Ich meochte euch gerne den Film "Next" mit Nicholas Cage empfhelen. Ich habe von dem Film gar nix mitbekommen, bis ich den zufaellig in der Onlinevideothek gesehen habe. Da die Beschreibung gut klang und ich Nicholas Cage gerne mag, hab ich mich einfach mal ueberraschen lassen.
Cage spielt einen Las Vegas Magier, der da kleine Zaubertricks vorfuehrt. Dabei zur Hilfe kommt ihm der Umstand, dass er bis zu zwei Minuten in seine eigene Zukunft sehen kann. Nun kommt das FBI und will Hilfe, weil Terroristen eine Atombombe in LA detonieren wollen.
Die Geschichte ist hervorragend umgesetzt und ueberrascht durch zahlreiche Wendungen. Der Film endet jedoch etwas aprupt und liess zumindest bei mir die Lust nach viel mehr. Gerade die Actionszenen, die es reichlich gibt, sind so sehr cool und unterhaltsam gestaltet.
Wenn ihr die Gelegenheit habt den Film anzuschauen, kann ich den nur bedingungslos empfehlen!
Next
Moderator: Q-Marine
- GeRmAnSnAkE
- Posts: 4970
- Joined: Fri May 11, 2001 12:01 am
- Location: #RETROZONE@euIRC
- Contact:
Für mich war der Film ein Tritt ins Gesicht nach solchen Perlen wie The Weather Man, Matchstick Man oder dem grandiosen Adaptation.
Dieser Film und Ghost Rider hat mich dazu veranlasst Nicholas Cage von der Liste meiner Lieblingsschauchspieler zu streichen. Tut mir leid, für mich war der nichts anderes als richtig mieser Hollywoodmüll á la Transformers, Deja Vu oder Jumper.
Dieser Film und Ghost Rider hat mich dazu veranlasst Nicholas Cage von der Liste meiner Lieblingsschauchspieler zu streichen. Tut mir leid, für mich war der nichts anderes als richtig mieser Hollywoodmüll á la Transformers, Deja Vu oder Jumper.

Also ich hab' mir den Film bisher noch nicht angesehen, weil die Kritiken im allgemeinen nicht so besonders ausgefallen sind. Dazu kommt noch, dass es mir lieber gewesen wäre, wenn man das Original verfilmt und nicht nur wieder einfach Bruchstücke daraus entnommen und eine eigene Story drumrum gebastelt hätte. In der Ursprungsgeschichte war der Hauptcharakter noch ein Mutant und wird von einer Geheimorganisation der Regierung gejagt, die sicherstellen soll, dass die Vorherrschaft der Menschen nicht durch eine neue Spezies gefährdet wird. Da find ich die Filmstory, mit FBI und Terroristen, dagegen relativ lahm, aber das Thema scheint ja wohl gerade In zu sein in Hollywood. 
Der FBI und Teroristenkram war eigentlich gar nicht so wichtig. Sicherlich ist es eine schlechte Umsetzung des Buches. Mir hat es aber einfach Spass gemacht zu sehen wie die Faehigkeit in die Zukunft zu sehen hier praktisch genutzt wurde. Ich fand's einfahc zu cool, wenn er etwa nen Knueppel nen leeren Gang runterwirft und dann kommt jemand um die Ecke der davon im Gesicht getroffen wird. Auch cool fand ich, wie er auf etliche Arten versucht ne Frau anzubaggern und alle missglueckten Zunkunftsmoeglichkeiten ausgeschlossen werden.
Re: Next
So, hab' mir den Film nun auch endlich angesehen.
[SPOILER]Es ist zwar eigentlich klar, dass er die Bombe nun mit Leichtigkeit finden sollte, da er in seiner Vision sowohl den Ort kennt, an dem die Terroristen die Bombe versteckt hatten, als auch den Ort an dem sie gezündet werden soll. Genügend Zeit bleibt zudem auch. Allerdings ist die Art wie der Abschied zwischen Cage und Biel dargestellt wird etwas seltsam, als wüsste er nicht wann er zurückkommen würde, weil es ja Tage, Wochen oder Monate dauern kann, und wenn sie warten kann, dann wird er sie schon finden... häh? Dazu kommt noch, dass ich bei der Schlussszene, in der Cage in das Auto von Julianne Moore eingestiegen ist, irgendwie den Terroristen-Scharfschützen vermisst habe, der eigentlich vor Ort sein müsste.[/SPOILER]
Wie gesagt, alles sehr strange irgendwie, bestimmt saßen da einige Leute im Kino und haben sich gewundert, als plötzlich der Abspann lief.
Außerdem fand ich so Sachen, wie den Ex-Freund (?) von Biel irgendwie total sinnlos und absolut irellevant, da man über den rein gar nix erfahren hat bzw. der für die Story auch absolut keine Bedeutung hatte. Einfach nur kurz gezeigt worden, damit man sieht, wie sich Cage über ihn an die Biel ranschmeißen kann.
Die letzten Filme mit ähnlicher Thematik, die ich mir angeschaut habe, waren Deja Vu und Knowing, und da war Next eigentlich der schwächste davon, auch wenn die beiden zuvor genannten, auch nicht wirklich was reißen konnten.
Außerdem verstehe ich nicht ganz, wieso der Film überhaupt mit Philip K. Dick's Kurzgeschichte in Verbindung gebracht wird (bei imdb steht Dick z.B. auch bei den writing credits). Bis auf die Tatsache, dass der Hauptcharakter im Buch und im Film einen kleinen Blick in die Zukunft werfen kann, haben die doch nichts miteinander gemein. Glaub auch kaum, dass Dick auf die "in-die-zukunft-schauen-können"-Idee das Patentrecht hat.
Na ja, für einen verregneten Nachmittag oder wenn Abends mal nix interessantes im Fernsehen läuft, kann man sich Next aber durchaus antun.
Das ist das was ich am meisten stört und auch Wundert, da die Handlung meiner Meinung nach nicht nur aprupt sondern eigentlich mittendrin endet. Bei einer Laufzeit von ca. 90 Min. hätte man da noch locker 30 bis 45 Min. dranhängen und einen vernünftigen Abschluss zeigen können.Enlil wrote:[...]Der Film endet jedoch etwas aprupt und liess zumindest bei mir die Lust nach viel mehr.[...]
[SPOILER]Es ist zwar eigentlich klar, dass er die Bombe nun mit Leichtigkeit finden sollte, da er in seiner Vision sowohl den Ort kennt, an dem die Terroristen die Bombe versteckt hatten, als auch den Ort an dem sie gezündet werden soll. Genügend Zeit bleibt zudem auch. Allerdings ist die Art wie der Abschied zwischen Cage und Biel dargestellt wird etwas seltsam, als wüsste er nicht wann er zurückkommen würde, weil es ja Tage, Wochen oder Monate dauern kann, und wenn sie warten kann, dann wird er sie schon finden... häh? Dazu kommt noch, dass ich bei der Schlussszene, in der Cage in das Auto von Julianne Moore eingestiegen ist, irgendwie den Terroristen-Scharfschützen vermisst habe, der eigentlich vor Ort sein müsste.[/SPOILER]
Wie gesagt, alles sehr strange irgendwie, bestimmt saßen da einige Leute im Kino und haben sich gewundert, als plötzlich der Abspann lief.
Die letzten Filme mit ähnlicher Thematik, die ich mir angeschaut habe, waren Deja Vu und Knowing, und da war Next eigentlich der schwächste davon, auch wenn die beiden zuvor genannten, auch nicht wirklich was reißen konnten.
Außerdem verstehe ich nicht ganz, wieso der Film überhaupt mit Philip K. Dick's Kurzgeschichte in Verbindung gebracht wird (bei imdb steht Dick z.B. auch bei den writing credits). Bis auf die Tatsache, dass der Hauptcharakter im Buch und im Film einen kleinen Blick in die Zukunft werfen kann, haben die doch nichts miteinander gemein. Glaub auch kaum, dass Dick auf die "in-die-zukunft-schauen-können"-Idee das Patentrecht hat.
Na ja, für einen verregneten Nachmittag oder wenn Abends mal nix interessantes im Fernsehen läuft, kann man sich Next aber durchaus antun.


