Largo-RPGs wrote:
Problem:
Durch höhere Löhne werden Arbeitsplätze auch vernichtet durch bspw.: umsiedeln ins Osteuropäische Ausland (An dieser stelle, danke an die EU!)
Ja, das ist lokal gesehen schlecht, global gesehen aber sehr gut.
Die Leute in Osteuropa, China, Bangladesh oder wo auch immer arbeiten fuer so wenig Geld, weil es denen noch viel beschissener geht. Fuer den Einzelnen mag das total beschissen sein, ist aber onjektiv betrachtet eine gute Sache. Langfristig werden die Loehne auch in Billiglohnlaendern auf westliches Niveau hochgehen, wie ja teilweise auch shcon beobachtet werden kann.
Wenn man den niedrig qualifizierten Arbeitskraeften helfen will, ist hohe Mindestloehne in vielen Bereichen schaedigend und nicht zielfuehrend. Evtl. wuerden etwa mehr Sozialwohnungen, kostenlose Schulbuecher und Aehnliches mehr helfen.
Ich lese zur Zeit uebrigens ein sehr interessantes Buch, ueber das Leben und Arbeiten in der amerianischen Arbeiterklase. Die Autorin nimmt nur niedrig qualifizierte Arbeiten an und versucht mit den entprechenden Loehnen (5$-7$/Stunde) durchzukommen. Man wird meist wie Dreck behandelt und mehrere Jobs sind anzustreben. Alle Kollegen leben mit vielen (teilweise fremden) Mitbewohnen zusammen oder schlafen gar im Auto. Ziemlich schockierend. Gott sei dank ist es in D-LAnd noch nicht annaehrend so weit. Hoffentlich bleibt das so.
Hier der Link zum sehr guten Buch:
http://tinyurl.com/6rbagr