Huch? Was ist das? *schwer-atme-unter-schwarzen-Helm* Ich spüre ein Erbeben in der Macht. Jemand widerspricht mir!!

Mal 'ne ganz allgemeine Frage: Ist etwa irgendjemand mit der blauäugigen Erwartung, er bekäme eine Handlung geboten, in den Film gegangen??? Von einer wasserdichten, schlüssigen Story ganz zu schweigen?? Da könnte man sich ja genauso drüber aufregen, daß Schwarzenegger, Willis & Co. ihre Konflikte nicht friedlich lösen, schließlich machen das vernünftige Menschen doch so...
@X-Tale - zu:
a) Da geb' ich dir Recht. Ihr Dad nervt. Aber irgendwie muß doch die dünne Story zusammengehalten werden. Ist mir während des Films auch nicht SO störend aufgefallen.
b) War das DER Tempel?? Aha, hab' ich keinen Gedanken dran verschwendet. Meine Aufmerksamkeit wurde voll und ganz von der aerodynamischen Beschaffenheit unter Lara's T-Shirt beansprucht. (Das Teil hieß übrigens einfach "Dreieck des Lichts", nicht "Auge").
c) Das Mädchen war meiner Interpretation nach Lara selbst, die ihre unterbewußten Suggestionen in die Gestalt eines Mädchens projeziert hat, um sich selbst auf ihrem Wege über den inneren Konflikt ihrer falschen Handlungsweise hinweg zu täuschen. Eine Metapher für Laras ambivalente Psyche und kindliche Intuitionsgabe, die sie sich allem Anschein nach erhalten hat und die der Regisseur vermutlich aus Gründen der Einfachheit gegenüber der breiten Masse der Zuschauer als eine unverdächtige Einheimische erschienen ließ. Letztendlich bewältigt Lara den Konflikt, indem sie (platt ausgedrückt) ihren Erfolg in der Beschaffung der Teile und damit die Unterstützung der Erleuchteten, einem kleinen Mädchen in die Schuhe schiebt. Obwohl es in Wirklichkeit ihr eigener Instinkt ist, der sie leitet. Vor allem im Kontext, der problematischen Vater-Tochter Beziehung gewinnt diese latende Schizophrenie Laras an Bedeutung, wenn man davon ausgeht, daß eine multible Persönlichkeit in 90% der Fälle auf sexuellen Mißbrauch in Kindheitstagen zurückzuführen ist. Aber ich will ja hier nicht ZU tief in die vielschichtige Handlung eindringen...
d) Richtig, sie hätte ihn einfach erschießen können, aber das hat keinen Stil

Und zu der Sache mit der Waffe: Ich verstehe, Du schaust lieber auf lange Beine (sprich Oberschenkel), als auf die Titten. Jedem das seine... Aber wenn's nicht so wär, wäre dir das wohl kaum aufgefallen, oder?

Abgesehen davon, selbst Hitchcock hat sich in seinen Filmen z.T. derbe "Fehler" geleistet. (Zum Beispiel steigt in "Der unsichtbare Dritte" ein Mann nach links aus einem Zug, geht in der nächsten Einstellung aber rechts entlang davon. Und die Tussi in "Vertigo" hätte mal locker zwei Meter stolpern müssen um vom Turm zu fallen.) Und? Sind die Filme deswegen schlecht?
Zur Flucht:
Was hätte sie machen sollen? Geduldig warten? Ich versteh schon, warum Dir die Szene gefallen hat. Da sind ihre Beine doch mal richtig zur Geltung gekommen

Sorry
Und was ihre zwei "Argumente" angeht, kann ich nur nochmal betonen: Jeder das was er am besten kann. Indy hat seine schwingende Peitsche, bei ihr schwingen die T.....
Also, die Schlitten-Szene war möglicherweise eine Hommage an Jackie Chan, der in einen seiner Filme mit Turnschuhen Wasser-Ski läuft... Nur so 'ne Vermutung.
[ 09. Juli 2001: Beitrag editiert von: Slider One ]