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Verfasst: Di Jun 17, 2003 12:19 am
von boo
Nun, ich schrob das als wertungsfreie Anekdote. Die Anführungszeichen habe ich gesetzt, weil sie dabei immer den Singular verwendet hat.

Verfasst: Di Jun 17, 2003 12:20 am
von asi
Und das sie sauer ist kann man ihr wohl auch nicht verübeln aber das gehört nicht zum Thema...
Ok versuchen wir bitte alle gemeinsam wieder zum topic zurückzukehren
(zur not machen wir einen Nachvolge Thread *duck* :wink: )

Verfasst: Di Jun 17, 2003 12:21 am
von Choddy
Ich finde sowieso, dass den Nachfolge-Threads mehr beachtung schenken sollte ... die beiden die wir bisher hatten waren doch immer sehr schön *nochtieferalsasiduck*

Verfasst: Di Jun 17, 2003 12:23 am
von boo
Einen noch, bitte: Dass sie sauer, vielleicht in dieser Hinsicht sogar verbittert, war, steht außer Frage, aber das Wort Polacke war aus ihrem Mund definitiv keine Beleidigung, sondern das normale Wort für einen polnischen Staatsbürger.

Verfasst: Di Jun 17, 2003 12:48 am
von GeRmAnSnAkE
Busta hat geschrieben:Auch du Germansnake machst dir wenig Mühe. Wenn du schreiben würdest, das es Deutschland erst seit 1871 gibt wärst du nämlich einwandfrei auf dem Holzweg. Das heilige römische Reich deutscher NAtion existierte von 962 bis 1806. Das zweite deutsche Reich wurde 1871 gegründet. Schlesien ist seit fast 1000 Jahren ein Teil Deutschlands.
Sowie irgendein unbequemes Thema hochkommt, wird sofort Schließen gebrüllt, die Wahrheit lässt sich nunmal nicht für immer unterdrücken. Das Italiener keine Römer (im Sinne des Römischen Reiches) sind, übersehen wir nebenbei auch mal ganz großzügig. Deutschlands Ansprüche auf die zu Unrecht besetzten Gebiete bestehen völkerrechtlich nach wie vor, 15 Millionen gewaltsam Vertriebene abzüglich 3 Millionen auf der Flucht Umgebrachte, Verhungerte und Erfrorene bzw. deren Nachkommen vergessen nicht so schnell. Schönen Gruß nach Thüringen!
Busta hat geschrieben: Und? Wo sie recht hat, hat sie recht. Polacke ist ein stinknormales Wort genau wie Russe oder Tscheche, die Diskussion hatte ich schon mal mit Freund mirmok. Ich habe dieses Semester gerade Spanisch, selbst da heißt Polen Polaco.
Du hast recht, ich hab mir keine Mühe gegeben, es sollte eine Anspielung darauf sein, was Asi gesagt hat. Deine Aussage stimmt in dem Sinne, doch gibt es in Kriegen nahezu immer Konsequenzen, mit denen ein Land rechnen muss, wenn es als Verlierer hervorgeht... es ist klar das die nachfolgenden Generationen darunter zu leiden haben, aber Tatsache ist das Deutschland zur Zeit vor dem Zweiten Krieges en Volk von Mitläufern war. Glaubst du es hat den Deutschen nicht gefallen Tschechien besetzt wurde und kurz darauf Polen? Zu der Zeit hat noch keiner an irgendwelche Wiederstände gedacht, erst als es später kritisch wurde. Für die Sünden der damaligen Generation muss nunmal eine Genugtuung getan werden. Außerdem verwechselst du da etwas: es sind keinesfalls 3 Millionen Tote gewesen, so viele sind geflohen und später sind weitere 12 gefolgt! Nichts im Vergleich der Unschuldigen Opfer während des Krieges! Also sag du nichts von Deutschlands Ansprüchen!
Wenn du meinst Polacke ist ein stinknormales Wort, dann guck bitte in einen Duden! :wink:

edit: um zum Topic zurückzukehren: ich komme aus Helmstedt, ist ne kleine Stadt in Niedersachsen und besitze deutsche sowie polnische Wurzeln...

Verfasst: Di Jun 17, 2003 2:03 am
von Busta
GeRmAnSnAkE hat geschrieben:
Du hast recht, ich hab mir keine Mühe gegeben, es sollte eine Anspielung darauf sein, was Asi gesagt hat. Deine Aussage stimmt in dem Sinne, doch gibt es in Kriegen nahezu immer Konsequenzen, mit denen ein Land rechnen muss, wenn es als Verlierer hervorgeht... es ist klar das die nachfolgenden Generationen darunter zu leiden haben, aber Tatsache ist das Deutschland zur Zeit vor dem Zweiten Krieges en Volk von Mitläufern war. Glaubst du es hat den Deutschen nicht gefallen Tschechien besetzt wurde und kurz darauf Polen? Zu der Zeit hat noch keiner an irgendwelche Wiederstände gedacht, erst als es später kritisch wurde. Für die Sünden der damaligen Generation muss nunmal eine Genugtuung getan werden. Außerdem verwechselst du da etwas: es sind keinesfalls 3 Millionen Tote gewesen, so viele sind geflohen und später sind weitere 12 gefolgt! Nichts im Vergleich der Unschuldigen Opfer während des Krieges! Also sag du nichts von Deutschlands Ansprüchen!
Alle von mir gemachten Aussagen zu den Opferzahlen kannst du überall in der gängigen Literatur nachlesen. Informiere dich lieber mal genauer, bevor du mir Unwissen unterstellst, ich weiß worüber ich schreibe.
In den Vertreibungs- und Deportationsgebieten in Ost-, Südost- und Mittelosteuropa lebten kurz vor Kriegsende 20 Millionen Deutsche. 18 Millionen dort beheimatete und ansässige und 2 Millionen kriegsbedingt Zugegezogene, d.h. Luftkriegsevakuierte sowie andere sich dort aus dem Deutschen Reich Niedergelassene. Etwa lebten in den Ostgebieten des Deutschen Reiches 9.575.000 dort beheimatete Ostdeutsche und im Sudetenland rund 3,5 Millionen Sudetendeutsche. Von den 20 Millionen reichsdeutschen und volksdeutschen Heimatvertriebenen wurden kurz vor und zu 90 % in den Jahren unmittelbar nach der militärischen Kapitulation 14,5 Millionen entrechtet, ausgeplündert und wie Vieh ausgetrieben was der unmittelbaren Ermordung entkommen war. In der Größenordnung etwa der seinerzeitigen Einwohnerschaft Irlands kam es zu Morden und Massenmorden: 3 Millionen Menschen! Im einzelnen lauten die Zahlen der Vertreibungsopfer wie folgt: Ost-, Südost- und Mittelosteuropa = 2,111 Millionen (Zahlen auch der Bundesregierung); Rußlanddeutsche = 350.000; Kriegsevakuierte, Zugezogene = 220.000; im Vertreibungsprozeß von Polen und Tschechen zusätzlich getötete Wehrmachtssoldaten = 22.000; ?Nachvertreibungs-Tote? nach eigener Mindestschätzung (eher aber viel höher anzusetzen) = 250.000; insgesamt mindestens 2.952.000. Hierbei handelt es sich ganz klar nur um Mindestzahlen!
Du schreibst von ""Nichts im Vergleich der Unschuldigen Opfer während des Krieges"". Was immer du auch damit gemeint haben magst, es trifft im Krieg immer Unschuldige. Was du von Genugtuung und Deutschlands Ansprüchen schreibst ist völlig wirres Zeug, da die Situation klar war. Auch nach dem Krieg war nie die Rede von dauerhafter Abgabe der Gebiete. Die Vertreibungsaktion ist ein in der Geschichte einmaliger Vorgang. 3 Millionen Tote sind für dich nichts? Wenn ich hier teilweise so pauschal hingesaute, total unreflektierte und nicht belegbare Meinungen lese, kriege ich echt das Kotzen.

http://www.politikforum.de/forum/archiv ... 12/3/24080
http://www.mies-pilsen.de/vertreibungsholocaust.htm


Meine Vorfahren stammen aus Thüringen, Sachsen, Schlesien und Schwaben.

Verfasst: Di Jun 17, 2003 11:59 pm
von Karaokefreak
MarHel78 hat geschrieben:Bin eigentlich Nordhesse aus nem Kaff zwischen Marburg und Kassel.
Seit knapp 3 Jahren bin ich jetzt in Frankfurt und wohn da in ner schoenen ruhigen Strasse in Bornheim, in der Naehe vom Zoo...
Hehe.. geboren bin ich in Offenbach, und bei dir um die ecke ( nähe Zoo... heißt glaub ich Bärenstraße) wohnt noch ne ex freundin von mir, die ich gern mal wiedergesehen hätt' .....

Aber Berlin ist doch a bisserl weit weg

Verfasst: Mi Jun 18, 2003 9:43 am
von MarHel78
Baerenstrasse ist direkt um die Ecke. Da hol ich in der Postfiliale immer meine ebay-Pakete, weil ich tagsueber nicht zuhause bin... :D Da ist so ein Hochhaus und ein Taxiunternehmen Ecke Roederbergweg....

Verfasst: Mi Jun 18, 2003 1:54 pm
von Morogh
@busta:
Deutschland musste zur Wiedervereinigung einen Vertrag unterschreiben, in dem sie die Oder als Deutschlands Ostgrenze anerkennen. Dies war erst überhaupt Grundlage dafür, dass die Russen der Wiedervereinigung zugestimmt haben. Demnach hat Deutschland keinerlei Ansprüche mehr auf die alten Gebiete östlich der Oder.

Verfasst: Mi Jun 18, 2003 3:10 pm
von asi
Ja aber wie du so schön sagst deutschland MUSSTE sonst hätte es keine Wiedervereinigung gegeben und das wär noch schlechter gewesen.
Außerdem so wie das gemacht wurde war das raub
wenn man dir ne knarre an den kopf hällst würdest du auch so einiges unterschreiben denke ich...

Verfasst: Mi Jun 18, 2003 3:28 pm
von Feanor
Diese bereits bestehende spezielle Völkerrechtsgrundlage wird jetzt nochmals neu formuliert durch die Resolution 242 (1967) des Sicherheitsrates der UNO vom 22. 11. 1967. Danach darf fremdes Staatsgebiet immer nur vorübergehend, aber nicht auf Dauer besetzt gehalten werden. Diese Besetzung ist daher auch niemals ein anerkannter Völkerrechtsgrund für einen Gebietserwerb auf Dauer.
quelle: http://www.deutscherosten.de/BRACHT.htm

Verfasst: Mi Jun 18, 2003 3:29 pm
von MarHel78
Ach Leute, macht doch nen neuen Thread auf.... Von den Polen bis nach Polen..... oder so :roll:

Verfasst: Mi Jun 18, 2003 3:36 pm
von Choddy
denk ich auch

Verfasst: Mi Jun 18, 2003 4:51 pm
von Busta
Vielen Dank für eure Beiträge Feanor und Asi.
You can fool some people sometimes,
But you can't fool all the people all the time.

Bob Marley