Religionen - Die Last der Welt

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Moderator: retroK

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Busta
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Beitrag von Busta »

[quote=""Cyrus XIII""]Ich habe in meinen Beiträgen bereits darauf hin gewiesen, daß der Gottesglaube sich vor allem aus dem beschränkten Vorstellungsvermögen der Menschen ableitet und dies wird durch RPGs Ausführungen eindrucksvoll untermauert. Nur weil Evolution durch Mutation und Re-Kombination von Genen ein ausgesprochen komplexer Prozess ist, da sehr langwierig und zudem auf Zufällen beruhend, wird er durch ihr subjektives Empfinden einfach als unwürdig abgestempelt, das grosse Ganze erklären zu können. Und allein ihr Umgang mit den Begriffen ""Unfall"" und ""Schaden"" ist schlichtweg nicht objektiv, daß neutralere Termini wie ""Veränderung"" im Umgang mit der Materie ebenso passend währen wird ebenso ausser acht gelassen.[/quote]

Deine Aussage könnte man in weiten Teilen auch locker ins Gegenteil verkehren, wenn du verstehst was ich meine.
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Bullitt
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Beitrag von Bullitt »

[quote=""Rpgmaniac-No1""]Sorry Jungs, ""GLAUBEN"" ist eine persönliche Sache, aber zumindest den ""JEMANDEN"" einfach so auszustoßen, ist nicht fair, nur weil man kein ""BOCK"" hat, nach der ""Wahrheit"" zu suchen bzw. keine Interesse dran zu haben! Ich sag schon für EUCH! ES MUSSTE NICHT unbedingt Gott sein aber der ""JEMAND"" war am Werk und war für das Leben zuständig! Das wurde bewiesen! [/quote]

Immer wieder interessant zu sehen wie RPG ihren persönlichen Glauben als die einzige Wahrheit verkaufen will...

Man hat also kein Interesse an der Wahrheit wenn man sagt es gibt diesen ""Jemand"" nicht? Tolle Sache, was ist denn nun die Wahrheit? Kein Interesse an der Wahrheit zu haben kann man den Kirchen genauso vorwerfen...
Mit den Beweisen für diesen Jemanden sieht es auch eher dünn aus, was du geschrieben hast ist genau das gleiche was vor Jahrtausenden schon die Gottesgläubigkeit ausgelöst hat: Man versteht etwas nicht also muss es für dich jemanden geben, der einfach gesagt hat ""So ist es"" - Dein Gott, Jemand, nenn ihn wie du willst...
Schatten
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Beitrag von Schatten »

[quote=""Cyrus XIII""]Der Beitrag wo Kyros mich dissen tut, den ich aber nich zitieren kann, weil die Forenkommunisten mir nich mehr als 4050 Zeichen geben[/quote]

*zitier*
Jo, das war ein Autoritätsbeweis. Schlaue Menschen glauben mir eben alles, weil ich so unglaublich eloquent bin und sowieso der Coolste wo gibt.

Zur Sache:
Wenn du eine sachliche Argumentation oder eine Begründung für eine Begriffsklärung brauchst *blödguck* Naja, dann kann ich dir auch nich helfen. Ich kann dir ja Seiten ausm Aristoteles abschreiben - nicht.
Außerdem hat Busta mit seiner beeindruckenden Zitatesammlung nur die von vielen unterstellte Dummheit der Religionsmenschen (""Wenn die Ahnung von moderner Wissenschaft hätten, bräuchten sie keinen Glauben mehr"") als nicht vorhanden erwiesen. Sich jetzt noch darin zu flüchten, dass die zitierte Persönlichkeiten zwar wohl Ahnung hatten, aber ihren gesellschaftlichen Zwängen erlegen sind, halte ich für... naja, dämlich. Wenn man einen Fehler nich zugeben kann und sich einfach 4000 Hilfshypothesen bastelt kann man ja mit Gleichgesinnten diskutieren und sich gegenseitig recht geben, aber es wird eben keine tolle Diskussion.

Zu Gottesbeweisen:
Tja, geht wohl nicht. Das ich einen Beweis für etwas nicht führen kann, heißt aber nicht, dass es nicht existiert. Ebenso folgt aus einem falschen Beweis nicht die Falschheit der Behauptung, sondern nur die Falschheit der Beweisführung. Der Verstand herrscht btw. über die Logik u.ä., also ist es ja schon merkwürdig, ihn zur Begründung der Existenz von irgendwas zur Hilfe zu ziehen. Wenn ich alle Logikgesetze kenne bin ich immer noch kein Übernaturforscher. Ich kann dann Urteile verknüpfen, habe aber gar kein Material zur Verknüpfung. Mr. Stupid wendet jetzt bestimmt ein, dass Gott nicht existiert, weil ich kein Material habe. Naja.

Genetischer Fehlschluss:
Macht der Kyros ja auch gerne, aus dem Entdeckungszusammenhang läßt sich keine Aussage über die Richtigkeit oder Falschheit der Behauptung ableiten. Das zu dem ""Die Urpenner hatten Angst vor irgendwas und kamen dadurch zu einem Gottesbegriff, ergo gibt es keinen Gott, weil das nur ne Angstkiste war"". Anderes Beispiel: Nazi A sagt, dass die Relativitätstheorie falsch is, weil Einstein nen Jude is. Dabei hat Einsteins Bekennnung zum Judentum nichts mit der Richtigkeit oder Falschheit der R. zu tun.

Das alles hilft einem nen Scheiss, weil man sich immer noch darüber einig ist, was eine Religion eigentlich ausmacht und welche Bereiche sie primär abdeckt. Aber Kyros brauch sich darüber ja nicht im Klaren zu sein, denn wieso sollte man das auch, is ja sowieso scheisse. Für viele scheint ja die Religion dasselbe leisten zu sollen wie die Wissenschaft. Ihr seid alle utilitaristische Penner, die alles nur nach ihrem offensichtlichen Nutzen beurteilen (Hab ich dadurch mehr Essen? Nein. Kann ich dadurch bessere Maschinen bauen? Nein. Ok, scheisse). Man muss sowas ja nicht dümmlich finden, vor allem wenn man selber dumm ist *yeah*.
Weil ich so ein großes Arschloch bin, liefere ich selber keine Definition der Religion ab. Ich warte dann auf Kyros und lache ihn aus. Ich fordere ja auch keine Abschaffung der Religion und möchte erstmal wissen, was der merkwürdige Religionsbegriff der Antiseite eigentlich beinhaltet. Man kann ja nichts abschaffen, was man nichtmal erkennen kann.

Abgesehen davon bin ich megacool. Wer mich jetzt wegen meiner flapsigen und im höchsten Grade coolen Ausdrucksweise fertigmachen will, ist doof *yeah^2*.
Ich bin kein angestaubter Lokalmatador, sondern der Argumentator. Nur weil ich nich Ioris Freund sein will folgt doch nicht, dass ich nicht mehr der lässige Forenkaisern bin. Ansonsten könnte ich ja nich mehr solche hochmotivierten Beiträge verfassen.

Tschaui,
Schatten Saber Rider
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DRK
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Beitrag von DRK »

[quote=""Schatten""]Ihr seid alle utilitaristische Penner, die alles nur nach ihrem offensichtlichen Nutzen beurteilen [/quote]

Genau das tust du!!!

Kommst nach ein paar Jahren aus deinem Loch gekrochen, siehst wer sich hier so rumtreibt und liest 3 Posts von denen hast nur Vorurteile denen gegenüber.
Abgesehen davon bin ich megacool.
Und das ist genauso Glaube wie der Glaube an Gott.
Du denkst das du cool bist, deine Mitläuferfreunde vielleicht auch, aber dandere die dir gegenüber noch mit klaren Klopf stehen finden dich scheisse.

Und ich glaube das ich cool bin! 8)
Und du vielleicht nicht, das ist mir aber egal, weil das meine Sache ist.
Nur würde ich anderen auch nicht sagen wie scheisse sie sind, aber da du das ja auch tust kann man dir das ja ruhig sagen.
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Cyrus XIII
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Beitrag von Cyrus XIII »

Da wir nun alle cool sind, bin ich mal so frei die Zwischenbillanz zu ziehen:
Nachdem Brain Fury eingangs die Frage nach der Abschaffung von Religion gestellt hatte sind wir inzwischen schon beim Gottesbeweis - schön und gut, ist ja nicht uninteressant, aber vielleicht auch schon ein wenig Off Topic. Daß es sich bei einem nicht-religiösen Menschen, der weder einer Gottheit huldigt, noch am religiösen Leben teilnimmt oder die damit verbundenen Gebote befolgt, automatisch um einen Atheisten handeln muß, scheint hier für jeden Fakt zu sein. Das Exemplar, welches ""den da oben"" buchstäblich den lieben Gott sein lässt und sich um das alles einfach nicht schert, geht in dieser Schlussfolgerung allerdings völlig unter. Die Existenz von Gott - so sehr ich sie persöhnlich auch anzweifle - kann also für die Religion selbst erstaunlich unwesentlich sein.
Vorauf ich hinaus möchte:
Es bleibt schlicht und ergreifend bei der hier schon oft als ignorant angeprangerten Kosten-Nutzen-Rechnung, sei es im Bezug auf alltäglich gelebter Religion oder den damit verbundenen Institutionen, den Kirchen. Gerade gegenüber letzteren wurden hier bereits einige schwere und vor allem belegbare Vorwürfe laut. Womit können diese das noch auffangen, gerade im Angesicht ihrer eigenen Grundsätze und Millionen von zweifelnden Anhängern auf der ganzen Welt ? Mehr noch, setzt sich denn wirklich jeder Mensch, der sich als gläubig bezeichnet auch wirklich intensiv damit auseinander ? Oder läuft ein Großteil dann doch nur mal mit, zur Sicherheit eben...

Meine Frage nun in die Runde, insbesondere an die Religionsbefürworter:
Wenn man sie schon nicht abschafft, die Religion, besteht dann nicht zumindest Reformbedarf ? Und wenn ja, wo ?
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DRK
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Beitrag von DRK »

[quote=""Cyrus XIII""]Meine Frage nun in die Runde, insbesondere an die Religionsbefürworter:
Wenn man sie schon nicht abschafft, die Religion, besteht dann nicht zumindest Reformbedarf ? Und wenn ja, wo ?[/quote]
Reformbedarf: definitiv ja.
Aber wo und wie lässt sich schwer sagen, es gibt viel was man ändern kann, ändern sollte, oder sogar ändern muss.
Wie z. B. die Blauäugigkeit mancher Religionen, wie verzicht auf Verhütungsmittel
oder zu denken das ein sog. ""Heiliger Krieg"" wirklich etwas bringen würde.
Krieg und heillig sind sowieso krasse wiedersprüche in sich.

[Edit]
[quote=""Cyrus XIII""]Da wir nun alle cool sind...
[/quote]
Okay, Cyrus hat es jetzt offiziell gemacht:
Wie sind alle Supermegaobercool!
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Schatten
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Beitrag von Schatten »

[quote=""Cyrus XIII""]Da wir nun alle cool sind, bin ich mal so frei die Zwischenbillanz zu ziehen:
Nachdem Brain Fury eingangs die Frage nach der Abschaffung von Religion gestellt hatte sind wir inzwischen schon beim Gottesbeweis - schön und gut, ist ja nicht uninteressant, aber vielleicht auch schon ein wenig Off Topic. Daß es sich bei einem nicht-religiösen Menschen, der weder einer Gottheit huldigt, noch am religiösen Leben teilnimmt oder die damit verbundenen Gebote befolgt, automatisch um einen Atheisten handeln muß, scheint hier für jeden Fakt zu sein. Das Exemplar, welches ""den da oben"" buchstäblich den lieben Gott sein lässt und sich um das alles einfach nicht schert, geht in dieser Schlussfolgerung allerdings völlig unter. Die Existenz von Gott - so sehr ich sie persöhnlich auch anzweifle - kann also für die Religion selbst erstaunlich unwesentlich sein.
Vorauf ich hinaus möchte:
Es bleibt schlicht und ergreifend bei der hier schon oft als ignorant angeprangerten Kosten-Nutzen-Rechnung, sei es im Bezug auf alltäglich gelebter Religion oder den damit verbundenen Institutionen, den Kirchen. Gerade gegenüber letzteren wurden hier bereits einige schwere und vor allem belegbare Vorwürfe laut. Womit können diese das noch auffangen, gerade im Angesicht ihrer eigenen Grundsätze und Millionen von zweifelnden Anhängern auf der ganzen Welt ? Mehr noch, setzt sich denn wirklich jeder Mensch, der sich als gläubig bezeichnet auch wirklich intensiv damit auseinander ? Oder läuft ein Großteil dann doch nur mal mit, zur Sicherheit eben...

Meine Frage nun in die Runde, insbesondere an die Religionsbefürworter:
Wenn man sie schon nicht abschafft, die Religion, besteht dann nicht zumindest Reformbedarf ? Und wenn ja, wo ?[/quote]

1. Du bist uncool.
2. Eine Religion ohne Gott ist wohl nicht das, worauf hier die ganze Zeit angespielt wird.
3. Toller Themenschwenk. Möchten wir jetzt aus einer allgemeinen Religionskritik eine Kritik an den Institutionen machen?

Obiges Argumentationsmuster läßt sich übrigens auch toll umändern:
Die Naturwissenschaft hat uns ne Menge Waffen beschert. Ohne diese gäbe es keine weitreichenden Kriege und böse Nazistaaten, weil man das Wissen dazu nicht hätte. Können wir jetzt bei solchen Folgen und einer großen Menge von Zweiflern am sog. Fortschritt noch guten Gewissens eine Naturwissenschaft beibehalten? Ich denke, dass objektiv gesehen die Nachteile für den Einzelnen die Vorteile bei weitem überwiegen, etc.
Wer solche Rechnungen aufstellen möchte, bitte.

Ich sonne mich in meiner Coolness,
Schatten Master
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

[quote=""Busta""][quote=""weedfreak""]viel gesülze, aber keine Beweise ...
Sorry, aber das beeindruckt mich nicht, vor allem, da die meisten dieser Menschen in einer Religionsbeherrschten Zeit lebten !

Da können noch so viele zitate nix machen..
[/quote]

Gesülze kommt hier vor allem aus einer ganz bestimmten Richtung. Ich möchte fast wetten, daß Dein Interesse daran nicht mal soweit gereicht hat, dir alles durchzulesen.

Ich sage Dir aber, daß es Gott gibt. Beweise sind zum Beispiel Du, jede Pflanze, jedes Tier und jedes einzelne andere Lebewesen auf diesem Planeten.[/quote]

*räusper*
1) ich hab mir ALLE Zitate durchgelesen
2) Die Existenz bezweckt sich selbst, denn ohne existenz gäbe es nichts
:arrow:
auch ohne einen schöpfer muss es existenz geben, denn wer gab sonst dem schöpfer die existenz ? Ein weiterer schöpfer, der wiederum (nach eurer Logik) geschaffen werden musste ?

Ergo, selbst wen es ""Gott"" gibt, gab es die Existenz an sich schon vor Gott , denn es ist nicht logisch, das es einmal ""nichts"" gab.
Die existenz meiner Wenigkeit, Pflanzen und Tieren etc beweist nicht, das es eine Intelligente , ewusste Existenz gibt, die alles mal ""geplant ""hat !
Die existenz meiner Wenigkeit, Pflanzen und Tieren beweist nur eines:

Auf diesem Planeten funktioniert ein Ökosystem. Dies regelt sich allerdings selbst, denn der ""Einsatz Gottes"" ist nirgens sichtbar.
Gott wie ihn die Religionen zeigen ist eine unfehlbare Manifestation, eine art Hyperintelligente , für uns nicht erfassbare Lebensform, die alles mal in die Wege geleitet hat... so ein Käse !
Einfach zu wiederlegen, da selbst die Natur sachon ""Fehler"" eingesehn hat, wie man an der Evolution sehen kann ( Mutation , Aussterben etc - ich komm darauf zurück)
Wäre Gott dafür verantwortlich, wäre er also keinesfalls die Perfekte Ausgeburt eines Schöpfers, sondern ein lausiger ""Trial and Error"" Fan :D
und was so ein Halunke mir verspricht muss noch lange nicht stimmen !

Der Witz is halt, das alles auf Glauben basiert. Glauben heißt nicht wissen.
Das Jesus existierte, ist zum beispiel nachgewiesen, das er der Sohn Gottes war , lässt sich aber in keinster weise beweisen.
Die unzähligen Erscheinungen Gottes in sonstwas für einer Form (Stimmen im Feuer, gesante Engel etc) hören komischerweise in der Zeit auf, in der der Mensch die Gabe entwickelt Abläufe aus der Umwelt aufzuzeichnen.

Ganz einfach, das ""Wunderheiler- Prinzip"
Zuletzt geändert von Karaokefreak am Di Apr 27, 2004 5:00 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

Genauso eine ""Aufnahme"" eines Wunders von Gott. Oder ist Gott Kamerascheu ? Wenn er wirklich will, das wir so Leben wie er es sagt , und so ""gütig und einsichtig"" ist, warum erscheint er dann nicht, und macht es allen einfach ? wäre es nicht viel einfacher zu glauben, wenn man es mal gesehn hat ? Er muss ja ned persönlich kommen, n paar Engel reichen :lol:
Sorry, aber meiner Meinung nach sind alle (logischerweise ausschließlich schriftlich) verzeichneten""Erscheinungen Gottes"" nix als hallus auf irgendnem Pilz oder zu viel übern Durst getrunken, oder das gute alte ""Aufmerksamkeitsgesuche"" einiger leute, die sich mit dem Ding in den Mittelpunkt gedrängt haben. Und das sind einfach nur irgendwelche leuts.
Aber:
Warum ist Mutter Theresa nie irgendwer erschienen in der langen Zeit, in der sie sich aufopfert. Sie wurde vom Papst heilig gesprochen ( doll, davon kann se sich jetz n Ei braten oder wie ) , aber hätte SIE es nicht wirklich verdient mal kurz Gottes Handlanger sein zu dürfen und uns allen klar zu machen wies läuft ? Nö, könnten ja Kameras dabei sein, und Gott liebt anscheinend Mundpropaganda....
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Cyrus XIII
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Beitrag von Cyrus XIII »

[quote=""Schatten""]1. Du bist uncool.
2. Eine Religion ohne Gott ist wohl nicht das, worauf hier die ganze Zeit angespielt wird.
3. Toller Themenschwenk. Möchten wir jetzt aus einer allgemeinen Religionskritik eine Kritik an den Institutionen machen?
[/quote]
1. Ich weiss.
2. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
3. Ist längst im Gange, aussderem: Siehe 2.
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

Zur Mutation:

Mutation ist herausforderbar, und zwar in alle richtungen !
Man kann zum beispiel läuse dazu bringen das Abwehrverhalten der Eltern schon von Geburt an automatisch anzunehmen, wenn die Elterngeneration ständig unter Abwehrstress steht. Pflanzt man diese Generation fort , ist nicht nur das Abwehrverhalten von geburtan ausgeprägter, , sondern auch die physischen hilfsmittel sind besser ausgebaut :arrow: vom Menschen geplante und herausgeforderte Mutation, ohne tatsächlichn eingriff, es wurden lediglich die äußeren Lebensbedingungen geändert.
Mutation ist nichts anderes , als die Fähigkeit sich den Gegebenheiten anzupassen, und meiner Meinung nach der einzige Grund, warum sich alle Lebenwesen fortpflanzen und und auch alle sterben müssen. Nur so ist eine Fortentwicklung übehaupt in dieser Geschwindigkeit möglich.

Einfaches Beispiel:Mensch und (z.B) Eiszeit
Dadurch, das der Mensch nur bestimmte Kapazitäten hat, kann er sich nicht alles Merken, und nicht alles erlernen. Bei solch einem Einschnitt wie der Eiszeit müsste ein ""ewig lebender"" Mensch allerdings vieles neu lernen und umstellungen mitmachen. Neuen Generationen gelingt die Anpassung viel leichter, da einige , an sich komplexe Dinge, quasi mit einem Schlag erlernt und als selbstverständlich angesehn werden , und somit neue dinge, zur Anpassung an die sich ändernden verhältnisse, viel leichter in angriff genommen werden können.
Wir brauchen Nachwuchs, um die Anpassung unserer Spezies an neue Verhältnisse zu Garantieren. Würden wir nicht sterben , würden wir jedoch alle ""resourcen "" aufbrauchen, da wir ja immer mehr werden, und die alten werden durch ""begrenzte Kapazität"" unbauchbar, denn viele alte dinge werden irgendwann auch nichtmehr gebraucht. so wärs bei jedem anderen Lebewesen auch, und darum sterben wir, wir werden mit den sich ändernden Verhältnissen unbrauchbar, so einfach ist das.
Darum ist Mutation bestandteil einer jeden Lebensform , die sich nicht nach Gottes Plan ändert, sondern nach den äußeren Verhältnissen. Ohne Mutation gäbe es überhaupt kein Leben. Anpassungsunwillige oder unfähige Lebensformen sterben aus !

Gott und die Welt ;)
Die bedauerliche entwicklung beim Menschen ist das Ego. Dadurch, das wir unsr Umfeld bewusster wahrnehmen als die meisten Tierarten, und wir mit unserem Bewusstsein in der lage sind uns nicht nur Fragen zu stellen , sondern uns auch diese zu merken und zu bearbeiten, Fragen wir uns auch nach dem Sinn unseres Bewusstseins.
Der Witz ist : Es gibt keinen wirklichen ""Sinn"" dahinter.
Wir sind halt geboren worden, und haben in dieser Form die einmalige chance ne abgegrenzte Zeitspanne zu leben ich könnte quasi sagen: sei froh , das du überhaupt lebst, sonst wärst du nichts. EInmal werden wir auch wieder nichts sein, wo sopl also der sinn für uns persönlich stecken ?. Einfach als Teil unserer Spezies zu leben scheint uns aufgeblasenen Homo Sapiens zu wenig zu sein. Unser Ego bedauert nunmal den Verlusst seiner selbst durch den Tod , und wünscht sich insgeheim eine weiterführende Existenz. Problem des Menschen also : Er weiß das er lebt, und er weiss, dass er stirbt.
Da der Mensch sich nicht vorstellen kann einmal ""nicht zu sein"" bastelt er sich natürlich ausreden, und die nennt man heute Religion ! Gott ist nur eine legitimation für die Flucht vor dem eigentlich Unausweichlichen:
Dem Tod !
Wer sonst außer Gott , der ja alles beherrscht, könnte das eigene Ego sonst noch retten, denn das der Körper nichtsmehr hergibt nach dem Tod, ist ja offensichtlich !
Die bese ausrede der welt vor der Angst zu sterben ist also :

Ich glaub an Gott, der regelt das schon !

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Schatten
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Beitrag von Schatten »

Naja. Da türmen sich ja auch nur Vermutungen aufeinander. Außerdem möchte Kyros sowas nicht mehr.

Abter wer hat eigentlich gesagt, dass Gott irgendwie anfassbar oder sehbar sein muß?
Bei deinem Rest muss man ja sagen, dass das auch mehr Glaube als Wissen ist (obwohl sowas einen Gläubigen gar nicht stören würde, dich wohl schon).

Die katholische Kirche hat meistens Gründe für ihre Aktionen und agiert nicht im luftleeren Raum, obwohl ich mich damit nicht beschäftigt habe und das daher auch nicht bewerten will.

Schatten, der Fahranleitungenleser
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Beitrag von Schatten »

[quote=""Cyrus XIII""][quote=""Schatten""]1. Du bist uncool.
2. Eine Religion ohne Gott ist wohl nicht das, worauf hier die ganze Zeit angespielt wird.
3. Toller Themenschwenk. Möchten wir jetzt aus einer allgemeinen Religionskritik eine Kritik an den Institutionen machen?
[/quote]
1. Ich weiss.
2. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
3. Ist längst im Gange, aussderem: Siehe 2.[/quote]

1. Richtig.
2. Nein, es geht hier klar ums Christentum. Über Buddhismus wird nur gefaselt und Kritikpunkte kommen komischerweise aus dem christlichen Raum.
3. Ist mir bekannt, dass Institutionen kritisiert wurden. Du weichst aber meiner Kritik aus und gibts einfach ein anderes Diskussionsziel als primäres an.
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

[quote=""Schatten""]

Abter wer hat eigentlich gesagt, dass Gott irgendwie anfassbar oder sehbar sein muß?[/quote]

Die Bibel zum Beispiel ! 172682 mal kommt er irgendwo und erscheint wem mit stimme und allem Pipapo.... nur jetz nichmehr

[quote=""Schatten""]
Bei deinem Rest muss man ja sagen, dass das auch mehr Glaube als Wissen ist (obwohl sowas einen Gläubigen gar nicht stören würde, dich wohl schon).
[/quote]

sagst du!
Ich seh aber keine Gegenargumente... ich glaub eher, das DU nicht weißt, ob ich recht habe oder nicht !

[quote=""Schatten""]
Die katholische Kirche hat meistens Gründe für ihre Aktionen und agiert nicht im luftleeren Raum, obwohl ich mich damit nicht beschäftigt habe und das daher auch nicht bewerten will.
[/quote]

jo genau... legitimier mal bitte warum man in einem Kontinent, der vor Aids und Armut nur so platzt NICHT Kondome benutzen sollte ? Die Kath Kirche verteufelt sie immernoch, weil sie der meinung nachgeht ( offiziell zumindest) , das Geschlechtsverkehr nur mit Kindererzeugung zusammenhängt. Da dies aber seit menschen gedenken nie wirklich so war, sondern auch der Spaß im vordergrund stand, und vor allem die von mir angesprochene Gesellschaft sich dies leisten sollte, hat die Kirche einfach mal volle kanne bewiesen, das sie mit ihren Dogmen absolut im luftleeren Raum agiert, und eigentlich keinen plan hat, wie sie ihren lächerlichen Plan eigentlich durchziehen soll !
Absolut unverantwortlich der Menschheit gegenüber !

Bin ja mal auf ne Antwort gespannt: Also, lieber Schatten, Mr obercool,
Warum ist die Kirche rechtens wenn sie ( ider der gläubigen dritten welt) Kondome verteufelt , und damit die Dritte Welt zur Aidsschleuder Nr.1 macht ?
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Beitrag von Rpgmaniac-No1 »

@Cyrus
Und allein ihr Umgang mit den Begriffen ""Unfall"" und ""Schaden"" ist schlichtweg nicht objektiv, daß neutralere Termini wie ""Veränderung"" im Umgang mit der Materie ebenso passend währen wird ebenso ausser acht gelassen.
Cyrus! FAst jeder Mensch, der sich bereits nur ein wenig mit dem Thema befasst hat, wird mir in diesem Punkt ganz sicher zustimmen. Ich habe dir deutlich begründet, wieso die Mutation keine Grundlage für die Evolution ist. Nicht nur dass es bereits bewiesen wurde (von Biologen, Wissenschaftlern, kann genug Namen sagen), dass so eine Prozedur für unser Leben nicht zuständig sein könnte. In dem Fall kann man wohl schlecht objektiv sein, wenn schon lange bewiesen wurde, dass die Mutation eine schwachsinns Theorie darstellt und überhaupt nicht die Existenz unseres Lebens begründet! Genau wie das Thema der Mensch stammt vom Affen, ist auch bewiesen worden, dass diese Theorie Unsinn ist. Du kannst mir weiterhin schlechten Objektivismus vorwerfen (den Biologen übrigens auch), dass tun auch immer die Leute, die keine weiteren Argumentationen haben und sich dann nur beschweren, dass man nicht objektiv bleibt. Damit hatten auch die Evolutionisten zu kämpfen und kamen bis heute nicht zur Lösung. Deswegen argumentiere oder lass solche Aussagen bleiben, denn damit machst du einem nur Unrecht.


Zu deiner Materie Ich habe das Thema Materie deswegen nicht erwähnt, weil besonders diese Theorie, total ünbegründet ist und es sich nicht lohnt, darüber zu diskutieren. Aber ich werde dir diese trotzdem beantworten.

Wie du sicher weißt, sind Atome ähnlich aufgebaut wie unser Sonnensystem. Protonen und Neutronen bilden den Kern, der von winzigen Elektronen umkreist wird u.s.w. Aus diesen Grundbausteinen setzt sich die gesamte Materie zusammen. Die einzelnen Stoffe unterscheiden sich in der Anzahl der Protonen und Neutronen im Kern in der Anzahl und ANORDNUNG der den Kern umkreisenden Elektronen! Du musst bedenken, dass diese Art von Ordnung darauf zurück zu führen ist, dass alle Elemente, aus denen de Materie besteht, entsprechend ihrer Ordnungszahl in eine exakte Reihenfolge gebracht werden können!

Und hier liegt schon der Punkt. Die bestehende Materie ist universellen ?Gesetzen? unterworfen! Wenn du bereits das Buch ?Unser Kosmos? von Carl Sagan gelesen hast, wirst du merken, dass eine Umwandlung von Energie und Materie, beteiligt gewesen sein musste! Das ist eine Art Wechselbezeichnung die durch Einstein Formel E=mc² ( Energie ist gleich Masse multipliziert mit dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit) deutlich bestätigt. Ein Schluß der aus dieser Formel abgeleitet werden kann, ist der, dass Materie aus Energie erzeugt werden kann, gleichwie gewaltige Energien aus Materie gewonnen werden können. Für das letztere ist die Atombombe ein Beweis! Schließlich können die meisten, wenn auch alle Elementarteilchen durch die Materialisation von Energie geschaffen werden. Dazu gibt es einen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass eine Quelle unerschöpfter Energie das Ausgangsmaterial für die Erschaffung des stofflichen Universums lieferte!

Damit du mir nicht gleich noch mit der Urknall Theorie ankommst, sogar das, wird dir fast jeder Lehrer begründen können, dass es Unsinn ist. Bis heute noch erkenn viele Wissenschaftler allgemein an, dass das Universum einen Anfang hatte. Und zwar mit dem Urknall. Der Meinung war sogar Franz Crick. Die Wissenschaftler können zwar im großen und ganzen behaupten, in allen Einzelheiten sogar beschreiben, was nach jenem ?Augenblick? geschah, dass aber die Ursache für die Ereignisse im Moment der Schöpfung ein Geheimnis weiterhin.

Stell dir mal die Frage, ob eine derartige Explosion wirklich zu einem höheren Organisationsgrad führen kann? Ganz im Gegenteil! Solche Explosionen bewirken Trümmer und Chaos, einfach Unordnung! Die erstaunliche Gestaltung des Universums und die Gesetzmäßigkeit, kann also wohl logischer Weise schlecht durch eine Explosion zu stande gekommen sein.
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