Die Zukunft der BRD

Diskussionen zu Ereignissen rund um den Globus.
Benutzeravatar
ActionMad
Beiträge: 1709
Registriert: Mi Dez 27, 2000 1:01 am

Beitrag von ActionMad »

Könnte mir vorstellen ein Zeit lang (ca. 1-2 Jahre) weg zugehen und die Welt zu entdecken (mit der richtigen Person). Aber auf dauer will ich Deutschland auch nicht verlassen dafür bin ich zu sehr mit dem Land, besser gesagt meiner Region verbunten.
Benutzeravatar
Karaokefreak
SuperMod
Beiträge: 4460
Registriert: Mo Mai 21, 2001 12:01 am

Beitrag von Karaokefreak »

Takeshi hat geschrieben:Wenn der Bush Präsident bleibt, sind wir wohl bald Atomtestgebiet :D

Ne, mal im Ernst, in Deutschland muss ein Umdenken erfolgen. Wir haben in den letzten Jahrzehnten auf einem Wohlstandslevel gelebt, dass nicht zu halten ist. Wir müssen alle unsere Ansprüche zurückschrauben. Das wird wehtun, ist aber nicht zu ändern.
bin ich überhaupt nicht der meinung !
Während der ""normale"" mensch hier immer weniger bekommt, gibt es immernoch welche, die Millionen und abermillionen verdienen, und Firmen die unsummen investieren können. Nur bezahlen an die Arbeiter können se irgendwie nix, obwohl sie denen diesen Umstand verdanken. - so lange solche Summen in den Händen einzelner landen, kanns D-Land garnicht so schlecht gehn, sie halten uns nur billig , die Sklaverei des 21 Jahrhunderts halt, und dabei gehts uns sogar noch ganz gut, verglichen mit anderen Ländern !

Eine Meinung wie die von Takeshi hilft blos solchen leuten uns Mundtot zu halten


Überhaupt, was soll das geschwafel von Gürtel enger schnallen etc... denkt ihr da verkauft einer seine Benze und seinen whirlpool, weil er seinen Gürtel enger schnallen muss ? Der einzige der das tun SOLL , ist weiterhin der Arbeiter... alles entwickelt sich rückwärts... all die schönen reformen der 70er Jahre werden sozusagen nachträglich wieder ausgebügelt, jetzt , da wir so fett sind , das wir uns nicht zum wehren bewegen können....
karaokefreak of a.e.p.
In Memory of my Mother (26.2.60 - 22.5.04).
We will miss you, dre
Bild
Benutzeravatar
Sonic
Beiträge: 47
Registriert: Fr Feb 13, 2004 10:03 am

Beitrag von Sonic »

ActionMad hat geschrieben:
blastar hat geschrieben: eine frage die mir ein bekannter gestellt hat - vielleicht für alle zu nachdenken oder zum stellen an den lehrer:

1) im sozialismus (ehem. ostblock), in fundamentalistischen staaten (ehem.afganistan, iran usw) oder in diktaturen (ehem. irak) gibt es zwar wahlen aber die kanditaten werden vorher ausgewählt und die politische richtung steht fest bzw ändert sich nicht.
2) in deutschland werden die kanditaten für wahlen von den parteispitzen gestellt... über höhere ämter im staat oder der partei hat der bürger kein stimmrecht! selbst auf kreisebene hat man nur die wahl denjenigen zu wählen dessen nase der partei genehm ist. politische richtungen und leichtfertig abgegebene wahlversprechen und die damit verbunden möglichen gesellschaftlichen entwicklungen/veränderungen sind mittlerweile zu stark verschwommen und bieten wenig möglichkeiten/unterschiede.

frage: wo ist der unterschied???
So einfach ist das nicht. Wenn man 100% was verändern will kann man selber eine Partei Gründen(die dem Grundgesetzt entspricht) und sich zur Wahl aufstellen. Mag sein das es nicht der einfchste Weg ist aber ganz ohne macht ist niemand.
ABER: Wenn Deine Partei zu stark vom Mainstream (die großen Parteien, die sich sowieso immer mehr ähneln) abweicht, kommst Du nicht durch nach oben!
weedfreak hat geschrieben:
Takeshi hat geschrieben:Wenn der Bush Präsident bleibt, sind wir wohl bald Atomtestgebiet :D

Ne, mal im Ernst, in Deutschland muss ein Umdenken erfolgen. Wir haben in den letzten Jahrzehnten auf einem Wohlstandslevel gelebt, dass nicht zu halten ist. Wir müssen alle unsere Ansprüche zurückschrauben. Das wird wehtun, ist aber nicht zu ändern.
bin ich überhaupt nicht der meinung !
Während der ""normale"" mensch hier immer weniger bekommt, gibt es immernoch welche, die Millionen und abermillionen verdienen, und Firmen die unsummen investieren können. Nur bezahlen an die Arbeiter können se irgendwie nix, obwohl sie denen diesen Umstand verdanken. - so lange solche Summen in den Händen einzelner landen, kanns D-Land garnicht so schlecht gehn, sie halten uns nur billig , die Sklaverei des 21 Jahrhunderts halt, und dabei gehts uns sogar noch ganz gut, verglichen mit anderen Ländern !

Eine Meinung wie die von Takeshi hilft blos solchen leuten uns Mundtot zu halten


Überhaupt, was soll das geschwafel von Gürtel enger schnallen etc... denkt ihr da verkauft einer seine Benze und seinen whirlpool, weil er seinen Gürtel enger schnallen muss ? Der einzige der das tun SOLL , ist weiterhin der Arbeiter... alles entwickelt sich rückwärts... all die schönen reformen der 70er Jahre werden sozusagen nachträglich wieder ausgebügelt, jetzt , da wir so fett sind , das wir uns nicht zum wehren bewegen können....
ungefähr das, was ich auch oben gesagt habe (siehe mein Beitrag weiter oben).

Marx hat das auch gesagt: Die Moderne ist quasi eine Weiterführung des Feudalismus, aber modernisiert. Mal davon abgesehen, daß, wie gesagt, die momentane Entwicklung in Richtung Feudalismus führt. Das sieht man auch in der Unterwanderung unserer Freiheitsrechte durch Gesetze und Verfassungsänderungen (u.a. der große Lauschangriff), sodaß unsere Rechte nur noch auf dem Papier existieren.
Sage mir Deine Meinung, und ich sage Dir, wer für Dich denkt.

- Großmutter Shumway (Alfs Oma)


Scheiße, vorher hatte ich das Zitat falsch eingetragen...
Benutzeravatar
ActionMad
Beiträge: 1709
Registriert: Mi Dez 27, 2000 1:01 am

Beitrag von ActionMad »

Sonic hat geschrieben:
ActionMad hat geschrieben:
blastar hat geschrieben: eine frage die mir ein bekannter gestellt hat - vielleicht für alle zu nachdenken oder zum stellen an den lehrer:

1) im sozialismus (ehem. ostblock), in fundamentalistischen staaten (ehem.afganistan, iran usw) oder in diktaturen (ehem. irak) gibt es zwar wahlen aber die kanditaten werden vorher ausgewählt und die politische richtung steht fest bzw ändert sich nicht.
2) in deutschland werden die kanditaten für wahlen von den parteispitzen gestellt... über höhere ämter im staat oder der partei hat der bürger kein stimmrecht! selbst auf kreisebene hat man nur die wahl denjenigen zu wählen dessen nase der partei genehm ist. politische richtungen und leichtfertig abgegebene wahlversprechen und die damit verbunden möglichen gesellschaftlichen entwicklungen/veränderungen sind mittlerweile zu stark verschwommen und bieten wenig möglichkeiten/unterschiede.

frage: wo ist der unterschied???
So einfach ist das nicht. Wenn man 100% was verändern will kann man selber eine Partei Gründen(die dem Grundgesetzt entspricht) und sich zur Wahl aufstellen. Mag sein das es nicht der einfchste Weg ist aber ganz ohne macht ist niemand.
ABER: Wenn Deine Partei zu stark vom Mainstream (die großen Parteien, die sich sowieso immer mehr ähneln) abweicht, kommst Du nicht durch nach oben!
Das liegt daran das der ""Mainstream"" halt die Meinung des Volkes ist. Wenn man mit wenigen radikalen Politik für Mio. machen könnte würde es richtig übel ausgehen.
Benutzeravatar
Sonic
Beiträge: 47
Registriert: Fr Feb 13, 2004 10:03 am

Beitrag von Sonic »

ActionMad hat geschrieben:
Sonic hat geschrieben:
ActionMad hat geschrieben: So einfach ist das nicht. Wenn man 100% was verändern will kann man selber eine Partei Gründen(die dem Grundgesetzt entspricht) und sich zur Wahl aufstellen. Mag sein das es nicht der einfchste Weg ist aber ganz ohne macht ist niemand.
ABER: Wenn Deine Partei zu stark vom Mainstream (die großen Parteien, die sich sowieso immer mehr ähneln) abweicht, kommst Du nicht durch nach oben!
Das liegt daran das der ""Mainstream"" halt die Meinung des Volkes ist. Wenn man mit wenigen radikalen Politik für Mio. machen könnte würde es richtig übel ausgehen.
Eben nicht; Du wirst kaum behaupten können, daß alle SPD- und Grünen-Wähler die Meinung der Bundesregierung haben. Viele wählen halt auch deswegen die Mainstreamparteien, um die jeweils konkurrierende(n) Mainstreampartei(en) nicht in die Regierung zu lassen (z. B. Leute, die SPD und Grüne gewählt haben, damit Stoiber nicht Kanzler wird).
Außerdem kannst Du eh nicht von einer ""Meinung des Volkes"" sprechen, die gibt es nämlich nicht, Völker auch nicht, die sind nur willkürlich eingeteilt (wären Deine Vorfahren nicht im germanischen Bereich seßhaft gewesen, wärst Du vielleicht Inder; denk mal an die Völkerwanderung).
Ein einigermaßen aktuelles Beispiel sind die Maghreb-Staaten (arabische Kolonien Frankreichs bis Mitte 20. Jh.). Menschen aus den Maghreb-Staaten (Tunesien, Marokko und Algerien), die vor der Unabhängigkeit dieser Staaten nach Frankreich gezogen sind, haben die französische Staatsangehörigkeit. Die, die heutzutage nach Frankreich ziehen, haben diefranzösische Staatsangehörigkeit nicht, sind also nicht ""Teil des französischen Volkes"".
Soviel zum Thema Völker...
Sage mir Deine Meinung, und ich sage Dir, wer für Dich denkt.

- Großmutter Shumway (Alfs Oma)


Scheiße, vorher hatte ich das Zitat falsch eingetragen...
Benutzeravatar
Busta
Beiträge: 4126
Registriert: Mo Dez 06, 1999 1:01 am

Beitrag von Busta »

Dann erkläre mir doch einmal bitte, was die Staatsangehörigkeit über deine Abstammung aussagt @Sonic. *kopfschüttel*
Benutzeravatar
ActionMad
Beiträge: 1709
Registriert: Mi Dez 27, 2000 1:01 am

Beitrag von ActionMad »

Nicht alle meine Vorfahren sind germanisch angesiedelt, mein Vater ist Pakistaner aber das ist nicht das Thema.
Wenn soviele Leute jammern das diese Parteien schlecht sind dann sollen sich genug Leute mit der gleichen Gesinnung zusammen tun und eine Party gründen. Die Grünen gibt es z.B. auch nicht seid 1000 Jahren. Da haben sich auch Menschen zusammen gefunden um ihre politischen Ziele durch zusetzten. Heute machen die Politik um ihre Ziele durch zusetzen.
Klar muss ein frischer Wind her aber wie soll das ohne neue Party gehen? Eine pseudo Jugendlichheit der ""alten"" Parteien wie CDU oder SPD brauchen wir nicht. Wir brauchen junge Politiker die neue Wege gehen, einen jungen Kanzler (wir Representativ und Volksnah sind den Schröder, Stöber, Markel und Co.?) und (was ich für am wichtigsten halte) ein starkes Kabinett (das sich z.B. gegen unverschämten Gewerkschaften die bei einem Wachstum von 1,5 % 4 % Löhnerhöung haben wollen einschreitet).
Benutzeravatar
Sonic
Beiträge: 47
Registriert: Fr Feb 13, 2004 10:03 am

Beitrag von Sonic »

Busta hat geschrieben:Dann erkläre mir doch einmal bitte, was die Staatsangehörigkeit über deine Abstammung aussagt @Sonic. *kopfschüttel*
nichts, aber das habe ich auch nicht so gemeint, war vielleicht missverstaendlich.
Sage mir Deine Meinung, und ich sage Dir, wer für Dich denkt.

- Großmutter Shumway (Alfs Oma)


Scheiße, vorher hatte ich das Zitat falsch eingetragen...
Benutzeravatar
Busta
Beiträge: 4126
Registriert: Mo Dez 06, 1999 1:01 am

Beitrag von Busta »

ActionMad hat geschrieben:Nicht alle meine Vorfahren sind germanisch angesiedelt, mein Vater ist Pakistaner aber das ist nicht das Thema.
Wenn soviele Leute jammern das diese Parteien schlecht sind dann sollen sich genug Leute mit der gleichen Gesinnung zusammen tun und eine Party gründen. Die Grünen gibt es z.B. auch nicht seid 1000 Jahren. Da haben sich auch Menschen zusammen gefunden um ihre politischen Ziele durch zusetzten. Heute machen die Politik um ihre Ziele durch zusetzen.
Klar muss ein frischer Wind her aber wie soll das ohne neue Party gehen? Eine pseudo Jugendlichheit der ""alten"" Parteien wie CDU oder SPD brauchen wir nicht. Wir brauchen junge Politiker die neue Wege gehen, einen jungen Kanzler (wir Representativ und Volksnah sind den Schröder, Stöber, Markel und Co.?) und (was ich für am wichtigsten halte) ein starkes Kabinett (das sich z.B. gegen unverschämten Gewerkschaften die bei einem Wachstum von 1,5 % 4 % Löhnerhöung haben wollen einschreitet).
Auch die Grünen haben sich angepasst und vertreten heute längst ganz andere Ziele als vor 15 Jahren. Mit der grünen Einstellung von damals ist es jedenfalls nicht mehr weit her.

Ansonsten - glaubst du noch an den Weihnachtsmann? Auch mit neuen Parteien wird sich hier nichts mehr ändern.
Benutzeravatar
retroK
Co-Admin
Beiträge: 5592
Registriert: Di Nov 30, 1999 1:01 am

Beitrag von retroK »

Busta hat geschrieben: Ansonsten - glaubst du noch an den Weihnachtsmann? Auch mit neuen Parteien wird sich hier nichts mehr ändern.
Aha, Du glaubst also die Demokratie hätte keine Zukunft? Womit soll sich denn was ändern in Deutschland? Vielleicht mit einem neuen Diktator?
Bild
retrozone member #9

_________________
Ich weiss warum da Stroh liegt!
Benutzeravatar
Busta
Beiträge: 4126
Registriert: Mo Dez 06, 1999 1:01 am

Beitrag von Busta »

Alles reine Spekulation. Wie die Zukunft aussieht, werden wir noch früh genug selbst erfahren.
Benutzeravatar
GeRmAnSnAkE
Beiträge: 4970
Registriert: Fr Mai 11, 2001 12:01 am

Beitrag von GeRmAnSnAkE »

Busta hat geschrieben:Alles reine Spekulation. Wie die Zukunft aussieht, werden wir noch früh genug selbst erfahren.
LOL, erst hast du einen Thread eröffnet, um zu erfragen, wie wir uns die Zukunft vorstellen, dann sowas. ;)
Bild
Benutzeravatar
Busta
Beiträge: 4126
Registriert: Mo Dez 06, 1999 1:01 am

Beitrag von Busta »

GeRmAnSnAkE hat geschrieben:
Busta hat geschrieben:Alles reine Spekulation. Wie die Zukunft aussieht, werden wir noch früh genug selbst erfahren.
LOL, erst hast du einen Thread eröffnet, um zu erfragen, wie wir uns die Zukunft vorstellen, dann sowas. ;)
1. Der Thread ist nunmehr 3 Monate alt.
2. Meine Antwort war auf die Frage von retrok bezogen (Diktatur etc.)
3. Das was wir momentan hier haben, entspricht nur sehr eingeschränkt einer Demokratie, oder möchte mir da jemand widersprechen?
Benutzeravatar
ActionMad
Beiträge: 1709
Registriert: Mi Dez 27, 2000 1:01 am

Beitrag von ActionMad »

Also ich will widersprechen. Meine Gründe habe ich glaube ich mehrmals erwähnt.
fangorrn
der dunkle Wald
Beiträge: 6653
Registriert: So Nov 19, 2000 1:01 am

Beitrag von fangorrn »

Wir wählen nur sehr selten direkte Vertreter. Ich stimme Busta im dritten Punkt zu.
dinf!
Antworten