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Auch Kenia hat ein Herz für uns
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 3:29 pm
von Grom
Zwar schon etwas älter, aber ...
SPIEGEL ONLINE - 06.03.2006
Hilfslieferung : Kenia spendet für Deutschland
Als Mitarbeiter eines Krankenhauses in Kenia davon hörten, dass auch in Deutschland arme Menschen um Lebensmittel anstehen müssen, entschlossen sie sich zu helfen. Heute kommt in Berlin eine Kaffee- und Teespende für Hartz-IV-Empfänger an.
Quelle:
http://service.spiegel.de/digas/servlet ... gel-404553
Ich finde das echt nett !
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 4:55 pm
von asi
auf jeden fall - ich hoffe unsere politiker schämen sich mal n bissl was, dass sie ihr eigenes volk in die armut treiben - dank solch genialen schachzügen wie mehrwertsteuer erhöhung und co belasten sie vor allem diejenigen, die sowieso schon wenig haben am meisten.
Auch gut zu wissen, dass man an uns denkt

Verfasst: Mo Feb 12, 2007 5:04 pm
von Enlil
Wo stehen heir bitte HartzIV-Empfäng rum Lebensmittel an? Unsren Hartzern geht es immernoch weitaus besser, als der Mehrheit aller Menschen!
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 5:23 pm
von asi
Enlil hat geschrieben:Wo stehen heir bitte HartzIV-Empfäng rum Lebensmittel an? Unsren Hartzern geht es immernoch weitaus besser, als der Mehrheit aller Menschen!
das ist echt quatsch - viele sind echt hart an der armutsgrenze oder drunter.
Man sollte nicht nur nach den bekannten negativbeispielen (arbeitsverweigerer usw) urteilen.
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 5:32 pm
von Enlil
Ja, an der Armutsgrenze, aber nicht am Existenzminimum, wie arme Menschen in den meisten anderen Ländern. Klar gibt es Leute die gerne arbeiten würden, aber keine Arbeit finden. Ist auch schade, aber was soll man tun, wenn die Arbeitskraft dieser Leute nicht gebraucht wird? Es mus auf jeden Fall so sein, dass es sich lohnt arbeiten zu gehen, weil man dann mehr verdient als, wenn man nicht arbeiten geht. Eine Lösung wäre die Gehälter anzuheben, aber dann wären wir nicht mehr konkurrenzfähig. Schade, aber so ist die Welt. Beschwerden gehen bitte an noch ärmere Länder, in denen die Leute für noch weniger arbeiten, weil die halt nix zu Fressen haben, bzw. an die Tatsache, dass wir leider leider keinen international gültigen Mindestlohnhaben, was die Lösung all dieser Probleme wäre.
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 5:37 pm
von asi
im Gegensatz zu anderen ländern gehts bei uns aber vielen leuten richtig gut - sozial ist das sicher nicht zu sagen, dass die schwachen halt pech gehabt haben oder sie noch weiter zu belasten.
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 6:14 pm
von Enlil
Wenn deren Leistung halt einen entsprechenden Marktwert hat, finde ich das ok. Irgendwer ist ja scheinbar willens für diese Leistung zu zahlen. Wobei cih hier eher für den Begriff Wirkung wäre, da niemand für Leistung bezalt, sondenr für Wirkung.
Wir können aber auch mal Sozialismus ausprobieren, nur würde etwa meine Leistngsbeitschaft rapiede sinken.
Korrektur: Sie würde nicht sinken, ich würde einfahc in die USA ziehen, was ich allerdings wahrscheinlich eh mache (nicht wegen der "tollen" Regierung).
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 6:24 pm
von asi
Wenn deren Leistung halt einen entsprechenden Marktwert hat, finde ich das ok.
zum glück sehen nicht alle menschen so wie du den Wert eines Menschen in seinem "marktwert".
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 6:46 pm
von Enlil
ich habe nicht über den Wert eines Menschen geredet, sondern über den Wert der erbrachten Arbeit.
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 7:40 pm
von asi
Enlil hat geschrieben:ich habe nicht über den Wert eines Menschen geredet, sondern über den Wert der erbrachten Arbeit.
wenn du meinst das es ok ist das einige menschen in armut leben müssen weil ihre arbeit weniger wert ist als die von anderern läufts darauf hinaus
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 8:18 pm
von Enlil
Toll ist das so nicht, dass Menschen in Armut leben, aber den Leuten die Leistung bringen weg nehemn, kann auch keine Lösung sein. Wenn ich mehr arbeite und besser arbeite als andere, will ich das auch auf meinem Konto am Monatsende merken!
Mindestlöhne wären da ne tolle Sache, aber machen meiner Ansicht nach nur global Sinn.
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 8:25 pm
von Q-Marine
Wenn ich mehr arbeite und besser arbeite als andere, will ich das auch auf meinem Konto am Monatsende merken!
Also nach meiner Erfahrung stehen der Lohn und die dafür erbrachte Leistung nur selten in einem vernünftigen Verhältnis, man braucht sich nur mal die Politik anzusehen.
Das Gegenbeispiel sind Leute die mehrere Jobs annehmen müssen nur um einigermaßen finanziell über die Runden zu kommen. Ohne entsprechende Ausbildung wird die erbrachte Leistung eben nicht ordentlich bezahlt.
Übrigens sehe ich es nicht als harte Arbeit wenn man ganzen Tag vor einem Bildschirm sitzt, ein Bauarbeiter sollte dagegen besser bezahlt werden.
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 8:29 pm
von DRK
Enlil hat geschrieben:Wenn ich mehr arbeite und besser arbeite als andere, will ich das auch auf meinem Konto am Monatsende merken!
Wär schön wenns so wäre, aber dann würde der kleine Maurer sicher in nem schicken Mercedes fahren und jeder Top Manager nen ollen Opel.
IHMO ist Bauarbeit nämlich viel anstrengender als Management.
Edit: Okay Q hast schon auf den Punkt gebracht, ich hab einfach zu lang gebraucht zum Absenden.
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 8:39 pm
von Enlil
Genau aus dem Grund habe ich in einem früheren Post gesagt, dass der Begriff "Wirkung" besser wäre, als Leistung. Wenn der Ackermann sagt, wir gehen jetzt link statt rechts, dann hängen davon Milliarden ab. Darum willst du für dne Job den besten möglichen Mann haben den du kriegen kannst. Wenn der dann halt 100.000.000€/Jahr kostet, ist das auch scheiß egal, weil das soll der ja eh wieder reinholen, weil der es drauf hat (oder zumindest erwartet man das).
@DRK: Wenn du allenernstes glaubst, dass Maurer ein anstrengenderer Beruf ist, als Manager, dann hats du noch nie fr ein Projekt die Verantwortng getragen! Der Maurer hat keine Probleme abends einzuschlafen, weil die Deadline kommt! Pychischer Stress ist wesentlich schlimmer als körperlicher! Hatte beides und kann dir das mit Betsimmtheit versichern.
Im übrigen wüsste ich mal gerne wieviele Maurer ne 60-Stundenwoche haben. Bei Managern kommt das gerne mal vor.
Wenn die Leute die mehrere Jobs haben müssen so doll sind, können die ja auch einen der einfahen besser bezahlten Jobs nehmen. Aber scheinbarfehlen ja die Fähigkeiten dazu.
Wenn man was drauf hat, braucht man auch keine entsprechenden Abschluss. Hatte mal nen Chef der war nun Projektleiter, aber hatte nur ein abgebrochenes Geschistudium. Meine Freundin verdient auch nihct schlecht und hat auhc nur ein abgebrochenes Filmstudium. Aber die haben halt beide was aufm Kasten und ordentlich Kampfgeist, Kreativität und Wille zu Eigenverantwortung und kämen nie auf die Idee bei Vater Staat jammern zu gehen, weil ihr Leben nicht so läuft, wie sie es gerne hätten.
Verfasst: Mo Feb 12, 2007 8:59 pm
von Q-Marine
Also der Post ist wiedermal super Enlil.
Im übrigen wüsste ich mal gerne wieviele Maurer ne 60-Stundenwoche haben. Bei Managern kommt das gerne mal vor.
Wenn die tollen Manager ganze Woche einen Presslufthammer statt einem Kugelschreiber in der Hand hätten würden sie auch mehr Schlaf brauchen.
Wenn die Leute die mehrere Jobs haben müssen so doll sind, können die ja auch einen der einfahen besser bezahlten Jobs nehmen. Aber scheinbarfehlen ja die Fähigkeiten dazu.
Ich sagte doch dass es ohne entsprechende Ausbildung keine gut bezahlten Jobs gibt. Manche hatten vielleicht - aus welchen Gründen auch immer - nicht die Möglichkeit zu einer guten Ausbildung oder ähnliches.
Beispiele was dein Chef und deine Freundin so alles treiben sind außerdem nicht repräsentativ würde ich sagen.
Gnah. Da gab es mal so ein tolles Foto vom Parlament in dem echt alle gepennt haben oder zumindest auf dem Schreibtisch gelümmelt sind, das hätte ich jetzt gerne gepostet. Die haben nämlich sicher auch ne 60 Stunden Woche.
