Nun zum eigentlichen Thema. Nachdem ich mir jetzt zwei Stunden lang die bisherigen Beiträge zu dem Thema durchgelesen und darüber nachgedacht habe, einige Feststellungen.
1. Ist es offensichtlich, dass sowohl RPG als auch Starfox feste bis eingefahrene Meinungen über RPGs und das, was ein RPG ausmacht, haben. Und keiner von beiden auch nur einen Schritt von dieser Meinung zurückweichen wird. Also ist die ganze gottverdammte Diskussion im Endeffekt vollkommen S I N N L O S! ...beendet bitte diese persönliche Auseinandersetzung, beide, in Ordnung? Ansonsten muss ich mich wirklich an XTale wenden und ihn bitten, den Thread zu schließen. Und das würde meiner Meinung über euch beide nicht besonders gut tun...
2. Ist es ebenfalls offensichtlich, dass der Ansatz, die Differenzierung über die Interaktion festzumachen, für einige Personen entweder zu schwer zu verstehen oder schwachsinnig war.
Ich kann den Ansatz ohne große Probleme verstehen und nachvollziehen, aber hey, ich bin auch überdurchschnittlich nachdenklich und intelligent.

Deshalb bitte ich einfach mal alle, sich etwas klarer und einfacher auszudrücken. Ich werde mich auch darum bemühen.
3. Ist das hier ein Top3-Thread und kein ""Was macht ein Rollenspiel aus?""-Thread. Diskussionen über genannte Spiele sind erlaubt und sehr willkommen, aber das, was in den letzten Tagen hier passierte, ist weit über die Grenze des Sinnvollen hinaus gegangen. Ich werde mich nur noch zu einzelnen Spielen aus der Top3-Liste von Starfox äußern, zu denen ich persönlich noch etwas anzumerken habe. Positiv wie negativ, bei manchen auch die Empfehlung, sie vielleicht besser zu entfernen. Aber mehr auch nicht. Für anderes werde ich gegebenenfalls den Thread ""Freiheit in Rollenspielen"" von Enlil verwenden. Und ich ERWARTE von allen Beteiligten, dass sie das ebenso machen. Soweit alles klar?
4. Oh, und viertens muss ich anmerken, dass Starfox eine ähnlich aufwendige und unnötig komplizierte Erklärung anwendet wie die bei 2. erwähnte mit der Interaktion. Und zwar die technische über Events und Trigger -im RPG Maker-Jargon auch als Switches bekannt. Switches sind Dinge, die andere Dinge auslösen. Beispiel: In Zelda64 gibt es einige Ereignisse, bei denen man eine bestimmte Maske besorgen oder tragen muss, um weiter zu kommen. Der Trigger ist somit das Tragen/Mitbringen der Maske und das Event das, was danach passiert. Wenn man keine Maske tragen/mitbringen würde, würde auch nichts passieren, das Spiel nicht fortschreiten können. Diese Erklärung ist logisch, Starfox, aber sie macht keinen Sinn in einem Vergleich von Spielen. Besonders nicht, wenn es um Genreunterschiede geht. Alle Spiele haben irgendeine Form von Events und Triggern dafür. Hell damn, sogar Pong hat Switches. Man denke sich ein normales Pong-Spiel. Der Ball geht hin und her. Es könnte ewig so weitergehen, das Spiel nie irgendeinen Fortschritt machen, wenn nicht irgendwann jemand ein Tor erzielen würde. Das Erzielen des Tores ist ein Trigger, der dafür sorgt, dass das Event ""Anstoß"" ausgelöst wird und der Ball wieder neu ins Spiel kommt. Und ein Punkt hinzugefügt wird natürlich.

Abstraktes Beispiel, aber ich denke, es macht deutlich, dass der Ansatz in dieser Diskussion auch nicht viel Sinn machte.
Das Leben ist wie ein Fluss. Es beginnt im großen Ozean des Lebens
und kehrt am Ende dorthin zurück.
(Final Fantasy VII)