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Splatterhouse Series (ARC,PCE,MD,GEN,FAM)

Verfasst: Sa Sep 20, 2003 4:20 pm
von Azel
Splatterhouse Series-Review

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...so, was steht denn heute auf dem Stundenplan...? Ah, Geschichte... In dieser Stunde wollen
wir uns einmal mit der Geschichte der Videospiele auseinandersetzen. Damit meint ihr euch doch
auszukennen, nicht wahr?
*Ein überlegenes Grinsen zeichnet sich auf mehreren Gesichtern ab*
Schön, dann sagt mir doch einmal, was das allererste Spiel des Genres Survival-Horror war.
Du da hinten, der gerade so breit gegrinst hat. Na, wie ist die Antwort...?
*Kurzes Zögern, dann ""Resident Evil?""*
...oh weh, schade, dass ich dich nicht nach vorne gerufen habe. Sonst hätte ich jetzt so schön
'Setzen, Sechs!' sagen können... Aber weiter im Text. Du hier vorne, was sagst du?
*Zurechtrücken der Brille, dann ""...ich würde sagen, dass es 'Sweet Home' ist.""*
...immerhin, du scheinst ja nicht ganz ungebildet zu sein. Aber leider ist deine Antwort auch
falsch. Wisst ihr was, Kinder? Ich mache euch eine Freude und werde euch eine Gruselgeschichte
erzählen... Alles begann im Jahre 1988...
[;)]

Bereits ein Jahr vor Capcom's Hit Sweet Home veröffentlichte ausgerechnet Namco Hometek einen
der erfolgreichsten Arcade-Automaten aller Zeiten, namens Splatterhouse. Während er dem ganz
klassischen Sidescroller-Beat'em Up-Konzept folgte, zeichnete er sich dadurch aus, dass das
gesamte Spiel in einem mysteriösen Haus spielt, in dem unirdische Dinge vor sich gehen und die
überall herumlungernden Zombies noch die harmlosesten Bewohner sind... Der Held des Spieles ist
Rick, ein junger Parapsychologe, der auf der Suche nach seiner Freundin Jennifer ist, die von
einer offenkundig bösen Kraft entführt wurde und sich irgendwo im Haus des Horrors befinden soll.
Seine einzige Hilfe ist die Terrormaske, eine antike Art Voodoo-Maske, die ihrem Träger -ist es
nicht kreativ?- übermenschliche Kräfte verleiht, dafür aber eine starke und stete Begierde nach
blutigen Kämpfen hat... Während die Storyline an sich nicht nur unkreativ, sondern auch noch sehr
klischeehaft ist und in allen SH-Teilen mehr oder weniger unverändert übernommen wurde, gibt es
doch zwischen den einzelnen Episoden einige Unterschiede, weshalb alle Teile einen eigenen Absatz
verdient. Beginnen wir mit dem Spiel, mit dem die Legende begann...

SPLATTERHOUSE (Arcade/1988, PC Engine/1990)
Eine lebende Legende. Wer Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger mal in einer vernünftigen
Spielhalle war, wird zweifelslos mindestens einen SH-Automaten dort gesehen haben. Und eine große
Menschenmenge davor ebenfalls. [Sogar ich erinnere mich ja an diesen Automaten, obwohl ich damals
noch recht klein war und mein Onkel mich quasi in die Spielhalle ""eingeschmuggelt"" hatte... ;)]
Das Spielprinzip war simpelst: Man lief von links nach rechts. Gegner erschienen. Man machte sie
alle und ging weiter. Neue Gegner erschienen, die man wieder erledigte und so weiter bis hin zu
einem überdimensional starken -und mitunter auch überdimensional unappetitlich aussehendem- Boss,
der den Zugang zum nächsten Level versperrte und ein paar Treffer mehr einstecken konnte als die
restliche Höllenbrut. Von ein paar leichenfressenden Riesenwürmern bis hin zum ausgewachsenen
Höllenfürsten reicht die Palette. Das absolute Highlight an SH sind aber die in jedem Level
herumliegenden Waffen, die von einfachen Holzleisten bis zu Schrotflinten reichen und -und jetzt
kommt's ;)- einen sichtbaren Effekt darauf haben, WIE ein besiegter Gegner abtritt. Mit einer
Holzleiste kann man Gegner beispielsweise vorzüglich gegen die nächste Wand klatschen und mit
Schußwaffen... nichts für Menschen mit sensiblem Magen. :roll: Auch gibt es einige Horror-Effekte
im Verlauf des Spieles, die zwar beim zweiten Durchspielen ihren Schrecken verloren haben, beim
ersten Mal -insbesondere in einem abgedunkelten Raum- aber durchaus ...wirksam sind. Und als
letztes noch zu erwähnen ist der für die damalige Zeit vorzügliche Soundtrack, der die düstere
und suspense-haltige Atmosphäre des Spiels unterstreicht und noch verstärkt.

SH 2/3

Verfasst: Sa Sep 20, 2003 4:22 pm
von Azel
SPLATTERHOUSE 2 (Mega Drive/1992)
Ein nahezu perfektes Sequel. Mehr Gegner, mehr Level, mehr Waffen, bessere und detailliertere
Grafik, noch atmosphärischerer Soundtrack... Außerdem nicht mehr nur auf das Haus beschränkte
Level, sondern endlich Outdoor-Abenteuer. Jippieh! :) Allerdings ist die Geschichte mehr als nur
sinnlos. Jennifer, die am Ende von Teil 1 scheinbar gestorben war, lebt noch und die Terrormaske
drängt Rick dazu, das Haus des Schreckens noch einmal aufzusuchen, um sie zu retten. ...*gähn*
Immerhin gibt der Verlauf der Geschichte einen minimalen Einblick in die Hintergründe auch des
ersten Teils. Ansonsten bleibt alles beim alten: Von links nach rechts, Gegner umnieten, gegen
Endgegner antreten, fertig. Auch wenn angemerkt werden muss, dass es jetzt auch noch einige
Zwischengegner gibt und die Bosse generell ordentlich schwieriger geworden sind... Sehr, sehr
ordentlich schwieriger... :/ Erwähnenswert ist auch noch die Tatsache, dass viele Levels in
mehrere Sub-Levels aufgeteilt sind und nicht mehr nur eine einzige lange Stage sind wie in SH1.
Und die MD-Version ein nettes Feature eingebaut hat: ein Passwortsystem. :) Natürlich hilft euch
das nichts gegen die mörderisch schweren Bosse... :roll: Oh, und ehe ich das vergesse, das große
Highlight in SH2 ist die Tatsache, dass man Gegner in Fallen locken kann, die für Rick bestimmt
sind, z.B. Fallgruben voll mit diesen unfreundlichen allesfressenden Riesenwürmern. Ah, warum ist
das nicht in jedem Spiel möglich... :cool: PS: Es gibt sogar eine Kettensäge als Waffe diesmal.
Eigentlich wollen die Gegner sie ja gegen Rick einsetzen, aber wenn man schnell genug ist, kann
man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen... [Obwohl ""mit ihren eigenen Waffen zerstückeln"" wohl
ein passenderer Ausdruck wäre... :roll: ;)]

SPLATTERHOUSE 3 (Genesis/1993)
...als ob Poltergeist nicht primitiv genug gewesen wäre mit an den Haaren herbeigezogenen ...
""Ansätzen"" für Fortsetzungen... :roll: Die Story von SH3: Einige Jahre nach SH2 -in dem Rick es
geschafft hat, seine Jennifer aus den Klauen des ""Einen Bösen"" zu befreien- kehrt das ""Böse"" in
das geräumige Herrenhaus ein, das Rick und Jennifer zusammen mit ihrem Sohn bewohnen... Und das
""Böse"" will ihnen ...ähm... Böses... ...oder so. Anyway, die Geschichte ist zwar lachhaft, aber
sie wird auf großartige Weise präsentiert. Im Intro gibt es etwas, das man fast mit einem FMV
vergleichen könnte und auch sonst hat die Grafik große Fortschritte gemacht seit SH2. Zudem gibt
es viel mehr Text als in den vorherigen Teilen -okay, wo es zugegebenermaßen gar keinen Text gab
In-Game, nur im Intro und in den Credits... Aber in SH3 gibt es in jedem Level mehrere Zwischen-
sequenzen, in denen die Geschichte fortgeführt wird. Held ist natürlich wieder Rick, der als
allererstes seine Familie aus den Klauen der Dunkelheit retten muss -und danach mal eben noch die
Welt vor dem neuen Zeitalter der Finsternis bewahren muss... Aber hey, die Familie geht vor. Das
ist ein moralisch hervorragend gestalteter Aspekt im Storytelling. ;) Der Aspekt, dass Rick seine
Familie retten muss, führt ähnlich wie in Resident Evil zu mehreren verschiedenen möglichen End-
Sequenzen, abhängig davon, wer am Ende des Spiels noch am Leben ist... Auf den Spielverlauf an
sich hat das allerdings keine großen Auswirkungen, abgesehen von minimal unterschiedlichem Text
an Schlüsselstellen. Die entscheidende Änderung im Vergleich zu den Vorgängern und der beste
Aspekt von SH3 ist die Tatsache, dass die einzelnen Levels nicht mehr einfache von links nach
rechts zu durchlaufende Stages sind, sondern tatsächlich ganze Etagen des Hauses, in deren Räumen
man sich frei bewegen kann und die man in einer beliebigen Reihenfolge durchwandern kann. Mehr an
individueller Freiheit für den Spieler also. ...auch wenn es nur eine Scheinfreiheit ist, da man,
wenn man ein gutes Ende erreichen will, doch wieder eine bestimmte Route nehmen muss, um die
Familienmitglieder rechtzeitig zu erreichen.

SH 3+ Wanpaku Graffiti

Verfasst: Sa Sep 20, 2003 4:22 pm
von Azel
Denn in den betreffenden Levels gibt es eine Art
Zeitlimit, innerhalb dessen man ankommen muss -komfortabel angezeigt oben rechts. Eine weitere
große Änderung betrifft die Steuerung von Rick. Während er in den bisherigen Teilen mit mehr oder
weniger normalen Angriffen und den obligatorischen Waffen :) auskommen musste, hat er nun neben
fünf verschiedenen Special Moves auch noch die Möglichkeit, sich bei ausreichender spezieller
Energie in Monster Rick zu verwandeln, eine Vision seiner möglichen Existenzform bei zu langem
Kontakt mit der Terrormaske, die natürlich auch wieder dabei ist... Also alles in allem eine
ganze Menge Verbesserungen, aber... -es gibt weniger verschiedene Gegner, es gibt weniger Level,
es gibt weniger waffenspezifische Todesanimationen für die Gegner und vor allen Dingen: so gut
wie alle Endgegner sind vom Schwierigkeitsgrad her ein Witz... :( Natürlich waren manche Bosse in
SH und SH2 nahezu unmöglich zu besiegen, aber soo leicht wie hier braucht sie doch echt niemand...
Fazit: Technisch die bisherige Perfektion der Splatterhouse-Saga. Spielerisch bleibt es allerdings
hinter seinen Vorgängern zurück. [Immerhin hat die Endsequenz den entscheidenden Spoiler, der bis
heute eine weitere Fortsetzung verhindert hat... Hehe.]

SPLATTERHOUSE: WANPAKU GRAFFITI (Famicon/1989)
Was haben wir aber nun hier...? Schon jemals Parodius gespielt? Diese Serie ist eine Parodie auf
Shoot'em Ups und besonders die klassische Gradius-Serie. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt SHWG.
Es ist eine Parodie auf Survival-Horror und vor allem auf fast jeden bekannten Horrorfilm. Es
gibt wenige Spiele, die alleine von ihrem Design her so lustig und kultig sind wie dieses hier.:)
Spielerisch ist es zwar nahezu den ""normalen"" SH-Titeln gleich, enthält aber einige interessante
Besonderheiten. Zum einen hat Rick die ganze Zeit über ein Beil bei sich, mit dem er die Gegner
angreift und kann somit weder andere Waffen aufsammeln noch Special Moves ausführen, zum anderen
erhält er für jeden besiegten Gegner einen Punkt. Und wenn er eine bestimmte Anzahl von Punkten
erreicht hat, erhält er mehr Trefferpunkte. Ein nettes kleines RPG-Element am Rande. :) Auch ist
SHWG nicht so schwierig wie die anderen Teile und auch für Anfänger relativ problemlos spielbar.
Das größte Problem bei den meisten Bossen dürfte nicht ihre Schwierigkeit sein, sondern eher das
breite Grinsen wieder loszuwerden. ;) Zudem gibt es noch einen weiteren Grund, das Spiel zumindest
einmal anzuspielen:
<Werbungmach>Mittlerweile ist es sogar auf Deutsch verfügbar... Und zwar genau ...hier. :)</werbungmach>

Zum Abschluss noch kurz die Standards allgemein betrachtet.

Grafisch gibt es an keinem Teil irgendetwas auszusetzen, da sie alle die Möglichkeiten ihres
jeweiligen Systems recht gut ausnützen. Selbst die des betagten Famicom, ja. Und besonders SH3
ist hier noch einmal zu erwähnen, da es wirklich auf einem sehr hohen grafischen Niveau ist, ganz
besonders als MD/GEN-Spiel. Wenn es mehr Spiele wie Splatterhouse 3 für MD/GEN gegeben hätte...

Soundeffekte sind ein weiterer definitiver Pluspunkt der Splatterhouse-Serie. Natürlich kann man
nicht gut sagen, dass das Geräusch, das z.B. ein Dämon in Robe von sich gibt, wenn er seine dunkle
Seele aushaucht, ""realistisch"" klingt, aber so gut wie alle Soundeffekte klingen so, wie es in
der Realität klingen KÖNNTE. [Nicht dass ich vorhaben würde zu testen, wie es in der Realität
klingt, wenn ein Dämon in Robe seine Seele aushaucht... :roll:] Und bei manchen Kreaturen haben
die Designer sehr interessante Kreationen kreiert... ;)

Finale?

Verfasst: Sa Sep 20, 2003 4:22 pm
von Azel
Musik ist mit DER Killer Aspect der Splatterhouse-Serie. Die Stücke sind von einer düsteren bis
gruseligen Atmosphäre und mir fällt auf Anhieb kein Stück ein, das wirklich schlecht ist... Gut,
die Stücke in Wanpaku Graffiti sind natürlich etwas weniger düster und mehr spaßig... :) Hingegen
fallen mir mehrere Stücke ein, die noch mal ein Stück besser sind als der ohnehin schon gelungene
Rest. Alleine die Musik, die das Intro von Splatterhouse 2 untermalt... Oder das Ending Theme von
Splatterhouse 3... Wow. :D

...so, damit beenden wir die Stunde für heute mal. Als Hausaufgabe spielt ihr alle vier Spiele
mindestens zweimal durch. In der nächsten Stunde behandeln wir...
[Hey, ich schreibe wenigstens nicht einfach: ""Tolles Spiel. Gefällt mir echt gut."" und pflastere
den Rest des Reviews mit Zitaten aus Videospiel-Zeitschriften und Screenshots...] :p

Aber mal ernsthaft, die Splatterhouse-Serie ist zweifellos eine der geschichtsträchtigsten und
auch interessantesten überhaupt. Und man kann sämtliche Teile an einem ruhigen Tag durchspielen.
[...entsprechende Fähigkeiten natürlich vorausgesetzt. ;)] Außerdem sollt ihr alle den Patch für
Wanpaku Graffiti herunterladen, klar? Hehe. :roll: :D Die meisten würden es vermutlich nicht
bereuen, sage ich einfach mal. (Und natürlich muss man jede mögliche Werbegelegenheit für seine
Projekte nutzen...)
[Allerdings war das Review zu der gesamten Serie schon lange geplant, bevor ich Wanpaku Graffiti
überhaupt kannte. Absolut kein kommerzieller Hintergedanke. ;) Nur eine wirklich geniale Serie,
deren Bekanntheits- und Verbreitungsgrad ich noch etwas weiter erhöhen möchte. :)]


Splatterhouse, Splatterhouse 2, Splatterhouse 3, Splatterhouse Wanpaku Graffiti (Namco)

Sidescroller-Beat'em Up (vergleiche z.B Streets of Rage oder Golden Axe)
Schwierigkeit: SH 1 und SH 2 nahe an unmöglich schwer, SH 3 und SHWG nahe an Kleinkinderkram ;)
Spielzeit: Jeweils knapp 1-2 Stunden (ohne zu sterben :P)
Systeme: Arcade, PC Engine, Mega Drive, Genesis, Famicom
Andere Systeme: *lol*
Features: Jeweils zwischen 6 bis 8 Stages, diverse herausfordende Bossgegner und, auf keinen Fall
zu vergessen: diverse verschiedene ""Waffenanimationen""... :D [refer to SH part of this review]
Spieler: 1

Grafik: 85%
Animation: 85%
Musik: 95%
Sound-FX: 90%
Handhabung: 90%
Dauerspass: 70%
Story/Setting: 75%

WERTUNG: 84%


Special Quotes:

1. ...!!
[Man muss Rick einfach mögen. Andere Parapsychologen erzählen die ganze Zeit nur von den vielen
übernatürlichen Wesen, denen sie schon begegnet sind, doch Rick konzentriert sich bei seinen
Aussagen lieber auf das Wesentliche. ;)]

2. Can't see....can't hear....I'm dying....!
[...na, wer das wohl sein mag...]

3. Haunted by guilt and tormented by nightmares... Nightmares of...
Jennifer's screams and the infernal temptations of the mask...
[Splatterhouse 2 Intro...]


[Azel's Secret:

Nun mal der Reihe nach:

SH hat kein nennenswertes Secret, aber bitte stets daran denken, dass die Waffen nicht nur nett
aussehen, wenn sie einen Gegner erledigen, sondern auch Gegner sofort erledigen, die man sonst
mehrmals treffen müsste... Mucho neato.

Da es zugegebenermaßen in SH2 für den gemeinen Spieler etwas schwierig ist, den letzten Level zu
erreichen, hier das Passwort für Stage 8: EDK VEI IAL LDL ...aber nicht vergessen, dass der finale
Boss von SH2 als einer der schwersten der Videospielgeschichte gilt... :D

Für SH3 gibt es eine recht ausführliche FAQ, aber was den schnellsten und kraftschonendsten Weg
durch den letzten Level angeht, sucht man dort vergebens... Deshalb hier der beste Weg:
Right, Up, Up, Up (right door), Down, Left, Down, Down, Right, Right.
[Angepasst an die Schreibweise der FAQ, weil es vielleicht dort aufgenommen wird, neben ein paar
anderen Kleinigkeiten von mir wie alternativen Bosstaktiken... :)]

Schluss. :)

Verfasst: Sa Sep 20, 2003 4:28 pm
von Azel
[Und für Wanpaku Graffiti... 8671 ist das Passwort für den letzten Level. Und was das in der
Readme des Patches angesprochene ""gute Ende"" angeht... Es gibt nicht viele Auto-Events in SHWG,
und eines davon ist obendrein noch nicht einmal ein richtiges und man kann seinen Verlauf ändern.
Das ist der Schlüssel zum Orb...]

Oh, und hier noch der fehlende Teil vom SH-Review... :/

""Auch gibt es einige Horror-Effekte
im Verlauf des Spieles, die zwar beim zweiten Durchspielen ihren Schrecken verloren haben, beim
ersten Mal -insbesondere in einem abgedunkelten Raum- aber durchaus ...wirksam sind. Und als
letztes noch zu erwähnen ist der für die damalige Zeit vorzügliche Soundtrack, der die düstere
und suspense-haltige Atmosphäre des Spiels unterstreicht und noch verstärkt.""
124736,"38965df79c

Verfasst: Sa Sep 20, 2003 7:54 pm
von Rpgmaniac-No1
Irgendiwe sieht das Spiel sehr witzig aus ich weiß auch nicht wieso. *g*
Du hast ja übrigens schon mit der Translation für das Spiel begonnen nicht wahr Azel?

Na ja mein Genre ist es zwar nicht, aber das Rewiew ist gut.

Verfasst: Sa Sep 27, 2003 5:48 pm
von ActionMad
Azel ich muss mich bedanken. Kannte die Rheie überhauptnicht und finde siie sehr cool :) Splatterhouse 3 ist übrigens sehr gut gemacht. Also unbedingt ziehen Leute..

Yay.

Verfasst: Sa Sep 27, 2003 7:36 pm
von Azel
....um genau zu sein, habe ich die deutsche Übersetzung von Wanpaku Graffiti schon fertiggestellt... :roll:
ActionMad hat geschrieben:Azel ich muss mich bedanken. Kannte die Rheie überhauptnicht und finde siie sehr cool :) Splatterhouse 3 ist übrigens sehr gut gemacht. Also unbedingt ziehen Leute..
...hehe, das ist doch meine Intention. Recht unbekannte Spiele, die meiner Ansicht nach durchaus Klassiker hätten werden können, wenigstens nachträglich noch zu Klassikern machen und weiter zu verbreiten... oder so. :roll: :wink:

Verfasst: Sa Sep 27, 2003 7:41 pm
von asi
ein download link würde die verbreitung deutlich vereinfachen ^^

Hinterfragt...?

Verfasst: Sa Sep 27, 2003 7:48 pm
von Azel
asi hat geschrieben:ein download link würde die verbreitung deutlich vereinfachen ^^
Wir haben seit kurzem ein neues Urheberschaftsschutzgesetz, nach dem dieses bei den meisten Spielen nicht mehr nur illegal, sondern sogar strafbar ist, sie öffentlich online zu stellen... Bislang habe ich nur die offizielle Erlaubnis, Splatterhouse 1 frei zugänglich zu machen... :roll: :? Der Upload davon folgt nächste Woche... :)
Bei den anderen Teilen muss ich mal noch sehen...

Für den Moment nehmt mal das hier...
Ich habe natürlich keine Ahnung, ob es dort urheberrechtlich geschützte Sachen zum Download gibt... :roll:

Verfasst: Sa Sep 27, 2003 8:58 pm
von asi
... Bislang habe ich nur die offizielle Erlaubnis, Splatterhouse 1 frei zugänglich zu machen...
wer entscheidet darüber?

Antwort...

Verfasst: Di Sep 30, 2003 6:41 pm
von Azel
asi hat geschrieben:
... Bislang habe ich nur die offizielle Erlaubnis, Splatterhouse 1 frei zugänglich zu machen...
wer entscheidet darüber?
Namco selbst und natürlich in diesem speziellen Fall auch Hudson und NEC...
Übrigens gibt es eine ganze Menge PC Engine-Spiele, die als Abandonware oder Freeware deklariert sind heute... Finde ich nett von denen. :)

Verfasst: Do Okt 02, 2003 3:10 pm
von Headshot
@Azel

Meinst du net, das dein Review den Rahmen sprengt. Das hat doch nixmehr mit Meinung zu tun. Ich fand die alten Reviews besser. Sie waren kompakter etc.

Ich mein was willst du, eine Geschichte einzelner Computerspiele. So ein Review muss knackig sein, net so derbe groß. 2-3 Pics, paar Zeilen mit Inhalt. Und was sachliches.

Das soll jetzt net unbedingt kritik sein, nur finde ich das das kaum noch was mit einer Review zu tun hat. Im gegenteil, deine Berichte sind sehr gelungen, sachlich und ausführlich. Warum machst du nicht gleich eine Homepage mit deinen Berichten. Ich meine in so einem Board geht das doch unter. Gibt genug Gamer da draussen, die sich freuen würden über deine Berichte. Diese Rpgmaniac-No1, schreibt ja auch so fette Berichte. Oder habt ihr schon so ein Projekt am laufen. Hab keinen Plan, bin hier nur noch selten unterwegs.

Also wie gesagt: Berichte sind sehr ausgeprägt. Trotzdem finde ich die schon zu ausführlich. :roll:

...Überlegungen

Verfasst: Sa Okt 04, 2003 1:45 pm
von Azel
Headshot hat geschrieben:@Azel
Meinst du net, das dein Review den Rahmen sprengt. Das hat doch nixmehr mit Meinung zu tun. Ich
fand die alten Reviews besser. Sie warenkompakter etc.

Ich mein was willst du, eine Geschichte einzelner Computerspiele. So ein Review muss knackig
sein, net so derbe groß. 2-3 Pics, paar Zeilen mit Inhalt. Und was sachliches.

Das soll jetzt net unbedingt kritik sein, nur finde ich das das kaum noch was mit einer Review
zu tun hat. Im gegenteil, deine Berichte sind sehr gelungen, sachlich und ausführlich. Warum
machst du nicht gleich eine Homepage mit deinen Berichten. Ich meine in so einem Board geht das
doch unter. Gibt genug Gamer da draussen, die sich freuen würden über deine Berichte. Diese
Rpgmaniac-No1, schreibt ja auch so fette Berichte. Oder habt ihr schon so ein Projekt am laufen.
Hab keinen Plan, bin hier nur noch selten unterwegs.

Also wie gesagt: Berichte sind sehr ausgeprägt. Trotzdem finde ich die schon zu ausführlich.
Hmm, mal nachdenken. Sowohl Lob als auch Kritik in einem einzigen Beitrag... Sind nicht allzu
viele Personen zu solch differenzierten Aussagen fähig... Auf jeden Fall mal Danke für den
Beitrag, Headshot. :)

Aber zum Thema zurück. Ich finde eigentlich nicht, dass meine Reviews zu lang sind...
Möglicherweise sind einige zu lang für Retroplayers-Favoriten oder für Foren allgemein, aber die
Länge an sich entspricht durchaus der ""normalen"" Länge eines Reviews. [Mal abgesehen von den grob
eingeschränkten bei GameFAQs...]

Welche ""alten Reviews"" sind gemeint? Meine alten Reviews? Die Reviews, die ganz am Anfang in RF
standen? Ich wiederum fand die ersten Revies in RF zu knapp und zu sehr nach persönlicher Meinung
geschrieben. Denn schließlich ist ein Review EIGENTLICH ein sachlicher Text. Die persönliche
Meinung soll nur in der Einleitung und im abschließenden Meinungstext deutlich herauskommen. Seit
vielen Jahren ja eine gängige Praxis in den einschlägigen Magazinen und Zeitschriften. In diesem
Sinne ist der zweite Absatz etwas komisch. Ich kenne keine ernsthaften Reviews, die nur ein paar
Zeilen lang sind. Und würde auch so etwas nicht schreiben wollen. Ich persönlich erwarte von
einem Review ausführliche Information und nicht nur ein paar oberflächliche Sätze. Wenn ich nur
zwei, drei Bilder und einen kurzen, positiven Text über das Spiel haben will, kann ich ja gleich
die Rückseite der Packung anschauen und habe das gleiche Resultat. Oder -wenn wir von Retro-Games
reden- die Bilder und kurzen Texte, die man z.B. bei den Underdogs oder Cherryroms findet.
Allerdings muss ich schon sagen, dass bei diesem Kontext der Gameplay-Absatz meiner Reviews immer
der längste Absatz ist, weil man eben nicht -wie bei ""normalen"" Reviews- voraussetzen kann, dass
der Leser die Anleitung vorliegen hat und deshalb ein paar grundlegende Dinge auch noch selbst
erklären muss, wie Tastenbelegeung und komplexere Spielprinzipien.

Wie gesagt aber Danke für das Lob. Ich arbeite in der Tat an meiner Homepage, wo ich auch eine
nette kleine Review-Ecke einrichten werde. Nur dauert es wohl noch ein klein wenig, bis die
fertig ist, weil ich a) extrem ausgelastet bin mit anderen Dingen im Moment, b) immer noch HTML
am Lernen bin und dies c) im Moment auch noch parallel zu Japanisch lerne. Aber ich werde das,
wenn es denn mal alles fertig ist, hier auch bekannt geben. :)
Allerdings überlege ich mittlerweile ernsthaft, ob ich mich nicht auch nur für die Reviews bei
Gamezone anmelden sollte. Um mich noch an einem weiteren Board zu beteiligen, fehlt mir die Zeit,
aber selbst schlechte Reviews zu schlechten Spielen haben da immer mehrere Kommentare -und ich
habe hier bei manchen wirklichen Klassikern vielleicht ein oder zwei Antworten... :/
Mal sehen, was die Zukunft bringt. Übrigens sind meine beiden aktuellen Reviews, die ich gleich
noch posten werde, mit die kürzesten, die überhaupt bisher geschrieben habe... Und immer noch zu
lang? ;)

Verfasst: Sa Okt 04, 2003 11:13 pm
von Rpgmaniac-No1
@Headshot

Hmmm, objektiv gesehen kann ich dir zustimmen. Aber was soll ich machen, wenn ich so viel sachliches zu einem Spiel habe? Ich kann einfach die meisten Aspekte eines Spiels doch nicht auslassen, wenn sie von Informationen her wichtig sind. Dabei fasse ich mich wirklich sehr kurz und erwähne möglichst nur die wichtigsten Aspekte. :shock:

Ich finde Azels Rewiews sind manchmal weniger sachlich, sondern mehr subjektiv. Allerdings hat er so einige Rewiews wie das Splatterhouse z.B was wirklich erwähnenswert ist.
Im Übrigen, ich schreibe gerade noch meinen Rewiew zu Sakura Taisen für die Saturn zu Ende. Der Rewiew hat zurzeit knapp 4000 Wörter. *g* :o Aber den poste ich glaub ich auch nicht hier rein. Das will ich euch nicht antun. :mrgreen: