[Bericht] WFF-Diary
Moderator: Q-Marine
[Bericht] WFF-Diary
With Full Force X 2003
Tja der gute Choddy war am Wochenende wie angedroht wirklich auf'm
With Full Force X auf dem Flugplatz Roitzschjora bei Löbnitz bei
Bitterfeld bei Leipzig (ich hoffe ihr wisst jetzt Bescheid)...
Naja auf jeden Fall war es hammermäßig geil und werd nächstes Jahr
wenn möglich wieder hinfahren. Auf jeden Fall hab ich ne Menge positive,
aber leider auch einige negative Erfahrungen gemacht und von diesen
möchte ich euch in meinem kleinen Festival-Tagebuch berichten.
Ich fang einfach mal am Donnerstag abend an...
Es war gegen etwa 21 Uhr als ich mich mit 4 Kumpels an der Klinke, einem
kleinen Punk- und Metal-Schuppen in Marzahn, traf. Hier hatten wir auch
schon unser erstes Problem - wir mussten uns zu fünft samt Gepäck (Zelte,
Schlafsäcke,etc) in einen winzigen Daihatsu Cuore zwängen - schrecklich.
Als das geschaft war ging es in die WG von ein paar anderen Kumpels.
Dort mussten wir jedoch feststellen, dass kaum Schlafplätze für uns alle
vorhanden waren und so wurde nur schnell die Set-List gecheckt. Danach
zwängten wir uns wieder in den winzigen Cuore und
fuhren zur Wohnung eines anderen Kumpels. Dort angekommen wurden die
ersten Bier geköpft und die erste Tüte machte die Runde (nein, ich Kiffe
nicht und hab auch brav die Finger davon gelassen - ohne Scheiß...).
Naja auf jeden Fall plätscherte der Abend so vor sich hin und als dann
um drei das letzte Video vorbei war konnte man endlich auch die Augen
zu machen - um sie Punkt Sechs wieder zu öffnen...
Um sieben ging es los Richtung Schönefeld, wo wir am Bahnhof den Rest der
20 Mann starken Meute trafen. Unser Frühstück an diesem Tag bestand aus
ein paar Baguettes von der Tanke und dem einen oder anderen Bier. Die Wartezeit
in Schönefeld wurde mal wieder mit Hilfe einer Tüte verkürzt und als dann alle da
waren und der Mietwagen eintraf ging es endlich los Richtung Leipzig (natürlich
immer noch zu fünft in dem Cuore...).
Gegen 12 Uhr Mittags erreichten wir den Flugplatz Roitzschjora und fanden
uns am Ende einer ewig langen Autoschlange wieder - prost Mahlzeit.
Den ersten Schock des Tages erlebten wir dann, als wir an einer Straßenecke
ein Pärchen sahen, die ein Schild mit der Aufschrift ""Suchen Karten"" nach oben
hielt. Das Problem war, dass ein Großteil der Leute von uns keine Karten hatte
und wir uns schon wieder auf dem Heimweg wähnten. Füfnf Minuten später kam
ein junger Mann vorbei, der mit dem Grund, seine Kumpels seien nicht erschienen,
seine Karten zum Verkauf anbot. Als er diese auch noch zehn Euro unter dem
Abendkassenpreis verkaufte, war die Stimmung gerettet. Gegen siebzehn Uhr
waren wir dann endlich auf unserem Platz und nachdem die Zelte standen konnte
der Spaß auch endlich beginnen. Ach ja eins noch ... durch die lange Wartezeit
habe ich leider Napalm Death nur vom Auto aus mitbekommen, was mich sehr traurig
machte, aber es folgten genug andere Highlights, die mich ND schon fast vergessen ließen...
Tja der gute Choddy war am Wochenende wie angedroht wirklich auf'm
With Full Force X auf dem Flugplatz Roitzschjora bei Löbnitz bei
Bitterfeld bei Leipzig (ich hoffe ihr wisst jetzt Bescheid)...
Naja auf jeden Fall war es hammermäßig geil und werd nächstes Jahr
wenn möglich wieder hinfahren. Auf jeden Fall hab ich ne Menge positive,
aber leider auch einige negative Erfahrungen gemacht und von diesen
möchte ich euch in meinem kleinen Festival-Tagebuch berichten.
Ich fang einfach mal am Donnerstag abend an...
Es war gegen etwa 21 Uhr als ich mich mit 4 Kumpels an der Klinke, einem
kleinen Punk- und Metal-Schuppen in Marzahn, traf. Hier hatten wir auch
schon unser erstes Problem - wir mussten uns zu fünft samt Gepäck (Zelte,
Schlafsäcke,etc) in einen winzigen Daihatsu Cuore zwängen - schrecklich.
Als das geschaft war ging es in die WG von ein paar anderen Kumpels.
Dort mussten wir jedoch feststellen, dass kaum Schlafplätze für uns alle
vorhanden waren und so wurde nur schnell die Set-List gecheckt. Danach
zwängten wir uns wieder in den winzigen Cuore und
fuhren zur Wohnung eines anderen Kumpels. Dort angekommen wurden die
ersten Bier geköpft und die erste Tüte machte die Runde (nein, ich Kiffe
nicht und hab auch brav die Finger davon gelassen - ohne Scheiß...).
Naja auf jeden Fall plätscherte der Abend so vor sich hin und als dann
um drei das letzte Video vorbei war konnte man endlich auch die Augen
zu machen - um sie Punkt Sechs wieder zu öffnen...
Um sieben ging es los Richtung Schönefeld, wo wir am Bahnhof den Rest der
20 Mann starken Meute trafen. Unser Frühstück an diesem Tag bestand aus
ein paar Baguettes von der Tanke und dem einen oder anderen Bier. Die Wartezeit
in Schönefeld wurde mal wieder mit Hilfe einer Tüte verkürzt und als dann alle da
waren und der Mietwagen eintraf ging es endlich los Richtung Leipzig (natürlich
immer noch zu fünft in dem Cuore...).
Gegen 12 Uhr Mittags erreichten wir den Flugplatz Roitzschjora und fanden
uns am Ende einer ewig langen Autoschlange wieder - prost Mahlzeit.
Den ersten Schock des Tages erlebten wir dann, als wir an einer Straßenecke
ein Pärchen sahen, die ein Schild mit der Aufschrift ""Suchen Karten"" nach oben
hielt. Das Problem war, dass ein Großteil der Leute von uns keine Karten hatte
und wir uns schon wieder auf dem Heimweg wähnten. Füfnf Minuten später kam
ein junger Mann vorbei, der mit dem Grund, seine Kumpels seien nicht erschienen,
seine Karten zum Verkauf anbot. Als er diese auch noch zehn Euro unter dem
Abendkassenpreis verkaufte, war die Stimmung gerettet. Gegen siebzehn Uhr
waren wir dann endlich auf unserem Platz und nachdem die Zelte standen konnte
der Spaß auch endlich beginnen. Ach ja eins noch ... durch die lange Wartezeit
habe ich leider Napalm Death nur vom Auto aus mitbekommen, was mich sehr traurig
machte, aber es folgten genug andere Highlights, die mich ND schon fast vergessen ließen...
Freitag 04.07.2003 18.15 Uhr Mainstage
Subway to Sally:
Das Festival begann mit einem richtigen Hammer
auf der Mainstage. Die Folkrocker rund um Sänger
Eric Fish gaben sich die Ehre. Es war eine geile Show
und die Jungs und Mädels (Frau Schmidt war eine wahre
Augenweide) heizten dem Publikum richtig ein.
Alles in allem war es ein geiler Gig mit einer guten
Mischung aus neuen und alten Sachen und einem klasse
Publikum, der leider viel zu schnell vorbei war (pro Band
etwa 40 Minuten, wobei die Headliner mehr Zeit bekamen).
Von Subway hab ich sogar noch die Playlist im Kopf und
geb sie mal eben wieder:
Geist des Kriegers; Unsterblich; Knochenschiff; Mephisto (super Stimmung);
Die Schlacht; Minne; Kleid aus Rosen; Henkersbraut; Falscher Heiland
Naja und gegen Ende stimmte das Publikum noch spontan
Julia und die Räuber an...
20.20 Uhr Mainstage
Six Feet Under:
Tja, da hab ich mich auch tierischdrauf gefreut, obwohl
ich von SFU noch nicht so viel gehört habe, aber Cannibal Corpse
doch ziemlich geil finde. Also nach Subway ne kurze Pause gemacht
(Hatebreed hat gespielt und soll sehr gut gewesen sein...) und
dann nichts wie hin zu SFU ... und nach drei Liedern wieder weg.
Gott war das schlecht. Der Gesang übertönte alles, die Gittare war
kaum zu hören und wenn gab es super eintönige 0815 Riffs und das
Schlagzeug war gar nicht da. Zu guter letzt tönte im Hintergrund noch
ein unglaublich penetranter Synthy-Sound - pfui deibel...
Das war wohl mit die größte Enttäuschung für mich...
also zurück zum Zelt, schnell ein Bier geleert und ab zu...
21.30 Uhr Mainstage
J.B.O.:
Hurra, die schwäbischen Blödel-Metaller gaben sich die Ehre und
heizten dem Publikum richtig ein. Was soll man hier noch groß sagen?
Es war eine super-geile Show, der Sound war 1a und das Publikum ging richtig
gut ab. Außerdem setzte die Dunkelheit langsam ein, wodurch auch eine
klasse Lichtshow zustande kam. Das ganze machte Appetit auf mehr und so freute
man sich auf den nächsten Abend, wo J.B.O. noch eine Special-Show in
der Tentstage gaben...
22.50 Uhr Mainstage
Soulfly:
Der Headliner des ersten Abends trat an und ich kämpfte mich mit nem
Kumpel in die zweite Reihe vor. Ehrlich gesagt mag ich Soulfly nicht sonderlich,
da mir erstens Max viel zu sehr auf wichitg macht mit seinem Tribe gelaber und
mir persönlich die Musik im gegensatz zu Sepultura viel zu massentauglich ist
(wie viele Nu-Metal Kiddies hören nicht auch Soulfly?).
Trotz allem war die Show sehr geil. Max hängte sich richtig ins Zeug und sorgte
für sehr viel Bewegung im Publikum, was ich sehr stark zu spüren bekam.
Alles in allem ein sehr gelungener Auftritt der selbst mich begeisterte und
mit dem Soulfly ihrem schlechten Live-Ruf ne Menge entgegen setzen konnten.
Subway to Sally:
Das Festival begann mit einem richtigen Hammer
auf der Mainstage. Die Folkrocker rund um Sänger
Eric Fish gaben sich die Ehre. Es war eine geile Show
und die Jungs und Mädels (Frau Schmidt war eine wahre
Augenweide) heizten dem Publikum richtig ein.
Alles in allem war es ein geiler Gig mit einer guten
Mischung aus neuen und alten Sachen und einem klasse
Publikum, der leider viel zu schnell vorbei war (pro Band
etwa 40 Minuten, wobei die Headliner mehr Zeit bekamen).
Von Subway hab ich sogar noch die Playlist im Kopf und
geb sie mal eben wieder:
Geist des Kriegers; Unsterblich; Knochenschiff; Mephisto (super Stimmung);
Die Schlacht; Minne; Kleid aus Rosen; Henkersbraut; Falscher Heiland
Naja und gegen Ende stimmte das Publikum noch spontan
Julia und die Räuber an...
20.20 Uhr Mainstage
Six Feet Under:
Tja, da hab ich mich auch tierischdrauf gefreut, obwohl
ich von SFU noch nicht so viel gehört habe, aber Cannibal Corpse
doch ziemlich geil finde. Also nach Subway ne kurze Pause gemacht
(Hatebreed hat gespielt und soll sehr gut gewesen sein...) und
dann nichts wie hin zu SFU ... und nach drei Liedern wieder weg.
Gott war das schlecht. Der Gesang übertönte alles, die Gittare war
kaum zu hören und wenn gab es super eintönige 0815 Riffs und das
Schlagzeug war gar nicht da. Zu guter letzt tönte im Hintergrund noch
ein unglaublich penetranter Synthy-Sound - pfui deibel...
Das war wohl mit die größte Enttäuschung für mich...
also zurück zum Zelt, schnell ein Bier geleert und ab zu...
21.30 Uhr Mainstage
J.B.O.:
Hurra, die schwäbischen Blödel-Metaller gaben sich die Ehre und
heizten dem Publikum richtig ein. Was soll man hier noch groß sagen?
Es war eine super-geile Show, der Sound war 1a und das Publikum ging richtig
gut ab. Außerdem setzte die Dunkelheit langsam ein, wodurch auch eine
klasse Lichtshow zustande kam. Das ganze machte Appetit auf mehr und so freute
man sich auf den nächsten Abend, wo J.B.O. noch eine Special-Show in
der Tentstage gaben...
22.50 Uhr Mainstage
Soulfly:
Der Headliner des ersten Abends trat an und ich kämpfte mich mit nem
Kumpel in die zweite Reihe vor. Ehrlich gesagt mag ich Soulfly nicht sonderlich,
da mir erstens Max viel zu sehr auf wichitg macht mit seinem Tribe gelaber und
mir persönlich die Musik im gegensatz zu Sepultura viel zu massentauglich ist
(wie viele Nu-Metal Kiddies hören nicht auch Soulfly?).
Trotz allem war die Show sehr geil. Max hängte sich richtig ins Zeug und sorgte
für sehr viel Bewegung im Publikum, was ich sehr stark zu spüren bekam.
Alles in allem ein sehr gelungener Auftritt der selbst mich begeisterte und
mit dem Soulfly ihrem schlechten Live-Ruf ne Menge entgegen setzen konnten.
Zuletzt geändert von Choddy am Di Jul 08, 2003 4:00 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Knüppelnacht:
Eins der von mir am heißesten erwarteten Events - die Knüppelnacht,
alles für die Freunde düsterer Death- und Blackmetal Musik...
Problematisch war nur, dass ich nach Soulfly total Knülle war, aber das
war mir ehrlich gesagt scheißegal und so gings erstmal ab in die
Tentstage...
00:00 Uhr Tentstage
Enthroned:
Was sollich sagen? Ich kam, sah und ging wieder. Ne also diese Band
aus Belgien, die in meinen Augen nicht mehr als ein billiger Cradle-
abklatsch war, konnte mich nicht wirklich begeistern und so ging
ich erstmal zu nem Merchandise-Stand und besorgte mir ein schickes
Amon Amarth Shirt und machte mich auf zum Zelt um noch schnell ein
Bier in die immer noch trockene Kehle zu Kippen...
00:55 Uhr Tentstage
Amon Amarth:
Tja vielleicht hätte ich die Schlange am Einlass nicht unterschätzen
sollen, aber es kam was kommen musste und ich verpasste anderthalb
Lieder von den schwedischen Death-Metal-Göttern (bzw. ich hörte sie nur).
Nachdem ich drin war schnell zur Bühne geflitzt und die Super-Show genossen.
Gott ich liebe diese Band und es sieht einfach nur geil aus wenn der Sänger,
nebst den beiden Gittaristen und dem Bassisten am Bühnenrand steht und alle
simultan ihr kräftiges Haupthaar schwingen. Das regte mich doch sofort zum
spontanen Mit-Bangen an (was mir einige schiefe Blicke einbrachte, da es
wohl doch recht selten ist einen Kurzhaarigen mit Basecap in einer Meute
von langhaarigen Metallern beim Bangen zu beobachten...). Auf jeden Fall
war es irre geil und mal wieder viel zu kurz (abgesehen davon war AA die erste
Band bei der es wirklich simultane Zugabe-Rufe gab, die jedoch leider
nichts brachten...).
01:50 Uhr Tentstage
Zyklon:
Supergeil...
Ich kannte die Band ehrlich gesagt noch nicht, aber der Norwegian Black Metal
den die Jungs machen, ist wirklich klasse. Zyklon ist ein Projekt vom ehemaligen
Emperor Gittristen Samoth und dieser geht ja ab wie nichts. Noch nie hab ich
jemanden so unglaubliche Soli spielen sehen wie Samoth - Hammer!
Leider wollte das Publikum erst nicht so recht mitgehen, was wohl auch an dem späten
Zeitpunkt und der strapaziösen Anreise lag, aber als die schnelleren Songs
gespielt wurden, kochte der Moshpit wieder über und es ging gut ab.
Eine meiner persönlichen Neuentdeckungen auf dem WFF...
02:45 Uhr Tentstage
Macabre:
Tja und jetzt kam die Band die mir soviel kaputt machte, denn sie versaute
mir den ganzen Abend und sorgte obendrein noch dafür, dass ich 1349 und Eisregen
verpasste. Noch nie hab ich sowas schlechtes wie den Psycho-Killer-Core von dieser
Combo gehört - es war widerlich. Ich kann eigentlich gar nicht wiedergeben wie grottig
das ganze war. Auf jeden Fall fielen mir fast die Augen zu, und meine Füße schmerzten
wie Sau (die Einlagen meiner Stiefel waren auf unerklärliche Weise verschwunden, was
das Tanzbein doch sehr strapazierte) und so machte ich mich ins Zelt und ins Bett.
Hätte Macabre nicht so einen Scheiß verzapft wär ich sicherlich noch da geblieben, aber
so fehlte mir die Motivation mir um halb fünf Eisregen anzuschauen (wobei ich am nächsten
Morgen erfuhr, dass sie live nicht wirklich gut waren...).
Eins der von mir am heißesten erwarteten Events - die Knüppelnacht,
alles für die Freunde düsterer Death- und Blackmetal Musik...
Problematisch war nur, dass ich nach Soulfly total Knülle war, aber das
war mir ehrlich gesagt scheißegal und so gings erstmal ab in die
Tentstage...
00:00 Uhr Tentstage
Enthroned:
Was sollich sagen? Ich kam, sah und ging wieder. Ne also diese Band
aus Belgien, die in meinen Augen nicht mehr als ein billiger Cradle-
abklatsch war, konnte mich nicht wirklich begeistern und so ging
ich erstmal zu nem Merchandise-Stand und besorgte mir ein schickes
Amon Amarth Shirt und machte mich auf zum Zelt um noch schnell ein
Bier in die immer noch trockene Kehle zu Kippen...
00:55 Uhr Tentstage
Amon Amarth:
Tja vielleicht hätte ich die Schlange am Einlass nicht unterschätzen
sollen, aber es kam was kommen musste und ich verpasste anderthalb
Lieder von den schwedischen Death-Metal-Göttern (bzw. ich hörte sie nur).
Nachdem ich drin war schnell zur Bühne geflitzt und die Super-Show genossen.
Gott ich liebe diese Band und es sieht einfach nur geil aus wenn der Sänger,
nebst den beiden Gittaristen und dem Bassisten am Bühnenrand steht und alle
simultan ihr kräftiges Haupthaar schwingen. Das regte mich doch sofort zum
spontanen Mit-Bangen an (was mir einige schiefe Blicke einbrachte, da es
wohl doch recht selten ist einen Kurzhaarigen mit Basecap in einer Meute
von langhaarigen Metallern beim Bangen zu beobachten...). Auf jeden Fall
war es irre geil und mal wieder viel zu kurz (abgesehen davon war AA die erste
Band bei der es wirklich simultane Zugabe-Rufe gab, die jedoch leider
nichts brachten...).
01:50 Uhr Tentstage
Zyklon:
Supergeil...
Ich kannte die Band ehrlich gesagt noch nicht, aber der Norwegian Black Metal
den die Jungs machen, ist wirklich klasse. Zyklon ist ein Projekt vom ehemaligen
Emperor Gittristen Samoth und dieser geht ja ab wie nichts. Noch nie hab ich
jemanden so unglaubliche Soli spielen sehen wie Samoth - Hammer!
Leider wollte das Publikum erst nicht so recht mitgehen, was wohl auch an dem späten
Zeitpunkt und der strapaziösen Anreise lag, aber als die schnelleren Songs
gespielt wurden, kochte der Moshpit wieder über und es ging gut ab.
Eine meiner persönlichen Neuentdeckungen auf dem WFF...
02:45 Uhr Tentstage
Macabre:
Tja und jetzt kam die Band die mir soviel kaputt machte, denn sie versaute
mir den ganzen Abend und sorgte obendrein noch dafür, dass ich 1349 und Eisregen
verpasste. Noch nie hab ich sowas schlechtes wie den Psycho-Killer-Core von dieser
Combo gehört - es war widerlich. Ich kann eigentlich gar nicht wiedergeben wie grottig
das ganze war. Auf jeden Fall fielen mir fast die Augen zu, und meine Füße schmerzten
wie Sau (die Einlagen meiner Stiefel waren auf unerklärliche Weise verschwunden, was
das Tanzbein doch sehr strapazierte) und so machte ich mich ins Zelt und ins Bett.
Hätte Macabre nicht so einen Scheiß verzapft wär ich sicherlich noch da geblieben, aber
so fehlte mir die Motivation mir um halb fünf Eisregen anzuschauen (wobei ich am nächsten
Morgen erfuhr, dass sie live nicht wirklich gut waren...).
Zuletzt geändert von Choddy am Di Jul 08, 2003 5:10 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Joah, am Samstag hab ich dann erstmal bis um 12 ausgepennt
und zum Frühstück ein bisschen kalten Dosenfraß und ne Molle
in mich reingeprügelt um dann frisch gestärkt zum Stage-Bereich
zu wandern.
Samstag 05.07.2003 13:00 Uhr Tentstage
Born From Pain:
Ganz nett, aber nicht mein Fall. Der Hardcore der holländischen
Combo hat schon gefetzt, aber es ist einfach nicht so ganz meine
Musik uns so hab ich mich mal an der Mainstage umgeschaut...
13:30 Uhr Mainstage
Debris Inc.:
An der Mainstage tat sich erstmal nichts, da das Disharmonic
Orchestra abgesagt hatte und sich Debris Inc. dadurch ein wenig
nach hinten verschoben. Naja die Band konnte mich ehrlich gesagt
gar nicht begeistern, zu schlecht der Sound und die Musik und
daher hab ich mir erstmal ne Bratwurst gegönnt und hab ein wenig
auf dem Metalmarkt gestöbert. Danach zurück zum Zelt, ein, zwei
Bier getrunken und die Batterie des Mietwagens ""leergehört""...
14.35 Uhr Mainstage
Manos:
Hab ich leider erst ab der Mitte mitbekommen, waren aber sehr geil.
Manos macht so'ne Art super-spaßig-trashigen Grind-Core mit ner
sehr amüsanten Show. Es sieht auf jeden Fall ganz cool aus, wenn der
Gittarist sein Instrument mit einem 6 Meter Tannenbaum penetriert
und es hört lustig an wenn der Biene Maja Song gegrindcored wird.
Sehr coole Sache und das erste Highlight des Tages.
15.30 Uhr Mainstage
Entombed:
Ebenfalls sehr sehr geil und mal was anderes im Deathmetal-Bereich.
Der ""Death'n'Roll"" der Schweden, wie man sieht ne Mischung aus DM und
Rock'n'Roll, geht richtig gut ab und macht ne Menge Spaß. War für
mich persönlich mal wieder ne sehr interessante Neuentdeckung...
16.10 Uhr Tentstage
Kassierer:
Es wurde Zeit für ne ordentliche Ladung Aldi-Tüten-Punk auf beide Ohren.
Der Andrang in der Tentstage war bombastisch und ich hatte das Gefühl
es hätte mehr Sinn gemacht die Kassierer auf der Mainstage spielen zu lassen
bei dem Andrang. War auf jeden Fall sehr spaßig und relativ harmlos (der
Drummer wollte dem Gitaristen zwar die behandschuhte Hand in den Arsch stecken,
aber es klappte nicht so ganz und so landete der Handschuh kurzerhand
im Publikum). Musikalisch sind die Jungs die sehr gern Nackt spielen zwar
unter aller Sau, aber was macht das bei der Band schon ... alles in allem sehr
spaßiger Gig...
BTW danach gabs ne Freakshow von nem Kerl namens Crazy White Sean
die ich leider verpasst habe. Der hat nur Müll gemacht, unter anderem mit
seinem Sack Mäusefallen zuschnappen lassen, seinen Schiss gefressen und sich
als Höhepunkt nen Nine-Inch-Nail ins Gemächt gehauen, so dass das Blut nur
so spritzte - soll sehr ecklig gewesen sein...
und zum Frühstück ein bisschen kalten Dosenfraß und ne Molle
in mich reingeprügelt um dann frisch gestärkt zum Stage-Bereich
zu wandern.
Samstag 05.07.2003 13:00 Uhr Tentstage
Born From Pain:
Ganz nett, aber nicht mein Fall. Der Hardcore der holländischen
Combo hat schon gefetzt, aber es ist einfach nicht so ganz meine
Musik uns so hab ich mich mal an der Mainstage umgeschaut...
13:30 Uhr Mainstage
Debris Inc.:
An der Mainstage tat sich erstmal nichts, da das Disharmonic
Orchestra abgesagt hatte und sich Debris Inc. dadurch ein wenig
nach hinten verschoben. Naja die Band konnte mich ehrlich gesagt
gar nicht begeistern, zu schlecht der Sound und die Musik und
daher hab ich mir erstmal ne Bratwurst gegönnt und hab ein wenig
auf dem Metalmarkt gestöbert. Danach zurück zum Zelt, ein, zwei
Bier getrunken und die Batterie des Mietwagens ""leergehört""...
14.35 Uhr Mainstage
Manos:
Hab ich leider erst ab der Mitte mitbekommen, waren aber sehr geil.
Manos macht so'ne Art super-spaßig-trashigen Grind-Core mit ner
sehr amüsanten Show. Es sieht auf jeden Fall ganz cool aus, wenn der
Gittarist sein Instrument mit einem 6 Meter Tannenbaum penetriert
und es hört lustig an wenn der Biene Maja Song gegrindcored wird.
Sehr coole Sache und das erste Highlight des Tages.
15.30 Uhr Mainstage
Entombed:
Ebenfalls sehr sehr geil und mal was anderes im Deathmetal-Bereich.
Der ""Death'n'Roll"" der Schweden, wie man sieht ne Mischung aus DM und
Rock'n'Roll, geht richtig gut ab und macht ne Menge Spaß. War für
mich persönlich mal wieder ne sehr interessante Neuentdeckung...
16.10 Uhr Tentstage
Kassierer:
Es wurde Zeit für ne ordentliche Ladung Aldi-Tüten-Punk auf beide Ohren.
Der Andrang in der Tentstage war bombastisch und ich hatte das Gefühl
es hätte mehr Sinn gemacht die Kassierer auf der Mainstage spielen zu lassen
bei dem Andrang. War auf jeden Fall sehr spaßig und relativ harmlos (der
Drummer wollte dem Gitaristen zwar die behandschuhte Hand in den Arsch stecken,
aber es klappte nicht so ganz und so landete der Handschuh kurzerhand
im Publikum). Musikalisch sind die Jungs die sehr gern Nackt spielen zwar
unter aller Sau, aber was macht das bei der Band schon ... alles in allem sehr
spaßiger Gig...
BTW danach gabs ne Freakshow von nem Kerl namens Crazy White Sean
die ich leider verpasst habe. Der hat nur Müll gemacht, unter anderem mit
seinem Sack Mäusefallen zuschnappen lassen, seinen Schiss gefressen und sich
als Höhepunkt nen Nine-Inch-Nail ins Gemächt gehauen, so dass das Blut nur
so spritzte - soll sehr ecklig gewesen sein...
18:35 Uhr Mainstage
Messiah:
Die sehr okkulten Trash-Metaller aus der Schweiz haben
sich extra fürs WFF zu ihrem definitiv letzten Gig
zusammengefunden und eine super-Show abgeliefert. Wieder
mal beschränkten sich meine Gebärden auf extasisches
Head-Banging und Rumgehüpfe. Es war ein sehr geiles Konzert
und es ist verdammt schade, dass man die Kultband wohl nicht
mehr zu Gesicht bekommen wird ...
BTW mit Messiah begann jetzt ein vier-Band-Marathon, der mit
sehr verschwitzten, durstigen, aber überglücklichen Choddy
endete...
19:40 Uhr Mainstage
Clawfinger:
Tja wer kennt sie nicht die verrückten Schweden mit ihrer
hammergeilen Crossover-Mischung...
Der Gig war richtig geil, besonders weil der Sound komplett
gestimmt hat und das Publikum richtig abgegangen ist, wobei
daran auch die Band selbst schuld ist, da sie die Massen
immer wieder anheizen. Ein extrem geiler und extrem schweißtreibender
Auftritt. Klasse!
20:45 Uhr Mainstage
Destruction:
Was soll man zu den altbekannten Teufels-Trashern noch sagen?
Die war sehr geil und nach Clawfinger doch recht erholsam, denn lockeres
Headbanging ist doch nicht so anstrengend wie wildes durch-die-Gegend-Gehüpfe...
War auf jeden Fall sehr geil und sehr unterhaltsam...
21:50 Uhr Mainstage
Sepultura:
Woah, war das ein Hammer. Ich hab mich nach Destruction wieder ganz
weit nach vorne gewagt und das war definitiv ein Fehler...
Immer wieder zogen einen fallende Stage-Diver mit runter in den Dreck
und das ganze endete in einem wilden Geschubse und Gedränge
welches mit nem moshpit eigentlich nix mehr zu tun hat.
Nach den ersten beiden Liedern verdrückte ich mich wieder nach
hinten und genoss die geile Show. Sepultura hatte auf dem WFF den
definitiv besten Sound, wobei besonders der Drumsound reingehauen
hat (die Double-Bass klang so unglaublich geil...)
Es war wirklich genialer Gig mit vielen guten Songs und einem
klasse Publikum (außer halt vorne...). Super!
Danach spielten Type-o-Negative, die ich mir gern angesehen hätte,
aber ich war einfach zu fertig und hatte außerdem seit mehreren
Stunden kein Bier mehr getrunken und so ging ich zurück zum Zelt
und erholte mich erstmal (ja, auch die Schuhe drückten noch...).
00:30 Uhr Tentstage
J.B.O. Birthday-Special:
Da es ja das 10. WFF war ham sich die Veranstaler ein besonderes
Leckerli erdacht und J.B.O. mit einer ganz speziellen Show noch
ein zweites mal an den Start geschickt. Dieser Gig unterschied
sich komplett vom ersten oder allem anderen was man sonst von J.B.O.
zu hören bekommt, denn man beschränkte sich fast komplett auf eins-zu-eins
Cover von bekannten Metal-Acts (u.a. Roots (feat. Pavarotti),
Seek and Destroy, Highway to Hell und nem Slayer-Stück, welches mir grad
entfallen ist). Daneben spielten sie aber auch bekannte Klassiker wie etwa
Verteidiger des wahren Blödsinns, u.a.
Wieder mal ein sehr genialer Gig...
01.30 Uhr Tentstage
Samael:
Womit lässt sich ein Abend besser beenden als mit ner vernünftigen Packung
Black-Metal aus der Schweiz. Ich meine, ich bin jetzt nicht der BM Fan, aber
Cradle oder Zyklon oder Setherial oder Emperor sind schon sehr geil, aber
Samael sind GOTT ... ungelogen.
Das war der genialste und verspielteste Black-Metal den ich bisher gehört
habe. Ich kannte die Jungs vorher nicht, aber sie haben mich sofort in ihren
Bann gezogen und ich fand mich flugs wieder in einer Meute Bangender Lang-
haariger wieder. Das war ein echt gelungener Abschluss eines echt gelungenen
Tages ... und das ist auch gut so!
Ach ja Samael war für mich übrigens DIE Neuentdeckung beim WFF.
Messiah:
Die sehr okkulten Trash-Metaller aus der Schweiz haben
sich extra fürs WFF zu ihrem definitiv letzten Gig
zusammengefunden und eine super-Show abgeliefert. Wieder
mal beschränkten sich meine Gebärden auf extasisches
Head-Banging und Rumgehüpfe. Es war ein sehr geiles Konzert
und es ist verdammt schade, dass man die Kultband wohl nicht
mehr zu Gesicht bekommen wird ...
BTW mit Messiah begann jetzt ein vier-Band-Marathon, der mit
sehr verschwitzten, durstigen, aber überglücklichen Choddy
endete...
19:40 Uhr Mainstage
Clawfinger:
Tja wer kennt sie nicht die verrückten Schweden mit ihrer
hammergeilen Crossover-Mischung...
Der Gig war richtig geil, besonders weil der Sound komplett
gestimmt hat und das Publikum richtig abgegangen ist, wobei
daran auch die Band selbst schuld ist, da sie die Massen
immer wieder anheizen. Ein extrem geiler und extrem schweißtreibender
Auftritt. Klasse!
20:45 Uhr Mainstage
Destruction:
Was soll man zu den altbekannten Teufels-Trashern noch sagen?
Die war sehr geil und nach Clawfinger doch recht erholsam, denn lockeres
Headbanging ist doch nicht so anstrengend wie wildes durch-die-Gegend-Gehüpfe...
War auf jeden Fall sehr geil und sehr unterhaltsam...
21:50 Uhr Mainstage
Sepultura:
Woah, war das ein Hammer. Ich hab mich nach Destruction wieder ganz
weit nach vorne gewagt und das war definitiv ein Fehler...
Immer wieder zogen einen fallende Stage-Diver mit runter in den Dreck
und das ganze endete in einem wilden Geschubse und Gedränge
welches mit nem moshpit eigentlich nix mehr zu tun hat.
Nach den ersten beiden Liedern verdrückte ich mich wieder nach
hinten und genoss die geile Show. Sepultura hatte auf dem WFF den
definitiv besten Sound, wobei besonders der Drumsound reingehauen
hat (die Double-Bass klang so unglaublich geil...)
Es war wirklich genialer Gig mit vielen guten Songs und einem
klasse Publikum (außer halt vorne...). Super!
Danach spielten Type-o-Negative, die ich mir gern angesehen hätte,
aber ich war einfach zu fertig und hatte außerdem seit mehreren
Stunden kein Bier mehr getrunken und so ging ich zurück zum Zelt
und erholte mich erstmal (ja, auch die Schuhe drückten noch...).
00:30 Uhr Tentstage
J.B.O. Birthday-Special:
Da es ja das 10. WFF war ham sich die Veranstaler ein besonderes
Leckerli erdacht und J.B.O. mit einer ganz speziellen Show noch
ein zweites mal an den Start geschickt. Dieser Gig unterschied
sich komplett vom ersten oder allem anderen was man sonst von J.B.O.
zu hören bekommt, denn man beschränkte sich fast komplett auf eins-zu-eins
Cover von bekannten Metal-Acts (u.a. Roots (feat. Pavarotti),
Seek and Destroy, Highway to Hell und nem Slayer-Stück, welches mir grad
entfallen ist). Daneben spielten sie aber auch bekannte Klassiker wie etwa
Verteidiger des wahren Blödsinns, u.a.
Wieder mal ein sehr genialer Gig...
01.30 Uhr Tentstage
Samael:
Womit lässt sich ein Abend besser beenden als mit ner vernünftigen Packung
Black-Metal aus der Schweiz. Ich meine, ich bin jetzt nicht der BM Fan, aber
Cradle oder Zyklon oder Setherial oder Emperor sind schon sehr geil, aber
Samael sind GOTT ... ungelogen.
Das war der genialste und verspielteste Black-Metal den ich bisher gehört
habe. Ich kannte die Jungs vorher nicht, aber sie haben mich sofort in ihren
Bann gezogen und ich fand mich flugs wieder in einer Meute Bangender Lang-
haariger wieder. Das war ein echt gelungener Abschluss eines echt gelungenen
Tages ... und das ist auch gut so!
Ach ja Samael war für mich übrigens DIE Neuentdeckung beim WFF.
Zuletzt geändert von Choddy am Di Jul 08, 2003 7:26 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Naja nach Samael gings zurück zum Zelt, wo noch das
eine oder andere Bier bei gepflegter Konversation
und Informationsaustausch über die vergangenen und
kommenden Gigs getrunken wurde und dann ging es auch schon
in die Heia (in der Nacht spielten nur noch Punk-Acts auf
die ich keinen Bock hatte) und außerdem musste ich am nächsten
Tag früh raus, denn es sollte ein wirklich genialer Opener
spielen, aber dazu später mehr...
So am nächsten morgen durfte ich einfach nicht verpennen
und so traf es sich ganz gut, dass ich um halb elf wie
ein Stier pissen musste. Also schnell angezogen und zum Dixie.
ja und danach bin ich einfach gleich wachgelblieben, was sich
als guter Schachzug herausstellte, denn so bekam ich auch mein
erstes richtiges Essen seit zwei Tagen in den Magen.
Ein Kumpel bekam von ner Horde Metaller mit denen er sich gut
vestand ne Packung Grillfleisch geschenkt und da ich bei unseren
Nachbarn nen Platz am Grill organisieren konnte, bekam ich auch
großzügig zwei Stücken ab ... nebst Bier und nem Appelkorn ein
super Frühstück...
Tja jetzt fragt ihr euch sicher warum ich unbedingt pünktlich
aufstehen wollte ... tja auf der Mainstage erwartete mich ein
richtig geiler Act...
Sonntag 06.07.2003 13.15 Uhr Mainstage
Die Apokalyptischen Reiter:
Eine der genialsten Metalbands überhaupt und die wohl genailste
deutschsprachige Metalband gab sich die Ehre...
Ich liebe die Reiter mit ihrer Musik quer durch den gesamten
metallischen Gemüse-Garten.
Die Show war super geil, wobei der Sound leider ein wenig daneben
klang, was der fröhlichen Party-Gemeinschaft vor der Bühne jedoch
scheißegal war. Die Stimmung war hammergeil, jedes Lied wurde lauthals
begrüßt und mitgegröhlt. Es war unglaublich geil und ich werds mir
wohl nicht nehmen lassen mal auf ein richitges Reiter-Konzi zu gehen...
Danach ließ ich es erstmal ganz ruhig angehen, denn der Tag sollte
noch geil genug werden und so gings erstmal zum Zelt um (mal wieder)
ein paar Bier zu trinken...
15:45 Uhr Mainstage
Overkill:
Richtig Klasse zogen die New Yorker Alt-Rocker
ihren Power/Speedmetal durch, das es nur so krachte. In meinen
Augen ist die Band eine der wenigen Power-Metal Bands die ihren
Sound der Zeit angepasst haben und daher nicht nach ner dahergekommen
80er Combo, sondern wirklich schnell, hart, laut und genial klingen.
Ebenfalls ein supergeiler Auftritt...
Danach spielten Stone-Sour, aber die wollte ich mir nicht antuen, da
ich Slipknot und alles was damit zu tun hat, wirklich und von ganzem
Herzen verachte...
17:40 Uhr Mainstage
Sodom:
Noch ein Klassiker der mit super räudigem Sound daher kommt und alles
wegfetzt (räudig ist in diesem Fall nicht negativ gemeint...).
Ihre Show wechselt zwischen extrem lauten und schnellen Stücken und
witzigen Einlagen. So wurde eine neu verpackte Gummipuppe, die ein
Fan aus dem Publikum auf die Bühne warf, kuezerhand aufgeblasen und
als Ursel missbraucht - echt genial...
Wieder ein Act der sich echt gelohnt hat...
18:40 Uhr Mainstage
Anthrax:
Scott Ian und John Bush gaben sich die Ehre und waren für mich die
größte Überraschung des Festivals. Ich hab mich erstmal ganz masochistisch
in die zweite Reihe geboxt um von dort aus ihre super starke Show zu
betrachten. Ich hab Anthrax noch nie live gesehen und dachte, dass sie
so eine typische Studioband sind, aber ich wurde echt vom Gegenteil
überzeugt... Der Sound war extrem fett und das Publikum ging so geil ab,
da war die Sepultura-Qual vom Vorabend glatt vergessen und es wurde für
mich eins der genialsten Konzerte auf dem gesamten Force...
eine oder andere Bier bei gepflegter Konversation
und Informationsaustausch über die vergangenen und
kommenden Gigs getrunken wurde und dann ging es auch schon
in die Heia (in der Nacht spielten nur noch Punk-Acts auf
die ich keinen Bock hatte) und außerdem musste ich am nächsten
Tag früh raus, denn es sollte ein wirklich genialer Opener
spielen, aber dazu später mehr...
So am nächsten morgen durfte ich einfach nicht verpennen
und so traf es sich ganz gut, dass ich um halb elf wie
ein Stier pissen musste. Also schnell angezogen und zum Dixie.
ja und danach bin ich einfach gleich wachgelblieben, was sich
als guter Schachzug herausstellte, denn so bekam ich auch mein
erstes richtiges Essen seit zwei Tagen in den Magen.
Ein Kumpel bekam von ner Horde Metaller mit denen er sich gut
vestand ne Packung Grillfleisch geschenkt und da ich bei unseren
Nachbarn nen Platz am Grill organisieren konnte, bekam ich auch
großzügig zwei Stücken ab ... nebst Bier und nem Appelkorn ein
super Frühstück...
Tja jetzt fragt ihr euch sicher warum ich unbedingt pünktlich
aufstehen wollte ... tja auf der Mainstage erwartete mich ein
richtig geiler Act...
Sonntag 06.07.2003 13.15 Uhr Mainstage
Die Apokalyptischen Reiter:
Eine der genialsten Metalbands überhaupt und die wohl genailste
deutschsprachige Metalband gab sich die Ehre...
Ich liebe die Reiter mit ihrer Musik quer durch den gesamten
metallischen Gemüse-Garten.
Die Show war super geil, wobei der Sound leider ein wenig daneben
klang, was der fröhlichen Party-Gemeinschaft vor der Bühne jedoch
scheißegal war. Die Stimmung war hammergeil, jedes Lied wurde lauthals
begrüßt und mitgegröhlt. Es war unglaublich geil und ich werds mir
wohl nicht nehmen lassen mal auf ein richitges Reiter-Konzi zu gehen...
Danach ließ ich es erstmal ganz ruhig angehen, denn der Tag sollte
noch geil genug werden und so gings erstmal zum Zelt um (mal wieder)
ein paar Bier zu trinken...
15:45 Uhr Mainstage
Overkill:
Richtig Klasse zogen die New Yorker Alt-Rocker
ihren Power/Speedmetal durch, das es nur so krachte. In meinen
Augen ist die Band eine der wenigen Power-Metal Bands die ihren
Sound der Zeit angepasst haben und daher nicht nach ner dahergekommen
80er Combo, sondern wirklich schnell, hart, laut und genial klingen.
Ebenfalls ein supergeiler Auftritt...
Danach spielten Stone-Sour, aber die wollte ich mir nicht antuen, da
ich Slipknot und alles was damit zu tun hat, wirklich und von ganzem
Herzen verachte...
17:40 Uhr Mainstage
Sodom:
Noch ein Klassiker der mit super räudigem Sound daher kommt und alles
wegfetzt (räudig ist in diesem Fall nicht negativ gemeint...).
Ihre Show wechselt zwischen extrem lauten und schnellen Stücken und
witzigen Einlagen. So wurde eine neu verpackte Gummipuppe, die ein
Fan aus dem Publikum auf die Bühne warf, kuezerhand aufgeblasen und
als Ursel missbraucht - echt genial...
Wieder ein Act der sich echt gelohnt hat...
18:40 Uhr Mainstage
Anthrax:
Scott Ian und John Bush gaben sich die Ehre und waren für mich die
größte Überraschung des Festivals. Ich hab mich erstmal ganz masochistisch
in die zweite Reihe geboxt um von dort aus ihre super starke Show zu
betrachten. Ich hab Anthrax noch nie live gesehen und dachte, dass sie
so eine typische Studioband sind, aber ich wurde echt vom Gegenteil
überzeugt... Der Sound war extrem fett und das Publikum ging so geil ab,
da war die Sepultura-Qual vom Vorabend glatt vergessen und es wurde für
mich eins der genialsten Konzerte auf dem gesamten Force...
Zuletzt geändert von Choddy am Di Jul 08, 2003 7:57 pm, insgesamt 1-mal geändert.
19:40 Mainstage
Sick of it all:
Tja die Stimmung bei Anthrax war so geil, dass ich mich entschloss
auch den nächsten Gig aus der zweiten Reihe zu genießen. Die
Hardcorer aus New York standen auf dem Plan und ich muss sagen,
es war geil. Die Party-Hardcore-Mucke traf voll meinen Geschmack
und auch den des restlichen Publikums, und so wurde eine wilde
Hüpf- und Spring-Party gefeeiert die im extrem-im-Publikum-Aufeinander-
Zurenning endete - mega geil...
Das Teil mit dem Publikum werd ich später nochmal genau erläutern...
Danach spielten Ministry als Pre-Headliner, aber die wollte ich mir nicht
antuen, da ich diesen Industrial-Metal überhaupt nicht ausstehen kann.
Also ging es nochmal zum Zelt um sich bei einem Bier auf den Hauptact des
Abends und meinen persönlichen Abschluss-Act vorzubereiten...
22:05 Uhr Mainstage
Slayer:
Die unangefochtenen Götter des Trash-Metal gaben sich die Ehre beim
10. WFF. Die Show war hammermäßig und die Jungs spielten fast ausnahmslos
Sachen, die sie nicht mal auf eigenen Live-Konzerten bringen, also hat jeder
Slayer-Fan der nicht auf'm WFF war echt was verpasst...
Der Sound kam echt derb rüber und es sah schon sehr krass aus, dass auf der
Bühne zwei fette Bauten aus je 12 Verstärkern aufgebaut wurden und das
Schagzeug somit von insgesamt 24(!!!) Verstärkern umringt wurde - Hammer!
Das einzige was mir überhauptnicht in den Kram gepasst hat (und den Jungs
von Slayer wohl auch nicht) war die Tatsache, dass das Publikum so gut
wie nicht anwesend war (doch es war voll, aber die Stimmung war fürn Arsch).
Ansonsten ne geile Show, die ich mal wieder Bangend zwischen mehreren
Metallern verbrachte...
Besonders geil fand ich Lombardos unglaublich sauberes Doublebass-Solo
bei Angel of Death - supergeil!!!
Naja Slayer war für mich dann auch der Abschluss-Act auf dem Festival.
Danach spielten noch Doro, Moonspell, My dying Bride und Opeth im Zelt,
aber ich hatte eigentlich genug für den heutigen Tag und so wurden die restlichen
Biereserven gekillt und alles für die am nächsten Tag angesetzte Heimreise vorbereitet.
Am nächsten Morgen ging es früh raus. Es Wurde der letzte Dosenfraß vertillgt,
die letzten gefundenen Bierdosen geleert und alle Sachen verpackt und ab ging es
nach Hause (diesmal Gottseidank nur zu viert im Cuore)...
Sick of it all:
Tja die Stimmung bei Anthrax war so geil, dass ich mich entschloss
auch den nächsten Gig aus der zweiten Reihe zu genießen. Die
Hardcorer aus New York standen auf dem Plan und ich muss sagen,
es war geil. Die Party-Hardcore-Mucke traf voll meinen Geschmack
und auch den des restlichen Publikums, und so wurde eine wilde
Hüpf- und Spring-Party gefeeiert die im extrem-im-Publikum-Aufeinander-
Zurenning endete - mega geil...
Das Teil mit dem Publikum werd ich später nochmal genau erläutern...
Danach spielten Ministry als Pre-Headliner, aber die wollte ich mir nicht
antuen, da ich diesen Industrial-Metal überhaupt nicht ausstehen kann.
Also ging es nochmal zum Zelt um sich bei einem Bier auf den Hauptact des
Abends und meinen persönlichen Abschluss-Act vorzubereiten...
22:05 Uhr Mainstage
Slayer:
Die unangefochtenen Götter des Trash-Metal gaben sich die Ehre beim
10. WFF. Die Show war hammermäßig und die Jungs spielten fast ausnahmslos
Sachen, die sie nicht mal auf eigenen Live-Konzerten bringen, also hat jeder
Slayer-Fan der nicht auf'm WFF war echt was verpasst...
Der Sound kam echt derb rüber und es sah schon sehr krass aus, dass auf der
Bühne zwei fette Bauten aus je 12 Verstärkern aufgebaut wurden und das
Schagzeug somit von insgesamt 24(!!!) Verstärkern umringt wurde - Hammer!
Das einzige was mir überhauptnicht in den Kram gepasst hat (und den Jungs
von Slayer wohl auch nicht) war die Tatsache, dass das Publikum so gut
wie nicht anwesend war (doch es war voll, aber die Stimmung war fürn Arsch).
Ansonsten ne geile Show, die ich mal wieder Bangend zwischen mehreren
Metallern verbrachte...
Besonders geil fand ich Lombardos unglaublich sauberes Doublebass-Solo
bei Angel of Death - supergeil!!!
Naja Slayer war für mich dann auch der Abschluss-Act auf dem Festival.
Danach spielten noch Doro, Moonspell, My dying Bride und Opeth im Zelt,
aber ich hatte eigentlich genug für den heutigen Tag und so wurden die restlichen
Biereserven gekillt und alles für die am nächsten Tag angesetzte Heimreise vorbereitet.
Am nächsten Morgen ging es früh raus. Es Wurde der letzte Dosenfraß vertillgt,
die letzten gefundenen Bierdosen geleert und alle Sachen verpackt und ab ging es
nach Hause (diesmal Gottseidank nur zu viert im Cuore)...
Zuletzt geändert von Choddy am Di Jul 08, 2003 8:13 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Ja, das wärs dann erstmal mit meinem kleinen Tagebuch.
Ich hoffe es liest irgendwer und wenn ja dann hoffe ich
es gefällt euch und motiviert euch auch mal so ein
Festival zu besuchen (die Musikrichtung ist ja egal -
jedem das seine, nicht wahr?) und soviel Spaß zu haben
wie ich dieses Wochenende.
Wenn ihr das macht, würde ich es sehr geil finden, wenn ihr
eure Eindrücke ähnlich wie ich auch mal posten würdet, ich würde
mich freuen.
BTW Zero von dir will ich auf jeden Fall nen Wacken Report lesen
und wenn er noch so kurz ist!!!
Hmm, ich bin euch noch ne Erklärung zu dem Sick of it all Auftritt
schuldig - also es ging darum, dass das Publikum in der Mitte geteilt
wurde, so dass ne riesige Lücke entstand. Danach sollten die beiden Publikums-
hälften beim Einsetzen der Musik auf einander zurennen und somit
einen Mördermäßigen Massenpogo starten. Ja und da ich ganz vorne stand
konnte ich das Spektakel in aller Ruhe betrachten und muss sagen es war richtig
geil, einfach krass. Sogar die Security Leute haben sich auf die Absperrung
gestellt um das ganze zu begutachten...
So das wärs dann von mir...
-------------------------------------------------------------------------------
Hmm...ein achtfach Post, reicht das um Azels Rekord zu knacken?
Ich hoffe es liest irgendwer und wenn ja dann hoffe ich
es gefällt euch und motiviert euch auch mal so ein
Festival zu besuchen (die Musikrichtung ist ja egal -
jedem das seine, nicht wahr?) und soviel Spaß zu haben
wie ich dieses Wochenende.
Wenn ihr das macht, würde ich es sehr geil finden, wenn ihr
eure Eindrücke ähnlich wie ich auch mal posten würdet, ich würde
mich freuen.
BTW Zero von dir will ich auf jeden Fall nen Wacken Report lesen
und wenn er noch so kurz ist!!!
Hmm, ich bin euch noch ne Erklärung zu dem Sick of it all Auftritt
schuldig - also es ging darum, dass das Publikum in der Mitte geteilt
wurde, so dass ne riesige Lücke entstand. Danach sollten die beiden Publikums-
hälften beim Einsetzen der Musik auf einander zurennen und somit
einen Mördermäßigen Massenpogo starten. Ja und da ich ganz vorne stand
konnte ich das Spektakel in aller Ruhe betrachten und muss sagen es war richtig
geil, einfach krass. Sogar die Security Leute haben sich auf die Absperrung
gestellt um das ganze zu begutachten...
So das wärs dann von mir...
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Hmm...ein achtfach Post, reicht das um Azels Rekord zu knacken?
Den Bericht bekommst du *g ob er auch so lang wird wie deiner ist natürlich die Frage *g
Deine Meinung zu SFU kann ich nich verstehen.
Also da wo ich sie gesehen hab war der Sound optimal abgestimmt und es fetzte gewaltig.
Na ja Eisregen hätte ich mir aber auf jedenfall reingezogen
Eisregen sind Live so ziemlich Hölle! Ob das Open Air auch so fetzt
weiß ich nich, aber letztes Jahr war es einfach nur derbe geil
SEE YOU IN WACKEN - RAIN OR SHINE!
zero
Deine Meinung zu SFU kann ich nich verstehen.
Also da wo ich sie gesehen hab war der Sound optimal abgestimmt und es fetzte gewaltig.
Na ja Eisregen hätte ich mir aber auf jedenfall reingezogen
Eisregen sind Live so ziemlich Hölle! Ob das Open Air auch so fetzt
weiß ich nich, aber letztes Jahr war es einfach nur derbe geil
SEE YOU IN WACKEN - RAIN OR SHINE!
zero
i know i'm not alright
Oh man du kannst dir gar nicht vorstellen wie gern ich aufs Wacken gehen würde und wie gern ich Eisregen gesehen hätte (aber Macabre war wirklich so böse schlecht...).
Fürs Wacken fehlt mir aber leider das Geld und die Mitfahrgelegenheit...
Zu SFU kann ich nur sagen, dass ich auch denke, dass es wohl an der Technik lag, aber ich fand es wirklich schlecht sorry...
@XTale
Hmm, ich glaub mein äußeres Erscheinungsbild passt auch nicht zu der Musik die ich höre
Fürs Wacken fehlt mir aber leider das Geld und die Mitfahrgelegenheit...
Zu SFU kann ich nur sagen, dass ich auch denke, dass es wohl an der Technik lag, aber ich fand es wirklich schlecht sorry...
@XTale
Hmm, ich glaub mein äußeres Erscheinungsbild passt auch nicht zu der Musik die ich höre





