Ich war gestern drin und muss sagen, dass enttäuscht von dem Film bin.
Meiner Meinung nach ist der Film nichts weiter, als ein wilder Zusammenklau anderer Filme.
Der Großteil wurde natürlich von Der mit dem Wolf tanzt geklaut, dann schnitt man noch eine Scheibe von Der letzte Mohikaner und um den Geschmack für´s Maßenpublikum zu verfeinert, wurde das ganze mit einer Priese von Braveheart gewürzt.
Was das größte Kriterium an dem Film aber ausmacht, sind die üblichen Hollywood Klischees.
[spoiler]Als ob es nicht gleich vom ersten Augenblick offensichtlich war, dass der Herr Cruise sich in die Frau verliebt? gut ich gebe zu, ich dachte auch, dass sie es miteinander treiben werden, dem war aber zum Glück nicht so - nicht das ich dort wegschauen würde

. Imo passte die Frau in ihre Rolle aber auch überhaupt nicht. Sie sah einfach nicht aus, wie eine Frau aus dem 18. Jahrhundert

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Dann war da noch die Befreiungsszene von Catsamuto(was weiß ich wie der heißt, und auf imdb hab ich grad keine Lust). Ich fand die Szene zum Schluß, als der Sohn von Catsamuto noch als letzter am anderen Ende der Brücke stand und über sie rüber wollte, einfach nur erbärmlich. Das übliche Klischee: der letzte stirbt immer

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Dann noch ein letztes Wort zur letzten Schlacht, dann muss ich endlich ennen gehen. Es wurde hier soviel von Braveheart geklaut, dass man als Zuschauer einfach gezwungen ist, die letzte Schlacht, mit den Schlachten von Braveheart zu vergleichen. Und hier zieht the Last Samurai ganz eindeutig den kürzeren. Die Maßenschlachten waren in Braveheart viel realistischer. Sie waren brutaler und vorallem übersichtlicher. Als die Samurais in die Falle lockte und der brennende Bogeschuß abgegeben wurde, fragte ich mich wirklich, was zur Hölle dort eigentlich brennt. Man sah am Anfang etwas, was sich entzündete, und dann sah man überall nur noch Feuer. Bei den Maßenschlachten leidete die Übersicht erheblich an den schnellen Schnitten. Außerdem fand ich den Ausgang der SChlacht einfach unrealistischt. Das fing schon dort an, wo Herr Cruise neben Catsumoto vom Pferd fiel und dann noch dieses Händchenhalten. Dann präsentierte Herr Catsamuto seinen eindrucksvollen Hara-Kiri und dann der große Lacher: Tom Cruise wird als einzigster Überlebender gezeigt

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Dann wäre da noch die Musik, die von keinem anderen als Hans Zimmer komponiert wurde. Für meine Verhältnisse, ein viel zu großes Maß an Pathos.
Dann noch etwas zum Humor. Er war unnötig und ziemlich flach, und bot vorallem wenig originelles. Wie ich es haßte, als das Junge Publikum laut anfing zu lachen:evil:
Ach und den größten Witz an dem Film habe ich ja eigentlich noch gar nicht erzählt: Die Story um den letzten Samurai ist nichts weiter, als eine eine pseudo Story.
Dann zu den guten Seiten. Der Film bietet wunderschöne Landschaften.Die männlichen japanischen Schauspieler, fand ich alle ganz gut, vorallem Catsamuto und diesen Kerl, mitdem Cruise trainiert hat.. Außerdem fand ich die Einzelkämpfe ganz gut umgesetzt.
Und jetzt werde ich mich in mein Schlafgemach begeben, um pünktlich um 12 Uhr aufzustehen
