Schon wieder die Killerspiele

Diskussionen zu Ereignissen rund um den Globus.
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Enlil
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Schon wieder die Killerspiele

Beitrag von Enlil »

Von SWR2 Wissen habe ich gerade einen sehr guten Beitrag zum Thema Killerspiele gehoert. Der Beitrag bestaetigt, dass "Killerspiele" insgesamt aggresiver machen. Der Beitrag verteufelt Spiele jedoch nicht und scheint fuer mich sehr objektiv und nachvollziehbar. Es werden gute Studien und Forscher zitiert und all Seiten kommen zu Wort.

==> Eindeutige Anhoerempfehlung!
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cyberpunK
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Beitrag von cyberpunK »

Tut mir leid, nein!
Ich kann es nachvollziehen, wenn gesagt wird, explizite und realistische Gewaltdarstellungen, können abstumpfend wirken - das ist denke ich sehr gut vorstellbar, aber "aggressiv" machen Egoshooter höchstens, wenn der Schwierigkeitsgrad zu hoch ist und man gefrustet wird. Das gilt aber für JEDES Spielegenre und hat nichts mit den dargestellten Inhalten zu tun. Ich meine ich spiele seit rund 9 Jahren Counter-Strike, habe mehrfach in der höchsten deutschen Spielklasse (der ESL Pro Series) gespielt und kenne dementsprechend viele Leute aus der "Szene". Ausserdem spiele ich sehr gerne Videospiele aller Art und ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass ich NIEMANDEN kenne, der durch (im Falle von Counter-Strike ziemlich verpixelter und unrealistischer) Gewaltdarstellungen in einem Spiel AGGRESSIV geworden ist...
Ich kenne Leute, die werden sauer und fluchen wenn sie verlieren, oder wenn sie in ihrer Konzentration gestört werden - mich nervt es auch wenn ich gerade mitten in einem Match bin und es um den Rundengewinn geht und dann kommt meine Mutter rein und will in dem Moment irgendwas "unwichtiges" wissen. Da kann es schon vorkommen, dass man aggressiv reagiert, weil man ja auch nicht seine Teamkollegen enttäuschen will.
Dieser ganze Medienhype geht mir zwar noch immer auf die Nerven, aber lange nichtmehr so wie früher. Das kann einen schon echt sauer machen, wenn bewusst falsche Informationen in Massenmedien wie der Bild zu lesen sind (ich sag nur nen ganz dickes Bild vom indizierten Soldier of Fortune auf dem Titelblatt wo gerade eine brutale Szene stattfindet und dann Counter-Strike dazu schreiben...). Naja die Bild ist ja schon fast wieder nen Thema für sich, aber leider springen immer mehr Medien auf diese Schwachsinnshetze mit auf. Vor kurzem war in irgendeiner süddeutschen Zeitung zu lesen Warcraft 3 wäre ein "Killerspiel". Ich meine, klar, da sterben auch virtuelle Pixeleinheiten, aber das ist echt noch abstruser als bei diversen Egoshootern.
Zu dem Thema gibts hier in Deutschland eh nichts sinnvolles mehr zu sagen, da alles schon gesagt wurde, aber nur auf taube Ohren stößt. Das Problem ist eher ein generationsübergreifender Konflikt. Ich sage es immerwieder - die alten Leute (ohne jetzt zu verallgemeinern, natürlich gibts Ausnahmen) haben viel mehr Probleme damit, Spiel von Realität zu trennen, als es die Jugendlichen haben, die mit dem Medium aufwachsen. Deutschland hat nunmal schon einen, wenn nicht den härtesten Jugendschutz was Spiele angeht weltweit! Was will man da vom Gesetzgeber her noch "verbessern"? Die wirklich brutalen Spiele landen auf dem Index oder sind garnicht erst erlaubt, das Problem ist die enorme Meinungsmache in den Medien und der Politik. Dort reden und urteilen Leute über ein Medium, welches sie selber vermutlich nie selbst wirklich ausprobiert haben - und damit urteilen sie eben über eine ganze Generation ohne sich dessen wohl so richtig bewusst zu sein. "Diese Computerspiele", wie es von diversen Kritikern gerne heruntergeredet wird, werden eben nunmal nicht von 2-3 sozial verarmten, psychopathisch veranlagten Einzelgängern, allein in ihren dunklen Kammern gespielt, sondern sind auch wirtschaftlich ein riesenfaktor. Ich finde in dem Zusammenhang auch den Kommentar eines Gamestar Redakteurs sehr passend - in Bezug auf den Amoklauf von Winnenden -> es wäre eher ein Wunder, wenn man heutzutage bei einem Jugendlichen KEINE Videospiele finden würde. Naja, soviel erstmal von mir zu dem Thema.
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cyberpunK
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Beitrag von cyberpunK »

Kann leider nicht editieren wegen der 30 Minuten Regel, aber habe gerade dieses aktuelle Video auf Gamestar.de entdeckt, welches wohl ganz gut zum Thema passt.
http://www.gamestar.de/index.cfm?pid=831&pk=12043
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asi
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Beitrag von asi »

ich hab letztens aufm NDS "Touch Mechanic" gespielt und hab das Game gut gefunden.
Ich kann jetzt leider trotzdem noch keine Autos reparieren und verspüre auch kein besonderes Bedürfniss danach mein Studium hin zu schmeißen um KFZ-Mechaniker zu werden...
Ah und ganz zu schweigen davon, dass Kung-fu filme und Tekken games leider noch immer nicht meine stärke oder fächigkeiten im Nahkampf gesteigert haben...
ich muss was falsch machen - bei Killerspielen solls ja angeblich klappen, dass die einem etwas beibringen.
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

Dass die Diskussion in Deutschland oft einfach nur populistische Meinungsmache und Generationenkonflikt ist, wurde ja gleich am Anfang des Beitrags angemangelt.

Zum Thema Aggressivitaet: Das im Beitrag beschriebene Experiment, wo Spieler einen angelichen Gegenspiele rmit Laerm in verschiedenen Lautstaerken bestrafen konnten, scheint mir durchaus legitim zu sein. Wenn nach dem Spielen von Spielen mit Gewaltdarstellung hoehere Laermstufen, die das Gehoe dauerhaft schaedigen koennen, gewaehlt wurden, als bei gewaltfreien Spielen, dann sagt das schon was aus.

@asi: Der beitrag hat ja auhc nicht behauptet, dass man zum Moerder trainiert wird und danach super schiessen kann oder so, sondern, so wie cih ihn vrstanden habe, wird man einfahc mehr an Gewalt gewoehnt und das Spiel wie alle anderen Medien auch, dienen als Inspirationsquelle. Eine der interviewten Forscherinnen hat ja von einem Versuchsteilnehmer erzaeht, dass man in seinem Lieblingsspiel Laeden ueberfallen koenne (GTA? auch wenn ich nicht weiss, wie genau man da einen Laden ueberfallen kann. Inhaber zuammenschlagen ja, aber ueberfallen). Spaeter kam dann raus, dass der Kerl vorbestraft war, weil er einen Laden ueberfallen hatte. Die Forscherin hatte abe rrichtig bemerkt, dass man nicht weiss, ob er nicht ohne das SPiel einfach eine andere Straftat begagn haette.

Dass man durch das Konsumieen von Gewalt mehr daran gewoehnt wird, halte ich fuer schwer von der Hand zu weisen. Ebenso, dass man dadurch eher auf eben solche Ideen kommt. Das beschraenkt sich aber nicht nur auf Spiele. Es gab wohl in Osterreich einen Fall, wo ein paar Jugendliche sehr gerne AmericanHistory X gesehen haben und danach mal die Szene mit dem Bordstein am Anfang nachgespielt haben.
Im Beitrag wurde ja aber auch die Meinung vertreten, dass diese Effekte wahrscheinlich alle sehr gering sind.
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cyberpunK
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Beitrag von cyberpunK »

Enlil da könnte man auch sagen, man konnte in seinem Spiel auch Auto fahren (GTA?) und später hat sich herausgestellt, dass er sogar einen Führerschein hat... Da ergibt sich für mich kein kausaler Zusammenhang... Spiele werden der Realität nachempfunden, nicht umgekehrt! Wenn ein paar verstrahlte Menschen jetzt auf einmal durchdrehen und irgendwas aus irgendeinem Spiel oder Film nachahmen, dann kannst du fest davon ausgehen, dass mit diesen Menschen vorher schon etwas nicht in Ordnung war!
Wurden in dem Beitrag auch Gegenstudien gezeigt (konnte ihn mir noch nicht anschauen leider)?
Dass man durch das Konsumieen von Gewalt mehr daran gewoehnt wird, halte ich fuer schwer von der Hand zu weisen.
Ist eine reine Vermutung deinerseits und wird auch nicht wirklich praktisch nachweisbar sein. Natürlich gibt es Studien, aber eben auch Gegenstudien. Reale Gewalt ist für mich etwas völlig anderes wie virtuelle Gewalt, genauso wie ich zwischen einem Trickfilm und realer Gewalt unterscheiden kann. Ich nähere mich kein bißchen näher an eine Gewalttat an, wenn ich sämtliche brutalen Spiele auf dieser Welt spielen würde. Ich kann genauso gut sagen, genau das Gegenteil ist der Fall, da ich durch unreale! Gewalt eben abgeschreckt bin und die Folgen kenne. Man kann immer irgendwie argumentieren und genau das ist auch gleichzeitig das Problem. Es gibt keine eindeutigen kausalen Zusammenhänge und dazu kommen dann noch jedemenge haltlose Behauptungen.
Zum von dir angesprochenen Lärmexperiment könnte ich sofort fragen, ob diese Tests unmittelbar nach dem Spielen gemacht wurden und wie es mit Langzeitwirkungen aussieht. Wer sagt dir denn, dass die Person, die ein Spiel gespielt hat nicht 30 Minuten später wieder genauso reagiert wie zuvor? Ich kann nur sagen, dass ich bisher in keinem Spiel wirklich realistische Gewaltdarstellungen gesehen habe - da habe ich im Internet schon ganz andere Dinge gesehen, wenn ich nur an diverse Internetseiten wie rotten oder ogrish denke. DAS schockt mich immerwieder und ich schaue mir sowas auch nicht gerne an, aber anfangs, wenn man das erste mal von diesen Seiten hört, ist die Neugierde noch recht groß. Ausserdem kann ich genauso von einem Spiel zur Realität unterscheiden wie ein Rentner bei seinem Krimi unterscheiden kann. Kein Egoshooter der Welt wird mich dazu bringen, danach eine Gewalttat zu begehen oder jemandem eher "auf die Fresse zu hauen". Warum sollte es auch?
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asi
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Beitrag von asi »

Enlil hat geschrieben: Dass man durch das Konsumieen von Gewalt mehr daran gewoehnt wird, halte ich fuer schwer von der Hand zu weisen.
Ich seh nicht ein, dass ich beim shooter spielen Gewalt konsumiere.
Ich weiß nicht wie deine Erfahrungen mit echter Gewalt sind aber ich behaupte, dass da gar kein Vergleich gezogen werden kann.
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Q-Marine
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Beitrag von Q-Marine »

Enlil hat geschrieben:Es gab wohl in Osterreich einen Fall, wo ein paar Jugendliche sehr gerne AmericanHistory X gesehen haben und danach mal die Szene mit dem Bordstein am Anfang nachgespielt haben.
Davon höre ich (als Österreicher) ehrlichgesagt das erstemal und konnte leider auch mit Google auf die schnelle nichts dazu finden.
Hast du zufällig einen Link wo man das genauer nachlesen kann?
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

Q-Marine hat geschrieben:Davon höre ich (als Österreicher) ehrlichgesagt das erstemal und konnte leider auch mit Google auf die schnelle nichts dazu finden.
Hast du zufällig einen Link wo man das genauer nachlesen kann?
Das war vor zwei Wochen im Presseclub. Die Tat war abe rwohl nicht, wie ich faelschlich in Erinnerung hatte, in Oesterreich, sondern in Brandenburg. Kurzes Googlen, brachte mich zu folgender, nicht vertrauenswuerdiger Seite: http://www.soulsaver.de/index.php?dom=d ... 148&page=1 Tschuldigung fuer das faelschliche Beschuldigen der Oesterreicher. Aber ist ja eigentlich auhc ziemlich egal, wo es passiert ist.

@all: Ich denke, dass die meisten Unzifriedenheiten hier durch ein Anhoeren des Beitrages selbst ausgeraeumt werden koennen. Oder zumindest konnte die Diskussion wesentlich besser gefuehrt werden. Der Beitrag ist kein gewoehnliches Videospielgebashe, sondern weitestgehend sachlich und objektiv. Insbesondere die Forscher, die auch teilweise von der Videospielindustrie selber herangezogen werden, treten neutral und aufgeschlossen an das Thema ran. Das sind hie rnicht die pseudowissenschaftler, wie man sie vom deutschen TV kennt.

Ich kann verstehen, dass da erstmal die gewoehliche Abwerhaltung aufgebaut wird, die hatte ich zu Beginn des Beitrages auch. Bei dem Niveau, wie die Diskussion sonst gefuehrt wird, ist das ja auch kein Wunder.

Drum bitte anhoeren und dann beschweren.
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cyberpunK
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Beitrag von cyberpunK »

Ok passt jetzt nicht 100% zum Thema, aber ich fands sehr witzig
http://www.gametrailers.com/player/user ... mments_top
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retroK
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Beitrag von retroK »

Hab die Diskussion um mybrute abgespalten: http://retrozone.emubase.de/viewtopic.php?t=17490
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retrozone member #9

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NegCon
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Beitrag von NegCon »

Zufällig gerade darüber gestolpert: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen

Ich find's immer wieder lächerlich wie jeder Amoklauf von den Medien in Richtung Killerspiele getrieben wird und natürlich müssen die Vollpfosten in der Regierung wieder drauf anspringen. Aber ist klar, dass der Vater des Täters und der Täter selbst, Mitglied in einem Schützenverein waren, der Kerl mit großer Wahrscheinlichkeit schon im Umfeld von Waffen aufgewachsen ist, der Vater ein Idiot ist weil er die Waffen nicht ordnungsgemäß verwart hat, hat natürlich nichts damit zu tun. Man könnte zwar auch argumentieren, dass der Täter deswegen auch solche "Killerspiele" gespielt hat, weil er wohl gefallen an Schusswaffen gefunden hat, aber das wäre bei dem mittlerweile hohen Verbreitungsgrad von derartigen Videospielen, eigentlich auch kein Argument mehr. Falls der Kerl Raucher war könnte man dann ja genauso gut sage, dass wohl die Zigaretten am Amoklauf schuld waren. Solche Sachen regen mich immer extrem auf, wenn solche alten Typen in der Regierung, die mit der Materie überhaupt keine Ahnung haben solche Entscheidungen treffen. Die Argumentation sie hätten solche Spiele ja schon mal angespielt klingt da auch eher lächerlich, ich werde schließlich auch nicht zum Atomphysiker nur weil ich kurz mal in eine Physikvorlesung gehe.
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asi
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Beitrag von asi »

auch wenn ich heutzutage nur sehr selten mal ego shooter spiele, beunruhigt mich die Tendenz zu Verboten und Zensur in der EU - und speziell in Deutschland.
Ich glaub ich geh nach China - dort gibts wahrscheinlich jetzt schon mehr Freiheit als hierzulande...

Ist das nun die Reaktion auf das gescheiterte Paintball verbot?
Musste man unbedingt noch schnell vor den Wahlen was verbieten - und wenn nicht Paintball dann die Spiele,
die ja schon jahrelang in den Medien schlechtgeredet wurden?
Traurig, traurig.
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

asi hat geschrieben:auch wenn ich heutzutage nur sehr selten mal ego shooter spiele, beunruhigt mich die Tendenz zu Verboten und Zensur in der EU - und speziell in Deutschland.
Ob sich das nur auf Ego-Shooter beschraenken wird oder auch andere Spiele selben Inhalts, wie MGS, ausdehnen wird, werden wir mal sehen. Wenn die Perspektive da ausschlagender Faktor waere, faende ich das ziemlichen Unsinn (wobei es natuerlich natuerlich eh schon Unsinn ist).

Ich faende es jedoch ganz schoen, wenn das wirklich erfolgreich durchgesetzt wird und es dann nen Amoklauf gibt, wo keine Videospiele gespielt wurden. Das Gesetz ist aber naterlich nicht durchsetzbar.
Bin mal gespannt, ob man auf der Seite von id-Software demnaechst vom Zensursula-Stopschild begruesst wird. Vielleicht endet man dann noch "versehentlich" in der Datanebnak fuer "Pedokriminelle". Wenn man Anung von Computern hat, ist man ja wahrscheinlich da eh richtig.
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asi
Sergeant Hentai
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Beitrag von asi »

naja MGS legt einem eigentlich unentdecktes vorgehen nahe und bietet einem die Möglichkeit das ganze Spiel mit 0 kills durchzuspielen und belohnt dies dann auch.
Selbst wenn man sich also auf die Logik des Verbotes herablässt, müsste es laut deren definition für Killerspiele wie sie im Artikel stand MGS nicht treffen.

Das die Realität anders aussehen wird ist klar - ich weiß gerade nicht mehr welches Land noch die Internetstoppschilder ausprobiert (und iirc wieder abgeschafft hat) aber dort sind auch alle möglichen Seiten gesperrt worden - unter anderem auch solche, die kritisch gegenüber dem Verbot waren...
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