@zero gut überlegen was du schreibst du willst doch nicht als Terror Pate enden oder?
""neues"" aus den USA:
| Aktualisiert am: Freitag | 24.01.2003 | um 03:00
ÜBERWACHUNG
USA sollen nur Rest der Welt ausforschen
Pentagon-Projekt ""Total Information Awareness"" soll laut Senatskompromiss nicht auf US-Bürger abzielen | Aber dafür auf den Rest der Welt | E-Mails, Kreditkarteninformationen, Gesundheits-, Reise- und Verbindungsdaten im Visier
update
Donnerstag, 23.01.03
14:06 MET
Das Pentagon-Projekt ""Total Information Awareness"" [TIA] stößt auf immer mehr Widerstand im US-Senat.
Das TIA-Projekt des US-Verteidigungsministeriums zielt darauf ab, Daten aus den unterschiedlichsten Quellen wie E-Mails, Kreditkarteninformationen, Gesundheits-, Reise- und Verbindungsdaten sowie Informationen über den Wohnsitz zu verknüpfen und nach verdächtigen Mustern zu durchsuchen.
Während allerdings bisher das Internet und andere Datennetze weltweit überwacht werden sollten, zeichnet sich jetzt ein ""Kompromiss"" im US-Senat ab, der darauf hinausläuft, dass US-Bürger von dem Projekt ausgenommen werden und ""nur"" der Rest der Welt unter US-Totalüberwachung gestellt werden soll.
Das Programm steht unter der Leitung des umstrittenen Admirals John Poindexter. Seit dem Bekanntwerden des Programms versucht das Pentagon ständig die Bedenken von Bürgerrechtsgruppen und Kritikern zu zerstreuen.
USA wollen Internet komplett überwachen
Wichtiger Republikaner bringt Kompromiss
Der demokratische Senator Russ Feingold hat letzte Woche einen Gesetzesantrag eingebracht, der die Data-Mining-Aktivitäten des Verteidigungsministeriums und anderer Institutionen der US-Regierung begrenzen soll.
Ein zweiter Senator, Ron Wyden, will dagegen die Finanzierung des Projekts per Gesetz stoppen. Beide Initiativen werden von Bürgerrechtsgruppen wie der Electronic Frontier Foundation [EFF] unterstützt.
Jetzt hat mit dem wichtigen Vorsitzenden des Finanzausschusses, Charles Grassley aus Iowa, auch ein Republikaner heftige Vorbehalte gegen TIA artikuliert. Ihm geht es aber vor allem darum, die Privatsphäre von US-Bürgern zu schützen
Big-Brother-Welt
Amerikanische Bürgerrechtler haben letzte Woche vor einer Entwicklung der USA zu einem ""Big-Brother-Staat"" gewarnt.
Der Direktor der Amerikanischen Bürgerrechtsunion [ACLU], Barry Steinhardt, sagte dazu: ""Eine Kombination aus blitzschnellen technischen Innovationen und die Erosion des Schutzes der Privatsphäre drohen, Big Brother von einer oft zitierten, aber weit entfernten Gefahr zu einem realen Bestandteil des amerikanischen Alltags werden zu lassen."