Stella Liebeck-Preis

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Kane32
Beiträge: 1467
Registriert: Di Mai 28, 2002 12:01 am

Stella Liebeck-Preis

Beitrag von Kane32 »

Zum ewigen Ruhm der 81-jährigen Stella Liebeck, die sich bei McDonalds einen
Becher Kaffee über den Leib schüttete und anschließend 4,5 Millionen $
Schadenersatz erhielt, weil sie nicht auf die Tatsache hingewiesen worden
sei, dass der Kaffee heiß ist, wird nun jährlich der STELLA-LIEBECK-PREIS an
diejenigen verliehen, die im jeweils vergangenen Jahr mit genialer
Unverfrorenheit Schadenersatz gerichtlich forderten und erhielten.


Den 5. Platz teilen sich drei Kandidaten:

a) Kathleen Robertson aus Austin/Texas wurden von einer Jury 780.000 $
Schadenersatz zugesprochen, weil sie sich in einem Möbelgeschäft den Knöchel
gebrochen hatte, nachdem sie über einen auf dem Boden herumkriechenden
Säugling gestolpert und gestürzt war. Die Ladenbesitzer nahmen das Urteil
gefasst aber ungläubig zur Kenntnis, da der Säugling der Sohn der Klägerin
war.

b) Der 19jährige Carl Truman aus Los Angeles erhielt 74.000 $ Schmerzensgeld
und Ersatz der Heilbehandlungskosten,weil ein Nachbar ihm mit seinem Honda
Accord über die Hand gefahren war. Mr. Truman hatte anscheinend den Nachbarn
am Steuer des Wagens übersehen, als er ihm die Radkappen zu stehlen
versuchte.

c) Terence Dickson aus Bristol/Pennsylvanien versuchte das Haus, das er
soeben beraubt hatte, durch die Garage zu verlassen. Es gelang ihm jedoch
nicht, die Garagentür zu öffnen. Ins Haus kam er ebenfalls nicht mehr, da
die Verbindungstür zur Garage in Schloss gefallen war. Mr. Dickson musste 8
Tage in der Garage ausharren, denn die Hausbesitzer waren im Urlaub. Er
ernährte sich von einem Kasten Pepsi-Cola und einer großen Tüte Hundefutter.
Das Gericht sprach ihm wegen der erlittenen seelischen Grausamkeit 500.000$
Schmerzensgeld zu, zahlbar von der Einbruch-
Diebstahl-Versicherung des Hauseigentümers.

4. Platz

Jerry Williams aus Little Rock/Arkansas erhielt 14.500 $ Schmerzensgeld und
die Heilbehandlungskosten zugesprochen, weil ihn der Beagle des Nachbarn in
den Hintern gebissen hatte. Das Schmerzensgeld erreichte den geforderten
Betrag nicht ganz, weil die Jury zu der Auffassung gelangte, Mr.Williams
hätte nicht über den Zaun klettern und mehrfach mit seiner Luftpistole auf
den Hund schießen sollen.

3. Platz

Ein Restaurant in Philadelphia musste an Ms Amber Carson aus Lancaster/
Pennsylvanien ein Schmerzensgeld von 113.500 $ zahlen, weil diese im
Restaurant auf einer Getränkepfütze ausgerutscht war und sich das Steißbein
gebrochen hatte. Auf dem Fußboden befand sich das Getränk, weil Ms. Carson
es 30 Sekunden zuvor ihrem Freund ins Gesicht geschüttet hatte.

2. Platz

Kara Walton aus Clymont/Delaware stürzte aus dem Toilettenfenster einer
Diskothek und schlug sich zwei Vorderzähne aus. Sie erhielt die
Zahnbehandlungskosten und 12.000 $ Schmerzensgeld zugesprochen. Gestürzt war
sie bei dem Versuch, sich durch das Toilettenfenster in die Diskothek zu
mogeln und 3.50 $ Eintritt zu sparen.

Platz 1 (einstimmig)

Unangefochtener Sieger des Wettbewerbs um den Stella-Award ist: Mr. Merv
Grazinski aus Oklahoma City. Der Wohnwagenhersteller Winnebago MotorHomes
musste ihm nicht nur ein neues Wohnmobil stellen, sondern auch 1.750.000$
Schmerzensgeld bezahlen. Auf dem Heimweg von einem Football-Spiel hat Mr.
Grazinski die Tempomatic seines Gefährts auf 110 km/h eingestellt und danach
den Fahrersitz verlassen, um sich im hinteren Teil des Wohnmoblis einen
Kaffee zu bereiten. Das Wohnmobil kam prompt von der Straße ab und
überschlug sich. Mr. Grazinski begründete seine Forderung mit der Tatsache,
dass in der Betriebsanleitung des Wohnmobils nicht darauf hingewiesen worden
sei, dass man auch bei eingeschalteter Tempomatic den Fahrerplatz nicht
verlassen dürfe. Der Hersteller hat - in Erwartung weiterer
Trottel - inzwischen die Bedienungsanleitung geändert.
:shock:
Trissi, ich liebe dich!!
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Katana
Beiträge: 5337
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Beitrag von Katana »

Schon oft gehört und ich frage mich immer wieder ob sowas denn wirklich sein kann ... irgendwie hoffe ich, daß es fakes sind, aber man wird - vermutlich - weder das eine noch das andere beweisen (es sei denn man sieht die Akten ein).
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ActionMad
Beiträge: 1709
Registriert: Mi Dez 27, 2000 1:01 am

Beitrag von ActionMad »

Sagen wir so die Amis sind so bekloppt das ich ihn das alles zutraue... wenn ich das lese bin ich froh das ich ihn Deutschland wohne.
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DRK
Beiträge: 3812
Registriert: So Jul 08, 2001 12:01 am

Beitrag von DRK »

sowas saudämlich gibt eben nur bei den Amis! :lol:
Genauso wie die eine Frau die ihre Katze in einer Mikrowelle trocknen wollte.
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Enlil
Beiträge: 4280
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Beitrag von Enlil »

Sagen wir mal so: Wohe rist das Zitat denn????
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retroK
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Beitrag von retroK »

Erst gestern gab es wieder einen ähnlichen Fall. Eine Frau hat Schadensgeld zugesprochen bekommen, weil sie im Restaurant ein Kondom in der Suppe hatte.
Die Frau hatte argumentiert, seit dem Fund des Kondoms in der Muschelsuppe im Jahr 2002 leide sie unter Angstzuständen und emotionalen Schäden. ... Ein Anwalt der Kette hatte vermutet, dass die Frau selbst oder ihre Freundinnen das Kondom in den Teller fallen ließen. Möglicherweise habe sich aber auch ein anderer Restaurant-Gast einen geschmacklosen Scherz erlaubt.
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,281606,00.html
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Ich weiss warum da Stroh liegt!
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Enlil
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Beitrag von Enlil »

retroK hat geschrieben:
Möglicherweise habe sich aber auch ein anderer Restaurant-Gast einen geschmacklosen Scherz erlaubt.
Hätte das Ding nach Banane oder Erdbeer geschmeckt, wäre ja auch die geamte gute Muschelsuppe versaut gewesen. Aber vielleicht war es ja auch ein Kondom mit Muschelgeschmack, das ein Kondomfabrikant eingeschleußt hatte um die Authenzität der neuen Geschmacksrichtung blind zu testen....
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Karaokefreak
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Beitrag von Karaokefreak »

retroK hat geschrieben:Erst gestern gab es wieder einen ähnlichen Fall. Eine Frau hat Schadensgeld zugesprochen bekommen, weil sie im Restaurant ein Kondom in der Suppe hatte.
Die Frau hatte argumentiert, seit dem Fund des Kondoms in der Muschelsuppe im Jahr 2002 leide sie unter Angstzuständen und emotionalen Schäden. ... Ein Anwalt der Kette hatte vermutet, dass die Frau selbst oder ihre Freundinnen das Kondom in den Teller fallen ließen. Möglicherweise habe sich aber auch ein anderer Restaurant-Gast einen geschmacklosen Scherz erlaubt.
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,281606,00.html
tia, wenn man in den USA nen schlechten Job hat, weiß man wie man zu geld kommt ^^
karaokefreak of a.e.p.
In Memory of my Mother (26.2.60 - 22.5.04).
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Kane32
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Registriert: Di Mai 28, 2002 12:01 am

Beitrag von Kane32 »

Enlil hat geschrieben:Sagen wir mal so: Wohe rist das Zitat denn????
Aus nem anderen Forum ;)
Trissi, ich liebe dich!!
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