Bundestagswahl 2005

Diskussionen zu Ereignissen rund um den Globus.
Baltasar
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Beitrag von Baltasar »

asi hat geschrieben:was spricht gegen Kirchhof?
ich persönlich denke er ist ein fähiger mann
ömmm.. ist das jetzt dein Ernst ?
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asi
Sergeant Hentai
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Beitrag von asi »

Baltasar hat geschrieben:
asi hat geschrieben:was spricht gegen Kirchhof?
ich persönlich denke er ist ein fähiger mann
ömmm.. ist das jetzt dein Ernst ?
ja! - aber mit dir hab ich eigentlich nun garnicht gesprochen, wenn du es dir überlegen solltest dich ernsthaft an der diskussion zu beteiligen (so wie im ersten teil deines ersten posts - und nicht wie in den darauffolgenden), können wir gern diskutieren
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

Ich halte ebenfalls sehr viel von Kirchhof. Wir brauchen eine radikale Steuervereinfachung. unser momentanes Steuersystem ist so kompliziert, dass jeder der Plan hat daraus mache kann was er will. das geht wirklich zu Kosten des kleinen Mannes! Abe rmitlerweile ist es mir fast egal wer dran kommt. Solen die Leute sich doch die Scheiße wählen, wenn sie sie haben wollen! Ich bin qualifiziert genug um auch im Ausland Arbeit zu finden. Wer zu faul ist mal kurz nen Moment nachzudneken und was anderes als die Bildzeiung zu lesen, der kann von mir aus schauen wo er bleibt. Solche Leute brauche ich nicht. Ich wollte eigentlich der FDP beitreten, aber das lasse ich jetzt wohl bleiben. Was soll ich mir den Rücken krumm machen, damit das das dumme Pack ein wenig an Einsicht gewinnt?! Was will man dnenmit einem Volk, das drauf abfährt, wenn jemand sagt, dass er seine Frau liebt. Von mir aus könnte der Mann seine Frau schlagen, solange er gute Politik macht.

Hier mal "fanpost" zum Thema "Gleiche Steuern für alle:http://www.jesterweb.de/bundestagswahl2005/
und hier mal ein Steuerfachmann zum Thema Kirchhof beim TV-Duell:http://wahl.tagesschau.de/aktuell/meldu ... AB,00.html
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Illuminatus
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Beitrag von Illuminatus »

Enlil hat geschrieben:Ich halte ebenfalls sehr viel von Kirchhof. Wir brauchen eine radikale Steuervereinfachung. unser momentanes Steuersystem ist so kompliziert, dass jeder der Plan hat daraus mache kann was er will. das geht wirklich zu Kosten des kleinen Mannes! [/url]
Naja aber,dass jeder 25% zahlen muss.Da du eh FDP Fan zu sein scheinst guck dir mal deren Model (15,25,35%) an welches imo besser ist als das der Union.
Beim Dummheitsargument widerspreche ich euch natürlich nicht auch wenn viele vor ein paar Wochen mir dabei wiedersprachen naja was solls wenigstens habt ihrs nu erkannt ;)
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

Mir wäre das FDP-Model auch das Liebste, aber hauptsache es kommt eine radiakle Änderung des Steuersystems. Ob es nun das von Kirchhof, Merz oder das der FDP ist, ist mir dabei schon fast egal. Wichtig ist erstmal, dass es so nicht weitergeht!
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Illuminatus
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Beitrag von Illuminatus »

Ich nehms denen aber immernoch übel,was sie mit Mölleman machten damals.
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Bloby
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Beitrag von Bloby »

Kirchhof will nur eins, mehr Geld für die Bosse und die Reichen!

Selbst wenn alle Steuer-Ausnahmen gestrichen werden, muss der Staat bei einer Einheitssteuer nach Kirchhof-Konzept erhebliche Einnahmeausfälle verkraften. Reiche profitieren laut DIW am stärksten - und zahlen derzeit viel Steuern.
siehe:
http://www.n24.de/cgi-bin/redir.cgi/rss ... 7542700002

typisch CDU, wobei SPD/FDP/Grüne ja auch keine gescheiten Ideen haben.
der Cyborg Name Generator klärt auf: B.L.O.B.Y.: Biomechanical Lifeform Optimized for Battle and Yelling
Baltasar
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Beitrag von Baltasar »

Lass es sein Bloby... die kappieren es einfach nicht.

also Leute JEDER sollte wählen gehen...
Egal ob CDU oder SPD usw. Am Sonntag Abend wirds dann feststehen
wer die nächsten 4 Jahre regiert.

mfg
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

Nette Geschichte zu unserem Steuersystem:
Es waren einmal 10 Männer, die jeden Tag miteinander zum Essen gingen, und
die Rechnung für alle zusammen betrug jeden Tag 100,00 Euro.

Die Gäste zahlten ihre Rechnung wie wir unsere Steuern, und das sah ungefähr
so aus:

Vier Gäste (die Ärmsten) zahlten nichts.
Der Fünfte zahlte 1 Euro.
Der Sechste 3 Euro.
Der Siebte 7 Euro.
Der Achte 12 Euro.
Der Neunte 18 Euro.
Der Zehnte (der Reichste) zahlte 59 Euro.
Das ging eine ganze Zeit lang gut. Jeden Tag kamen sie zum Essen und alle
waren zufrieden.

Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte, indem er vorschlug den Preis
für das Essen um 20 Euro zu reduzieren.
"Weil Sie alle so gute Gäste sind". Wie nett von ihm!
Jetzt kostete das Essen für alle nur noch 80 Euro, aber die Gruppe wollte
unbedingt beibehalten, so zu bezahlen, wie wir besteuert werden.
Dabei änderte sich für die ersten Vier nichts, sie aßen weiter kostenlos.
Wie sah es mit den restlichen sechs aus?
Wie konnten sie die 20 Euro Ersparnis so aufteilen, daß jeder etwas davon
hatte?
Die sechs stellen schnell fest, daß 20 Euro geteilt durch sechs Zahler 3,33
Euro ergeben. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden,
bekämen der fünfte und der sechste noch Geld dafür, daß sie überhaupt zum
Essen gehen.
Also schlug der Wirt den Gästen vor, daß jeder ungefähr prozentual so viel
weniger zahlen sollte, wie er insgesamt beisteuere. Er setzte sich also hin
und begann, das für für seine Gäste auszurechnen.

Heraus kam folgendes:

Der fünfte Gast, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr
(100 % Ersparnis). Der Sechste zahlte 2 statt 3 Euro (33 % Ersparnis).
Der Siebte zahlte 5 statt 7 Euro (28 % Ersparnis).
Der Achte zahlte 9 statt 12 Euro (25 % Ersparnis).
Der Neunte 14 statt 18 Euro (22 % Ersparnis).
Der Zehnte (der Reichste) zahlte 49 statt 59 Euro (16 % Ersparnis).
Aber als sie vor der Wirtschaft noch einmal nachrechneten, war das alles
doch nicht so ideal, wie sie dachten. "Ich hab' nur 1 Euros von den 20 Euro
bekommen!" sagte der sechste Gast und zeigte auf den zehnten Gast, den
Reichen.
"Aber er kriegt 10 Euro!"
"Stimmt!", rief der Fünfte. "Ich hab nur 1 Euro gespart und er spart zehnmal
so viel wie ich!"
"Wie wahr!", rief der Siebte. "Warum kriegt er 10 Euro zurück und ich nur 2
Euro? Alles kriegen mal wieder die Reichen!"

"Moment mal", riefen die ersten vier aus einem Munde. "Wir haben überhaupt
nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!!"

Und wie aus heiterem Himmel gingen die 9 gemeinsam gegen den Zehnten los und
verprügelten ihn.

Am nächsten Tag tauchte der zehnte Gast nicht zum Essen auf.

Also setzten sich die übrigen 9 zusammen und aßen ohne ihn.

Aber als es an der Zeit war, die Rechnung zu begleichen, stellen sie etwas
Außerordentliches fest:
Alle zusammen hatten nicht genügend Geld, um auch nur die Hälfte der
Rechnung bezahlen zu können!

Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern sie sich noch heute.

Und so, liebe Kinder, funktioniert unser Steuersystem: Die Menschen die hier
die höchsten Steuern bezahlen, haben die größten Vorteile einer
Steuererleichterung. Wenn sie aber zuviel zahlen müssen, kann es passieren,
daß sie einfach nicht mehr am Tisch erscheinen.

In der Schweiz und in der Karibik gibt es auch ganz tolle Restaurants.
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Bloby
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Beitrag von Bloby »

Enlil hat geschrieben:Und so, liebe Kinder, funktioniert unser Steuersystem: Die Menschen die hier
die höchsten Steuern bezahlen, haben die größten Vorteile einer
Steuererleichterung. Wenn sie aber zuviel zahlen müssen, kann es passieren,
daß sie einfach nicht mehr am Tisch erscheinen.
Das ist die typische neoliberale Angstkeule! Sie stimmt aber nicht wie man z.B an Finnland, Schweden oder Dänemark sehen kann, die haben alle einen Spitzensteuersatz von 59 bis 60% und alle diese Länder haben nach dem HDI (Human Development Index) auch einen höheren Lebensstandard als Deutschland, obwohl der neoliberalen Theorie zufolge, die Züge dort Tag und Nacht mit fliehenden Reichen besetzt sein müssten!

Es geht nicht einfach nur darum den Reichen was wegzunehmen, sondern deren Einkommen zu begrenzen, so das sich deren Wertschöpfung auf die unteren Einkommensschichten fällt!

Der einzelne Reiche der flieht, ändert an der Kaufkraft im Land nämlich auch nichts, die wird von der Masse der Bürger getragen, wenn ein Reicher flieht und sein ganzes Unternehmen dabei mitnimmt, hinterläßt er eine Marktlücke im Binnenmarkt, die viele kleinere Konkurenzunternehmen gerne übernehmen! Hohe Steuern sind einfach eine Gewöhnungssache, einen Automatismus das jedesmal bei der fälligen Spitzensteuer jemand seine Staatsangehörigkeit wechselt, ist einfach Unsinn!

Die Binnenkaufkraft der Masse regelt das Angebot, wo es was zu verdienen gibt, egal wie wenig, werden immer Unternehmer wie Pilze aus dem Boden sprießen!

Die Landwirtschaft funktioniert übrigens genauso. Man gibt den Kühen auf der Weide doch nicht das Grass, damit sie freiwillig ansässig bleiben, die werden dafür auch 1 zu 1 gemolken! Dem Reichen könnte es demnach auch genauso reichen das er einen höheren Verdienst hat, den man ihm mit 100% ab einem gewissen Einkommen dann allerdings auch wieder voll besteuert.

Am besten wäre es demnach, einfach alle Steuern abschaffen, und dafür ein Spitzensteuersatz von 100% für alle Einkommensmillionäre erheben (also ab dem 1Euro nach der Million)
und dann würde man ja auch sehen, ob die Fliehenden soviel Marktwerte mitnehmen können, wie von unten durch die massive Umverteilung nach wächst. Also ich glaub es nicht!

Wenn es schon Millionen Arbeitslose gibt, die bereit sind jede Arbeit für nahezu jeden Lohn anzunehmen, dann gibt es ja sicherlich auch Unternehmer die wenn sie schon eine Million im Jahr verdienen, ebenso auch noch weiterarbeiten würden, wenn der Profit dank Steuern nicht mehr wachstumsfähig wäre!
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Bloby
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Beitrag von Bloby »

Deutschland hat übrigens auch nie ernsthaft den Versuch gemacht, seine Bürger im Ausland zu besteuern etwa wie die USA!

Man kann sich doch nicht an den Steuersätzen irgendwelche Urlaubsparadiese orientieren, wohin einige geflohen sind!

Da würd ich ja eher das SEK hinschicken, wenn da was nicht bezahlt wurde, anstatt hier die Steuersätze zu halbieren! Jeder Steuerflüchtling müsste ein Dr. Richard Kimble sein!
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Cyrus XIII
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Beitrag von Cyrus XIII »

Bloby, Du bist hier nicht erst seit gestern, wir haben eine Edit-Funktion.
(Sorry, aber wenn alte Foren-Hasen doppelposten, ist das einfach doof.)
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

Bloby hat geschrieben: Der einzelne Reiche der flieht, ändert an der Kaufkraft im Land nämlich auch nichts, die wird von der Masse der Bürger getragen, wenn ein Reicher flieht und sein ganzes Unternehmen dabei mitnimmt, hinterläßt er eine Marktlücke im Binnenmarkt, die viele kleinere Konkurenzunternehmen gerne übernehmen! Hohe Steuern sind einfach eine Gewöhnungssache, einen Automatismus das jedesmal bei der fälligen Spitzensteuer jemand seine Staatsangehörigkeit wechselt, ist einfach Unsinn!

Die Binnenkaufkraft der Masse regelt das Angebot, wo es was zu verdienen gibt, egal wie wenig, werden immer Unternehmer wie Pilze aus dem Boden sprießen!
Junge, wir sind Exportweltmeister und haben Probleme mit dem Binnenmarkt, wie kannst du dichg da auf Regulierung durch den Binnenmarkt verlassen?!
Bloby hat geschrieben: Die Landwirtschaft funktioniert übrigens genauso. Man gibt den Kühen auf der Weide doch nicht das Grass, damit sie freiwillig ansässig bleiben, die werden dafür auch 1 zu 1 gemolken! Dem Reichen könnte es demnach auch genauso reichen das er einen höheren Verdienst hat, den man ihm mit 100% ab einem gewissen Einkommen dann allerdings auch wieder voll besteuert.

Am besten wäre es demnach, einfach alle Steuern abschaffen, und dafür ein Spitzensteuersatz von 100% für alle Einkommensmillionäre erheben (also ab dem 1Euro nach der Million)
und dann würde man ja auch sehen, ob die Fliehenden soviel Marktwerte mitnehmen können, wie von unten durch die massive Umverteilung nach wächst. Also ich glaub es nicht!
Die Leistung des "Bonzen" soll also ab einem gewissne Punkt nicht mehr belohnt werden oder wie? Warum dann noch Leitsung bringen? Ich kann hie rnur noch mals betonen, dass wenige Spitzenleistungen (Spitzenforschung, innovative Unternehmensideen) Arbeit shcaffen, auch für Niedrigqualifizierte. Es kann also nur im Interesse aller liegen die Motivation unserer Spitzenkräfte zu fördern. Den Lohn ab einem gewissen Punkt komplett einstreichen ist da sicher der falsche weg. Im übrigen finde ich den Vergleich mit Kühen menschenunwürdig. Abe rbei den bösen "Bonzen" darf man das ja! Man stellesich mal vor, so ein vergleich bezieht sich auf ehrlich arbeitende Putzfrauen oder Bauarbeiter...
Bloby hat geschrieben: Wenn es schon Millionen Arbeitslose gibt, die bereit sind jede Arbeit für nahezu jeden Lohn anzunehmen, dann gibt es ja sicherlich auch Unternehmer die wenn sie schon eine Million im Jahr verdienen, ebenso auch noch weiterarbeiten würden, wenn der Profit dank Steuern nicht mehr wachstumsfähig wäre!
Hallo? wo lebst du? Ich sehe kaum Arbeitslose, die jede Arbeit für jeden Lohn annhemen! Wenn dem so ist, warum werden dann jedne Tag über 100Tonnen(!) an Wäsche von Hotels aus Berlin nach Pohlen gefahren, weil die da günstiger gewashcen werden, Wo sind die Arbeitslosen, die sich drum reißen? Wo sind die Deutsche auf Spargel-,Erdbeer-, und Gurkenfeldern???? Unsere Arbeitslosen haben das gar nicht nötig! Trotz Hartz 4 lohnt sich da snämlich für die gar nicht. Daraus mahc ich denen auch gar keinen Vorwurf, weil die Pohlen viel nidrigere Lebenskosten tragen müssen und darum so günstig sien können.
Die Leute die so viel verdienen, haben im Übrigen in der Regel so shcon keine Freizeit mehr. Wenn du selbstständig bist oder Manager, dann hast du sehr sehr wenig Freizeit und das behaupte ich nicht einfach so, sonder sehe es im Moment jeden Tag auf Arbeit an meinen Kolegen (sitz im Moment im HQ der SBS). da sitzt du halt bis abend spät und da passiert es halt mal, dass du spontan mal ein paar Tage oder gar Wochen ins Ausland musst. Nicht für Urlaub, sondern um denganzen Tag zu arbeiten und endlose Meetings! Solche Leute haben bestimmt gar keinen Bock für Nichts noch länger zu arbeiten. Das sind Jobs die würde ich auch für sehr sehr viel Geld nicht machen!
Wo kommt eigentlich deine negative Einstellung gegenüber allen leuten mit Geld her? Schonmal auf den Gedanken gekommen, dass man da auch mit leistung dran kommen kann und nicht nur durch Erbe oder kriminelle Machenschaften? Selbst, wenn das Geld geerbt wurde, hat mal jemand dafür echt Leistung gebracht, sonst hätte ihm das Geld ja keiner gegeben! Leistung muss belohnt werden und nicht bestraft! Also mir reicht es schon, wenn ich sehe wie viele Physiknobelpreise an deutschstämmige Amis gehen! Da braucht man die Spitzenkräfte nicht noch zu "melken". Der einfache (am besten noch unausgebildete) Arbeiter wird immer unwichtiger und mehr und mehr zum Klotz der Gesellschaft. auf diese Leute können wir unsere Zukunft sicher nicht bauen!

Edit zum Thema "Angstkeule": Angst bekomme ich bei der Vorstellung den Leuten, die in der Schule nicht aufgepasst haben und nun aufgrund ihrer niedrigen Qualifizierung keinen Job bekommen, mein sauer verdientes Geld in den Arsch zu blasen! ich kenn genug Leute die nach dem Abi bei uns in der Provinz geblieben sind, weil sie nicht dne Mumm hatten, ihre vertraute Umgebung (auch nur vorrübergehend) zu verlassen und jetzt da irgendeine Verlegenheitsausbildung machen. Für solche Bquemlichkeiten anderer habe ich keinen Bock mir später den Arsch aufzureißen! Von Leuten die schön saufen, feiern und MTV gucken können und sich dann wundern, warum sie nur nen Hauptschulabschluss haben und Leute aus "rückständigen" Ländern für weit weniger Geld die gleiche Arbeit machen, will ich gar nicht reden!
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Bloby
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Beitrag von Bloby »

Ich meinte nicht das Arbeitslose jeden Job annehmen würden, bei dem sie in Deutschland verhungern würden, Spargelstecher etc. aber sie würden ja wohl ganz bestimmt jeden Job annehmen, bei dem sie besser verdienen würden.

Somit ist jeder Manager und Boss ersetzbar, wenn diese sich mit ihrem Kapital absetzen oder ihr Unternehmen hier zerlegen, hat das auf den Binnenmarkt demnach keine Auswirkung oder ist eine Bedrohung für die Wirtschaft!

Arbeiter aus allen Bereichen, sind immer bereit, wenn sich die Möglichkeit ergibt, eine Karrierechance wahrzunehmen. Bei der Armee ist es ja auch noch nie passiert, das einem die Generäle ausgehen, nur weil der zu befördernde Nachwuchs streikte.

Man kann Unternehmern also durchaus zumuten, das sie gut verdienen, aber nur bis zu einer gewissen Grenze! Denn sie sind auch nur Menschen und durch Millionen Arbeitslose zu ersetzen!

Das sind doch keine hyperqaulifizierten Ausserirdische, die 100 Sprachen sprechen! Sie haben in der Regel tatsächlich nur was geerbt und durch glückliche Umstände Positionen eingenommen, bei der das Gehalt weniger aus Leistung/Arbeitstunden besteht als vielmehr aus Kapitalerträgen von Verkäufen hergestellter Waren, an denen man selbst nicht eine einzige Schraube gedreht hat!

Das wichtigste für eine funktionierende Wirtschaft ist die Massen Kaufkraft, die kommt aber nur zustande, wenn man die vermeintlichen Leistungsträger an der Spitze, auch spitzenmäßig besteuert und deren private Kapitaleinkommen somit besser verteilt!

Wenn man heutzutage irgendeinem HarzIV Empfänger bzw. einem Ex-Ingenieur oder Lehrer anbietet, würdest du in dieser Firma xy, diesen Managerposten in irgendeiner Abteilung, bereits für 5000 Euro annehmen, wo der alte vielleicht 5 Millionen verdient hat, würde er ja wohl trodzdem sofort ja sagen!

In diesem Sinne, ist es einfach vollkommender Unsinn, die Reichen nicht höher besteuern zu wollen, wegen irgendeines Mehrwertes, den angeblich nur sie erbringen könnten!
der Cyborg Name Generator klärt auf: B.L.O.B.Y.: Biomechanical Lifeform Optimized for Battle and Yelling
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Illuminatus
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Beitrag von Illuminatus »

Ich denke,das Problem ist weniger,dass es reiche Leute mit viel Geld gibt sondern,dass eben jene ihre Reichtümer nicht mehr in den regulären Markt zurückführen sondern ihn horten oder auf dem für die volkswirtschaft relativ unbedeutenden Kapitalmarkt bringen.Also Bonzen,lebt in saus und braus und gebt euer Geld auch aus.
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