Nintendo droht hohe Bußgeldzahlung
Die EU-Kommission hat gegen die Nintendo-Gruppe ein Verfahren wegen möglicher Wettbewerbsverstöße eingeleitet. Dem Unternehmen drohen Bußgeldzahlungen in zweistelliger Millionenhöhe. Die Wirtschaftsprüfer haben im Jahresabschluss der Gesellschaft bereits das Testat eingeschränkt.
DÜSSELDORF. "Wir dürfen uns zu dem Fall nicht äußern", erklärte ein Sprecher der Nintendo of Europe GmbH gegenüber dem Handelsblatt. Konkret wirft die Kommission Nintendo und sieben weiteren Unternehmen vor, eine kartellähnliche Absprache getroffen zu haben, um den europäischen Binnenmarkt für Nintendo-Produkte unter sich aufzuteilen. Bei den anderen Unternehmen handelt es sich um die offiziellen Importeure Linea GIG S.p.A., Itochu Corporation, Concentra L.DA, Bergsala AB, Nortec SA, CD-Contact Data GmbH und John Menzies Plc.
Wie aus einem dem Handelsblatt vorliegenden Dokument der Kommission weiter hervor geht, wurde jedem der Unternehmen ein Staat in der Europäischen Union zugeteilt, in dem die jeweilige Gesellschaft exclusiv die Nintendo-Produkte vertreiben sollte. Die Unternehmen wurden von Nintendo verpflichtet, Parallelhandel, das heißt Exporte in andere Länder über inoffzielle Kanäle, zu verhindern. Um dieser Verpflichtung nachzukommen, hätten, so die Kommission, die Unternehmen ihren Groß- und Einzelhandelskunden Exportverbote erteilt und deren Einhaltung auch kontrolliert. Die Kommission wirft Nintendo ferner vor, Einzelhändlern den Preiswettbewerb zu erschweren. Nach Ansicht von Wettbewerbsexperten drohen den Unternehmen nun hohe Bußgelder.
Für die deutsche Europa-Vertriebstochter Nintendo of Europe GmbH, Großostheim, ist dies offensichtlich kein Grund, entsprechende Risiken bilanziell zu berücksichtigen. Begründung: Es sei noch nicht abzusehen, ob die EU-Kommission dem Nintendo-Konzern tatsächlich Bußgeldzahlungen auferlegen werde, so die Erläuterungen im Anhang des Jahresabschlusses 2000/2001 (31. März). Die Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse Coopers schränkten darauf hin ihr Testat ein. Im Bestätigungsvermerk heißt es wörtlich: "Die Gesellschaft hat für ggf. anfallende Bußgeldzahlungen [...] keine Rückstellungen gebildet". Abgesehen vom eingeschränkten Testat hinterlässt Nintendos Europa-Tochter jedoch einen guten Eindruck, denn im Berichtsjahr wurde kräftig verdient.
So konnte Nintendo im Europageschäft beim Umsatz um rund 40 % auf 616 (433) Mill. zulegen, das Geschäftsergebnis hat sich mit 64 Mill. sogar mehr als verdreifacht. Die Eigenkapitalquote weist mit 22 % einen für eine konzerngebundene Vertriebsgesellschaft guten Wert auf, der Anteil an liquiden Mittel beträgt sogar 30 % der Bilanzsumme von 505 Mill. . Bilanziell könnte die Vertriebstochter ein Bußgeld also locker wegstecken.
Wann und ob ein entsprechender Bescheid zugestellt wird, ist allerdings offen, ein Ende des Verfahrens, das bereits im Jahre 2000 eingeleitet worden war, nicht in Sicht. Kommissionssprecher Michael Tscherny: "Die Untersuchungen laufen noch. Wettbewerbskommissar Mario Monti kommentiert den Fall mit den Worten: "Die Europäische Kommission hat die Aufgabe, die Verbraucher vor Geschäftspraktiken zu schützen, die die Preise künstlich auf hohem Niveau halten. Europäische Familien geben alljährlich Millionen für Videospiele aus, und wir wollen dafür sorgen, dass sie dabei nicht betrogen werden."
Quelle:
http://nachrichten.t-online-business.de/busi/them/nach/ar/CP/ar-top-thema1.html
PS:. Das viel mir nur eben grad ein, weil nach N64 Roms und N64Emulatoren dürfen wir ja hier im Forum nicht fragen, weil wir sind ja anständig, wir sind die Guten, die Nintendo nicht schaden wollen. Dabei xxxxxxxx die doch auf uns ,wir sind denen doch völlig egal, den fetten Nintendo Bonzen, den Oberboss-Marios und Mafia-Luigis die vor Geld nur so überquillen!
Aber derer Geldgier war ja schon immer nicht zu verstecken, selbst in Nintendos "Super Mario Bros" klingelten die Münzen und Talerchen !
Für die Neulinge: Super Mario Bros war das erste Nintendo Produkt, ein brutales Spiel in den man giftige Drogen-Fliegenpilze essen musste und sich so aufzuputschen um als grosser Mario, die armen kleinen Tiere besser zertreten zu können, also symbolisch die Einzelhändler die sich nicht der Mario Willkür unterwerfen wollten! Und diese ständige Geldbeschafferei in Mario Bros, Goldmünzen die man überall herausschlagen und heraus treten muss, die typischen Nintendo-Managment Qualitäten von heute! Und diese ewige Betonung auf Mario ist ein Klempner, klarer Fall das symbolisiert nur den Freimaurer bzw. die Nintendo-Illuminati die sich ja auch als Handwerker verstehen, warum haben wir das nicht gleich erkannt??






