Religionen - Die Last der Welt
Moderator: retroK
- GeRmAnSnAkE
- Beiträge: 4970
- Registriert: Fr Mai 11, 2001 12:01 am
Brain:
Deine Argumentation klingt so, als ob sich keine Menschen mehr an die Gurgel gehen, sobald sämtliche Religionen abgeschafft werden. Mal abgesehen davon, dass es ein mehr als utopischer Gedanke ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich das geringste ändern würde. In der Vergangenheit war Religion ein wichtigerer Bestandteil der Menschen und hat zum friedlichen Zusammenleben eher beigesteuert. Was hätte anderes die Menschen davor bewahrt, dass sie sich gegenseitig umbringen, wenn nicht eine höhere Macht? Wie bereits von Weed gesagt, wurde die Religion sozusagen als Mantel benutzt. Wenn es sie nicht gäbe, hätte man halt was Anderes als Druckmittel genutzt.
Wäre nicht Religion, wären wir kulturell und sozial bestimmt nicht so weit wie heute. Ich verstehe zudem nicht, wo du im Irak-Krieg einen Glaubenskrieg gesehen hast. Die extremistischen Terroristen, mit denen sich die Amerikaner jetzt rumschlagen, ja, aber mit Saddam?
Deine Argumentation klingt so, als ob sich keine Menschen mehr an die Gurgel gehen, sobald sämtliche Religionen abgeschafft werden. Mal abgesehen davon, dass es ein mehr als utopischer Gedanke ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich das geringste ändern würde. In der Vergangenheit war Religion ein wichtigerer Bestandteil der Menschen und hat zum friedlichen Zusammenleben eher beigesteuert. Was hätte anderes die Menschen davor bewahrt, dass sie sich gegenseitig umbringen, wenn nicht eine höhere Macht? Wie bereits von Weed gesagt, wurde die Religion sozusagen als Mantel benutzt. Wenn es sie nicht gäbe, hätte man halt was Anderes als Druckmittel genutzt.
Wäre nicht Religion, wären wir kulturell und sozial bestimmt nicht so weit wie heute. Ich verstehe zudem nicht, wo du im Irak-Krieg einen Glaubenskrieg gesehen hast. Die extremistischen Terroristen, mit denen sich die Amerikaner jetzt rumschlagen, ja, aber mit Saddam?

-
Brain Fury
- Beiträge: 2835
- Registriert: Fr Aug 11, 2000 12:01 am
Das hab ich nicht gesagt, aber ein sehr großer teil der Menschheit kann dadurch sehr viel freidlicher lebenGeRmAnSnAkE hat geschrieben:Brain:
Deine Argumentation klingt so, als ob sich keine Menschen mehr an die Gurgel gehen, sobald sämtliche Religionen abgeschafft werden.
Nicht ohne meinen Eselspinguin.
- Karaokefreak
- SuperMod
- Beiträge: 4460
- Registriert: Mo Mai 21, 2001 12:01 am
Na dann soll die Kirche doch ihren teuren Verein selber leiten 
Ob die Verwaltungskosten das alles decken steht ja noch im raum, wennde was weist, rück raus , ne quelle dazu wär schön !
Trotz allem sind Kirchen teuer ..... schau mal was so n Dom allein an Heizkosten hat !
Sie verhöhnen andere Religionsstämme in den drittweltländern als Götzenanbetung, machen aber das selbe in Grün !
Sorry, aber der Wein is noch nie wirklich zu Blut geworden in der Kirche....
Auch symbolisch voll für die tonne, wenn das jeden Sonntag einmal abläuft... man sieht ja die begeisterung ^^.
Ich weiß nicht wie Gläubig ihr seid / wart, aber ich hab ne menge erfahrung gemacht
*im Nähkästchen gräbt*
Ich war mal sehr gläubig... Kommunion, Firmung.. alles gehabt . War Jahrelang Messdiener ( oh gott, welch schande ich habs euch verraten ^^ das werd ich jetzt nie mehr los)
Ich hab den ganzen scheiß wirklich geglaubt. Ich konnt den Rosenkranz, alle möglichen Gebete , einfach weil ich mit ner relativ gläubigen Großmutter aufgewachsen bin. Als Kind hab ich natürlich ständig auf den großen Zaubertrick gewartet wenn wein zu Blut , und brot zu (menschen)fleisch ( ihgitt) werden sollte... aber der Zauberer vorne hats ned so ganz geschafft, der wein wurde irgendwie immernur zu.... wein , da dacht ich, naja nächstes mal, sonst kämen hier ja nich alle immer wieder her..
Im ernst, als Kind dacht ich, die gehn da alle hin, in der Hoffnung, dasses endlich mal klappt
, und wenns soweit sein würde, würden alle vor begeisterung außer sich sein.
Die entäuschung kam natürlich bald, und damit die erklärungsnot meiner eltern... ""is doch nur Symbolik...."" schwer einem 5 Jährigen zu erklären, wenn man ihm schon die worte Leib und gebenedeid etc quasi ins Kinderdeutsch übersetzen muss...
Trotz allem glaubte ich fest, das es Gott gäbe... dies sollte nur eine Zeremonie sein , um Gott eben zu huldigen, und keine Zaubershow.
In den Jahren 6 - 14 beschäftigte ich mich viel mit der Kirche.
Religionsunterricht und Kirchenfahrten gaben mir den rest... irgendwann konnt ich nichmehr, und machte ne pause. Ich war zwar noch gläubig, aber es langweite mich in der Kirche aktiv zu sein ( lieber zoggen
und Fussball)- bis ich mit 16 mich in ein Mädchen aus unserer Gemeinde verknallte, durch die ich wieder in die Gemeinde kam, und wieder ein Halbes Jahr Messdiener war. Auch im Jugendchor einer anderen Gemeinde gesungen etc
Doch noch bevor unsere Beziehung in die Brüche ging traf es mich wie ein Blitz- WAS MACH ICH HIER EIGENTLICH ?
Ob die Verwaltungskosten das alles decken steht ja noch im raum, wennde was weist, rück raus , ne quelle dazu wär schön !
Trotz allem sind Kirchen teuer ..... schau mal was so n Dom allein an Heizkosten hat !
Sie verhöhnen andere Religionsstämme in den drittweltländern als Götzenanbetung, machen aber das selbe in Grün !
Sorry, aber der Wein is noch nie wirklich zu Blut geworden in der Kirche....
Auch symbolisch voll für die tonne, wenn das jeden Sonntag einmal abläuft... man sieht ja die begeisterung ^^.
Ich weiß nicht wie Gläubig ihr seid / wart, aber ich hab ne menge erfahrung gemacht
*im Nähkästchen gräbt*
Ich war mal sehr gläubig... Kommunion, Firmung.. alles gehabt . War Jahrelang Messdiener ( oh gott, welch schande ich habs euch verraten ^^ das werd ich jetzt nie mehr los)
Ich hab den ganzen scheiß wirklich geglaubt. Ich konnt den Rosenkranz, alle möglichen Gebete , einfach weil ich mit ner relativ gläubigen Großmutter aufgewachsen bin. Als Kind hab ich natürlich ständig auf den großen Zaubertrick gewartet wenn wein zu Blut , und brot zu (menschen)fleisch ( ihgitt) werden sollte... aber der Zauberer vorne hats ned so ganz geschafft, der wein wurde irgendwie immernur zu.... wein , da dacht ich, naja nächstes mal, sonst kämen hier ja nich alle immer wieder her..
Im ernst, als Kind dacht ich, die gehn da alle hin, in der Hoffnung, dasses endlich mal klappt
Die entäuschung kam natürlich bald, und damit die erklärungsnot meiner eltern... ""is doch nur Symbolik...."" schwer einem 5 Jährigen zu erklären, wenn man ihm schon die worte Leib und gebenedeid etc quasi ins Kinderdeutsch übersetzen muss...
Trotz allem glaubte ich fest, das es Gott gäbe... dies sollte nur eine Zeremonie sein , um Gott eben zu huldigen, und keine Zaubershow.
In den Jahren 6 - 14 beschäftigte ich mich viel mit der Kirche.
Religionsunterricht und Kirchenfahrten gaben mir den rest... irgendwann konnt ich nichmehr, und machte ne pause. Ich war zwar noch gläubig, aber es langweite mich in der Kirche aktiv zu sein ( lieber zoggen
Doch noch bevor unsere Beziehung in die Brüche ging traf es mich wie ein Blitz- WAS MACH ICH HIER EIGENTLICH ?
Zuletzt geändert von Karaokefreak am So Apr 25, 2004 9:20 pm, insgesamt 1-mal geändert.
- Karaokefreak
- SuperMod
- Beiträge: 4460
- Registriert: Mo Mai 21, 2001 12:01 am
Ich trage ne Blöde Fahne mit nem unidetfizierbar kryptischen Symbol durch n Park in nem rauhen grauen Gewand und schau dumm durch die Gegend.
Ich war umgeben von biederen , gläubigen Eltern und deren Kinder, vielen gelangweilten Kirchgängern , die ihren Pflichtbesuch abstatteten ,die ""U-Boot-Gläubigen"
Ich war umgeben von biederen , gläubigen Eltern und deren Kinder, vielen gelangweilten Kirchgängern , die ihren Pflichtbesuch abstatteten ,die ""U-Boot-Gläubigen"
-
Brain Fury
- Beiträge: 2835
- Registriert: Fr Aug 11, 2000 12:01 am
in diesem sinne... Amen
Ich würde gerne ähnliches über andere Religionen schreiben, aber in denen habe ich persönlcih zu wenig erfahrung.
ach und Headshot... Buddhismus ist keine Religion, Buddhismus ist eine Philosophie!
Ich würde gerne ähnliches über andere Religionen schreiben, aber in denen habe ich persönlcih zu wenig erfahrung.
ach und Headshot... Buddhismus ist keine Religion, Buddhismus ist eine Philosophie!
www.buddhismus.de hat geschrieben:Dabei kennt Buddhas Lehre keine Dogmen - nichts muss geglaubt oder ohne Prüfung vorausgesetzt werden. Ihr Ziel ist die volle Entfaltung der einem jeden innewohnenden Möglichkeiten.
Nicht ohne meinen Eselspinguin.
- Cyrus XIII
- SuperMod
- Beiträge: 1503
- Registriert: So Mai 21, 2000 12:01 am
Wisse, Du hast dir durch diese Äusserung den tadelnden Blick eines Mods eingehandelt. Nimm ihn hin und gehe in Frieden...blastar hat geschrieben:relegion bedeutet ordung! schau dir einfach mal an was in deutschland los ist... die einzige möglichkeit für eine funktionierende und gesunde gesellschaft sind eine prägende/regierende relegion oder eine starke diktatur!
Zum Thema:
Ich verlor meine Glauben vor einigen Jahren durch eine simple Überlegung darüber, wie unsere prähistorischen Vorfahren mit Vulkanausbrüchen und dergleichen umgegangen sein mochten. Mit der Mordmaschinerie organisierter Kirchen hatte ich schon länger auf Kriegsfuss gestanden, besagter Gedankengang gab dem religiösen Menschen in mir dann den Rest und ja, seitdem fühle ich mich ""erleuchtet"" (im Sinne des englischen Begriffes für ""Aufklärung""). Dies nur als persöhnliche Anmerkung.
Betrachten wir die jüngeren Geschehnisse in der Welt, so ist festzustellen, das religiöser Fundamentalismus (bei allen Fraktionen) derzeit einen enormen Zulauf erhält, während auf der anderen Seite atheistische Tendenzen ebenfalls einen Höhepunkt erfahren. Mir erschliesst sich diese Entwicklung als evolutionärer Schritt, wie soll sich der Mensch auch noch weiter entwickeln, wenn nicht auf kultureller Ebene? Letzten Endes wird eines dieser beiden Extreme die Oberhand gewinnen und das andere zmdst. zeitweise verdrängen, welcher das sein mag, wage ich zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht zu prognostizieren.
-
Brain Fury
- Beiträge: 2835
- Registriert: Fr Aug 11, 2000 12:01 am
Christen und andere haben atheisten verfolgt und das wird auch wieder so werden wenn es so weitergeht. Aber Atheisten haben niemals gläubige verfolgt und ausgegrenzt. Es gibt immer noch gegenden in der ja eigentlch aufgeklärten Westlichen Welt wo man sich nicht als nicht-christ outen sollte.
Nicht ohne meinen Eselspinguin.
Der seinerseits allerdings den Ursprung in einer Religion, dem Hinduismus hat, und durch Ablehung eines Gottesbegriffes und des Prinzips der Seele teilweise arg komische Konstrukte aufbaut um z.B. die Reinkarnation zu erklären/begründen.Brain Fury hat geschrieben:Buddhismus ist keine Religion, Buddhismus ist eine Philosophie!
Ansonsten seh ich auch nicht allzugrosse Unterschiede zu einer Religion, ob ich jetzt einfach mal so an eine Auferstehung glaube, oder erst ein paar Jahre meditiere und dann meine das die Sache mit der Reinkarnation ziemlich cool ist -- im endeffekt ist es das selbe.
@weed
dein zweiter ""Erfahrungs""post gefällt mir erheblich besser als der plakative erste zu dem ich gar nix sag.
Was mir jetzt nicht ganz klar ist: Was hast du gegen die Alten, die ihr Glück im Heil suchen und mehrmals täglich in die Kirche gehen?
Sieh das ganze mal nicht von deinem momentanen Standpunkt sondern von einem Standpunkt eines Menschen im Alter von 80, am besten noch eines Menschen der alleinstehend ist und dessen Kinder (falls er überhaupt welche hat) sich auch nicht sehen lassen. Was macht so ein Mensch? Er sitzt rum, kann nicht wie du Fussball spielen gehen, kann kein PC mehr spielen, womöglich nicht mehr gut lesen usw usw - aber denken können die meisten noch.
Früher oder später kommt dann auch mal wieder die berühmte Frage des ""was mach ich überhaupt hier auf Erden"" und das ""was passiert wenn ich sterbe"". Nennt es nun Religion, Philosophie oder sonst wie ihr wollt, es ist in allen Fällen das selbe, die Frage des ""was passiert mit mir nach meinem Leben"".
Was spricht nun gegen eine Zuwendung zur Religion? Rein objektiv betrachtet bist du nach einem Gebet oder einer Beichte natürlich kein besserer Mensch, aber wenn es dem Menschen persöhnlich nutzt, wieso nicht? Religion als Flucht vor den täglichen Problemen bzw als Bewältigungshilfe, warum nicht?
Religion ist so alt wie die Menschheit selber, und ich denke auch eine hochtechnisierte Gesellschaft braucht nacht wie vor Religion, jeder Mensch für sich persönlich in der ein oder anderen Situation ist froh wenn er ein fiktives Gedankenkonstrukt hat an das er sich noch klammern kann.
Warum soll aufgeklärtes Denken und Religion auch nicht nebeneinander Existieren? Schliesst sich doch nicht aus. Auch beruht gesellschaftliches Zusammenleben nach wie vor sehr stark auf Verhaltensmassregeln die ihren Ursprung in Religionen haben
ganz davon abgesehn: der ganze Thread hat sich schon mit dem Anfangspost selber disqualifiziert.
Man sollte unterscheiden zwischen Religion, Institutionen und Dinge die im Namen von Religionen passierten, das alles zusammen in einen Topf zu werfen ist in meinen Augen falsch.
Religion bzw Glaube ist etwas, was jeder auch für sich selber haben oder ausüben kann, auch ohne Kirchen, Tempel, Moscheen, Reliqien oder sonstigen weltlichen Dinge die in Zusammenhang damit stehn.
Nein das stimmt nicht. Wieder das Beispiel Sowjetunion. Dort haben sehr wohl ""Atheisten"" Christen verfolgt. Nicht nur das, auch wurden Kirchen gesprengt. (Gott,Brain Fury hat geschrieben:Christen und andere haben atheisten verfolgt und das wird auch wieder so werden wenn es so weitergeht. Aber Atheisten haben niemals gläubige verfolgt und ausgegrenzt. Es gibt immer noch gegenden in der ja eigentlch aufgeklärten Westlichen Welt wo man sich nicht als nicht-christ outen sollte.
Meiner Meinung nach, wird es Religionen immer geben, so wie es seit dem 19. Jahrhundert (Geburt des Nationalismus) auch immer Nationalismus geben wird. In uns Menschen ist ein Drang zu etwas dazu zugehören und sich von etwas abzugrenzen. Religionen und Nationen sind da der perfekte Nährboden. ABER ich denke trotzdem, dass man mit Religionen (ab jetzt, Religionen meistens =Nationalismus) kritisch ins Gericht gehen sollte. Nur weil im Mittelalter alle dachten eine Königsherrschaft sei von Gott gegeben hat es die Leute dennoch nicht davon abgehalten wieder Demokratien zu schaffen. Ich denke, man kann etwas dagegen tun, dass Religionen sich negativ auf die Menschheit auswirken. Zum Beispiel in dem man die Religion wieder ins Private zurück zieht (wie es ursprünglich auch gedacht war). Ku Klux Klan, Islamisten etc. haben nicht mehr viel mit privater Religion zu tun.
Ich glaube, dass jeder einen Glauben hat und braucht. Unser Hirn arbeitet kausal, dass heißt es versucht alles einem Anfang, einen Grund zu geben. Da das Messer = Da die Leiche, da wirds irgendwo einen Mörder geben= nichts wie weg hier.
Wenn man versucht die Religion mit Wissenschaft abzuschaffen ist das wie mit Gewehrkugeln auf einen Nebel zu feuern. Keine Chance. Ausserdem, ein wenig Platz für Unwissenheit, für mystische Dinge, für Glauben sollte es immer geben. Aber ich denke nicht, das einem das Unbekannte mit einem Buch (Tora, Bibel, Koran) erklärt werden muss. Es ist klar warum diese Religionen die erfolgreichsten sind auf der Welt, sie haben ein festes Regelwerk. Das macht sie aber auch zu einer Massenware und somit leidet die Qualität (um es so zu nennen). Jeder sollte zu seinem eigenen Glauben finden, das ist meine Meinung.
- Karaokefreak
- SuperMod
- Beiträge: 4460
- Registriert: Mo Mai 21, 2001 12:01 am
XTale hat geschrieben:
@weed
dein zweiter ""Erfahrungs""post gefällt mir erheblich besser als der plakative erste zu dem ich gar nix sag.
Was mir jetzt nicht ganz klar ist: Was hast du gegen die Alten, die ihr Glück im Heil suchen und mehrmals täglich in die Kirche gehen?
Sieh das ganze mal nicht von deinem momentanen Standpunkt sondern von einem Standpunkt eines Menschen im Alter von 80, am besten noch eines Menschen der alleinstehend ist und dessen Kinder (falls er überhaupt welche hat) sich auch nicht sehen lassen. Was macht so ein Mensch? Er sitzt rum, kann nicht wie du Fussball spielen gehen, kann kein PC mehr spielen, womöglich nicht mehr gut lesen usw usw - aber denken können die meisten noch.
Früher oder später kommt dann auch mal wieder die berühmte Frage des ""was mach ich überhaupt hier auf Erden"" und das ""was passiert wenn ich sterbe"". Nennt es nun Religion, Philosophie oder sonst wie ihr wollt, es ist in allen Fällen das selbe, die Frage des ""was passiert mit mir nach meinem Leben"".
Was spricht nun gegen eine Zuwendung zur Religion? Rein objektiv betrachtet bist du nach einem Gebet oder einer Beichte natürlich kein besserer Mensch, aber wenn es dem Menschen persöhnlich nutzt, wieso nicht? Religion als Flucht vor den täglichen Problemen bzw als Bewältigungshilfe, warum nicht?
Weil es eben nur eine Lüge ist - Eine Lüge, mit der Geld und Macht gewonnen wird. Es ist ja genau der Punkt der Sache :
Wenn ältere Menschen sich als seelentrost so etwas vorstellen, dann bitte, ABER der Glaube wird ihnen (und allen anderen ) doch quasi verkauft !
So ein Pfarrer verdient nicht schlecht... Kann sich zumindest locker n Mercedes und ne Putzfau leisten und sowas - das bezahlt die Gemeinde. Wo die anderen Gelder hingehen hab ich ebenfalls schon angeschnitten, jedenfalls geht da nix an die verhungernden Mütter , die man auf den Miserior Schachteln sieht - das muss der Gläubige nämlich in den Klingelbeutel legen. Und glaubt mir , viele Kirchgänger meinen sie könnten mit dem Klingelbeutel-einsatz vieles aufholen, was sie an kirchlicher Praxis sonst versäumen, d.H. nicht selten findet man auch Geldscheine im Klingelbeutel.
Ums mal krass auszudrücken:
Wenn jeder Pfarrer statt nem Mercedes ( oder 2) nur nen Opel Corsa fahren würde , und der Papst 5 mal weniger um die Welt düsen würde um heulende Nonnen und Pilgerer zu segnen, bräucht man keine Klingelbeutel mehr und keine 4 farb-druck misereor schächtelchen. Na, klingelts ?
Und die alte Frau , sie braucht doch diesen Kirch-Apparat garnicht, der versucht den leuten zu erzählen, er hätte europa vereinigt ( was noch garnicht soweit is...). Sie braucht einen ruhigen Raum mit Kerzen, und nem Bild von Maria oder Jesus. Mehr nicht.
Was soll die Papst-Aufzieherei überhaupt ? Denkt dieser alte Mann wirklich, er sei das Sprachrohr Gottes ? Ich glaube nichtmal, des er sagt, was er denkt, sondern das ein ""Team"" hinter ihm steckt
Alle Gläubigen bezahlen ihn ! und nicht nur ihn, sondern einen ordentlichen Kirchen apparat, dem es an Geldern nicht fehlt , nichtmal in einer so schweren Zeit wie heute !
Aber was tut der Apparat denn für EUCH , außer den Pfarrer und die Putzfrau bezahlen ?
Zuletzt geändert von Karaokefreak am Mo Apr 26, 2004 12:56 pm, insgesamt 1-mal geändert.
- Karaokefreak
- SuperMod
- Beiträge: 4460
- Registriert: Mo Mai 21, 2001 12:01 am
Papst Pius XII hätte den Glauben ( der ja an sich zum gutes tun auffordert, und zusammenhalt mit dem nächsten predigt ) nutzen können und alle Christen der Welt gegen die Nazis aufbäumen können, auch die in Deutschland ! Er hätte ja auchnoch recht gehabt, er hätte nichtmal den Glauben MISSbraucht, sondern GEbraucht, um das zu tun , wozu Glauben eben gut sein könnte...
Aber er schwieg ! Bei allen Angriffen der Nazis auf den Osten zum Beispiel, denn Kommunisten, so sagt man zumndest heute, hätte man auch damals schon nicht leiden können.... (wenn ich sowas schon lesen muss, wird mir übel...). Auch später , als sich Hitler gegen den Rest Europas wandte, und sogar neutrale oder wehrlose Staaten wie die Tschechei oder die Niederlanden einfach überrannte.
Ja , sogar am ende des Krieges gab es keine lauten töne vom Vatikanstaat , als man herausfand , was die Nazis den Juden angetan hatten.
Warum bleibt offen.
Es gibt einige Theorien, hier die für mich wahrscheinlichste.
und zwar das der Katholischen Kirche schon früher die Juden ein Dorn im Auge waren ( Judenghettos gabs schon im Mittelalter und auch später etc), ausgehend von der Sündenbockpolitik die Christen schon früh benutzten , da laut der Bibel die Juden ja Christus an Kreuz genagelt hätten , da sie nicht gemeinsam für seine Befreiung stimmten, als sie es konnten, bzw ihn geschlossen einfach vom Kreuz holten. Diese Einstellung hielt sich bis ins frühe 20ste Jahrhundert ( Anno Domini 1945) - was man sich gut vorstellen kann, wenn man sieht wie langsam die Kath.Kirche die Wissenschaft zu akzeptieren vermochte, und so schauten sie einfach mal zu , und dachten sich ... naja , die paar Juden. Dies müsste aber nicht heißen, das sie damit die Nazis mochten. Diese taten nur etwas , was sie nie hätten selber machen können, ihnen aber garnicht so leid tat !
und so schwieg Papst Pius XII die Nazis einfach aus. Komisch, das gerade in diesem Jahr, 1939 , in dem der Krieg begann papst Pius XI starb, und der neue papst Pius XII, der schließlich zum Oberhaupot seine Kirche gewählt wurde , und somit der weiseste unter ihnen sein sollte, schwieg....
Aber er schwieg ! Bei allen Angriffen der Nazis auf den Osten zum Beispiel, denn Kommunisten, so sagt man zumndest heute, hätte man auch damals schon nicht leiden können.... (wenn ich sowas schon lesen muss, wird mir übel...). Auch später , als sich Hitler gegen den Rest Europas wandte, und sogar neutrale oder wehrlose Staaten wie die Tschechei oder die Niederlanden einfach überrannte.
Ja , sogar am ende des Krieges gab es keine lauten töne vom Vatikanstaat , als man herausfand , was die Nazis den Juden angetan hatten.
Warum bleibt offen.
Es gibt einige Theorien, hier die für mich wahrscheinlichste.
und zwar das der Katholischen Kirche schon früher die Juden ein Dorn im Auge waren ( Judenghettos gabs schon im Mittelalter und auch später etc), ausgehend von der Sündenbockpolitik die Christen schon früh benutzten , da laut der Bibel die Juden ja Christus an Kreuz genagelt hätten , da sie nicht gemeinsam für seine Befreiung stimmten, als sie es konnten, bzw ihn geschlossen einfach vom Kreuz holten. Diese Einstellung hielt sich bis ins frühe 20ste Jahrhundert ( Anno Domini 1945) - was man sich gut vorstellen kann, wenn man sieht wie langsam die Kath.Kirche die Wissenschaft zu akzeptieren vermochte, und so schauten sie einfach mal zu , und dachten sich ... naja , die paar Juden. Dies müsste aber nicht heißen, das sie damit die Nazis mochten. Diese taten nur etwas , was sie nie hätten selber machen können, ihnen aber garnicht so leid tat !
und so schwieg Papst Pius XII die Nazis einfach aus. Komisch, das gerade in diesem Jahr, 1939 , in dem der Krieg begann papst Pius XI starb, und der neue papst Pius XII, der schließlich zum Oberhaupot seine Kirche gewählt wurde , und somit der weiseste unter ihnen sein sollte, schwieg....
obwohl ich auch gegen die kirche bin, muss gesagt werden, dass zum beispiel die caritas ein kirchlicher verein ist, der etwas für die menschen tut. dies allein rechtfertigt trotzdem nicht die abgaben, die doch ziemlich hoch ausfallen könne, die man monat für monat an die zahlt, geschweigedenn man ist nich ausgetreten.
- GeRmAnSnAkE
- Beiträge: 4970
- Registriert: Fr Mai 11, 2001 12:01 am
Deine Theorie was er hätte machen sollen hört sich eher nach einem Djihad an. Nach dem Motto:
""Das sind eure Feinde, vernichtet sie!"" Oder sollten die Christen die Nazis missionieren?
Jedenfalls hätte Hitler vor dem Vatikan sicher keinen halt gemacht, wenn sich der Papst gegen ihn auflehnt. Hass gegen die Nazis laut breitzutreten würde außerdem gegen die christlichen Prinzipien sein. Ohne Gewalt würden die Nazis wohl eher nicht freiwillig aufgeben und da soll die Kirche auffordern gegen die Nazis vorzugehen? Egal, was die Kirche machen würde, Kritik würde sie so oder so einheimsen, da sie ja das pure Böse in der Welt darstellt..
Und zu behaupten, der katholischen Kirche käme der Holocaust recht, finde ich auch ziemlich abwägig. Hier mal eine interessante Quelle die nicht nur deine Denkweise vertritt:
http://www.shoa.de/p_papst_pius_XII.html
""Das sind eure Feinde, vernichtet sie!"" Oder sollten die Christen die Nazis missionieren?
Jedenfalls hätte Hitler vor dem Vatikan sicher keinen halt gemacht, wenn sich der Papst gegen ihn auflehnt. Hass gegen die Nazis laut breitzutreten würde außerdem gegen die christlichen Prinzipien sein. Ohne Gewalt würden die Nazis wohl eher nicht freiwillig aufgeben und da soll die Kirche auffordern gegen die Nazis vorzugehen? Egal, was die Kirche machen würde, Kritik würde sie so oder so einheimsen, da sie ja das pure Böse in der Welt darstellt..
Und zu behaupten, der katholischen Kirche käme der Holocaust recht, finde ich auch ziemlich abwägig. Hier mal eine interessante Quelle die nicht nur deine Denkweise vertritt:
http://www.shoa.de/p_papst_pius_XII.html

Interessantes Thema, wenn auch rein spekulativ...
Eins vorweg: Ich stimme BrainFury vollkommen zu.
Es drängt sich einfach der Eindruck auf dass die Religion mehr schlechtes als gutes getan hat. (Auch wenn ich erstmal klar sagen muss dass ich keineswegs behaupte, Religion hätte NUR schlechte Auswirkungen!)
Religionskriege gab und gibt es etliche, sehr bedenklich wenn man aus rein religiösen Gründen denken kann dass andere Menschen ermordet werden sollten. (aktuelles Beispiel: der Aufruf vieler Araber zum ""heiligen Krieg"")
Noch mehr als rein religiöse Kriege gab es die Art von Kriege, die zwar keinen religiösen Grund hatten, wohl aber mit Religion gerechtfertigt wurden. Es kann nicht der Sinn von Religion sein, als Rechtfertigung für Kriege zu dienen. (aktuelles Beispiel: Der Angriff der USA auf den Irak, bei dem sich Bush in seinen Reden oft genug auf Gott berufen hat)
Das was an der Religion IMO aber wirklich verheerend ist, das ist die Tatsache dass die Religionen versuchen, die Dummheit der Menschen zu bewahren. Wissenschaft wird verleugnet weil sie veralteten religiösen Ansichten wiederspricht. Gerade heute, wo sich der Mensch ein unglaubliches Wissen aneignen konnte, wird klar dass Religionen allein deshalb entstanden sind, um sich Dinge zu erklären, die mit dem damaligen Wissensstand nicht zu erklären waren. (Wir haben nicht die Macht so etwas zu tun, also muss es jemanden geben der diese Macht hat - einen Allmächtigen - einen Gott!)
Eins vorweg: Ich stimme BrainFury vollkommen zu.
Es drängt sich einfach der Eindruck auf dass die Religion mehr schlechtes als gutes getan hat. (Auch wenn ich erstmal klar sagen muss dass ich keineswegs behaupte, Religion hätte NUR schlechte Auswirkungen!)
Religionskriege gab und gibt es etliche, sehr bedenklich wenn man aus rein religiösen Gründen denken kann dass andere Menschen ermordet werden sollten. (aktuelles Beispiel: der Aufruf vieler Araber zum ""heiligen Krieg"")
Noch mehr als rein religiöse Kriege gab es die Art von Kriege, die zwar keinen religiösen Grund hatten, wohl aber mit Religion gerechtfertigt wurden. Es kann nicht der Sinn von Religion sein, als Rechtfertigung für Kriege zu dienen. (aktuelles Beispiel: Der Angriff der USA auf den Irak, bei dem sich Bush in seinen Reden oft genug auf Gott berufen hat)
Das was an der Religion IMO aber wirklich verheerend ist, das ist die Tatsache dass die Religionen versuchen, die Dummheit der Menschen zu bewahren. Wissenschaft wird verleugnet weil sie veralteten religiösen Ansichten wiederspricht. Gerade heute, wo sich der Mensch ein unglaubliches Wissen aneignen konnte, wird klar dass Religionen allein deshalb entstanden sind, um sich Dinge zu erklären, die mit dem damaligen Wissensstand nicht zu erklären waren. (Wir haben nicht die Macht so etwas zu tun, also muss es jemanden geben der diese Macht hat - einen Allmächtigen - einen Gott!)
-
Gast
am besten es wird alles abgeschafft was irgendwann in den letzten 5000jahren mal irgendwie an 'nem krieg schuld war oder ihn nicht verhindert hat: geld, gold, öl, land, schöne frauen...
...und die relegiösen feiertage schaffen wir auch gleich ab und weil in der bibel der 7.tag ruhetag ist schaffen wir das auch ab und gehen 7tage in der woche geld verdienen #stop# geht ja nicht denn geld wurde ja abgeschafft...
einige scheinen zu vergessen dass die bezeichnung ""rotes kreuz"" nicht von ungefähr kommt, dass in der zeit 1939-45 auch viele christliche(!) geistliche in den KZ's gesessen haben, beim wiederaufbau von europa nach den ww2 viel von der internationalen kirche geholfen wurde, dass die massendemonstrationen 1989 in leipzig (was schließlich der entscheidende tropfen war) von personen organisiert wurden die sich im schutz der kirche getroffen haben und dass es um die welt um einiges besser stehen würde wenn alle menschen die 10 gebote einhalten würden!
schon'mal was vom ""internationalen roten kreuz"" gehört, die sind oft die ersten die krisengebieten helfen... es gibt diese einrichtungauch mit dem roten halbmond!
blastar...
einige scheinen zu vergessen dass die bezeichnung ""rotes kreuz"" nicht von ungefähr kommt, dass in der zeit 1939-45 auch viele christliche(!) geistliche in den KZ's gesessen haben, beim wiederaufbau von europa nach den ww2 viel von der internationalen kirche geholfen wurde, dass die massendemonstrationen 1989 in leipzig (was schließlich der entscheidende tropfen war) von personen organisiert wurden die sich im schutz der kirche getroffen haben und dass es um die welt um einiges besser stehen würde wenn alle menschen die 10 gebote einhalten würden!
schon'mal was vom ""internationalen roten kreuz"" gehört, die sind oft die ersten die krisengebieten helfen... es gibt diese einrichtungauch mit dem roten halbmond!
blastar...





