Splatterhouse Series (ARC,PCE,MD,GEN,FAM)
Verfasst: Sa Sep 20, 2003 4:20 pm
Splatterhouse Series-Review




...so, was steht denn heute auf dem Stundenplan...? Ah, Geschichte... In dieser Stunde wollen
wir uns einmal mit der Geschichte der Videospiele auseinandersetzen. Damit meint ihr euch doch
auszukennen, nicht wahr?
*Ein überlegenes Grinsen zeichnet sich auf mehreren Gesichtern ab*
Schön, dann sagt mir doch einmal, was das allererste Spiel des Genres Survival-Horror war.
Du da hinten, der gerade so breit gegrinst hat. Na, wie ist die Antwort...?
*Kurzes Zögern, dann ""Resident Evil?""*
...oh weh, schade, dass ich dich nicht nach vorne gerufen habe. Sonst hätte ich jetzt so schön
'Setzen, Sechs!' sagen können... Aber weiter im Text. Du hier vorne, was sagst du?
*Zurechtrücken der Brille, dann ""...ich würde sagen, dass es 'Sweet Home' ist.""*
...immerhin, du scheinst ja nicht ganz ungebildet zu sein. Aber leider ist deine Antwort auch
falsch. Wisst ihr was, Kinder? Ich mache euch eine Freude und werde euch eine Gruselgeschichte
erzählen... Alles begann im Jahre 1988...
[;)]
Bereits ein Jahr vor Capcom's Hit Sweet Home veröffentlichte ausgerechnet Namco Hometek einen
der erfolgreichsten Arcade-Automaten aller Zeiten, namens Splatterhouse. Während er dem ganz
klassischen Sidescroller-Beat'em Up-Konzept folgte, zeichnete er sich dadurch aus, dass das
gesamte Spiel in einem mysteriösen Haus spielt, in dem unirdische Dinge vor sich gehen und die
überall herumlungernden Zombies noch die harmlosesten Bewohner sind... Der Held des Spieles ist
Rick, ein junger Parapsychologe, der auf der Suche nach seiner Freundin Jennifer ist, die von
einer offenkundig bösen Kraft entführt wurde und sich irgendwo im Haus des Horrors befinden soll.
Seine einzige Hilfe ist die Terrormaske, eine antike Art Voodoo-Maske, die ihrem Träger -ist es
nicht kreativ?- übermenschliche Kräfte verleiht, dafür aber eine starke und stete Begierde nach
blutigen Kämpfen hat... Während die Storyline an sich nicht nur unkreativ, sondern auch noch sehr
klischeehaft ist und in allen SH-Teilen mehr oder weniger unverändert übernommen wurde, gibt es
doch zwischen den einzelnen Episoden einige Unterschiede, weshalb alle Teile einen eigenen Absatz
verdient. Beginnen wir mit dem Spiel, mit dem die Legende begann...
SPLATTERHOUSE (Arcade/1988, PC Engine/1990)
Eine lebende Legende. Wer Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger mal in einer vernünftigen
Spielhalle war, wird zweifelslos mindestens einen SH-Automaten dort gesehen haben. Und eine große
Menschenmenge davor ebenfalls. [Sogar ich erinnere mich ja an diesen Automaten, obwohl ich damals
noch recht klein war und mein Onkel mich quasi in die Spielhalle ""eingeschmuggelt"" hatte...
]
Das Spielprinzip war simpelst: Man lief von links nach rechts. Gegner erschienen. Man machte sie
alle und ging weiter. Neue Gegner erschienen, die man wieder erledigte und so weiter bis hin zu
einem überdimensional starken -und mitunter auch überdimensional unappetitlich aussehendem- Boss,
der den Zugang zum nächsten Level versperrte und ein paar Treffer mehr einstecken konnte als die
restliche Höllenbrut. Von ein paar leichenfressenden Riesenwürmern bis hin zum ausgewachsenen
Höllenfürsten reicht die Palette. Das absolute Highlight an SH sind aber die in jedem Level
herumliegenden Waffen, die von einfachen Holzleisten bis zu Schrotflinten reichen und -und jetzt
kommt's
- einen sichtbaren Effekt darauf haben, WIE ein besiegter Gegner abtritt. Mit einer
Holzleiste kann man Gegner beispielsweise vorzüglich gegen die nächste Wand klatschen und mit
Schußwaffen... nichts für Menschen mit sensiblem Magen.
Auch gibt es einige Horror-Effekte
im Verlauf des Spieles, die zwar beim zweiten Durchspielen ihren Schrecken verloren haben, beim
ersten Mal -insbesondere in einem abgedunkelten Raum- aber durchaus ...wirksam sind. Und als
letztes noch zu erwähnen ist der für die damalige Zeit vorzügliche Soundtrack, der die düstere
und suspense-haltige Atmosphäre des Spiels unterstreicht und noch verstärkt.




...so, was steht denn heute auf dem Stundenplan...? Ah, Geschichte... In dieser Stunde wollen
wir uns einmal mit der Geschichte der Videospiele auseinandersetzen. Damit meint ihr euch doch
auszukennen, nicht wahr?
*Ein überlegenes Grinsen zeichnet sich auf mehreren Gesichtern ab*
Schön, dann sagt mir doch einmal, was das allererste Spiel des Genres Survival-Horror war.
Du da hinten, der gerade so breit gegrinst hat. Na, wie ist die Antwort...?
*Kurzes Zögern, dann ""Resident Evil?""*
...oh weh, schade, dass ich dich nicht nach vorne gerufen habe. Sonst hätte ich jetzt so schön
'Setzen, Sechs!' sagen können... Aber weiter im Text. Du hier vorne, was sagst du?
*Zurechtrücken der Brille, dann ""...ich würde sagen, dass es 'Sweet Home' ist.""*
...immerhin, du scheinst ja nicht ganz ungebildet zu sein. Aber leider ist deine Antwort auch
falsch. Wisst ihr was, Kinder? Ich mache euch eine Freude und werde euch eine Gruselgeschichte
erzählen... Alles begann im Jahre 1988...
[;)]
Bereits ein Jahr vor Capcom's Hit Sweet Home veröffentlichte ausgerechnet Namco Hometek einen
der erfolgreichsten Arcade-Automaten aller Zeiten, namens Splatterhouse. Während er dem ganz
klassischen Sidescroller-Beat'em Up-Konzept folgte, zeichnete er sich dadurch aus, dass das
gesamte Spiel in einem mysteriösen Haus spielt, in dem unirdische Dinge vor sich gehen und die
überall herumlungernden Zombies noch die harmlosesten Bewohner sind... Der Held des Spieles ist
Rick, ein junger Parapsychologe, der auf der Suche nach seiner Freundin Jennifer ist, die von
einer offenkundig bösen Kraft entführt wurde und sich irgendwo im Haus des Horrors befinden soll.
Seine einzige Hilfe ist die Terrormaske, eine antike Art Voodoo-Maske, die ihrem Träger -ist es
nicht kreativ?- übermenschliche Kräfte verleiht, dafür aber eine starke und stete Begierde nach
blutigen Kämpfen hat... Während die Storyline an sich nicht nur unkreativ, sondern auch noch sehr
klischeehaft ist und in allen SH-Teilen mehr oder weniger unverändert übernommen wurde, gibt es
doch zwischen den einzelnen Episoden einige Unterschiede, weshalb alle Teile einen eigenen Absatz
verdient. Beginnen wir mit dem Spiel, mit dem die Legende begann...
SPLATTERHOUSE (Arcade/1988, PC Engine/1990)
Eine lebende Legende. Wer Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger mal in einer vernünftigen
Spielhalle war, wird zweifelslos mindestens einen SH-Automaten dort gesehen haben. Und eine große
Menschenmenge davor ebenfalls. [Sogar ich erinnere mich ja an diesen Automaten, obwohl ich damals
noch recht klein war und mein Onkel mich quasi in die Spielhalle ""eingeschmuggelt"" hatte...
Das Spielprinzip war simpelst: Man lief von links nach rechts. Gegner erschienen. Man machte sie
alle und ging weiter. Neue Gegner erschienen, die man wieder erledigte und so weiter bis hin zu
einem überdimensional starken -und mitunter auch überdimensional unappetitlich aussehendem- Boss,
der den Zugang zum nächsten Level versperrte und ein paar Treffer mehr einstecken konnte als die
restliche Höllenbrut. Von ein paar leichenfressenden Riesenwürmern bis hin zum ausgewachsenen
Höllenfürsten reicht die Palette. Das absolute Highlight an SH sind aber die in jedem Level
herumliegenden Waffen, die von einfachen Holzleisten bis zu Schrotflinten reichen und -und jetzt
kommt's
Holzleiste kann man Gegner beispielsweise vorzüglich gegen die nächste Wand klatschen und mit
Schußwaffen... nichts für Menschen mit sensiblem Magen.
im Verlauf des Spieles, die zwar beim zweiten Durchspielen ihren Schrecken verloren haben, beim
ersten Mal -insbesondere in einem abgedunkelten Raum- aber durchaus ...wirksam sind. Und als
letztes noch zu erwähnen ist der für die damalige Zeit vorzügliche Soundtrack, der die düstere
und suspense-haltige Atmosphäre des Spiels unterstreicht und noch verstärkt.