Bundestagswahl 2005

Diskussionen zu Ereignissen rund um den Globus.
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

in keinem Land ist der Binnenmarkt derart unwichtig, wie hier zu Lande! Mal ganz abegsehen davon, dass man die Produkte dann nur im ausland hergestellt würden und wir dann hier nurnoch die Kosten für die Anschaffung haben.
Du brauchst qualifizierte Leute und keinen Dreck von der Straße mit Hauptschulabschluss! denkst du die bekommen das Geld, weil die Arbeit jeder genauso gut machen könnte oder was???!!!! Wenn es so wäre, bekämen die nicht so viel Geld!!! Der Markt reguliert sich selber!! Den Schwachsinn mit der Erberei und der wenigen Arbeit glaubst du doch selber nicht! Wnen du selbstständig bist, hast du quasi null Freizeit! Schrauben drehen, das kann jeder Arsch, darum gibt's da kein Geld für!!! Sogar in Werkstätten für geistig Behinderte werden Schrauben eingedreht! Die Leistung besteht darin das Bedürfnis des Marktes früher als andere zu erkennen und ein Produkt zu entwicklen und zu vermarkten, dass die Lücke füllt. Nicht darin das Produkt zusammenzuschrauben!
Die Hartz4-Empfänger sind ja nicht arbeitslos, weil sie so toll qualifiziert sind! Dann hätten sie doch Arbeit! Wenn du so Leute auf einen Managerposten setzt, will ich mal sehen, wie lange es die Firma noch macht! Das was wir immer weniger brauchen sind nicht die Spitzenkräfte sodern, den einfachen Arbeiter. Ungelernte Arbeiter brauchen wir gar nicht mehr! Wir leben schließlich nicht mehr im Mittelalter! Mach mal die Augen auf und guck mal, was in der Wirtschaft abgeht!
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asi
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Beitrag von asi »

Enlil hat geschrieben: Die Hartz4-Empfänger sind ja nicht arbeitslos, weil sie so toll qualifiziert sind! Dann hätten sie doch Arbeit!
äh auch wenn ich dir in den übrigen punkten zustimme der satz ist absoluter schwachsinn - wenn man qualifiziert ist, ist das noch lange keine freikarte für Arbeit - es gibt genügend arbeitslose Akademiker die aus verschiedenen gründen (zum teils sogar gerade wegen überquallifikation) arbeitslos sind
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

Ich setze natürlich voraus, dass man bereit ist umzuziehen oder auch für weniger Geld zu arbeiten, als man eigentlich wert wäre.
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Illuminatus
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Beitrag von Illuminatus »

In unserer heutigen Zeit ist es auch für akademiker schwer eine Arbeit zu finden.Neuerdings ist es Trend,insbesondere im Bio/Chemie Bereich,dass sie nur eine Praktikantenstelle bekommen ohne Bezahlung und nach ihren Praktikum kommt gleich der nächste Praktikant.Das geht teilweise so weit,dass ein Praktikant den anderen "einlehrt".
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

Das ist ein mir durachaus bekannstes Problem, aber es gibt ja noch Leute die feste Anstellungen bekommen. Wenn man eine Stelle also nicht bekommt, dann war jemand anderes qualifizierter für den Job -> man selber ist nicht qualifiziert genug. Ich will ja gar nicht behaupten, dass Akademiker einen Job bekommen. Was ich ja nur sagen, will ist, dass es been nicht so ist, wie Bloby sagt, dass die Rabeit z.B. eines Managers jeder machen kann. Natürlich gibt es wirklich gute Leute, die keien Arbeit finden und immer mehr Leute werden durch Praktika ausgebäutet. Nicht umsonst spricht man z.T. schon von der "Generation Prarktikum". Ich will doch nur darauf hinaus, dass es durchaus einen Grund gibt wraum nicht-Hatz4-Empfänger einen Jobhaben und Hartz4-Empfänger keinen haben. Im schnitt ist die Qualifizierung, bei gleiher Tätigkeit höher. desto besser der Job vergütet ist, desto weniger könen ihn machen. Sonst würd eihn ja ein anderer für weniger machen. Darum geht es mir und nicht darum rosarote aussichten für akademiker zu malen.Wobei zu sagen ist, dass Akademiker != gute Qualifikation ist. Es gibt auch gut qualifizierte nicht-Akadmeiker und natürlich auch sehr schlecht qualifizierte Akadmeiker.
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asi
Sergeant Hentai
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Beitrag von asi »

ich weiß nicht ob du mit absicht die augen vor der Realität verschließt...
um an einen hochbezahlten führungsjob zb zu kommen muss man heutzutage die richtigen leute kennen und/oder in der richtigen partei sein usw

deine qualifikation ist oft nen dreck wert

und erst recht dein ehrgeiz
wenn du mehr arbeitest als deine kollegen führt das nicht etwa zu ner beförderung sondern dazu, dass man noch mehr arbeit aufgehalst bekommt
und befördert wird der bekannte vom chef

der Markt reguliert sich selbst bla bla - der Markt reguliert sich selbst mit willkür und vetternwirtschaft - dagegen muss die regierung was tun
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Illuminatus
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Beitrag von Illuminatus »

"der markt reguliert sich selbst" = modernes adäquat zu "das ist gottgewollt"
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Bloby
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Beitrag von Bloby »

Enlil hat geschrieben:in keinem Land ist der Binnenmarkt derart unwichtig, wie hier zu Lande! Mal ganz abegsehen davon, dass man die Produkte dann nur im ausland hergestellt würden und wir dann hier nurnoch die Kosten für die Anschaffung haben.
Der Binnenmarkt, das sind die Busfahrer, Friseure, Ärzte, Lehrer, Polizisten, Verkäufer, Handwerker und Bauarbeiter etc. Die sind ja wohl viel mehr und wichtiger als diejenigen, die im Export beschäftigt sind!

Der Binnenmarkt hat eine ganz eigene Wertschöpfung, wenn die Kaufkraft im Land hoch ist, dann produzieren diese Leute auch mehr im eigenen Land was gleich hier wieder verkauft und angeboten wird!

Der Export ist hingegen nichts anderes als die Bedienung der Binnenmärkte anderer Länder, weil unser eigener Binnenmarkt durch sinkende Kapitalsteuern also weniger Umverteilung und sinkende Löhne kaputt gemacht wurde! Es gibt überhaupt keinen Grund darauf noch Stolz zu sein, das der Export bei uns schon wichtiger ist als ein sich selbstversorgender Binnenmarkt!

Das festhalten am Export wird Deutschland nur ärmer machen und mehr Arbeitslose erzeugen, einfach weil man die Exporteure eh nur da halten kann, wo es für sie am günstigsten ist, also wo die Menschen arm gehalten werden und keine Forderungen stellen!
Enlil hat geschrieben:Die Leistung besteht darin das Bedürfnis des Marktes früher als andere zu erkennen und ein Produkt zu entwicklen und zu vermarkten, dass die Lücke füllt. Nicht darin das Produkt zusammenzuschrauben!
Das ist keine Leistung, Marktlücken werden nicht nur sofort endeckt, sondern es findet auch eine harte Konkurenz darum statt, wer sie als erster besetzen kann. Das ist eine in der Marktwirtschaft implizierte Funktion, auf die der Einzelne garkeinen Einfluss hat.

Wenn es irgendwo eine erhöhte Kaufkraft gibt, dann entstehen zuerst z.B Imbisbuden, wenn ein Imbisstand die Nachfrage nicht decken kann, wird der Unternehmer ihn erweitern (weil er kann und es mehr Profit verspricht) und nicht weil er kreativ und gebildet ist. So ensteht der erste größere Markt, der wenn es die Kaufkraft in der Region hergibt, bis zu einer großen Kaufhauskette heranwachsen kann, oder wenn die Nachfrage fällt wieder Konkurs gehen kann.

So oder so, was aus einem Unternehmen wird, regelt zu 99% der Markt und nicht die Unternehmer! Die sind nur Reaktionsprodukte der Kaufkraft vor Ort, die ihrerseits nichts anderes ist, als das Resultat von Kapitalsteuern vs. Konsum und Lohnsteuern!

Egal ob die Aldibrüder oder Bill Gates, keiner hat seinen Reichtum durch Fleiß oder Intelligenz geschafft, sie sind alle nur die zufälligen Gewinner im martktwirtschaftlichen Wettbewerb, genau wie ein Lottogewinner, der systembedingt auch zustande kommen muss, wo es andere nicht können!

Das freie Unternehmertum ist solange gesichert, wie Menschen die wenig verdienen die Aussicht haben, durch Selbstständigkeit, mehr zu verdienen!
Bildung und Grundkapital sind da erstmal nur nebensächlich Werte, wichtiger ist nur, das man erstmal die Kaufkraft durch Umverteilung stärkt bzw. erstmal Wasser in den Fluss gibt, die Mühlen entstehen dann schon von ganz alleine!

Deswegen ist es auch wichtig alle Reichen mit höchstmöglichen Steuern zu belasten, denn nur Umverteilung stärkt die Auftragslage in den Unternehmen, die Auftragslage ist eine viel realere Größe zum wirtschaften nach der die Manager neue Investitionen berechnen, als nur das Eigenkapital des Unternehmers oder von irgendwelchen anteiligen Zinsmaden!
der Cyborg Name Generator klärt auf: B.L.O.B.Y.: Biomechanical Lifeform Optimized for Battle and Yelling
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Busta
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Beitrag von Busta »

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 94,00.html

Interessanter Artikel. Schon bei der letzten BT-Wahl haben die paar Stimmen Vorsprung Schröder den Arsch gerettet, wenn ich das mal so salopp formulieren darf.
Baltasar
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Beitrag von Baltasar »

Genau,

das finde ich auch nicht in Ordnung. Deutsche Stattsangehörigkeit und zur Seite mal ein anderer. Sicherlich würde das den Leuten dieses und jenes
Vorteil bringen aber das ist dennoch Betrug.

Ich würds in Ordnung finden falls die Leute Offiziel einen Doppelangehörigkeit haben würden.

Beschissen finde ich die Idee von CDU. Das Personen die umgebürgert worden sind ins Deutsche, wieder Ihre Deutsche Staatangehörigkeit verlieren.
Das ist absoluter Bullshit.

Ein Beispiel :

Jemand ist hier ( z.B. in den 70 er ) Jahren geboren worden und hat vom
Eltern die ausländische Angehörigkeit bekommen. Dieser besucht die Schule wie jedes andere Deutsche Kind und lebt auch wie ein Deutscher...
Und plötzlich baut der mist, WAS JEDER MACHEN KANN.
Und dann fliegt der aus der Deutschen Angehörigkeit raus.
Noch schilmmer wäre wenn dieser dann in dem Heimatland de Eltern leben müsste... In anderen Ländern ist nun mal das Leben viel viel härter und ich glaube diese Menschen hätten dann ein großes Problem...

Das finde ich nicht korekt.

mfg
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asi
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Beitrag von asi »

schön das man sich dem mal annimmt - es ist überall bekannt, dass man seine alte staatsangehörigkeit verliert, wenn man eine neue annimmt (ausnahme waren Aussiedler aus ex-Sovjetländern die offiziell ihre staatsangehörigkeit behalten durften)
wenn leute meinen Tricksen zu müssen, gehen sie bewusst ein risiko ein - jetzt tragen sie die konsequenzen...

btw für die, die keine zeit und/oder lust haben sich die Wahlprogramme der Parteien durchzulesen - gibts einen test, der sich schon seit ner weile etabliert hat der Wahl-o-mat:
www.wahl-o-mat.de

da macht man nen multiple choice frage antwortspielchen und am ende sagt er einem mit welchem Parteiprogramm seine eigene meinung am ehesten übereinstimmt
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Busta
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Beitrag von Busta »

Bloby hat geschrieben: Egal ob die Aldibrüder oder Bill Gates, keiner hat seinen Reichtum durch Fleiß oder Intelligenz geschafft...
...
Baltasar
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Beitrag von Baltasar »

asi hat geschrieben: btw für die, die keine zeit und/oder lust haben sich die Wahlprogramme der Parteien durchzulesen - gibts einen test, der sich schon seit ner weile etabliert hat der Wahl-o-mat:
www.wahl-o-mat.de
Der Wahl O mat ist doch der reinste Müll.

Einer beantwortet grad mal 30 Hauptpunkte der Parteien und der Wahl o mat sagt dann welche Partei denjenigen angemessen ist.
Bullshit.

Ich hoffe die Leute die das Mistding verwenden geben Ihre Stimme nicht gleich zum ANGEZEIGTEN PARTEI vomWahl O mat.

Da gehört noch viel dazu das einer eine bestimmte Partei wählt.
Das ist keine Frage von 5 min an einem Wahl o mat sondern effizientes Informieren und persönliche Eindrücke der jeweiligen Parteien.

mfg
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Illuminatus
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Beitrag von Illuminatus »

Naja der Wahl-o-mat ist eine enorme Steigerung zu den Medien aus denen sich der Pöbel sonst seine Wahlentscheidung hohlt wie zB Altpapierrecyclingmethode namens Bild.
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asi
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Beitrag von asi »

Illuminatus hat geschrieben:Naja der Wahl-o-mat ist eine enorme Steigerung zu den Medien aus denen sich der Pöbel sonst seine Wahlentscheidung hohlt wie zB Altpapierrecyclingmethode namens Bild.
genau das - der wahl o mat ist nicht so pauschal und unseriös wie es sich auf den ersten blick meinen lässt...
der wahl o mat wird von der bundeszentrale für politische bildung betrieben (wohl die anlaufstelle nr 1 wenns um politische bildung geht - die haben top material zu allen themen)
du kannst bei der auswertung deine besonderen schwerpunkte doppelt zählen lassen (damit nebensächlichkeiten wie dosenpfand nicht mit den weit aus wichtigeren fragen gleichstehen).
Und! du kannst dir zu den themen die dich näher interessieren leicht viel gutes material (1 klick) anzeigen lassen...
Somit ist es perfekt dafür wofür es gemacht ist, nämlich eine knappe übersicht über wahlprogrammatik zu geben für leute die nicht 5 verschiedene Parteiprogramme durchwälzen wollen (dürftften fast alle sein) - man bekommt es knapp aufbereitet und übersichtlich - das kann eine entscheidungshilfe sein und vor allem tut es leuten gut, die sonst absolut uninformiert in die wahl gehen würden...
Da gehört noch viel dazu das einer eine bestimmte Partei wählt.
Das ist keine Frage von 5 min an einem Wahl o mat sondern effizientes Informieren und persönliche Eindrücke der jeweiligen Parteien.
jetzt tu nicht so als ob du das machen würdest - du hast schon n paar mal gut bewiesen, wie eng dein horizont auf dem gebiet ist
und so geht es den meisten leuten - wer hat schon die zeit/lust 100 seiten lange programme zu lesen - der wahl o mat ist eine hilfe
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