Perpetuum Mobile

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Bloby
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Perpetuum Mobile

Beitrag von Bloby »

Wie wir alle in der Schule gelernt haben, kann es sowas nicht geben aber was ist dann das?

Bild

Wie im Bild zu sehen ist, befindet sich auf einem Rotor eine Scheibe, auf der vier Permanentmagnete angebracht sind. Sie sind so angeordnet wie im Bild zu sehen ist. Eine Art abgerundete Eisenrampe mit einem weiteren Permanentmagneten befindet sich, über einer bestimmten Stelle der Scheibe. Die Scheibe muß aus nichtmagnetischem Material sein, z. B. Holz oder Plastik, kein Eisen.

Das Magnetfeld eines der vier Magneten, z. B. Magnet 2 auf der Scheibe wirkt nun auf die Eisenrampe ein, eine Anziehungskraft wirkt zwischen dem Magneten und der Rampe, die Scheibe fängt an, sich zu drehen. Am Anfang der Rampe ist diese Anziehungskraft noch schwach, da der Anfang dieser Rampe weit entfernt ist von der Scheibe mit Magnet 2. Diese wird aber immer stärker, je weiter sich die Scheibe mit dem Magneten 2 dreht. Dadurch dreht sich die Scheibe weiter. Magnet 2 kommt nun an einen Punkt, der hier mit 'break point' bezeichnet wird. Das bedeutet, daß die Anziehungskraft zwischen der Rampe und Magnet 2 den größten Wert erreicht hat.

Nun tritt der einzelne Magnet, der an der Rampe angebracht ist, in Aktion. Er ist so angebracht, daß sich nun die beiden Nordpole gegenüberstehen und eine Abstoßkraft aufgebaut wird. Magnet 2 und dieser Magnet an der Rampe stoßen sich also ab. Dadurch wird die Drehbewegung weiter ausgebaut. Gleichzeitig wirkt nun das Magnetfeld des nächsten Magneten auf der Scheibe, Magnet 3, auf die Eisenrampe ein. Eine weitere Anziehungskraft wird aufgebaut, die Drehbewegung wird fortgesetzt.

aus:
http://www.stormloader.com/users/charon/phobos.htm

das Bild hat man dort seltsamer Weise entfernt, musste es aus dem Temp nehmen und selber uploaden.

Eine noch einfachere Version, die nur mit eine Kugel und Laufschiene arbeitet, gibt es übrigens hier:
http://www.hcrs.at/SMOT.HTM

wo liegt der Fehler? :roll:
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asi
Sergeant Hentai
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Beitrag von asi »

es geht trotzdem immer Energie verloren... auch wenn der Verlusst minimal ist lässt er sich nicht völlig beseitigen... also würde so ein teil auch irgendwann stehenbleiben...
mr.selfdestruct
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Beitrag von mr.selfdestruct »

aber bis dahin ist es einfach genial!
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Logan86
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Beitrag von Logan86 »

Und außerdem hat mal ein genialer Kopf ein Perpetuum Mobile so definiert:"" Ein Ding das aus nichts Energie erzeugt."" Somiet wäre diese Magnet dings kein Perpetuum Mobile da die Bewegungsenergie aus der Energie der Magnete (die beim Abstoßen entsteht) resultiert. :roll:
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DarkZero
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Beitrag von DarkZero »

Was Logan sagt wäre ein Perpetuum mobile 1. Art.
Dieses Gerät, ist eins zweiter Art, d.h. es hört irgendwann auf zu funktionieren. Und diesen Zeitpunkt den versuche ich euch jetzt zu erklären (ich mache in der Schule Elektrotechnik und im Moment Magnetfelder, also ich weiß wovon ich rede):

Jedes Metall (auch andere Stoffe) besteht aus einzelnen Abschnitten, sog. Weisschen Bezirken, in denen der Elektronenspin in eine Richtung geht. Je mehr von denen ausgerichtet sind, d.h. in eine Richtung gehen, desto stärker ist der Magnetismus. Bei den meisten Metallen geht die Ausrichtung leichter, aufgrund des Aufbaus.
Sobald der Magnet in die Nähe der Metallrampe kommt werden auf der Weissche Bezirke ausgerichtet, eine magnetische Kraft entsteht. Geht der Magnet jetzt weg springen einige wieder zurück, andere nicht. Das Metall ist leicht magnetisch geworden. Wenn jetzt der nächste Magnet kommt fängt das ganze von vorne an, solange bis das komplette Eisenteil magnetisiert ist. Und sobald das passiert ist (aufgrund der Größe der Eisenrampe) die magnetische Kraft die von der selbigen ausgeht größer als die Kraft, die von dem Dauermagneten am unteren Ende ausgeht, das Gerät hält an.
Mal ganz vom Erdmagnetfeld abgesehen, das auch seine Teil beiträgt
Das geht schnell, ich gebe dem Teil vielleicht 3 Umdrehungen
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Bloby
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Beitrag von Bloby »

DarkZero hat geschrieben:
Wenn jetzt der nächste Magnet kommt fängt das ganze von vorne an, solange bis das komplette Eisenteil magnetisiert ist. Und sobald das passiert ist (aufgrund der Größe der Eisenrampe) die magnetische Kraft die von der selbigen ausgeht größer als die Kraft, die von dem Dauermagneten am unteren Ende ausgeht, das Gerät hält an.
Die Rampe nähert sich doch zum ""Break Point"" an, deren Anziehungskraft ist doch erwünscht, sie beschleunigt das Rad, dadurch bis zum ""Break Point""

Die Rampe dient wie ich das sehe, ja hauptsächlich nur dem Zweck, das abstossende Magnetfeld des unteren Magneten, so zu isolieren, das es nur auf einen 180Grad Bereich der Drehscheibe einwirken kann, eben da wo die Radmagneten ihm nur die Nordseite zeigen.

Was ist wenn die Rampe aus Blei wäre? Es isoliert stärker als Eisen und kann so gut wie nicht magnetisiert werden, das reichte doch auch? :roll:
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Katana
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Beitrag von Katana »

Bloby hat geschrieben:Was ist wenn die Rampe aus Blei wäre? Es isoliert stärker als Eisen und kann so gut wie nicht magnetisiert werden, das reichte doch auch? :roll:
Wenn's nicht magnetisch ist, werden die Magneten am Anfang nicht angezogen, sondern ""nur"" vom letzten Magneten abgestoßen, was als Kraft nicht reichen dürfte.

Wie ist das eigendlich mit der Polung der Magnete, kann die sich - nach einiger Zeit - nicht auch ändern?
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DarkZero
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Beitrag von DarkZero »

Katana hat geschrieben:Wie ist das eigendlich mit der Polung der Magnete, kann die sich - nach einiger Zeit - nicht auch ändern?
Ja, dauert aber etwas.

@Bloby: Das mit dem ""Weiterleiten"" des Magnetfelds ist nicht so einfach, da das Eisen das Magnetfeld verändert
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