Ich finds ja echt süß wie du hier lesetipps verteilst. Ich habe das gesamte neue Testament gelesen, darum gehts doch gar nicht! Klar steht da drin, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist usw. usw. Ich spreche aber weiterhin davon, dass er NICHT für unsere Sünden gestorben ist sondern weil er nunmal zum Tode verurteilt wurde. Und komm mir jetzt nicht mit ""Vater, laß diesen Kelch an mir vorübergehen"Busta hat geschrieben:Du hast also keine großartig begründeten Einwände gegen den Film.kokonik hat geschrieben:Naja ich finde den Film nicht so zwingend notwendig. An Gibsons Stelle hätt ich den gar net gemacht - der macht sich jetzt eh nur Feinde.
Und ich wusste zwar dass der Film brutal ist, aber so extrem hab ich es ja nicht geahnt. Ich mein das war mir wirklich zuviel, ich musste sogar fast kotzen. Muss das echt sein dass man haargenau sieht wie der Nagel in die Hand eindringt? Und sonst hab ich in dem Film keine Botschaft gesehen ausser diese tolle Unterhaltung ""Was ist die Wahrheit"" oha na dann..
Der Soldat James Ryan beispielsweise ist auch relativ brutal, da gilt sowas aber als Realismus.
Der Film zeigt genau das, was viele nicht sehen möchten:
Jesus, Gottes Sohn ist für die Sünden der Menschen am Kreuz gestorben und hat den Tod überwunden.
Auch an dich meine Bitte, dir wenigstens mal das Matthäus-Evangelium durchzulesen. Das kannst du auch online tun, falls du keine Bibel zur Hand haben solltest.
http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/
Die Passion Christi...
Moderator: Q-Marine
Man geht ja ins Kino, um unterhalten zu werden, nicht ?Busta hat geschrieben:Wahrscheinlich hast du die Grundaussage des Films einfach nicht verstanden, auch wenn man das kaum glauben kann.Grom hat geschrieben:@ all: Fandet Ihr denn die Gewaltdarstellung in diesem Film in irgendeiner Weise ästhetisch ?
Du gehst ja auch nicht in nen Puff, um ne Freundin fürs Leben zu finden.
Und ne konkrete Antwort auf meine Frage war das noch immer nicht.
Was ich damit eigentlich wissen will, ob man den Film überhaupt jemanden zumuten kann.
Manche finden Gewalt ja ästhetisch wie in Kill Bill. Gehen wir mal von dem Fall aus, daß die Passion Christi mehr Aussage hat, als Kill Bill (was ich schwer bezweifle), dann könnte man ja beinahe annehmen, daß die Gewaltdarstellung in Hinblick auf einen guten Zweck irgendwie ""schön"" ist.
Für mich ist auf jeden Fall der Gedanke, daß Jesus einzig und allein durch körperliche Folter die Leiden der gesamten Menscheit auf sich genommen hat, ein positiverer Gedanke, als die z.B. ganze Ignoranz und Dummheit der Menschen, die ihm wiederfahren ist, welche er auch abgekriegt hat, aber in diesem Film imho garnicht sooo deutlich wird, indem man die Zeit auffüllt mit ein paar in die längegezogenen Folterszenen. Seelische Grausamkeit, die ich persönlich viel schlimmer finde, wurde ja allenfalls angedeutet bzw. überschattet.
Desweiteren möchte ich Euch natürlich die artechock-Kritik nicht vorenthalten: http://www.artechock.de/film/text/kritik/p/pachri.htm
OK, ich hab ihn mir jetzt auch mal im Kino angesehn... Und alles in allem war es kein ""guter"" Film.
Das Mel Gibson einen Hang zur Brutalität hat dürfte recht klar sein wenn man sich seine bisherigne Werke ansieht - aber die Passion Christi dürfte wohl die Krönung des ganzen sein.
Diese ewig lange und überaus brutale Folterszene dürfte wohl rein zur expliziten Darstellung von Gewalt diesen grossen Platz im Film gefunden haben. Besagte Geißelung wird in der Bibel kurz erwähnt, die Geißelung mit dem Rohr. Dieses brutale 10min lange Foltern durch Römer, die wie im Blutrausch auf Jesus einschlagen war in meinen Augen total übertrieben. Der lange Weg auf den Kreuzigungsberg, auf dem Jesus noch weiter gequält wird - auch dies meiner Meinung nach nur ein Mittel noch etwas Gewalt unter zu bringen.
Allgemein fand ich die Darstellung der römischen Soldaten als sadistische Schweine arg stereotyp. Ebenso die Darstellung der Hohenpriester. Wenn er schon das Ende des Judas in den Film eingebaut hat, welches nur ein einem der Evangelien erwähung findet, hätte auch das kurze aufflackern von einer Art unrechtsbewusstsein, das das ""Blutgeld"" welches Judas nicht mehr wollte, nicht in den Tempel gehört ruhig auch eine kurze Erwähnung finden können.
Was sollte das Auspicken der Augen des ungläubigen? Keine Ahnung wo Gibson das her hatte - aber definitiv nicht aus einem der Evangelien.
In allem viel zu viel Gewalt - nicht das mir Gewalt viel ausmachen würde, aber ich fand sie in dieser Intensität und Menge deplaziert. (Ganz davon abgesehn das ich absolut nicht verstehen kann wie man solch einen Film FSK16 prüfen kann...)
Die eingestreuten anderen Bibelszenen sind teils für Leute ohne etwas bessere Kentnisse der Bibel nicht zu verstehn (z.B. die Sünderin Maria Magdalena, die durch Jesu vor der Steinigung bewahrt wird), und kommen als Botschaft viel zu kurz. Schön wen Gibson nur die Passion Christi zeigen wollte, aber dazu gehört definitv auch seine Geschichte, der Sinn des Ganzen und seine Ideen und Ideale - diese kommen im Film leider viel zu kurz bzw gehen im Rausch der Gewalt unter.
Klar das mit Gewalt Mitleid erregt werden sollte bzw das Leiden unstrichen wird, aber zu viel Stumpft ab und löst genau das Gegenteil aus.
(über die lächerliche Hollywood-mässige Einbindung des Teufels leben wir mal einen grossen Mantel des schweigens.. das war echt übel und endloss sinnlos)
Das Mel Gibson einen Hang zur Brutalität hat dürfte recht klar sein wenn man sich seine bisherigne Werke ansieht - aber die Passion Christi dürfte wohl die Krönung des ganzen sein.
Diese ewig lange und überaus brutale Folterszene dürfte wohl rein zur expliziten Darstellung von Gewalt diesen grossen Platz im Film gefunden haben. Besagte Geißelung wird in der Bibel kurz erwähnt, die Geißelung mit dem Rohr. Dieses brutale 10min lange Foltern durch Römer, die wie im Blutrausch auf Jesus einschlagen war in meinen Augen total übertrieben. Der lange Weg auf den Kreuzigungsberg, auf dem Jesus noch weiter gequält wird - auch dies meiner Meinung nach nur ein Mittel noch etwas Gewalt unter zu bringen.
Allgemein fand ich die Darstellung der römischen Soldaten als sadistische Schweine arg stereotyp. Ebenso die Darstellung der Hohenpriester. Wenn er schon das Ende des Judas in den Film eingebaut hat, welches nur ein einem der Evangelien erwähung findet, hätte auch das kurze aufflackern von einer Art unrechtsbewusstsein, das das ""Blutgeld"" welches Judas nicht mehr wollte, nicht in den Tempel gehört ruhig auch eine kurze Erwähnung finden können.
Was sollte das Auspicken der Augen des ungläubigen? Keine Ahnung wo Gibson das her hatte - aber definitiv nicht aus einem der Evangelien.
In allem viel zu viel Gewalt - nicht das mir Gewalt viel ausmachen würde, aber ich fand sie in dieser Intensität und Menge deplaziert. (Ganz davon abgesehn das ich absolut nicht verstehen kann wie man solch einen Film FSK16 prüfen kann...)
Die eingestreuten anderen Bibelszenen sind teils für Leute ohne etwas bessere Kentnisse der Bibel nicht zu verstehn (z.B. die Sünderin Maria Magdalena, die durch Jesu vor der Steinigung bewahrt wird), und kommen als Botschaft viel zu kurz. Schön wen Gibson nur die Passion Christi zeigen wollte, aber dazu gehört definitv auch seine Geschichte, der Sinn des Ganzen und seine Ideen und Ideale - diese kommen im Film leider viel zu kurz bzw gehen im Rausch der Gewalt unter.
Klar das mit Gewalt Mitleid erregt werden sollte bzw das Leiden unstrichen wird, aber zu viel Stumpft ab und löst genau das Gegenteil aus.
(über die lächerliche Hollywood-mässige Einbindung des Teufels leben wir mal einen grossen Mantel des schweigens.. das war echt übel und endloss sinnlos)
Freu dich wenn du magst. Ich denke ich habe genug von den Evangelien gelesen. Ich warte noch eine Antwort von dir.Busta hat geschrieben:Hört sich fast so an als ob du nach der von dir genannten Stelle nicht weiter gelesen hast. Anders kann ich mir deine Frage nämlich nicht erklären.
Trotzdem schön, daß du weitergehendes Interesse hast, das freut mich ehrlich gesagt.
Für alle Kritiker. Nach der Passion will Gibson nun den Aufstand der Makkabäer verfilmen.
Diesmal ein Monumentalfilm.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,291741,00.html
Ich hatte keine Ahnung das das was mit der Bibel zu tun hat. Oder hat Spiegel falsch recherchiert?
Diesmal ein Monumentalfilm.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,291741,00.html
Ich hatte keine Ahnung das das was mit der Bibel zu tun hat. Oder hat Spiegel falsch recherchiert?
Headshot
Peace habt euch lieb...
Peace habt euch lieb...
http://de.wikipedia.org/wiki/1._Makkab%E4er
für Katholiken ein Teil der Bibel - für Protestanten nicht (deshalb findest du es auch nicht bei dem Bible-online link von Busta)
für Katholiken ein Teil der Bibel - für Protestanten nicht (deshalb findest du es auch nicht bei dem Bible-online link von Busta)
The life of Brian hat schon ein paar Szenen, die ziemlich derbe Kritik enthalten: Z.B. in der Szene wo Brian vor dem mob Jünger flieht, weil sie ihn für ihren Messiah halten, er sich umdreht und sich folgender Dialog entwickelt (übrigens alles aus dem Gedächtnis zitiert):
Brian: Ich bin nicht euer Messiah!
Einer aus dem Mob: Der echte Messiah würde Leugnen, dass er der Messiah sei!
Ganzer Mob: Ja, unser Messiah etc. etc.
Brian: Okay, ich BIN euer Messiah.
Mob: ER ist unser Messiah.
Was lehrt uns das? Glauben setzt jegliches logisches Denken ausser Kraft. Der Glaube definiert die Realität. Das hat uns die Katholische Kirche über die Jahrhunderte öfters bewiessen. Neuestes Beispiel: Kondome schützen nicht vor Aids
Brian: Ich bin nicht euer Messiah!
Einer aus dem Mob: Der echte Messiah würde Leugnen, dass er der Messiah sei!
Ganzer Mob: Ja, unser Messiah etc. etc.
Brian: Okay, ich BIN euer Messiah.
Mob: ER ist unser Messiah.
Was lehrt uns das? Glauben setzt jegliches logisches Denken ausser Kraft. Der Glaube definiert die Realität. Das hat uns die Katholische Kirche über die Jahrhunderte öfters bewiessen. Neuestes Beispiel: Kondome schützen nicht vor Aids
Hinter dir! Ein dreiköpfiger Affe!
Man kann auch anders ""Ich hab keine Ahnung"" sagen.Busta hat geschrieben:Wenn du unfähig bist, daß Gelesene auch zu Verstehen, dann tut es mir leid. Bekanntlich war Jesu Ende am Kreuz weder das Ende von Jesus, noch das Ende der Evangelien. Ich freue mich auch ohne deine blödsinnigen Bemerkungen, deshalb heißt es ja auch ""Frohe Botschaft"".







