehmern leicht und oft moeglich ist.
ich kann nicht sagen, dass mich Wirtschaft genügend interessieren würde um Bücher darüber zu lesen
Aber dein Punkt hat mich ein bisschen neugierig gemacht was denn unter der Flexibilität zu verstehen ist?
Sollen besagte Unternehmen möglichst einfach und ungehindert Arbeitskräfte engagieren und wieder entlassen können oder gehts darum, dass solche Betriebe ohne große Folgen aus dem Boden Sprießen und wieder geschlossen werden könnten?
Vor allem ersteres würde ich mir in Deutschland nicht wirklich wünschen - zu freie Marktwirtschaft ist meiner Meinung nach genau das, was wir nicht brauchen - nicht zuletzt aus sozialen Gründen aber auch auch was Krisenmanagement und Prävention angeht.
Ne, das war nicht gemeint. Ich meine damit, dass Firmen in der lage sein sollen, schnell auf veraenderte Marktsituationen reagieren zu koennen und in der Lage sind mit neuen innovativen Ideen schnell auf dne Markt zu kommen. Leider versuchen grosse, etablierte Firmen leider eher Veraenderungen udn Innvoavtionen aufzuhalten als diese voranzutreiben (zumindest eher als kleine neue Firmen). Ich will halt liebe mehr Teslas und Skypes als GMs und Telekoms. Wenn die Firmen dann nicht zu gross werden (meinetwegen auch aufgrund von Reglementierungen), dann ist es auch nicht so schlimm, wenn da mal der eine oder andere Marktteilnehmer ausscheidet. Kapitalismus braucht hlat, wie NTT sagt nicht nur Zuckerbrot, sondern auch die Peitsche. Oder wie Adam Curry sagt: "Captialsim without bancrupcy is like religion without hell"
Das klingt n bisschen zu abstrakt...
Es kann nicht jeder innovative Ideen auf Knopfdruck produzieren - erst recht nicht in allen Gebieten... (ich muss hier gerade zwanghaft an Japan denken, wo Bauern quadratische Wassermelonen zwecks überteuerter Vermarktung als Kuriosität anbauen... ).
Erwähnenswert finde ich auch, dass in so manchen Bereichen gerade die Riesenunternehmen die größten R&D Abteilungen unterhalten und Innovationen kommen immer seltener von ganz allein und ohne Aufwand.
Nebenbei:
Telekom betreffend fände ich da mehr Staatskontrolle -oder besser Staatliche Beteiligung interessant - ebenso was Energie und Wasserversorgung, Pharmaindustrie und eventuell öffentlichen Transport angeht.
Alles Bereiche, auf die jeder angewiesen ist und wo meiner Meinung nach die Prinzipien der freien Marktwirtschaft wenig verloren haben.
Bezueglich der Staatskontrolle muss ich dir unbedingt zustimmen. Etwa bei Banken, die scheinbar integrale Bestandteile des Wirtschaftssystems sind und das ganze System vor di Wand fahren koennen, bin ich extrem dafuer. Ebenfalls bei Sachen, wie grosse Infrastruktursachen, wie Oel-, Energie, Telekommunikation, bin ich sehr fuer starke Regelmentierung, wenn nicht gar Verstaatlichung. Wie du schon selber sagst, geht's nicht ueberall kleine Firmen zu haben. Der Staat sollte aber in der Regel kein Monopol haben (wie etwa frueher bei der Post. Bei Banken aber evtl schon. Da weiss ich aber zu wenig).
Die Innovation muss ja aber auch nicht immer Produktioinnvation sein, sondenr kann auch organisatorischer Natur sein. Das kleine Porsche, das von vielen schon totgeret wurde ist dank innovativer Managmentmethoden besser dran als die Grossen.
Es mag sein, dass grosse Unternehmen auch die groessten R&D-Departments haben, sie haben aber auch den geringsten Grund wirklich innovative Sachen rauszubringen, die dne Markt umkrempeln koennen. Mustebeispiel ist hier wohl der Computrmarkt, wo mit dem Erscheinen der Mikrochips alle(!) existierenden Hersteller vom Markt gerdaengt wuden. Wenn die Telekom Skype erfunden haette, waere es sicherlich nie veroeffentlicht worden.
Ein idealer Markt entspricht meinr Meinung nach den angesprochenen Kriterien. Wenn das nicht moeglich ist, ist es Aufgabe des Staates (oder besser der Staatengemeinschaft, was aber nie klappt), den Markt so zu regulieren, dass die Leistung dennoch ebracht wird und idealerweise die Bedingungen so zu setzen, dass die Marktkraefte von sich aus in die richtige Richtung arbeiten. Wenn man aber Pleiten belohnt, dann ist das sicher nicht die richtige Richtung.