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sich übers fernsehn aufzuregen ist sinnlos......

Verfasst: Do Mär 07, 2002 5:00 pm
von Enlil
Reg mich über das Fernsehen kaum noch auf. Nurnoch über die werbung und Zeitgewinnerei bei DBZ udn auch das nurnoch gering. Sonst bleibt das Ding eh aus. Kommt doch kaum noch was was sich zu gucken lohnt.

Zu der Gewalt und den Spielen:
Im Stern Nr55/2000 war ein Bericht über Video- und Computerspiele. Unter anderem war da auch ein Bericht von einem Psychologen, der sich mit dem Thema mal näher auseinandergesetzt hat und die auch wirklich mal richtig gespielt hat und der meinte, dass die Spiele nicht gefährlich seine, außer für Leute die ohnehin schon krank seien. Normal Menshcen könnten serwohl zwischen realität und Spiel klar trennen. War der erste wirklich gute Bericht über das Thema den ich je gelesen hab. In Deutsch haben wir zu dem Thema mal nen Text gelesen von sonem Armyausnilder, der meinte in der Soldatenausbildung würden die genauso vorgehen, wie bei einem Videospiel. Die Soldaten würden dadurch die Hemmung verlieren, auf Menschen zu schiessen und bei Spielen sei es das selbe. Voll im Wahn der Mann! Außderdem meinte er es sei gefärlich,d ass die Spierler z.T. Dinge lernen würden die sie viel gefärlicher mahcen würden. So war da z-B. ein Junge der immer Lightgunshooter gezockt hat und dann ein paar Polezisten umgeschossen hat und die Mehrzahl mit Kopfschuss. Seit de Spiel ich so gern Virtua Cop
^_^

@aix, jenachdem wie die aussah...

[ 07. März 2002: Beitrag editiert von: Enlil ]</p>

sich übers fernsehn aufzuregen ist sinnlos......

Verfasst: Fr Mär 08, 2002 12:10 am
von Katana
<blockquote><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat
@aix, jenachdem wie die aussah...
Es war 'n Film ... wie schlecht kann die da ausgesehen haben? *fg*

Ich hab' mal 'n Referat bzw. eine Rede zu dem Thema gehalten ... wen's interessiert:

Sehr geehrte Mitschülerinnen und -schüler, sehr geehrte Frau [Lehrerin].
Zu Ihnen möchte ich nun sprechen und zwar über ein sehr umstrittenes Thema. Das Thema "Gewalt und Zensur in interaktiven Medien", man könnte auch sagen, in Computerspielen. Dieses Thema ist schon seit langer Zeit ein Streitpunkt in anderen Medien wie zum Beispiel dem Fernsehen oder der Zeitung.
Computerspieler, besonders jene, die, so genannte, 3D-Ballerspiele (3D-Actionshooter) bevorzugen, haben ein schweres Leben. Ihnen wird unterstellt, sie seien allesamt brutale Killermaschinen. Die Menschen reagieren einfach zu voreilig. Bringt ein Kind bzw. ein Teenager jemanden um, heißt es sofort, Computerspiele sein schuld daran. Es mag ja stimmen, daß in vielen Spielen Gewalt (an Mensch, Tier, Mutanten) im Vordergrund steht, oftmals auch sehr brutale Gewalt, doch muß nicht gleich jeder, der dieses Spiel spielt, gewalttätig werden. Ist es nicht viel schädlicher anstatt rotem Blut, gar keins zu verwenden?
Meiner Ansicht nach, verbindet man doch den Fluß von Blut auch mit Schmerz und Leid, also würde man sehen, daß es anderen weh tut, wenn man die Gewalt aus den Spielen übernehmen würde. Wenn in einem Spiel kein Blut fließt, die Gegner einfach verschwinden, oder gar wieder aufstehen, finde ich dies weit aus schlimmer, da man dies evtl. auch auf die Realität übertragen könnte. Frei nach dem Motto "wenn ich ihn schlage, spritzt kein Blut, also tut's auch nicht weh!".
Viele Spiele verwenden auch grünes, gelbes, schwarzes Blut, was doch eher zu Störungen führen dürfte, als wenn man rotes Blut verwendet. Wird die jugend da nicht völlig aus dem Konzept gebracht? Ist das nicht zu verwirrend?
Oft kann man auch einstellen, ob man Blut haben möchte, oder nicht. Dies finde ich durchaus sinnvoll, da man so bestimmen kann, wieviel "Gewalt" man vertragen kann!
Werden allerdings Spiele von Kunden als zu gewalttätig empfunden, kann der Kunde ein Schreiben an die BPjS (Bundes Prüfstelle für jugendgefährdende Schriften) schicken und dort ein Gesuch nach indizierung des Entsprechenden Produkts einreichen. Jene testet und untersucht dann das Spiel ob es indiziert werden soll, oder nicht. Indiziert heißt, daß für dieses Produkt keine Werbung mehr gemacht werden darf (Zeitungen, Flyer, etc.) - dies schließt auch Berichte in Zeitungen mit ein, da diese als positive Kritik bzw. auch als Werbung verstanden werden können -, es darf nicht öffentlich im Handel erhältlich sein, Jugendliche unter 18 Jahren dürfen dieses Produkt nicht zu Gesicht bekommen, geschweige denn kaufen. Da vielen Läden dieser Aufwand zu groß ist, nehmen sie das Spiel erst gar nicht in ihr Sortiment mit auf und so bleibt es auch vielen erwachsenen Deutschen vorenthalten. Unter anderem gibt es Spiele mit Inhalten des Nazionalsozialismusses, wo man als Amerikaner gegen die deutschen Mächte antreten muß. Auch diese werden in Deutschland vom Markt genommen und nicht nur indiziert, sondern sogar der Besitz verboten und strafrechtlich verfolgt.
Aus diesem Grund entschärfen viele Hersteller ihre Spiele, indem sie, wie oben erwähnt, Sound und/oder Grafiken ändern, das Blut umfärben, die Geschichte des Spiels komplett umschreiben oder einfach Szenen aus dem Spiel entfernen (so geschehen, bei C&C2:AR, wo in den englischen Videos noch A.Hitler als junger Mann zu sehen ist, im Deutschen bleibt nur eine große Lücke).
Trotz diesen Entschärfungen werden in Deutschland immer wieder Spiele vom Markt genommen bzw. indiziert. Dies ist auch der Grund, warum viele Hersteller ihre Spiele gar nicht erst nach Deutschland exportieren. Die Angst,daß trotz der Entschärfung (welche auch Geldmittel benötigt), das Produkt indiziert wird und so in Deutschland nicht mehr bzw. mit sehr geringem Umsatz verkauft wird.
So bleiben dem deutschen Markt viele Spiele vorenthalten, besonders nach den neuen Regeln, der BPjS, welche besagen, daß ein Nachfolger eines Spiels, welches hier zu Lande indiziert wurde, auch indiziert wird, wenn es nur entfernt den gleichen Inhalt wiedergibt.
Eine Indizierung hat allerdings nicht die Wirkung, die die BPjS erhofft, da jeder, der ein Spiel haben will, es auch irgendwo her bekommen kann, sein es Freunde, Bekannte, oder das Internet. Das man sich auch bei solchen Taten strafbar macht, ist vielen nicht bewusst. Durch eine Indizierung wird vielen Jugendlich das Produkt erst schmackhaft gemacht. Etwas verbotenes ist schließlich viel reizvoller, als wenn man es dürfte. So spielen viele Jugendliche diese Spiele illegal, was in der Presse und im Fernsehen immer Überreaktionen hervorruft. So hieß es es in dem Beitrag "Mord per Mausklick - Die brutalen Computerpartys unserer Kinder", der von der ARD ausgestrahlt wurde, daß Computerspieler größtenteils 14 jährige und "blutgierige biersaufende Vandalen" wären. Man würde in diesen Spielen z.B. "MPs auf Menschen richten". Auch dies stimmt nicht ganz, da es keine Menschen sind, nur digitale Figuren, die von Menschen gesteuert werden, ähnlich wie Roboter.
Die Spiele können sehr wohl auch zu abreagieren genutzt werden. Vielleicht würde ja manche PC-Spieler, Morde oder andere Straftaten begehen, wenn es die virtuelle Gewalt nicht gäbe.
Abschließen möchte ich mit den einfachen Worten: "Es ist nur ein Spiel!".

sich übers fernsehn aufzuregen ist sinnlos......

Verfasst: Fr Mär 08, 2002 12:56 am
von Busta
<blockquote><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><hr>Original erstellt von Katana:
<strong>

Es war 'n Film ... wie schlecht kann die da ausgesehen haben? *fg*

Ich hab' mal 'n Referat bzw. eine Rede zu dem Thema gehalten ... wen's interessiert:

Sehr geehrte Mitschülerinnen und -schüler, sehr geehrte Frau [Lehrerin].
Zu Ihnen möchte ich nun sprechen und zwar über ein sehr umstrittenes Thema. Das Thema "Gewalt und Zensur in interaktiven Medien", man könnte auch sagen, in Computerspielen. Dieses Thema ist schon seit langer Zeit ein Streitpunkt in anderen Medien wie zum Beispiel dem Fernsehen oder der Zeitung.
Computerspieler, besonders jene, die, so genannte, 3D-Ballerspiele (3D-Actionshooter) bevorzugen, haben ein schweres Leben. Ihnen wird unterstellt, sie seien allesamt brutale Killermaschinen. Die Menschen reagieren einfach zu voreilig. Bringt ein Kind bzw. ein Teenager jemanden um, heißt es sofort, Computerspiele sein schuld daran. Es mag ja stimmen, daß in vielen Spielen Gewalt (an Mensch, Tier, Mutanten) im Vordergrund steht, oftmals auch sehr brutale Gewalt, doch muß nicht gleich jeder, der dieses Spiel spielt, gewalttätig werden. Ist es nicht viel schädlicher anstatt rotem Blut, gar keins zu verwenden?
Meiner Ansicht nach, verbindet man doch den Fluß von Blut auch mit Schmerz und Leid, also würde man sehen, daß es anderen weh tut, wenn man die Gewalt aus den Spielen übernehmen würde. Wenn in einem Spiel kein Blut fließt, die Gegner einfach verschwinden, oder gar wieder aufstehen, finde ich dies weit aus schlimmer, da man dies evtl. auch auf die Realität übertragen könnte. Frei nach dem Motto "wenn ich ihn schlage, spritzt kein Blut, also tut's auch nicht weh!".
Viele Spiele verwenden auch grünes, gelbes, schwarzes Blut, was doch eher zu Störungen führen dürfte, als wenn man rotes Blut verwendet. Wird die jugend da nicht völlig aus dem Konzept gebracht? Ist das nicht zu verwirrend?
Oft kann man auch einstellen, ob man Blut haben möchte, oder nicht. Dies finde ich durchaus sinnvoll, da man so bestimmen kann, wieviel "Gewalt" man vertragen kann!
Werden allerdings Spiele von Kunden als zu gewalttätig empfunden, kann der Kunde ein Schreiben an die BPjS (Bundes Prüfstelle für jugendgefährdende Schriften) schicken und dort ein Gesuch nach indizierung des Entsprechenden Produkts einreichen. Jene testet und untersucht dann das Spiel ob es indiziert werden soll, oder nicht. Indiziert heißt, daß für dieses Produkt keine Werbung mehr gemacht werden darf (Zeitungen, Flyer, etc.) - dies schließt auch Berichte in Zeitungen mit ein, da diese als positive Kritik bzw. auch als Werbung verstanden werden können -, es darf nicht öffentlich im Handel erhältlich sein, Jugendliche unter 18 Jahren dürfen dieses Produkt nicht zu Gesicht bekommen, geschweige denn kaufen. Da vielen Läden dieser Aufwand zu groß ist, nehmen sie das Spiel erst gar nicht in ihr Sortiment mit auf und so bleibt es auch vielen erwachsenen Deutschen vorenthalten. Unter anderem gibt es Spiele mit Inhalten des Nazionalsozialismusses, wo man als Amerikaner gegen die deutschen Mächte antreten muß. Auch diese werden in Deutschland vom Markt genommen und nicht nur indiziert, sondern sogar der Besitz verboten und strafrechtlich verfolgt.
Aus diesem Grund entschärfen viele Hersteller ihre Spiele, indem sie, wie oben erwähnt, Sound und/oder Grafiken ändern, das Blut umfärben, die Geschichte des Spiels komplett umschreiben oder einfach Szenen aus dem Spiel entfernen (so geschehen, bei C&C2:AR, wo in den englischen Videos noch A.Hitler als junger Mann zu sehen ist, im Deutschen bleibt nur eine große Lücke).
Trotz diesen Entschärfungen werden in Deutschland immer wieder Spiele vom Markt genommen bzw. indiziert. Dies ist auch der Grund, warum viele Hersteller ihre Spiele gar nicht erst nach Deutschland exportieren. Die Angst,daß trotz der Entschärfung (welche auch Geldmittel benötigt), das Produkt indiziert wird und so in Deutschland nicht mehr bzw. mit sehr geringem Umsatz verkauft wird.
So bleiben dem deutschen Markt viele Spiele vorenthalten, besonders nach den neuen Regeln, der BPjS, welche besagen, daß ein Nachfolger eines Spiels, welches hier zu Lande indiziert wurde, auch indiziert wird, wenn es nur entfernt den gleichen Inhalt wiedergibt.
Eine Indizierung hat allerdings nicht die Wirkung, die die BPjS erhofft, da jeder, der ein Spiel haben will, es auch irgendwo her bekommen kann, sein es Freunde, Bekannte, oder das Internet. Das man sich auch bei solchen Taten strafbar macht, ist vielen nicht bewusst. Durch eine Indizierung wird vielen Jugendlich das Produkt erst schmackhaft gemacht. Etwas verbotenes ist schließlich viel reizvoller, als wenn man es dürfte. So spielen viele Jugendliche diese Spiele illegal, was in der Presse und im Fernsehen immer Überreaktionen hervorruft. So hieß es es in dem Beitrag "Mord per Mausklick - Die brutalen Computerpartys unserer Kinder", der von der ARD ausgestrahlt wurde, daß Computerspieler größtenteils 14 jährige und "blutgierige biersaufende Vandalen" wären. Man würde in diesen Spielen z.B. "MPs auf Menschen richten". Auch dies stimmt nicht ganz, da es keine Menschen sind, nur digitale Figuren, die von Menschen gesteuert werden, ähnlich wie Roboter.
Die Spiele können sehr wohl auch zu abreagieren genutzt werden. Vielleicht würde ja manche PC-Spieler, Morde oder andere Straftaten begehen, wenn es die virtuelle Gewalt nicht gäbe.
Abschließen möchte ich mit den einfachen Worten: "Es ist nur ein Spiel!".</strong><hr></blockquote>

Und was hast du dafür bekommen? Ich kenne zwar die Anforderungen nicht, aber vonmir hättest du dafür eine 2- bekommen. Gefällt mir vom Inhalt zwar gut, irgendwie fehlt aber das gewisse Etwas.

sich übers fernsehn aufzuregen ist sinnlos......

Verfasst: Fr Mär 08, 2002 2:24 pm
von Katana
<blockquote><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><hr>Original erstellt von Busta:
<strong>

Und was hast du dafür bekommen? Ich kenne zwar die Anforderungen nicht, aber vonmir hättest du dafür eine 2- bekommen. Gefällt mir vom Inhalt zwar gut, irgendwie fehlt aber das gewisse Etwas.</strong><hr></blockquote>

Jo, ich hab's mir auch nochmal durchgelesen ... irgendwas fehlt ... ist am Schluss auch 'n bissl abrupt zu Ende ...

Ich hab' auch 'ne 2 oder 2- gekriegt Bild

sich übers fernsehn aufzuregen ist sinnlos......

Verfasst: Fr Mär 08, 2002 2:44 pm
von Nemesis
Jugendgericht rult!!

Da war letztens n genaialer Fall: N Mädel hab n Kumpel erstochen weil der ihr gezeigt hatte das in den Horrorfilmen die sie immer gucken die Leute nicht wirklich sterben... Und dann brauchte Sie den Kick jemanden sterben zu sehen...

Ich hab mich die ganze Zeit nur bepisst vor lachen - das war einfach nur genial!