Onkelz-Konzert am 15.06.2002 Velodrom Berlin
Verfasst: So Jun 16, 2002 12:53 am
Komme gerade vom Onkelz Konzert aus Berlin wieder und habe außer einem ziemlich krassen Tinnitus gemischte Gefühle. Muß dazu sagen, daß ich die Karten für lauh von einem Bekannten bekommen habe, dessen Frau ohne sein Wissen für den gleichen Zeitraum Urlaub gebucht hatte.
Nach der Ankunft am Velodrom (ich war Fahrer, somit nix Bier) und der erfolgreichen Parkplatzsuche direkt auf dem dortigen Parkplatz war ich zunächst von den Polizei-Kohorten negativ beeindruckt die schon weiträumig um das Gelände verteilt standen. Der Einlaß dauerte abnormal lange, von der Vorband Subseven, welche ab 20.00 Uhr spielte bekam man somit nichts mit (obwohl wir 19.30 Uhr vor Ort waren) Dafür hatte ich um so mehr Zeit die extraordinäre Zusammenstellung des Publikums, das schon genannte Polizeiaufgebot und enorme Massen von Müll bestehend vor allem aus Bierflaschen und Büchsen sowie die vielen Trunkenbolde zu begutachten. Als ich gegen 20.45 Uhr nach ausgiebiger Leibesvisitation endlich den Ort des Geschehens betreten durfte, verlies die Vorband gerade die Bühne. Danach wurde erst mal mit den vorhandenen Kameras herumgespielt und Frauen aus dem Publikum auf die zwei Großbildschirme neben der Bühne projiziert, welche bei Bemerken Ihres Erscheinens auf den selbigen ihre Oberteile entblößten und den blanken Busen der dann frenetisch johlenden Menge (Ausziehen, Titten raus usw.) entgenstreckten.
Um 21.00 Uhr legten die Onkelz dann zunächst mit einigen Stücken von ihrem neuen Album los, welche wie ich persönlich finde eher Geschmacksache sind - sie gaben aber von Anfang an alles. Vermiest wurde mir die recht gute Bühnenshow (technisch, optisch und akustisch) von der doch irgendwie recht bedrohlichen Atmosphäre. Schon nach wenigen Minuten liefen Leute mit Platzwunden, ramponierten Köpfen und verheuelten Gesichtern an mir vorbei. Muss dazu sagen, daß ich schon auf einigen Konzerten war und auch andere Feten wie beispielsweise Rockertreffen von verschiedenen MC´s besuche. Derart viele Starkfühler und anderes "Untervolk" (Entschuldigung, aber der Ausdruck ist hier IMHO ausnahmsweise mal leider völlig zutreffend) auf einen Haufen habe ich noch nirgendwo gesehen. Ein Kumpel von mir mußte sich dann zu allem Übel auch noch von einem Gartenzwerg als Mitläufer beschimpfen lassen, weil er nicht wie die breite Masse ein Onkelz-Shirt in allen möglichen Variationen trug. Nichtsdestotrotz wurde musikalisch eigentlich das ganze Spektrum ausgeschöpft, "Klassiker" wie Mexico, Ach sie suchen Streit, wir ham noch lange nicht genug aber auch neue Stücke wie z. Bsp. Terpentin und Keine Amnestie für MTV hauten mächtig rein. Als nach knapp 2 3/4 Stunden inkl. zahlreichen Zugaben
das Konzert aus war, bahnte sich die schweißtriefende Menge den Weg durch die Aufgänge ins freie, was für einige aufgrund von miesen Spinnern (sinnloses Schubsen, Drängeln und anderes Rumgestänker) nicht ohne Blessuren abging. Auf dem Parkplatz gings auch gleich mit leichten Geplänkeln weiter welchen ich mich aber durch direkten Gang zum KFZ weitestgehend entzog. Fazit: zwar im Großen und Ganzen nicht schlecht, trotzdem das letzte Mal das ich ein Konzert dieser Band besucht habe, denn auch gute Leistungen an den Instrumenten reißen das sich in Teilen fragwürdige Publikum nicht heraus.
Nach der Ankunft am Velodrom (ich war Fahrer, somit nix Bier) und der erfolgreichen Parkplatzsuche direkt auf dem dortigen Parkplatz war ich zunächst von den Polizei-Kohorten negativ beeindruckt die schon weiträumig um das Gelände verteilt standen. Der Einlaß dauerte abnormal lange, von der Vorband Subseven, welche ab 20.00 Uhr spielte bekam man somit nichts mit (obwohl wir 19.30 Uhr vor Ort waren) Dafür hatte ich um so mehr Zeit die extraordinäre Zusammenstellung des Publikums, das schon genannte Polizeiaufgebot und enorme Massen von Müll bestehend vor allem aus Bierflaschen und Büchsen sowie die vielen Trunkenbolde zu begutachten. Als ich gegen 20.45 Uhr nach ausgiebiger Leibesvisitation endlich den Ort des Geschehens betreten durfte, verlies die Vorband gerade die Bühne. Danach wurde erst mal mit den vorhandenen Kameras herumgespielt und Frauen aus dem Publikum auf die zwei Großbildschirme neben der Bühne projiziert, welche bei Bemerken Ihres Erscheinens auf den selbigen ihre Oberteile entblößten und den blanken Busen der dann frenetisch johlenden Menge (Ausziehen, Titten raus usw.) entgenstreckten.
Um 21.00 Uhr legten die Onkelz dann zunächst mit einigen Stücken von ihrem neuen Album los, welche wie ich persönlich finde eher Geschmacksache sind - sie gaben aber von Anfang an alles. Vermiest wurde mir die recht gute Bühnenshow (technisch, optisch und akustisch) von der doch irgendwie recht bedrohlichen Atmosphäre. Schon nach wenigen Minuten liefen Leute mit Platzwunden, ramponierten Köpfen und verheuelten Gesichtern an mir vorbei. Muss dazu sagen, daß ich schon auf einigen Konzerten war und auch andere Feten wie beispielsweise Rockertreffen von verschiedenen MC´s besuche. Derart viele Starkfühler und anderes "Untervolk" (Entschuldigung, aber der Ausdruck ist hier IMHO ausnahmsweise mal leider völlig zutreffend) auf einen Haufen habe ich noch nirgendwo gesehen. Ein Kumpel von mir mußte sich dann zu allem Übel auch noch von einem Gartenzwerg als Mitläufer beschimpfen lassen, weil er nicht wie die breite Masse ein Onkelz-Shirt in allen möglichen Variationen trug. Nichtsdestotrotz wurde musikalisch eigentlich das ganze Spektrum ausgeschöpft, "Klassiker" wie Mexico, Ach sie suchen Streit, wir ham noch lange nicht genug aber auch neue Stücke wie z. Bsp. Terpentin und Keine Amnestie für MTV hauten mächtig rein. Als nach knapp 2 3/4 Stunden inkl. zahlreichen Zugaben
das Konzert aus war, bahnte sich die schweißtriefende Menge den Weg durch die Aufgänge ins freie, was für einige aufgrund von miesen Spinnern (sinnloses Schubsen, Drängeln und anderes Rumgestänker) nicht ohne Blessuren abging. Auf dem Parkplatz gings auch gleich mit leichten Geplänkeln weiter welchen ich mich aber durch direkten Gang zum KFZ weitestgehend entzog. Fazit: zwar im Großen und Ganzen nicht schlecht, trotzdem das letzte Mal das ich ein Konzert dieser Band besucht habe, denn auch gute Leistungen an den Instrumenten reißen das sich in Teilen fragwürdige Publikum nicht heraus.