Multi-Kulti gescheitert

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Busta
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Multi-Kulti gescheitert

Beitrag von Busta »

ist ein Schlagwort, welches nun schon seit einigen Wochen in den deutschen Medien erschallt.

http://morgenpost.berlin1.de/content/20 ... 23834.html

"Hier sind wir Lehrer die einzigen Ausländer"

In der Kreuzberger Eberhard-Klein-Oberschule gibt es keine deutschen Schüler mehr
Von Christa Beckmann
Eberhard-Klein-Oberschule, Mittwoch, 5. Stunde. Auf dem Plan der 7. Klasse steht Erdkunde. Die Schüler sollen einen Text vom Arbeitsblatt abschreiben. Aber Hassan schreibt nicht mehr, er ist wütend. In lautstarkem Türkisch herrscht er seine Nachbarin Ayse an. Die giftet zurück. "Hassan", ermahnt Lehrerin Gabriele Heinze, "du bist an einer deutschen Schule, also redest du auch Deutsch!" Hassan starrt auf sein Arbeitsblatt und zischt noch ein paar Sätze Richtung Lehrertisch hinterher - auf Türkisch. Daß es nichts Versöhnliches war, kann sich Gabriele Heinze denken. Verstehen kann sie die Muttersprache ihrer Schüler nicht. An der Schule sind "wir Lehrer die Ausländer", sagt die 49jährige. Die Kreuzberger Haupt- und Realschule ist Berlins erste Schule, an der es keinen deutschen Schüler mehr gibt.


Die letzten vier Kinder mit Muttersprache Deutsch sind Ende vergangenen Schuljahres abgegangen. Und es werden auch keine mehr kommen. Davon ist Schulleiter Bernd Böttig überzeugt: "Selbst wenn ich die Schule vergolden lassen würde." Die wenigen deutschen Eltern, die es in den vergangenen Jahren immer mal wieder gewagt hätten, "haben ihre Kinder spätestens nach der Begrüßungsfeier wieder abgemeldet", sagt Böttig. Mittlerweile rate er von vornherein ab. "Ich kann das pädagogisch nicht verantworten." Gabriele Heinze kennt die Skrupel. Beim Erdkundetest, den sie heute in der 7. Klasse zurückgegeben hat, ist keine Arbeit besser als Fünf ausgefallen. Aus einer Reihe vorgegebener Worte mußten die Schüler Satzlücken mit den richtigen Begriffen füllen. Mohammed hat es zumindest versucht. "Wichtiger Bodenschatz in der Nordsee ist Taiga", hat er eingetragen. Dabei sei diese Siebte "schon ein guter Jahrgang", sagt Gabriele Heinze. "Vor allem sind alle bemüht." Ihre Chancen auf Schulerfolg stehen dennoch schlecht, da macht sich die Lehrerin keine Illusionen: "Außerhalb des Unterrichts sprechen diese Schüler so gut wie kein deutsches Wort mehr, und ihre Erfahrungswelt endet am Kottbusser Tor."

342 Schüler lernen an der Eberhard-Klein-Schule, davon sind 80 Prozent Türken, etwa 15 Prozent Araber, wenige Albaner, Jugoslawen, Afrikaner, Vietnamesen. Mehr als die Hälfte lebt von Sozialhilfe, schätzt Hasan Topraklar, einer von drei Sozialpädagogen an der Schule, die sich um die Jugendlichen kümmern. Eigentlich sollten sie zu sechst sein, aber drei Stellen sind unbesetzt. Der Senat hat kein Geld. Arbeit gäbe es genug. Zwangsverheiratung, Drogen, auseinanderbrechende Familien, berufliche Perspektivlosigkeit - "die Palette der Probleme ist groß", sagt Topraklar. Entsprechend hoch sei die Schwänzerrate. Dabei war die Eberhard-Klein-Schule mal eine Vorzeige-Schule. Mitte der 80er Jahre wurde der rote Backsteinbau an der Skalitzer Straße für 36 Millionen Mark als ein architektonisches Glanzlicht der internationalen Bau-Austellung mit Werkstätten, Bibliothek und Fachräumen hergerichtet. "Unsere Schule ist schön - in jeder Hinsicht" steht noch heute über der Foto-Pinwand im Flur. 1995 machte die Schule als Berlins erste integrierte Haupt- und Realschule Furore.

Damals stimmte die Mischung noch. "In jeder Klasse mit ausländischen Kindern mußten mindestens 50 Prozent deutsche Schüler sitzen", erinnert sich Schulleiter Böttig. "Es gab ausreichend Extrastunden, um Klassen zu teilen, und Stundenermäßigung für Lehrer, die in speziellen Klassen nur für türkische Schüler unterrichtet haben." Doch dann kam eine Schulgesetzänderung, mit ihr verschwanden Quote, Stundenerlaß und ein Teil des Stundenplus. Was blieb, waren der soziale Abwärtstrend im Kiez und dramatisch wachsende Sprachprobleme.

Auf Bildungspolitiker sind Lehrer wie Musa Özdemir nicht gut zu sprechen: "Bei denen geht es nur darum, wer am besten Leistungen abbaut." Der Türke lehrt seit 16 Jahren an der Eberhard-Klein-Schule. Unter anderem das Wahlpflichtfach Türkisch. "Türkische Schüler, die das Fach belegen, sprechen besser Deutsch", hat er beobachtet. Leider beherrschten viele der Jugendlichen heute weder die Landes- noch ihre Muttersprache.

Daran hat auch die Nachhilfe mit vier Stunden zusätzlicher Deutschförderung in den Klassen 7 und 8, zwei für die Neunt- und Zehntkläßler, sowie Kleingruppen-Unterricht in den Hauptfächern wenig geändert. Schulleiter Böttig denkt über neue Perspektiven für seine Schule ohne deutsche Schüler nach: "Wir werden uns ein Schulprogramm mit anderen Sprachförderkonzepten überlegen müssen. Schließlich sind wir verantwortlich, daß unsere Schüler eine Chance in der Gesellschaft bekommen."
Zuletzt geändert von Busta am Fr Jan 14, 2005 11:50 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

Re: Multi-Kulti gescheitert

Beitrag von Gast »

ist aber nix neues - die einzigen die es nicht kapieren oder kapieren wollen sind die politiker... egal welche "farbe"!

blastar...
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XTale
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Beitrag von XTale »

definitiv schwieriges Thema

Es werden ja immer die Schulen mit Kindern genommen, die fast kein Deutsch können. Allerdings können die Kinder ja am wenigstens dafür, wenn es daheim nur türkisch/... als Sprache gibt - woher sollen sie es auch können.
Allerdings muss man es auch etwas relativieren: An dem Problem, dass es jetzt Klassen gibt wo Deutsch eher Fremdsprache ist kann man nichts mehr ändern. Wahrscheinlich gilt dies auch für die nächste Generation.
ABER: Wenn man sich bei den jetzigen Kindern in der Schule trotz aller Hindernisse Mühe gibt, ihnen Deutsch beizubringen, kann sich eine Generation später das ganze schon ändern. Was momentan in der Schule sitz, sind (fast) immer Kinder, deren Eltern erst als Erwachsene nach Deutschland gekommen sind - ohne Deutsch zu können. Das Problem löst sich wohl, wenn wir Kinder in den SChulen haben, die von den Eltern schon Deutsch beigebracht bekommen haben.

Problem: Ghettos, wo ein jeder auch ohne Deutsch wunderbar weiterkommt. Allerdings passt das nicht zum Artikel ;)
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XTale
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Beitrag von XTale »

*doppelpost* :)

@blaster
was können Politiker dran ändern?
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

Ich als Berliner kenne Kreuzberg gut genug, umzu sagen, dass dies nicht an den Eltern liegen muss. DIe dort lebenden Türken zum Beispiel grenzen sich absichtlich ab. Türkische kinder von 10 Jahren brüllen Parolen, dass die Türken bald Berlin übernehmen würden und so nen Schmus...
Sie schaffen sich ihr eigenes Umfeld, und sind froh drum. Warum auch nicht, in einem besseren Land leben als in der Türkei und trotzdem noch alte SItten und Bräuche ausleben - eigentlich noch strenger als in der Türkei (Thema Kopftuch und Gläubigkeit zum Beispiel)

Dies ist nicht durchgehend so, aber durchaus oft vertreten...
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Busta
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Beitrag von Busta »

weedfreak hat geschrieben:Ich als Berliner kenne Kreuzberg gut genug, umzu sagen, dass dies nicht an den Eltern liegen muss. DIe dort lebenden Türken zum Beispiel grenzen sich absichtlich ab. Türkische kinder von 10 Jahren brüllen Parolen, dass die Türken bald Berlin übernehmen würden und so nen Schmus...

Wieso, ist doch längst Realität. Dann brauche ich Dir als Berliner sicherlich nicht zu erklären, wie viele Türken in unserer Hauptstadt wohnen.
weedfreak hat geschrieben: Sie schaffen sich ihr eigenes Umfeld, und sind froh drum. Warum auch nicht, in einem besseren Land leben als in der Türkei und trotzdem noch alte SItten und Bräuche ausleben - eigentlich noch strenger als in der Türkei (Thema Kopftuch und Gläubigkeit zum Beispiel)
Meinst Du "Warum auch nicht" ernst, oder hast Du das aus Resignation gesagt.

Noch ein älterer, aber interessanter Artikel zum Thema:

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 02,00.html

Der Kronzeuge und die Gutmenschen

Von Carsten Volkery

Jahrelang war er einfach nur Bürgermeister von Berlin-Neukölln, einem Stadtteil halb so groß wie Frankfurt. Dann sagte Heinz Buschkowsky in einem Interview, die Multikulti-Gesellschaft sei gescheitert. Seither steht der Sozialdemokrat im Rampenlicht.



AP
Bezirksbürgermeister Buschkowsky: "Der Multikulti-Traum ist aus"
Berlin - Trotz eines überfüllten Tagesplans hat Heinz Buschkowsky die Ruhe weg. Erst noch ein paar Journalisten abfertigen, dann zu einer Diskussion zur Evangelischen Akademie. "Die Gutmenschen warten", sagt er nur halb ironisch. "Denen werde ich zum Fraß vorgeworfen." Buschkowsky trägt einen ausladenden Bauch und eine goldene Brille mit großen Gläsern. Seine Cola Light trinkt er in großen Zügen direkt aus der Flasche.

Buschkowsky ist Bezirksbürgermeister von Neukölln, dem Berliner Stadtteil, der mit 300.000 Einwohnern eine eigene Großstadt bildet. Seit der SPD-Politiker vor zwei Wochen im "Tagesspiegel" erklärte, die Multikulti-Gesellschaft sei gescheitert, hat er viel zu tun. Er ist zum offiziellen Kronzeugen gegen die "Gutmenschen" im Lande geworden. Talkshows fragen an, Journalisten geben sich im Rathaus die Klinke in die Hand. Denen sagt er Sätze wie "Der Multikulti-Traum ist aus" und "Wir haben in den letzten 25 Jahren keine Integrationspolitik gemacht".

Buschkowsky, der Experte für die Parallelgesellschaft. So bezeichnet er seinen Bezirk, in dem 100.000 Einwanderer wohnen, die meisten aus der Türkei und arabischen Ländern. Für das Wort "Parallelgesellschaft" hat er sich schon die Rüge eines Soziologie-Professors eingefangen, der dozierte, es handele sich bei Neukölln vielmehr um eine "ethnische Kolonie". Darüber kann der Bürgermeister nur den Kopf schütteln. "Ja, ist das denn nun ein schönerer Begriff?"

Tabubrecher: Viel Feind, viel Ehr

Neukölln ist zum Synonym für die Probleme der Einwanderungsgesellschaft geworden, und Buschkowsky der geborene Sprecher. Sein größtes Pfund ist die Authentizität. Der Lokalpolitiker bringt einen Hauch von "Street Credibility" in die abgehobenen Talk-Runden. Wo andere über Werte und Begriffe schwadronieren, erzählt er Anekdoten und zitiert Zahlen. "Ob der Islam nach Europa gehört, darüber sollen andere reden. Dit is mir zu hochjestochen", sagt er in feinstem Berlinerisch.

Europa von der Integration überfordert? Diskutieren Sie mit anderen SPIEGEL-ONLINE-Usern!


Lieber redet er über Bio-Unterricht und Schwimmstunden und darüber, dass immer mehr Väter ihren Töchtern verbieten, daran teilzunehmen. Er erzählt von Jugendlichen, die anderen die "Jacke abziehen" und, wenn sie festgenommen werden, ihren Kumpels zwei Stunden später erzählen, wie "obercool es war, in dem grünweißen Auto zu fahren". Er redet über 18-jährige Frauen, die aus der Türkei eingeflogen werden, "weil der Patriarch mit der aufgeklärten türkischstämmigen Sparkassen-Angestellten aus Neukölln nichts anfangen kann". Und er sagt: "Man muss auch nicht verschweigen, dass 80 Prozent der Straftäter in Neukölln Migranten sind und 85 Prozent der Opfer Deutsche."

Es gibt nicht viele SPD-Politiker, die das öffentlich so deutlich ausdrücken, und deshalb hat Buschkowsky es in den letzten zwei Wochen zu einer gewissen Prominenz gebracht.

Für die "Gutmenschen", damit meint er vor allem rotgrüne Politiker auf verschiedenen Ebenen, ist Buschkowsky ein rotes Tuch. Der Migrationsbeauftragte von Berlin, Günter Piening, wirft ihm vor, ein Zerrbild von Neukölln zu zeichnen und den Hass zu schüren. Andere sagen ihm Opportunismus nach. Das scheint Buschkowsky nur zusätzlich zu motivieren: Er gefällt sich in der Rolle als mutiger Tabubrecher, der nun angefeindet wird.

Wirtschaftssterben seit 1993

Der Kommunalpolitiker kennt seinen Kiez. 1991 bis 1992 war er das erste Mal Bezirksbürgermeister, seit 2001 ist er es wieder. Zwischendurch war er mehrere Jahre Jugendstadtrat. "Wir waren mit der Integration schon mal weiter", bilanziert er nüchtern. Schuld an der Rückbesinnung auf traditionelle Werte unter den Muslimen sei unter anderem die islamische Föderation, die seit drei Jahren den islamischen Religionsunterricht an Berliner Schulen organisiert. "Natürlich entsteht da Gruppenzwang", sagt Buschkowsky.

Das alte Arbeiterviertel Neukölln ist seit langem eine Problemzone, und dafür gibt es viele Gründe. Ganz oben steht der Wegfall der Berlin-Subventionen 1993. Mit dem Verlust des Frontstadt-Status begann das große Wirtschaftssterben. "Alcatel, Kaiser Aluminium, Meierei-Zentrale, Kaiser Kabel, Austria Tabakwerke, Ludwig Schokolade, alle dicht", sagt Buschkowsky. "Da ist die Arbeitswelt der Migranten weggebrochen."

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Arbeitslosen in Neukölln um 45 Prozent gestiegen, die Zahl der Sozialhilfeempfänger sogar um 65 Prozent. Heute haben nur fünf Prozent aller Migranten-Jugendlichen eine Lehrstelle. "Daran können Sie ermessen, was hier für ein Problem heranwächst", sagt Buschkowsky.

"Wirrköpfe gibt es überall"

Solche Sprüche von "tickenden Zeitbomben" bringen Schlagzeilen. Seit der Ermordung des niederländischen Regisseurs Theo van Gogh in Amsterdam sind starke Thesen gefragt. Buschkowsky ist froh, dass ihm nach 15 Jahren des Mahnens endlich zugehört wird. Doch gleichzeitig kritisiert er die Richtung der Debatte. "Es stört mich, dass die Verödung ganzer Stadtgebiete mit der Frage des politischen Extremismus verbunden wird", sagt er. "Die Mörder van Goghs waren voll integriert, die sprachen Holländisch." Das seien "religiöse Wirrköpfe" gewesen, und die gebe es überall. "Das hat nichts mit Marginalisierung zu tun."

Auch der Begriff Leitkultur sei fehl am Platze, sagt Buschkowsky. "Was ist denn das, deutsche Leitkultur?", fragt er. Die Debatte gehe völlig an der Realität vorbei. "Wenn ich Gegenden mit 90 Prozent Ausländeranteil habe: Wen integriere ich denn da wohin?" Stattdessen müsse der Bund mehr Geld in die Problemzonen pumpen und vor allem in die Schulen investieren. Nur so ließen sich die integrierten Familien am Wegziehen hindern. "Wir haben eine erfolgreiche türkische Mittelschicht hier, unser Oberarzt in der Frauenklinik ist Araber", sagt Buschkowsky. "Aber solche Leute ziehen weg, sobald sie können." Abstimmen mit dem Möbelwagen nennt er das.

Für seine Auftritte im Fernsehen erhält Buschkowsky viel Beifall. Die Zuschriften "aus der ganzen Bundesrepublik" heftet er in einem Leitz-Ordner ab. Darin findet sich auch eine Notiz von DGB-Chef Michael Sommer, der die Rückseite eines Briefumschlags beschrieben hat. "Gerade weil wir die Integration wollen, müssen wir die Grundlagen schaffen. Herzlichen Dank für Ihre Worte", liest Buschkowsky vor. Der Stolz ist ihm anzumerken. "Das ist 'ne andere Liga, wenn der Vorsitzende des DGB sich hinsetzt und mir handschriftlich schreibt", sagt er. "Da habe ich mir gedacht, Mensch, das ist ein Thema, das viel mehr Menschen bewegt, als wir glauben."

Ein Thema für den Kanzler

Er hat einige Erwartungen an das Zuwanderungsgesetz, das im Januar in Kraft tritt. Dort sind Sprachkurse verpflichtend vorgesehen. "Das ist der Schlüssel zum Schloss", sagt er. Die Rede von Bundeskanzler Gerhard Schröder, der letztes Wochenende vor einem "Kampf der Kulturen" gewarnt hat, begrüßt er. Doch das Thema Integration müsse zur Chefsache gemacht werden, und am Ende dürfe nicht "der 150-seitige Bericht einer Arbeitsgruppe stehen, in den wir zwei Löcher machen und wegheften."

Um die Parallelgesellschaften zu öffnen, gebe es ganz praktische Dinge zu lösen. Er verweist auf das Vorbild Österreich, wo kein Imam lehren darf, der nicht im Land ausgebildet wurde. "Wir sollten uns nicht wundern, dass unsere Imame predigen wie in Saudi-Arabien, schließlich sind sie in Saudi-Arabien ausgebildet worden", sagt Buschkowsky.

Auch dürfe ein Kita-Platz nicht 150 Euro kosten, "denn dann sagt der Migrantenvater, das macht Oma für umsonst, und die Kinder sprechen Türkisch". Buschkowsky hat eine lange Liste, die er nur zu gern dem Kanzler vortragen würde. Aber der ruft nicht an. Noch nicht.
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

es ist eine Mischung aus resignation und annerkennung der Tatsachen, warum ich das so schrieb
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asi
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Beitrag von asi »

1. das abgrenzen lernen die kinder von den eltern - die machens ihnen vor indem sie (wohl aus sprachproblemen und kulturunterschied) den umgang mit nicht türken meiden - die kinder machens dann genauso

2. wär wohl die einzige möglichkeit da auf kurze sicht noch was zu tun
irgendwie einen umzug zu fördern, das es keine ghettos gibt sondern die sich verteilen - nicht alle in Berlin leben sondern auch im umfeld - natürlich gibts solche probleme auch ausserhalb berlins aber in den grossstädten is das wohl am schlimsten...

3. auf lange sicht sollte man was an einreisebestimmungen ändern
nachzugsrecht einschränken usw es is nicht besonders hilfreich wenn noch
mehr einwandern und man gleichzeitig nicht mal die bereits eingewanderten
integrieren kann.


ich hab jetzt schon sorge darum wie es wird wenn Türkei in die EU kommen sollte...
fangorrn
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Beitrag von fangorrn »

Ich hab keinen Bock solche Leute später zu bezahlen/ernähren wenn ich gutes Geld verdiene.
Ich bin einfach wütend, wenn Menschen ohne Sinn und Verstand handeln und völlig beratungsresistent (oder die Jugendlichen bildungsresistent)sind.
Ich verstehe , daß sich an manchen Orten dann eine braune Masse bildet. Aber die merken nicht mal, daß sie sich bis auf Hautfarbe oder Sprache wenig unterscheiden.
dinf!
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

Ich denke das Problem sind wirklich die bereiche wo ausschließlich Türken leben und die Schulen wo der Anteil an Ausländern extrem hoch ist. Die Wiedereinführung der im ersten Artikel genannten Quote wäre da sicherlich ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Neulich kam ein Bericht zu dem Thema im Radio und da hat jemand erzält, dass in manchen Bereichen schon muslimishce Gottesdienste auf Deutsch gehalten werden weil viele Kinder nicht emhr genug Türkisch verstehen. Auch Islamunterricht wird au diesem Grund schon an manchen Orten auf Deutsch gelehrt. Wenn es aber weiterhin solche Schulen, wie im Beitrag erwähnt gibt, werden manche Kinder wohl nie Deutsch lernen und das Türkishc wird sich mancherorts wohl nie "rauswachen".
Vielleicht wäre auch ein Gesetz sinnvoll, dass die Bildung solcher Ghettos zu verhindern sucht, indem Quoten für Stadtteile eingerichtet werden, so dass in Gebiete mit einem bestimmten Ausländeranteil keie Ausländer mehr zuziehen dürfen. Dadurch würde alles gleichmäßiger verteilt und die Leute wären gezwungen Deutsch zu lernen.
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asi
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Beitrag von asi »

Vielleicht wäre auch ein Gesetz sinnvoll, dass die Bildung solcher Ghettos zu verhindern sucht, indem Quoten für Stadtteile eingerichtet werden, so dass in Gebiete mit einem bestimmten Ausländeranteil keie Ausländer mehr zuziehen dürfen
sinnvoll sicherlich - aber finde einen Politiker der es wagt so eine Idee
zu vertreten - der wird doch sofort von allen in grund und boden gestampft
da er irgendwelche Freiheiten einschränkt und Menschenrechte verletzt
und ihm wird vorgeworfen Ausländerfeindlich zu sein und was nicht alles noch
kennt man doch schon - deswegen packen das Problem nicht viele an
und wenn dann nur mit samthandschuhen ...
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DarkZero
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Beitrag von DarkZero »

Das mit dem Verhindern von Ghettobildung wurde in unserem neuen Stadtteil versucht und man ist kläglich gescheitert. Die Maximalquote ist jjetzt erreicht, aber jetzt will kein Deutscher mehr in den Stadtteil ziehen, da es ja jetzt schon eine solche hohe Quoute gibt
満足したら終でしょう!
Homepage: DarkZero's Translations
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zero
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Registriert: So Mär 19, 2000 1:01 am

Beitrag von zero »

Artikel 11
[Freizügigkeit]
(1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.

(2) Dieses Recht darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes und nur für die Fälle eingeschränkt werden, in denen eine ausreichende Lebensgrundlage nicht vorhanden ist und der Allgemeinheit daraus besondere Lasten entstehen würden oder in denen es zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes, zur Bekämpfung von Seuchengefahr, Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen, zum Schutze der Jugend vor Verwahrlosung oder um strafbaren Handlungen vorzubeugen, erforderlich ist.

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Grundgesetz ;)
Ich fände es richtig wenn man nicht alle Ausländer einfach in einen Vorort steckt nur weil es sich eingebürgert hat, dass dort sehr viele Ausländer leben. Ich bin zwar kein Freund von Zwangsverordnungen etc. aber denke ich mal doch, dass es mit Grundgesetz im Einklang steht wenn man eine gewisse "Zwangs"Integration fordert was zumindest das beherschen der deutschen Sprache voraussetzt. Ich denke mal das Problem Ausländerintegration darf in diesem Land kein Tabuthema mehr sein zumal es ein Problem ist welches vorallem einer Generation von Ausländern anlastet die keine andere Wahl haben als in einer derartigen Parallelgesellschaft aufzuwachsen da sie es so vorgelebt bekommen.
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Reju
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Beitrag von Reju »

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, es waren die
kanadischen Rechte, was Einwanderer betrifft, die mir
besonders gefallen haben. War das nicht so was in der Richtung:
"Leute, die hier einwandern wollen, müssen die Landessprache beherrschen und ein dementsprechendes Jobangebot in Aussicht haben,
daß sie dem Rest des Landes nicht zur Last fallen"
Also, jetzt mal ganz grob übersetzt...
War das in Frankreich nicht auch ähnlich?

Ich bin ja beim besten Willen nicht Ausländerfeindlich oder
Rechts oder sonstwas, aber es ist doch irgendwie lächerlich,
dass hier Leute wohnen, die unsere Landessprache nicht können!
Nej, nej, nej!

Aber so interessant die Idee mit dem auseinandersiedeln der Bewohner
dieser "Ghettos" auch ist, so etwas ist unmenschlich, dafür muß es 'ne
andere Lösung geben... :?
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Katana
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Registriert: So Jan 02, 2000 1:01 am

Beitrag von Katana »

Reju hat geschrieben:Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, es waren die
kanadischen Rechte, was Einwanderer betrifft, die mir
besonders gefallen haben. War das nicht so was in der Richtung:
"Leute, die hier einwandern wollen, müssen die Landessprache beherrschen und ein dementsprechendes Jobangebot in Aussicht haben,
daß sie dem Rest des Landes nicht zur Last fallen"
Also, jetzt mal ganz grob übersetzt...
War das in Frankreich nicht auch ähnlich?
Ich meine in Australien sei es auch so, daß man 3 Monate einreisen kann und danach eine Arbeitsstelle vorweisen muß um länger da bleiben zu können.
Sowas in der Richtung wäre für uns sicherlich nicht das schlechteste, das meiste ist vermutlich eine Image-Frage, wenn Deutschland verbietet daß manche Ausländer einreisen dürfen (aus welchen Gründen auch immer), dann heißt es gleich wieder "die bösen Nazis".
Reju hat geschrieben:Aber so interessant die Idee mit dem auseinandersiedeln der Bewohner
dieser "Ghettos" auch ist, so etwas ist unmenschlich, dafür muß es 'ne
andere Lösung geben... :?
Für die es, wenn man das so liest, stellenweise vermutlich schon zu spät ist...
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