Jugendliche schossen auf vorbeifahrende Autos; ein Mann getötet. Der Spiele-Publisher Take 2 sieht sich in den USA einer Klage ausgesetzt.
Zwei Teenager hatten versucht, Szenen aus Grand Theft Auto (GTA) nach zu stellen und haben dabei mit einer Waffe auf vorbeifahrende Autos geschossen. Dabei kam ein Mann ums Leben, eine Frau wurde schwer verletzt.
Das berichtet die englische Zeitung The Independent in ihrer Online-Ausgabe. Die Familien der Opfer haben jetzt dem Zeitungsbericht zu Folge den Spiele-Publisher des Titels Take 2 in diesem Zusammenhang auf 95 Millionen US-Dollar (85 Millionen Euro) verklagt. Die Kinder im Alter von 14 und 16 Jahren hatten nach der Tat gegenüber der Polizei erklärt, sie hätten versucht, Szenen aus dem Spiel nach zu stellen, verletzen wollten sie niemanden.
Die Familien der Opfer unterstellen daher einen Zusammenhang zwischen gewalttätigen Computerspielen und realer Gewalt - eine These, die nach ähnlichen Vorfällen immer wieder kontrovers diskutiert wird.
Nun muss ein Gericht entscheiden, ob es in diesem Fall einen solchen Zusammenhang als erwiesen ansieht. Die GTA-Serie zählt zu den erfolgreichsten Computerspieleserien überhaupt und konnte insgesamt rund 20 Millionen Mal verkauft werden.
In dem Spiel sind diverse Aufträge zu absolvieren, von simplen Überfallen bis zur Anzettelung von Massenschlägereien. Zudem gibt es wilde Schießereien, rasante Verfolgungsjagden und spektakuläre Befreiungsaktionen. Dabei stehen dem Spieler diverse Waffen zur Verfügung.









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