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Gewalt in Videospielen (mal wieder)

Posted: Thu May 15, 2008 6:20 pm
by Enlil
Schoener Beitrag ueber eine "anstaendige" Studie zum Thema:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27921/1.html

Re: Gewalt in Videospielen (mal wieder)

Posted: Sat May 31, 2008 2:09 pm
by Jimmy
Enlil wrote:Schoener Beitrag ueber eine "anstaendige" Studie zum Thema:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27921/1.html
Und Nicolai H. war Tetrisspieler, schon klar.
Medienplattformen sind doch inzwischen eh alle Kunstfuscher und die Pressefreiheit wird missbraucht von vorne bis hinten.

Videospiele machen Menschen nicht zu Mördern, Tätern oder Amokläufern -
das machen die Mitmenschen und die Gesellschaft aus einem.

Posted: Sat May 31, 2008 2:16 pm
by asi
immer echt toll wenn die mitmenschen und die Gesellschaft schuld sind und nicht die täter, bravo jimmy, bravo ;)

Posted: Sat May 31, 2008 6:39 pm
by Enlil
immer echt toll wenn die mitmenschen und die Gesellschaft schuld sind und nicht die täter, bravo jimmy, bravo Wink
Tatasaechlich sind wir alle Teil eines Systems und unsere Persoenlichkeit entwickelt sich zu einem ganz grossen Teil aus unseren Erfahrungen, was Interaktionen mit dem System sind. Entweder kann man also niemandem wirklich einen Vorwurf machen oder aber uns allen. Das ist jedoch wahrscheinlich mehr von theoretischem als von strarechtlichem Wert. Wenn wir jedoch nach den tatsaechlischen Ursachen Suchen wollen und offensichtlich bereit sind unser System anzupassen (Vebrot von boesen Videospielen), dann sollten wir das ganze doch besser ehrlich angehen und nach dne tatsaechlischen Ursachen suchen. Nur weil das was wir da vorfinden (das Umeld - Familie, Freunde, Lehrer, was auch immer) schwer korrigierbar ist und uns nicht passt, ist die Ursache nicht falsch.

Posted: Sat May 31, 2008 7:17 pm
by asi
Enlil wir sind keine ferngesteuerten roboter - nicht jeder kriegt immer die guten Karten im leben aber mir man hat trotzdem - gerade in einem sozialem Land wie deutschland - meistens die wahl und die Möglichkeit was ordentliches draus zu machen.
Es ist nur so das einige Leute ihre chancen nutzen und andere nicht.
Wenn man die chancen nicht nutzt, sollte man so fair sein und niemanden anderen als sich selbst dafür verantwortlich machen.
Wenn einer entscheided er braucht keine Psychologische hilfe, die ihm ohne zweifel geboten wird wenn er nur will - und statdessen lieber ein paar leute erschießt ist das eine freiwillige Entscheidung mit allen konsequenzen die damit verbunden sind.
Ich will damit sicher nicht sagen, dass die Gesellschaft perfekt ist und nicht verbessert werden kann - nur sollte man sie nicht als Entschuldigung benutzen für die Taten von individuen.
Die Verantwortung trägt jeder selbst.

Posted: Sun Jun 01, 2008 3:53 pm
by Illuminatus
Die Endverantwortung eines jeden Amoklaufes liegt sicherlich beim Täter selbst und ich glaube auch nicht, dass Enlil mit seinem Plädoyer für einen gesellschaftlichen Wandel bestritten hat. Wir können es uns aber auch nicht so einfach machen und sagen, dass es bloß ein Verrückter war und es einfach danach vergessen weil dies ebensowenig die Wahrheit ist. Der klassische Amokläufer ist eigentlich eine eher passive und friedliche Spezies, die nur durch jahrelange Qualen, Erniedriegungen und so weiter und so fort langsam so einen Entschluss fasst. Sagen, dass er psychologische Hilfe hätte bekommen können ist einfach aber welche Person merkt es schon selbst, wenn sie welche brauch? Und ausserdem ist diese Hilfe immernoch gesellschaftlich stigmatisiert sodass angeblich nur Verrückte soetwas brauchen. Wir selbst können soetwas aber indirekt in unserem eigenen Umfeld verhindern indem wir uns selbst versuchen vorbildlich mit anderen umzugehen und Menschen auch Hilfe anzubieten.

PS: Mir fehlen noch die epischen Sandalen des Wasserläufers für mein komplettes Jesus Set.

Posted: Fri Jun 06, 2008 4:46 am
by Humphrey
Tausch ich gegen "Die 10 Gebote" - Steinplatte II