habemus papam - Ratzinger hat es gepackt
Die katholische Kirche wird es, so Gott will, auch in 1000 Jahren noch geben, wenn über uns schon längst niemand mehr redet. Die Mitgliederzahlen sinken bei der evangelischen Kirche übrigens um einiges schneller, nicht zuletzt weil sie sich in einem fort an den Zeitgeist anbiedert und IMHO gerade hier in Berlin-Brandenburg ziemlich weit links steht.
Auch wenn ich der evangelischen Glaubensrichtung angehöre, kann ich Benedikt XVI. nur beipflichten. Wenn die Kirche sich zuerst am Wort Gottes orientiert, darf sie kein Teil der Welt sein. Jemand der sagt was Sache ist, ist mir lieber als jemand der versucht everybodies darling zu sein.
Ansonsten ist Deine Meinung zur Institution Kirche ja inzwischen hinlänglich bekannt, weed. Schon lustig, daß auch sonst immer gerade diejenigen in religiösen Fragen am besten Bescheid wissen, die den christlichen Glauben total ablehnen.
Also - ich wünsche dem neuen Papst eine lange Amtszeit und auch, daß er seine selbstgerechten oder uninformierten Kritiker Lügen straft.
Auch wenn ich der evangelischen Glaubensrichtung angehöre, kann ich Benedikt XVI. nur beipflichten. Wenn die Kirche sich zuerst am Wort Gottes orientiert, darf sie kein Teil der Welt sein. Jemand der sagt was Sache ist, ist mir lieber als jemand der versucht everybodies darling zu sein.
Ansonsten ist Deine Meinung zur Institution Kirche ja inzwischen hinlänglich bekannt, weed. Schon lustig, daß auch sonst immer gerade diejenigen in religiösen Fragen am besten Bescheid wissen, die den christlichen Glauben total ablehnen.
Also - ich wünsche dem neuen Papst eine lange Amtszeit und auch, daß er seine selbstgerechten oder uninformierten Kritiker Lügen straft.
Das war ja auch nicht hundertprozentig ernst gemeint, sondern eher im übertragenen Sinne.Cr4ck hat geschrieben:das fänd ich jetzt doch übertrieben, auch wenn das keine qualifizierte oder intelligente Aussage war.Busta hat geschrieben:Noch so ein provokanter troll-like Schwachsinnskommentar und Du fliegst raus.Bloby hat geschrieben:Ein Ex-Nazi als Stellvertreter Gottes auf Erden, also Dinge gibts... tsss
Ich hab aber jedoch schon bei vielen Diskussionen oder Interviews zwischen den Zeilen gehört/gelesen das seine sehr konservative Art schon seine Wurzeln hat (Nein, dies soll Benedikt nicht als Nazi bezeichnen!).
Mit der Papst wahl bin ich grösstenteils unzufrieden, und das werd ich wohl immer sein solange die Kirche in dieser konservativen Art (vorallem der Papst) als "Institution" existiert.
Ich warte im Übrigen gespannt auf Deine weiteren Informationen zum Thema bezüglich seiner "konservativen Art.
Btw: Welchen Bezug hast Du zur Kirche bzw. zum Papst? Mir kommt es eher so vor, als ob du total ablehnend bist. Da ist es dann relativ egal, wer Papst ist/wird.
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Liegt wohl einfach daran, dass ich 17 Jahre lang ein recht strenger katholik war. Ich war sogar Messdiener. Ich hatte nur nie die Bibel (am Stück als Ganzes) gelesen. Erst danach wurde mir alles klar.Busta hat geschrieben: Schon lustig, daß auch sonst immer gerade diejenigen in religiösen Fragen am besten Bescheid wissen, die den christlichen Glauben total ablehnen.
Ein sofortiger Austritt im Alter von 18 folgte.
Was "andere " angeht, de wie du so schön sagst "besser bescheid wissen als die Christen selbst" , so liegt das wohl darn, dass sie sich um ihre Taten und Einstellungen gedanken machen, und nicht zu allem "ja und amen" sagen. Unglücklicherweise können die allermeisten Christen bei solchen Kritikpunkten nur mit ihrem Glauben selbst argumentieren. Aber man kann so viel glauben wie man will, das der Himmel gelb mit Lila punkten ist, er wird nie so aussehn....
Und im übrigen möcht ich dir sagen, das nicht jeder christliche Sichtweisen ablehnt. Einige Regeln machen durchaus sinn, und eine Moral aufrecht zu erhalten, bzw sozial tätig zu sein, ist niemandem vorzuwerfen, ganz im gegenteil. Zu dumm nur, dass sich die Ansichten über die Jahrhunderte total festgefahren haben, und dieses blumige Buch, die Bibel, einfach zu wörtlich genommen wird. Wie kann man nur davon ausgehen, das die Bibel, ein gesammelter Flickenteppich von mehr oder weniger sinnvollen Geschichten mit zweifelhafter historischer Authenzität, die "Wahrheit" an und für sich birgt ? Das ist Hochmut, und quasi eine Todsünde
Was ich dir damit sagen will: Keiner bekämpft die Kirche, weil sie die Kirche ist, sondern weil sie trotz ihrer guten Ambitionen viel Mist baut...
Ohne Dir zunahe treten zu wollen, ich schätze daß dein Austritt andere Ursachen hatte. Du hast sicher nie richtig geglaubt, sondern bist bestimmt mehr oder weniger durch deine Familie (durch wen auch sonst) Katholik geworden. Auch "strenger Katholik" halte ich für relativ - dann wäre es aber ein ganz plötzlicher Sinneswandel gewesen. Mir gehen bei den Katholiken andere Dinge ab, zum Beispiel die Marienverehrung.weedfreak hat geschrieben:Liegt wohl einfach daran, dass ich 17 Jahre lang ein recht strenger katholik war. Ich war sogar Messdiener. Ich hatte nur nie die Bibel (am Stück als Ganzes) gelesen. Erst danach wurde mir alles klar.Busta hat geschrieben: Schon lustig, daß auch sonst immer gerade diejenigen in religiösen Fragen am besten Bescheid wissen, die den christlichen Glauben total ablehnen.
Ein sofortiger Austritt im Alter von 18 folgte.
Das Du die Bibel als ganzes gelesen hast, halte ich für löblich - ich hoffe, dass Du das nicht einfach so daher gesagt hast.
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nene du... ich kam zwar durch die Familie zur Kirche, in so fern hast du recht, aber meine ambitionen kamen von meinem Glauben. Z.B. konnt ich kaum die Erstkommunion abwarten, damit ich endlich Messdiener sein konnte. Ich war der einzige in der Familie, der regelmäßig Sonntags zur Kirche ging, und nicht nur "U-Boot - like" an Weihnachten und Ostern mal auftauchte. Ich wollt ich in der vierten Klasse (glaub es oder nicht) sogar Papst, bzw wenns sein muss auch nur Priester werden, und hatte durchweg in Religion eine EIns. Rosenkranz beten ? war kein Problem... Ich kannte zig Gebete und Psalme auswendig. Fast schon ambitionär "arbeitete " ich mich vom Flamboe-Träger zum Fahnenträger durch, bis ich letztendlich sogar an den Weihrauch durfte 
gottchen ist das alles schon lange her !
Zu deiner Post - kritik: Stimmt zwar, aber ich vermeide gern Doppelposts...
gottchen ist das alles schon lange her !
Zu deiner Post - kritik: Stimmt zwar, aber ich vermeide gern Doppelposts...
Ich denke ein Problem ist dass man praktisch schon von klein an auf diese Kirchenschiene gelenkt wird. Ist zumindest bei uns so. in der 2. Klasse Hauptschule die Erstkommunion mit dazugehöriger Tischrunde. Dabei treffen sich alle Kommunianten bei einer Familie und dann wird über "Gott und die Welt" geredet. Dann, 4 Jahre später, die Firmung. Dazu Firmrunde mit dem Pfarrer. 1 mal in der Woche 1-2 Stunden mit dem Pfarrer zusammensitzen und über Gott sprechen. Ich denke dass man bei uns praktisch keine Wahl hat, da man von Kind an so erzogen wird. Schon in der Volksschule gibts etliche Religionsstunden in der Woche. Da finde ich andere Systeme schon besser, wo gesagt wird: Zuerst kommt der glauben und dann die Taufe, nicht umgekehrt.
Ich bin mittlerweile auch aus der Kirche ausgetreten und habe mir auch richtig gedanken darüber gemacht. Konnte mich mit diesem glauben aber einfach nicht identifizieren. Ich denke, gerade deshalb wissen viele Nicht-Christen besser über das Christentum bescheid als Christen selber. Eben weil man sich gedanken über die Thematik macht. War zumindest bei mir so.
Ich denke der Kirche würde es nicht schaden etwas progressiver zu sein. Damit meine ich jetzt nicht, jedem Trend hinterrennen zu wollen, sondern eher in Bezug auf etwas schwerwiegendere Themen, Sterbehilfe und Abtreibung um nur 2 Beispiele zu nennen.
Ich bin mittlerweile auch aus der Kirche ausgetreten und habe mir auch richtig gedanken darüber gemacht. Konnte mich mit diesem glauben aber einfach nicht identifizieren. Ich denke, gerade deshalb wissen viele Nicht-Christen besser über das Christentum bescheid als Christen selber. Eben weil man sich gedanken über die Thematik macht. War zumindest bei mir so.
Ich denke der Kirche würde es nicht schaden etwas progressiver zu sein. Damit meine ich jetzt nicht, jedem Trend hinterrennen zu wollen, sondern eher in Bezug auf etwas schwerwiegendere Themen, Sterbehilfe und Abtreibung um nur 2 Beispiele zu nennen.
Ob man die Kirche als Organisation ablehnt bzw. kritisiert oder nicht an Gott glaubt, sind zwei paar Schuhe.
Die Abtreibung hat in Deutschland inzwischen schon Formen angenommen, die einen Vergleich wie den von mir weiter vorne im Thread genannten (von Blastar bisher unkommentiert) nicht gänzlich abwegig erscheinen lassen. Seit Anfang der siebziger Jahre etwa 300.000 Abtreibungen jährlich - hier bei uns im Ort machen inzwischen schon die ersten Schulen und Kindergärten zu, weil es kaum noch Nachwuchs gibt.
@weed - Dann erläutere doch bitte mal Deinen plötzlichen Sinneswandel - für mich sieht es eher so aus, als ob Du plötzlich keinen Bock mehr hattest, zumal mir aus meinem Bekanntenkreis zahlreiche gleichartige "Schicksale" in punkto Abkehr vom Glauben bekannt sind. Das waren aber immer Leute, die schon von klein auf christlich erzogen wurden und dann ca. mit der Volljährigkeit, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr wollten.
Auch ist es für mich der allsonntägliche Kirchengang nicht unbedingt ein Gradmesser dafür, wie fest jemand glaubt. Der Lebenswandel schon eher. Hast Du zum Beispiel deine Liebe zu THC-haltigem Gewächs erst in der Zeit entdeckt, als Du Dich von Deiner Gemeinde abgewendet hast? Hattest Du irgendwelche Erlebnisse, die Dich darin bestärkt haben?
Die Abtreibung hat in Deutschland inzwischen schon Formen angenommen, die einen Vergleich wie den von mir weiter vorne im Thread genannten (von Blastar bisher unkommentiert) nicht gänzlich abwegig erscheinen lassen. Seit Anfang der siebziger Jahre etwa 300.000 Abtreibungen jährlich - hier bei uns im Ort machen inzwischen schon die ersten Schulen und Kindergärten zu, weil es kaum noch Nachwuchs gibt.
@weed - Dann erläutere doch bitte mal Deinen plötzlichen Sinneswandel - für mich sieht es eher so aus, als ob Du plötzlich keinen Bock mehr hattest, zumal mir aus meinem Bekanntenkreis zahlreiche gleichartige "Schicksale" in punkto Abkehr vom Glauben bekannt sind. Das waren aber immer Leute, die schon von klein auf christlich erzogen wurden und dann ca. mit der Volljährigkeit, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr wollten.
Auch ist es für mich der allsonntägliche Kirchengang nicht unbedingt ein Gradmesser dafür, wie fest jemand glaubt. Der Lebenswandel schon eher. Hast Du zum Beispiel deine Liebe zu THC-haltigem Gewächs erst in der Zeit entdeckt, als Du Dich von Deiner Gemeinde abgewendet hast? Hattest Du irgendwelche Erlebnisse, die Dich darin bestärkt haben?
Wenn du dir das Alter der Kirche anschaust, sind solche Sachen Trends. Ich bin mitlerweile sogar zu dem Shcluss gekommen, dass sich nicht zu verändern das einzige ist, was die Kirche heute noch bieten kann. Dadurch ist die Kirche das einzige was sich nicht verändert. Quasi ein Stein in der Brandung an dem man sich festhalten kann. Die Kirche muss so handeln, wie es in der bibel steht und das auf einmal so radikal anders zu interpretieren, würde schon am Fundament der Kirche rütteln. Wenn das jemanden stört hat er meiner ANsischt nach dern Glauben nicht verstanden bzw. sieht ihn aus eine rzu intuitiven Sicht. Es geht nicht darum, ob etwas richtig oder falsch ist, sondern ob es so in der bibel steht oder nicht. Nur auf dieser ebene kann man innerhalb des christlichen Glaubens argumentieren. Wenn einem das nicht passt, ist man bei den Katholiken falsch!Arkard hat geschrieben:Ich denke der Kirche würde es nicht schaden etwas progressiver zu sein. Damit meine ich jetzt nicht, jedem Trend hinterrennen zu wollen, sondern eher in Bezug auf etwas schwerwiegendere Themen, Sterbehilfe und Abtreibung um nur 2 Beispiele zu nennen.
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@ Busta
Das ist keine so einfache Erklärung ^^
Mein Sinneswandel kam vor allem durch den menschlichen Aspekt. Beim Bibellesen wurde ich von Gott ganz schön verschreckt, da er ein rachsüchtiger und unbarmherziger Herrscher zu sein schien.
Aber nicht nur deswegen. Der Gott der Bibel ist nicht der Gott, an den ich gern glauben würde, weil er mir garnicht so lieb erscheint. Er separierte Völker, hat in so mancher Glaubensrichtung nur bestimmte Völker lieb, und die anderen sind niedere Menschen, auch wenn sie an Gott glauben, stellt üble bedingungen und und und
Da er mir aber immer als lieb verkauft wird, wag ich einfach arge zweifel
Ein Beispiel, um dir zu zeigen, in welcher Richtung ich dabei denke:
Z.B. Abrahams Geschichte. Stell dir vor, sie wäre wort für wort so passiert... denkst du, das Isaak noch ein wort mit seinem Vater gesprochen hätte, der ihn opfern wollte ?
Was für eine Last stellt Gott Abraham und somit auch Isaak ? Die psychischen qualen will ich nicht erleben, de diese beiden duchmachen mussten. Und wofür? Für ein Glaubensbekenntnis!!
Überhaupt ist Abrahams Geschichte sowas von Seemannsgarn, seine 90 jährige Frau gebährt ein Kind ? selbst wenn sies biologisch gekonnt hätte , sie hät das doch niemals überlebt, und warum dann gerade Abrahams Frau durch die geburt quälen etc etc
Mir ist natürlich klar, das viele diese Dinge bildlich gemeint sind, und somit Abrahams geschichte kein stück historisch wahr sein muss, sondern eher eine Parabel darstellt. Andererseits kann ich mir vorstellen, dass diese Geschichte einfach nur spannend erzählt wird, und durch "übertreibungen" interessanter gemacht wurde - bevor die Bibel aufgeschrieben wurde, wurde sie lange Zeit "erzählt".
Der Cliffhanger mit Abraham ... messer in der Hand, und schwupps löst Gott alles, schickt nen Engel der entwarnung gibt, und ist bereit sich mit irgendnem Tier als Opfer zufriedenzugeben...Alle haben sich lieb und Gott ist gerecht. is doch n Prima happy End, wär n schöner Film....
Aber eben keine Realität, und da hörts eben auf. In der Geschichte ist Abraham bereit , alles dafür zu geben um gott zu beweisen, dass er an ihn fest glaubt. Ob das was Gott will sinnvoll ist , oder nicht ist zweitrangig.
Selbst wenn Gott alles später im Happy End löst, so ist doch die Qual die er ihm auferlegt nicht gerade ein eignis von Liebe, die ja angeblich in seinem Namen so groß geschrieben wird. Und auch wenn menschen jetzt nicht herumrennen und menschen opfern, die Parabel ist bei denen angekommen, die dafür offen sind, nämlich tue alles was in deiner Macht steht, um Gottes willen zu erfüllen und somit deinen Glauben zu bestätigen, quasi eine primitive aber erfassbare Kommunikation mit Gott!
Ein so fest angelegter bestrebungsweg ist hart abzubringen, was ja im religiösen sinn (und psychologisch gesehn) geradezu raffiniert ist.
Die Frage ist nun, welchen weg gott einchlägt, und wie mans es umsetzt.
tia, wer bestimmt eigentlich, was Gott hier auf Erden will?
In katholischen Ecke mit einem Gewicht von mehreren Kreuzzügen, Antisemitismus, Sexismus, tolerierung der Sklaverei, tolerierung des Holocaust und einer besonders langsamen Auffassungsgabe in sachen dritte Welt: Theeeeee Polifeeeeeex
In der anderen Ecke: [Enter your Religion + leader + anti-humanistic rules + fought or planned wars in the name God - here ]
Nicht nur das viele unmenschliche Verbrechen im Namen von Religion begangen werden, auch das viele psychen gegen die Natur gebogen und gebrochen werden (enthaltsamkeit z.B. uiuiui, ) finde ich abartig.
Klar ist ein sozialer Teil in unserem System durchaus imagepflegend und löblich, aber meiner Meinung nach bestimmt es da eher der Wille gutes zu tun und hilfreich zu sein, als irgendein Beweis zu Gott. Wer würde schon sagen: ich helfe für Gott ? na gut, vielleicht sagts ja einer, aber es macht halt einen Sinn, da man seine befriedigung von den menschen erhält, denen man hilft.
Aber Glaube an sich hat gute eigenschaften.
zum beispiel geistig Behinderte (unterschiedlichen Grades) sind sehr empfänglich für Botschaften, die ihnen eine "gleichsstellung" und heil versprechen und werden in meinen AUgen quasi "rekrutiert".
Zugestehen muss ich hier allerdings wirklch, dass ein hoffnungsträger wie ein solcher Glaube eben heilsam für die Seele ist.
Darum hat der glaube an Gott oder ähnliches als heilsbringer eine sehr positive wirkung und ist also durchaus positiv zu sehen ( hier siehst du , was ich in einem der oberen Posts meinte, als ich sagte, das Moral und soziales zu erhalten löblich sei),.
Aber Religion und Glaube kann eben auch stark misbraucht werden. und da komm ich wieder auf die Bibel und ihre Interpretation zurück , denn sie bezieht sich auf eine veraltete Weltansicht. Eigentlich müsste man die Bibel weiterschreiben, wenn sie ein Buch der Erkenntnis sein soll. Die erkenntnis kommt doch durch den Vergleich.
Viele Dinge sprechen eben auch gegen die Erzählungen nach denen man sich bei den Katholiken richtet.
Viele Fragen bleiben einfach unbeantwortet, und werden bei Fragen mit einem "zweifle nich" abgespeist.
Warum tauchte Gott im alten Testament etwa alle fünf minuten auf, und nun nichtmehr ?
Warum ist er nichtmehr rachsüchtig?
warum macht sex spass, wenn er so böse und nur zur fortpflanzung da ist ? Er hat doch alles geschaffen ? warum also solche qualvollen einrichtungen.
Ich sag ja, das hat einen riesen Rattenschwanz, warum ich keiner Religion mehr folgen kann und will.
Da sind zu viele details verstrickt, als das ich mich einfach hinstellen und der Institution folgen könnte.
Glaubt an Gott so viel ihr wollt. Glaubt nur nicht den Religionen !!
Das ist keine so einfache Erklärung ^^
Mein Sinneswandel kam vor allem durch den menschlichen Aspekt. Beim Bibellesen wurde ich von Gott ganz schön verschreckt, da er ein rachsüchtiger und unbarmherziger Herrscher zu sein schien.
Aber nicht nur deswegen. Der Gott der Bibel ist nicht der Gott, an den ich gern glauben würde, weil er mir garnicht so lieb erscheint. Er separierte Völker, hat in so mancher Glaubensrichtung nur bestimmte Völker lieb, und die anderen sind niedere Menschen, auch wenn sie an Gott glauben, stellt üble bedingungen und und und
Da er mir aber immer als lieb verkauft wird, wag ich einfach arge zweifel
Ein Beispiel, um dir zu zeigen, in welcher Richtung ich dabei denke:
Z.B. Abrahams Geschichte. Stell dir vor, sie wäre wort für wort so passiert... denkst du, das Isaak noch ein wort mit seinem Vater gesprochen hätte, der ihn opfern wollte ?
Was für eine Last stellt Gott Abraham und somit auch Isaak ? Die psychischen qualen will ich nicht erleben, de diese beiden duchmachen mussten. Und wofür? Für ein Glaubensbekenntnis!!
Überhaupt ist Abrahams Geschichte sowas von Seemannsgarn, seine 90 jährige Frau gebährt ein Kind ? selbst wenn sies biologisch gekonnt hätte , sie hät das doch niemals überlebt, und warum dann gerade Abrahams Frau durch die geburt quälen etc etc
Mir ist natürlich klar, das viele diese Dinge bildlich gemeint sind, und somit Abrahams geschichte kein stück historisch wahr sein muss, sondern eher eine Parabel darstellt. Andererseits kann ich mir vorstellen, dass diese Geschichte einfach nur spannend erzählt wird, und durch "übertreibungen" interessanter gemacht wurde - bevor die Bibel aufgeschrieben wurde, wurde sie lange Zeit "erzählt".
Der Cliffhanger mit Abraham ... messer in der Hand, und schwupps löst Gott alles, schickt nen Engel der entwarnung gibt, und ist bereit sich mit irgendnem Tier als Opfer zufriedenzugeben...Alle haben sich lieb und Gott ist gerecht. is doch n Prima happy End, wär n schöner Film....
Aber eben keine Realität, und da hörts eben auf. In der Geschichte ist Abraham bereit , alles dafür zu geben um gott zu beweisen, dass er an ihn fest glaubt. Ob das was Gott will sinnvoll ist , oder nicht ist zweitrangig.
Selbst wenn Gott alles später im Happy End löst, so ist doch die Qual die er ihm auferlegt nicht gerade ein eignis von Liebe, die ja angeblich in seinem Namen so groß geschrieben wird. Und auch wenn menschen jetzt nicht herumrennen und menschen opfern, die Parabel ist bei denen angekommen, die dafür offen sind, nämlich tue alles was in deiner Macht steht, um Gottes willen zu erfüllen und somit deinen Glauben zu bestätigen, quasi eine primitive aber erfassbare Kommunikation mit Gott!
Ein so fest angelegter bestrebungsweg ist hart abzubringen, was ja im religiösen sinn (und psychologisch gesehn) geradezu raffiniert ist.
Die Frage ist nun, welchen weg gott einchlägt, und wie mans es umsetzt.
tia, wer bestimmt eigentlich, was Gott hier auf Erden will?
In katholischen Ecke mit einem Gewicht von mehreren Kreuzzügen, Antisemitismus, Sexismus, tolerierung der Sklaverei, tolerierung des Holocaust und einer besonders langsamen Auffassungsgabe in sachen dritte Welt: Theeeeee Polifeeeeeex
In der anderen Ecke: [Enter your Religion + leader + anti-humanistic rules + fought or planned wars in the name God - here ]
Nicht nur das viele unmenschliche Verbrechen im Namen von Religion begangen werden, auch das viele psychen gegen die Natur gebogen und gebrochen werden (enthaltsamkeit z.B. uiuiui, ) finde ich abartig.
Klar ist ein sozialer Teil in unserem System durchaus imagepflegend und löblich, aber meiner Meinung nach bestimmt es da eher der Wille gutes zu tun und hilfreich zu sein, als irgendein Beweis zu Gott. Wer würde schon sagen: ich helfe für Gott ? na gut, vielleicht sagts ja einer, aber es macht halt einen Sinn, da man seine befriedigung von den menschen erhält, denen man hilft.
Aber Glaube an sich hat gute eigenschaften.
zum beispiel geistig Behinderte (unterschiedlichen Grades) sind sehr empfänglich für Botschaften, die ihnen eine "gleichsstellung" und heil versprechen und werden in meinen AUgen quasi "rekrutiert".
Zugestehen muss ich hier allerdings wirklch, dass ein hoffnungsträger wie ein solcher Glaube eben heilsam für die Seele ist.
Darum hat der glaube an Gott oder ähnliches als heilsbringer eine sehr positive wirkung und ist also durchaus positiv zu sehen ( hier siehst du , was ich in einem der oberen Posts meinte, als ich sagte, das Moral und soziales zu erhalten löblich sei),.
Aber Religion und Glaube kann eben auch stark misbraucht werden. und da komm ich wieder auf die Bibel und ihre Interpretation zurück , denn sie bezieht sich auf eine veraltete Weltansicht. Eigentlich müsste man die Bibel weiterschreiben, wenn sie ein Buch der Erkenntnis sein soll. Die erkenntnis kommt doch durch den Vergleich.
Viele Dinge sprechen eben auch gegen die Erzählungen nach denen man sich bei den Katholiken richtet.
Viele Fragen bleiben einfach unbeantwortet, und werden bei Fragen mit einem "zweifle nich" abgespeist.
Warum tauchte Gott im alten Testament etwa alle fünf minuten auf, und nun nichtmehr ?
Warum ist er nichtmehr rachsüchtig?
warum macht sex spass, wenn er so böse und nur zur fortpflanzung da ist ? Er hat doch alles geschaffen ? warum also solche qualvollen einrichtungen.
Ich sag ja, das hat einen riesen Rattenschwanz, warum ich keiner Religion mehr folgen kann und will.
Da sind zu viele details verstrickt, als das ich mich einfach hinstellen und der Institution folgen könnte.
Glaubt an Gott so viel ihr wollt. Glaubt nur nicht den Religionen !!
- Yod-Brennen
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- Registriert: So Feb 20, 2005 9:29 pm
Acht Achtung, hiermit möchte ich eure tiefgründigen Diskussionen mal´n bißchen stören.
papst kommt in den himmel und wird von petrus an der himmelspforte empfangen. petrus fragt nach dem namen.
papst: ich bin papst
petrus: papst? mh... steht nich in meinem buch...
papst: ich bin der repräsentant gottes auf erden.
petrus: gott hat nen repräsentanten auf der erde? hatter mir nix von gesagt....
papst: ich bin das oberhaupt der katholischen kirche!!!
petrus: katholische kirche? nie gehört... moment, ich frag mal den boss
petrus geht zu gott
petrus: du chef, da is ein typ, der sagt der wär dein repräsentant auf der erde, nennt sich der papst
gott: mh? nie gehört... warte mal, ich frag ma jesus (ruft nach jesus)
jesus: jo pa?
gott und petrus erläutern die situation
jesus: mh... wartet mal, ich geh mal mit dem typen reden...
(10 min verstreichen)
jesus kommt lauthals lachend zurück
jesus: erinnert ihr euch noch an den fischerverein den ich vor 2000 jahren gegründet hab? den gibts immernoch :'D
- Karaokefreak
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najaaaaa eure Diskussion über deine Weltanschauung is auch net konstruktiv für das eigetliche Thema... XD... da fand ich den witz zwischendurch recht erfrischendweedfreak hat geschrieben:echt konstruktiv dein Beitrag.... toll
will ja eigentlich ned mosern, aber musste der Witz in diesem Thread kommen, während wir her was abhandeln ?
- Karaokefreak
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