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Weihnachten steht vor der Tür ....

Verfasst: Fr Dez 20, 2002 1:38 am
von Katana
... oder: Ein paar abgedrehte Storys ;)

Der 1. Advent
Sonntag, 1. Advent
10:00 Uhr
In der Reihenhaussiedlung Oenkelstieg laesst die Rentnerin Erna B. durch ihren
Enkel drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren.
Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist gross.

10:14 Uhr
Beim Entleeren des Muelleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante
Weihnachtoensive im Nachbarhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung
des 10-armigen daenischen Kerzensets zu je 15 Watt im Kuechenfenster. Stunden
spaeter erstrahlt die gesamte Siedlung Oenkelstieg im besinnlichen Glanz von
134 elektrischen Fensterdekorationen.

19:03 Uhr
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrop-Hoecklage registriert der wachha-
bende Ingenieur irrtuemlich den Defekt der Strommessgeraete fuer den Bereich
Stenkelfeld-Nord, ist aber zunaechst noch arglos.

20:17 Uhr
Den Eheleuten Horst und Heidi I. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung
von 96 Halogenlmleuchten durch saemtliche Baeume ihres Obstgartens an das
Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nest-
bau.

20:56 Uhr
Der Diskothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genoetigt, seinerseits seinen Teil
zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach
seines Bungalows das Laserensemble Metropolis, das zu den leistungsstaerksten
Europas zaehlt. Die 40 m hohe Fassade eines angrenzenden Getreidesilos haelt
dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit
einem haesslichen Geraeusch zerbroeckelt.

21:30 Uhr
Im Trubel einer Weihnachtsfeier im Kohlekraftwerk Sottrop-Hoecklage verhallt
das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21:50 Uhr
Der 85-jaehrige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfer des
Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tiefhaengende Wolken-
decke.

22:12 Uhr
Eine Gruppe asiatischer Geschaeftsleute mit leichtem Gepaeck und sommerli-
cher Bekleidung irrt veraengstigt durch die Siedlung Oenkelstieg. Zuvor war
eine Boeing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sidney versehentlich in
der mit 3000 bunten Neonroehren gepasterten Garagenauahrt der Baeckerei
Broermeier gelandet.

22:37 Uhr
Die NASA-Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande des Sonnensystems Bilder
einer angeblichen Supernova auf der noerdlichen Erdhalbkugel. Die Experten in
Houston sind ratlos.

22:50 Uhr
Ein leichtes Beben erschuettert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrop-
Hoecklage. Der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen laeuft mit 350 Mega-
watt bruellend jenseits der Belastungsgrenze.

23:06 Uhr
In der taghell erleuchteten Siedlung Oenkelstieg erwacht die Studentin Bettina
U. und freut sich irrtuemlich ueber den sonnigen Dezembermorgen. Um genau

23:12 Uhr betaetigt sie den Schalter ihrer Kaeemaschine.

23:12 und 14 Sekunden
In die ploetzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die
Explosion des Kohlekraftwerks Sottrop-Hoecklage wie Donnerhall. Durch die
stocknsteren Ortschaften irren verstoerte Menschen.
Menschen wie Du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug
war!


Merry Weihnacht
When the last Kalender-sheets
flattern trough the winter-streets
and Dezemberwind is blowing,
then ist everybody knowing
that it is not allzuweit:
she does come - the Weihnachtszeit.

All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm Stueble,
run to Kaufhof, Aldi, Mess,
make Konsum and business.
Kaufen this und jene Dings
and the Churchturmglocke rings.

Manche holen sich a Taennchen,
when this brennt, they cry ""Attention"".
Rufen for the Feuerwehr:
""Please come quick to loeschen her!"

Verfasst: Fr Dez 20, 2002 1:40 am
von Katana
Then he fills the last Glas wine -
yes, this is the christmastime!

Day by day does so vergang,
and the Holy night does come.
You can think, you can remember,
this is immer in Dezember.

Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwaerts running.
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine -
well this is the Weihnachtstime.

Baby-eyes are big and rund,
the familiy feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum are hocking
then nothing can them ever shocking.
They are so happy, are so fine -
this happens in the Chistmastime!

The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird, the mouse,
are turning round the Weihnachtstree,
enjoy this day as never nie,
well they find Kittekat and Chappi
in the Geschenkkarton von Papi.

The familiy begins to sing
and wieder does a Gloeckchen ring.
Zum Song vom gruenen Tannenbaum
the Traenen rennen down and down.
Bis our mother ploetzlich flennt:
""The christmas-Gans im Ofen brennt!"

Verfasst: Fr Dez 20, 2002 1:43 am
von Katana
Schnee

Schnee - oder 30 Tage bis zum Nervenzusammenbruch
8. Dezember 18.00 Uhr Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in die-
sem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stunden-
lang am Fenster gesessen und zugesehen wie riesige weiße Flocken vom Himmel
herunterschweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch - wir fühlten uns
wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.

9. Dezember Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus
weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phanta-
stischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu
ziehen, war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten
Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wie ein kleiner Jun-
ge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute nachmittag
kam der Schneepug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder
zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für ein tolles Leben!

12. Dezember Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was
für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, da? ich mir keine Sorge machen soll,
wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten
wäre schrecklich! Bob sagt, daß wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben
werden, daß ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, daß das möglich
ist. Bob ist sehr nett - ich bin froh, daß er unser Nachbar ist.

14. Dezember Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur
ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte läßt alles glitzern. Der Wind nahm mir den
Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben! Der
Schneepug kam heute nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben.
Mir war nicht klar, daß ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich
wieder in Form. Wünschte ich würde nicht so Pusten und Schnaufen.

15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft.
Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Habe
den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom
ausfällt. Das ist lächerlich - schließlich sind wir nicht in Alaska.

16. Dezember Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefal-
len, als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde
gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.

17. Dezember Immer noch weit unter null. Die Straßen sind zu vereist, um ir-
gendwo hinzukommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Mußte mich in Decken
wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun, als meine Frau an-
zustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube, wir hätten einen Holzofen
kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie recht hat! Ich
hasse es, in meinem eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!

20. Dezember Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdamm-
ten Zeug letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der
beschissene Schneepug kam zweimal vorbei. Habe versucht eines der Nachbars-
kinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine Zeit, weil
sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, daß die lügen. Wollte eine Schneefräse im
Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche
rein. Ich glaube, daß sie lügen. Bob sagt, daß ich schaufeln muß oder die Stadt
macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, daß er lügt.

22. Dezember Bob hatte recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal
30 cm von dem weißen Zeug gefallen ist und es ist so kalt, daß es bis August
nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war
zum Schaufeln und dann mußte ich pinkeln. Als ich mich schließlich ausgezogen,
gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe
versucht für den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefräse an
seinem Lastwagen hat, aber er sagt, daß er zu viel zu tun hat. Ich glaube, daß
der Wichser lügt.

23. Dezember Nur 10 cm Schnee heute und es hat sich auf 0 Grad erwärmt.
Meine Frau wollte, daß ich das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine
Zeit - ich muß SCHAUFELN!!! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem
Monat gesagt? Sie sagt, sie hat, aber ich glaube, daß sie lügt.

24. Dezember 20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepug so fest zusam-
mengeschoben, daß ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen
Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepug fährt, ziehe
ich ihn an seinen Eiern durch den Schnee. Ich weiß genau, daß er sich hinter
der Ecke versteckt und wartet, bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann
kommt er mit 150 km/h die Straße heruntergerast und wirft dann tonnenwei-
se Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau
mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine
Zeit. Mußte nach dem Schneepug Ausschau halten.

25. Dezember Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der &§%$ .
Eingeschneit. Der Gedanke an Schaufeln läßt mein Blut kochen. Gott ich hasse
Schnee! Dann kam der Schneepugfahrer vorbei und hat nach einer Spende
gefragt. Ich habe ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt,
daß ich schlechte Manieren habe. Ich glaube, daß sie eine Idiotin ist. Wenn ich
mir noch einmal Wolfgang Petry anhören muß, werde ich sie umbringen.

26. Dezember Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir
hierher gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.

27. Dezember Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre
sind eingefroren.

28. Dezember Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE
ALTE MACHT MICH VERRÜCKT!!!

29. Dezember Noch mal 30 Zentimeter. Bob sagt, daß ich das Dach freischaufeln
muß, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste, was ich je gehört habe.
Für wie blöd hält der mich eigentlich?

30. Dezember Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepugfahrer verklagt mich
auf 50.000 DM Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25
Zentimeter vorhergesagt.

31. Dezember Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr schaufeln.

8. Januar Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben.
Warum bin ich an das Bett gefesselt?

Verfasst: Fr Dez 20, 2002 1:44 am
von Katana
Habe
versucht für den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefräse an
seinem Lastwagen hat, aber er sagt, daß er zu viel zu tun hat. Ich glaube, daß
der Wichser lügt.

23. Dezember Nur 10 cm Schnee heute und es hat sich auf 0 Grad erwärmt.
Meine Frau wollte, daß ich das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine
Zeit - ich muß SCHAUFELN!!! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem
Monat gesagt? Sie sagt, sie hat, aber ich glaube, daß sie lügt.

24. Dezember 20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepug so fest zusam-
mengeschoben, daß ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen
Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepug fährt, ziehe
ich ihn an seinen Eiern durch den Schnee. Ich weiß genau, daß er sich hinter
der Ecke versteckt und wartet, bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann
kommt er mit 150 km/h die Straße heruntergerast und wirft dann tonnenwei-
se Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau
mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine
Zeit. Mußte nach dem Schneepug Ausschau halten.

25. Dezember Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der &§%$ .
Eingeschneit. Der Gedanke an Schaufeln läßt mein Blut kochen. Gott ich hasse
Schnee! Dann kam der Schneepugfahrer vorbei und hat nach einer Spende
gefragt. Ich habe ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt,
daß ich schlechte Manieren habe. Ich glaube, daß sie eine Idiotin ist. Wenn ich
mir noch einmal Wolfgang Petry anhören muß, werde ich sie umbringen.

26. Dezember Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir
hierher gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.

27. Dezember Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre
sind eingefroren.

28. Dezember Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE
ALTE MACHT MICH VERRÜCKT!!!

29. Dezember Noch mal 30 Zentimeter. Bob sagt, daß ich das Dach freischaufeln
muß, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste, was ich je gehört habe.
Für wie blöd hält der mich eigentlich?

30. Dezember Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepugfahrer verklagt mich
auf 50.000 DM Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25
Zentimeter vorhergesagt.

31. Dezember Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr schaufeln.

8. Januar Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben.
Warum bin ich an das Bett gefesselt?

Verfasst: Fr Dez 20, 2002 1:46 am
von Katana
Die Weihnachtsfeier

Liebe Mitarbeiter,
wie schon in den Vorjahren wollen wir auch in diesem Jahr das anstrengende
Geschäftsjahr mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier im Frühstücksraum A1
beenden.
Da es im letzten Jahr einige etwas unerfreuliche Zwischenfälle gab, möchte die
Geschäftsleitung im Vorfeld auf gewisse Spielregeln hinweisen, um die besinnli-
che Feier auch im rechten Rahmen ablaufen zu lassen.

1.)Wenn möglich sollten die Mitarbeiter den besagten Raum noch aus eigener
Kraft erreichen, und nicht im alkoholisierten Zustand von Kollegen hereinge-
tragen werden. Eine Vorfeier ab den frühen Morgenstunden sollte möglichst
vermieden werden.

2.) Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Mitarbeiter mit ihrem Stuhl direkt
an das kalte Buet setzen. Jeder sollte mit seinem gefüllten Teller einen Platz
an den Tischen aufsuchen! Auch die Begründung ""Sonst frißt mir der Meier die
ganzen Melonenschiffchen weg"" kann nicht akzeptiert werden.

3.) Schnaps, Wein und Sekt sollte auch zu vorgerückter Stunde *nicht* direkt
aus der Flasche getrunken werden. Besonders wenn man noch Reste der genos-
senen Mahlzeit im Mund hat. Der Hinweis *Alkohol desinfiziert* beseitigt nicht
bei allen Mitarbeiten das Miÿtrauen gegen Speisereste in den angetrunkenen
Flaschen.

4.) Wer im letzten Jahr den bereitgestellten Glühwein gegen eine Mischung
aus Hagebuttentee und Super-Bleifrei ausgetauscht hat, wird darum gebeten
diesen Scherz nicht noch einmal zu wiederholen. Sicherlich ist uns allen noch in
Erinnerung was passierte, als Kollege Moosbacher sich nach dem dritten Glas
eine Zigarette anzündete.

5.) Sollte jemand nach Genuÿ der angebotenen Speisen und Getränke von ei-
ner gewissen Unpäÿlichkeit befallen werden, so wird darum gebeten die dafür
vorgesehen Örtlichkeiten aufzusuchen. Der Chef war im letzten Jahr über den
unerwarteten Inhalt seines Aktenkoers nicht sehr begeistert.

6.) Wenn Weihnachtslieder gesungen werden, sollten die Originaltexte gewählt
werden. Einige unserer Auszubildenden sind noch minderjährig und könnten
durch einige Textpassagen irritiert werden.
In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals daran erinnern, das einige
der männlichen Kollegen sich noch nicht zur Blutuntersuchung zwecks Feststel-
lung der Vaterschaft gemeldet haben. Unsere im Mutterschaftsurlaub befindli-
che Mitarbeiterin Frl. Kluge meint, es bestände ein ursächlicher Zusammenhang
zwischen der letztjährigen Weihnachtsfeier und der Geburt ihrer Tochter Sylvia
im September dieses Jahres.
Wenn wir uns alle gemeinsam an diese wenigen Verhaltensmaÿregeln halten,
sollte unsere Weihnachtsfeier wieder ein groÿer Erfolg werden.
MfG Die Geschäftsleitung


(Ich habe den ganzen Müll aus PostScript Dateien umgewandelt, kopieren aus dem kovertierten PDF ging leider nicht, also seht mir ein paar Fehlformatierungen und fehlerhafte/fehlende Buchsteben nach)