P&P RPGs: DSA vs. (A)D&D

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RomSeeker
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P&P RPGs: DSA vs. (A)D&D

Beitrag von RomSeeker »

So, ich will mit 'n paar Freunden, die (A)D&D und das Schwarze Auge spielen mal mitspielen!
Da ich mir aber erst mal nur eins der Spiele zulegen will: Was is denn nun "besser" od. empfehlenswerter?? Bild
Als ich die mal danach gefragt hab, haben die mir alle Vorteile und Nachteile von beidem aufgezählt, konnten sich aber nun auch nich entscheiden.. Bild
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Lord Izual
der fiese Möpp
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P&P RPGs: DSA vs. (A)D&D

Beitrag von Lord Izual »

is schwierig, "besser" is wohl keins von beiden...
Also, D&D is seit jeher recht kampflastig, in der dritten Version wurd der Aspekt noch mehr verstärkt, bei mir wars so das sich meine Gruppe zuerst nur Hack & Slayend durch die Dungeons bewegte, was dem pielspass nicht sehr zuträglich ist....
Dafür soll die Atmosphäre (wenns denn gut klappt) bei D&D viel besser sein als bei anderen Systemen; weiss nich ob das stimmt, jedenfalls haben wir immer viel Spass an der Sache....

DSA hab ich selbst noch nicht gespielt, aber es muss wohl recht Einsteigerfreundlich sein, was daran zu sehen is, das ne Freundin von mir die, naja, nich unbedingt soo den Peil von sowas hat das jetz auch spielt und da recht gut durchzurallen scheint...

Na, ich glaub ich war auch ma wieder nich sehr hilfreich; als D&D Spieler würd ich dir natürlich D&D empfehlen (weil, mein System is das beste Bild ) aber das is wohl zu subjektiv...
Ich empfehl dir das du dir bei deinen Freunden mal beide Systeme anschaust (wenn dies spielen) und dann für dich selbst entscheidest....
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V'kar
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P&P RPGs: DSA vs. (A)D&D

Beitrag von V'kar »

DSA ist nur was für Kiddies.
Ist kein Vorurteil sondern die Wahrheit. Und so einsteigerfreundlich ist es auch nicht.
Wenn du Anfänger bist könntest du es auch mit Gurps probieren. Eigentlich(mit ner guten Gruppe und 'Meister(mag das Wort nicht (Uh, schon die dritte Klammer Bild ))) ist es sehr spaßig, vor allem, weil man die Welt Wechseln kann, man kann z. B. mit seinem Fantasy-Typen auf die Scheibenwelt oder in ne Sci-Fi Welt reisen. bestimmt spassig.
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Ruesselschnurps
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Registriert: Sa Sep 23, 2000 12:01 am

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Beitrag von Ruesselschnurps »

<blockquote><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><hr>Original erstellt von V'kar:
<strong>DSA ist nur was für Kiddies.
Ist kein Vorurteil sondern die Wahrheit. Und so einsteigerfreundlich ist es auch nicht.
Wenn du Anfänger bist könntest du es auch mit Gurps probieren. Eigentlich(mit ner guten Gruppe und 'Meister(mag das Wort nicht (Uh, schon die dritte Klammer Bild ))) ist es sehr spaßig, vor allem, weil man die Welt Wechseln kann, man kann z. B. mit seinem Fantasy-Typen auf die Scheibenwelt oder in ne Sci-Fi Welt reisen. bestimmt spassig.</strong><hr></blockquote>
Soso..inwiefern ist DSA nur für Kiddies? ich denke mal alle P&P sind gleichberechtigt..kommt auf die Gruppe und den Spielleiter/Meister an !
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morq
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Registriert: Do Jun 07, 2001 12:01 am

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Beitrag von morq »

Also ...DSA hab ich nur als Kid (bis 14 oder 15?) gespielt...
danach nur noch die Abenteuer...
das System wahr mir zu Würfellastig (und mir haben die Abenteuer auch nicht so gut gefallen - aber man hat halt Freunde Bild )
Im Moment spiel ich nur noch hin und wiedermal D&D 3rd Edition (wenn sie noch AD&D spielen animier sie dazu umzusteigen - das neue System ist in meinen Augen eher auf Rollenspiel ausgelegt als die davor..)
Das D&D H&S fördert kann ich nicht bestätigen...
kommt halt auf den Meister an Bild
allerdings wollen meine Mitspieler auch hie und da mal nen geilen Fight Bild
Also kurz:
warte bis ihr beides gespielt habt und überleg dir dann ob es dir gefällt und ob Du wirklich dafür Geld ausgeben musst -
meiner Meinung nach braucht man eigentlich nicht unbedingt ein eigenes Regelwerk....

GRuß Morq
fangorrn
der dunkle Wald
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Registriert: So Nov 19, 2000 1:01 am

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Beitrag von fangorrn »

Naja zum Einstieg ist GURPS wirklich gut, nichts gegen AD&D 2nd oder das neue D&D 3rd mit dem d20 System, aber ich denke, dass man gerade dort nicht von vielen Tabellen und Regeln erschlagen wird. Außerdem kann man auch (wie gesagt) viele Elemente verbinden oder auch etwas anderes probieren.

Ich poste noch meine eigene GURPS Kurzbeschreibung:

Zurück zu GURPS:
Anders als bei anderen Systemen wird hier nicht gewürfelt, um die anfäglichen Werte zu bestimmen. Man hat (je nach Kampagne) verschieden viele Charakterpunkte zur verfügung die man ausgeben darf. So sind es für angehende Helden in einer Fantasywelt 100 Punkte. Im Gegensatz dazu hat ein Superheld wie aus einem Comic um die 300 Punkte zur Verfügung.
Von diesen Charakterpunkten werden zuerst Werte für die vier Grundattribute gekauft;

Stärke ST
Geschicklichkeit GE
Intelligenz IQ
Kostitution KO

Wenn mann einen total durchschnittlichen Wert von 10 nimmt, braucht man keine Punkte bezahlen. Wenn man z. B. einen Wert von 12 auf einem Attribut möchte, gibt man 20 Punkte aus. Ein Wert unter dem Durchschnitt wird als Nachteil gewertet; man bekommt Punkte! (10 für Wert 9). Diese zusätzlichen Punkte können an anderer Stelle wieder eingesetzt Werden. Man braucht keine angst haben, dass ein durchschnittlicher Wert schlecht ist. Bei dem Wert 10 hat man eine genau 50%Chance auf Erfolg. (Siehe auch meine GURPS - Zahlenmöglichkeiten Tabelle in der DL/misc Sektion).

Nun bekommt der werdende Charakter etwas Farbe; Vorteile (Gefahreninstinkt, Kampfeswille, fotografisches Gedächtnis,...) können zu unterschiedlichen Punkten gekauft werden. Je nach dem was man wählt, erhält der Charakter spezielle Fähigkeiten die sehr nützlich sind. Für die Nachteile (Analphabet, Phobien, Intoleranz,...) bekommt man für die "Qualen" die der Charakter erleidet jeweils die vorgesehenen Punkte dazu.

Was kann der Charakter, der langsam Formen annimmt? Um das festzulegen, wählt man Fertigkeiten aus. Diese beziehen sich entweder auf GE oder IQ. Aus einer Tabelle kann man ablesen, was welcher Fertigkeitswert (FW) bei welchem Attributswert kostet. Durchschnitt ist auch hier ein Wert von 10. Um bessere Erfolgschancen beim Würfeln zu haben, sollte z. B. ein meisterhafter Schwertkämpfer schon einen Wert von 18-20 haben. Da unkundige Spieler noch nichts mit den Zahlenwerten anfangen können, komme ich zum Würfelsystem:

Für GURPS braucht man nur drei sechsseitige Würfel (W6). Um eine "Probe" (Erfolgswurf) zu machen, würfelt man immer mit 3W6. Man vergleicht die Gesamtanzahl der gewürfelten Augen mit dem Wert (Attribut oder Fertigkeit). Um ein erfolgreiches Ergebnis zu erzielen, muss man gleich oder kleiner dem geforderten Wert bleiben. Eine 3 oder 4 ist immer ein außerodentlicher Erfolg (besonders gutes Ergebnis tritt ein) und eine 18 immer ein kritischer Fehlschlag (Waffe explodiert oder man tritt beim Anschleichen auf einen trockenen Ast).
Bsp: Der Scharfschütze Jason Davis liegt auf einem Dach und will einem übergelaufenen Regierungbeamten ausschalten. Er ist ein guter Scharfschütze und hat einen FW von 19. Sonniger Tag, gute Sicht, kleine Entfernung; er hat gute Chancen auf einen erfolgreichen Treffer. Er würfelt also... eine 15! Locker geschafft. Der Agent liegt auf der Seite. Um das Spiel spannender zu gestalten könnte es auch Nacht sein und regnen. In diesem Fall wird etwas vom FW abgezogen (in diesem Fall -2; Nacht und -3; Regen im Dunkeln). Daraus ergibt sich ein effektiver FW von (19-5) 14, gegen den gewürfelt wird. Jetzt muss er sich schon etwas anstrengen...

Wenn Jason es nun auch noch schafft, zu entkommen und nicht gefangengenommen wird, bekommt er vom Spielleiter (SL) Erfahrungspunkte. Diese können dafür ausgegeben werden, die FWs zu erhöhen. Dadurch wird der "Lerneffekt" simuliert.
Anmerkung; bei einem GE-Wert von 14 würde es bei der Charaktererschaffung schon 69 Punkte kosten, einen FW von 19 im Schießen zu kaufen. Deshalb startet man mit niedrigeren Werten und erhöht sie durch den Einsatz von Erfahrungspunkten.
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RomSeeker
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Beitrag von RomSeeker »

Ach ja: Es muss nich unbedsingt einsteigerfreundlich sein, da schon früher Shadowrun gespielt hab...
fangorrn
der dunkle Wald
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Beitrag von fangorrn »

Also wenn Du Dich nicht stoisch auf eine Sache festlegen willst und auch verschiede Sachen mit einem System probieren willst; nimm GURPS!
Theoneinsane
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Registriert: Mo Apr 29, 2002 12:01 am

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Beitrag von Theoneinsane »

Also ich bin überzeugter DSA-(Ex-)Spieler. Ich habe es lange mit meiner Gruppe gespielt bis wir auf Shadowrun umgestiegen sind, was mir aber nicht so viel Spaß gemacht hat wie DSA => zuviel Rechnerei, was Atmosphäre raubt. Da ich auch DSA-Romane gelesen habe fühlte ich mich eher zu DSA hingezogen, als zu irgendeinem anderen P&P. DSA ist nicht überkompliziert und bietet einen mittelmäßig-guten Einstieg für Neulinge, sowie leicht nachvollziehbare Regeln und eine wohl durchdachte und Atmosphäre erzeugende Spielwelt.
Es ist natürlich alles Geschmackssache, aber ich würde Dir zu DSA raten. Bild
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