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Verfasst: Do Nov 24, 2005 12:32 am
von Busta
GeRmAnSnAkE hat geschrieben:Trotzdem gibt es mit Sicherheit Fälle, wo es dann trotzdem unbegründet zu dem Einsatz von Brechmittel kommt.
ISt IMHO ungefähr fast so, als wenn man mit 'ner echt aussehenden Spielzeugpistole aus einiger Entfernung auf 'nen Polizisten zielt (falling down anyone?) und dann erschossen wird. Bei "begründetem Verdacht" muss es schon einige Indizien geben, bevor dann auch mal gehandelt wird. Gerade bei Leuten aus dem bekannten Tätermilieu und Umfeld.

Verfasst: Do Nov 24, 2005 2:01 am
von mirmok
Busta hat geschrieben:
DRK hat geschrieben:Genauso siehts aus, die Mensch sind an allem schuld! :wink:
Er hat es gesagt - steinigt ihn!
ob er es wohl ironisch gemeint hat um dich aufzuziehen :wink: aber wenn ich das von dir lese das die zumindest abgeschoben werden sollen wenn die drogen verkaufen.. grr das ist klar darauf getrimmt es seien nur ausländer die drogen verkaufen.. und erst das wörtchen unseren Kindern.... unser ???
Was bedeutet für dich "zumindest" Abgeschoben ? was wäre dann die nächste stufe wenn zumindest schon die abschiebung wäre ?? ich meinte die nächsthöhere stufe nicht die Königsklasse Gaskammer oder strick !!!

Ich bin sicher das es unter euch auch leute gibt die sich eines besseren belehren lassen.. spätestens wenn diese selber brechen mussten.. @retrok es gibt mehr als 2 todesfälle mit brechmitteln. es gab mal ne liste mit namen in andersdenkenden zeitungen.

Wenn ich nur nich so müde wär. würde ich nur zugern den "Überwachungsstaat Ahoi" Thread durchstöbern und diese ärsche (verzeiht diese ausdrucksweise) herauspicken die rumjammern verletzung des menschenrecht blabla.. persönlichkeitsrecht määh blabla.. intimität blaaaaaah heul und dann hiermit für den einsatz von brechmittel befürwortern vergleichen... drogen hin oder Drogen her.. Das ist verletzung des Meschenrechts

Entschuldigt bitte... aber habt ihr sie noch alle beisammen..

wie soll ich euch zu diesem Thema ernstnehmen (Überwachungsstaatgegner und Brechmittelbefürworter sind gemeint) .. das beisst dich doch was ihr da von euch lasst und zwar vorne und hinten..

bitte lest euch das mal aufmerksam durch..

bissl klein aber mit Mozilla kann mans ja gross machen :wink:

Link editiert (retroK)

Verfasst: Do Nov 24, 2005 8:04 pm
von Schimanski
mirmok hat geschrieben:wie soll ich euch zu diesem Thema ernstnehmen (Überwachungsstaatgegner und Brechmittelbefürworter sind gemeint)
"Brechmittel bei Dealern ja oder nein" ist mir zu allgemein:

Wenn das Schlucken der Drogen von Polizeibeamten (es gibt inkompetentere Leute in unserem Land) zweifelsfrei beobachtet wurde und der Bursche nicht geständig ist, dann halte ich den Einsatz von Brechmittel für angemessen. Hauptsächlich weil dies einem höheren Strafmaß zu Gute kommen würde und dieser Abschaum dann zu recht kurzfristig noch länger von unseren Straßen fern bleibt.
Die Hautfarbe und Nationalität ist mir da übrigens so was von schnuppe.

Ich will ganz sicher auch keinen Polizeistaat und an jeder Ecke nen Bullen. Aber manchmal hab ich hier echt das Gefühl, dass der Staat bei der Schützung friedlicher Bürger versagt oder gar eher manchmal Kriminelle völlig übermäßig schützt.

Der Tag wird kommen, an dem wir keinem Straftäter mehr die Einweisung in den Knast zumuten können. Wer kann schon ausschließen, dass ihm ein notgeiler Mithäftling mal kurz an den Arsch packt?

Aber niemand ist vollkommen. Auch nicht dieser Staat. Wie gesagt: Nur meine Meinung.

Verfasst: Do Nov 24, 2005 8:42 pm
von Q-Marine
Ich stimme dem was Schimanski zu dieser Sache sagt vollkommen zu.
Darüber hinaus frage ich mich warum Polizisten nicht manche Sachen eigenverantwortlich machen dürfen, jedem Menschen traue ich ein gewisses Maß Hausverstand zu. Polizisten ebenfalls.
Mir sagt auch keiner wie ich meine Schuhbänder zu binden habe, das hat bisher auch immer bestens funktioniert ohne dass mir dabei Vorschriften gemacht werden.
Wenn ich einen Drogendealer dabei erwischen würde wie er Drogen verkauft und versucht vor meinen Augen den Rest verschwinden zu lassen, dann bekommt er Brechmittel und der Fall ist erledigt. Dafür benötige ich nicht drei Formulare, ich verstehe diese oft übertriebene Bürokratie nicht.
Enlil hat geschrieben:(vor Gericht und durch einen Richter!!!!! und nicht durch einen unqualifizierten Polizisten!!!)
Das klingt ja als wären alle Polizisten in deinen Augen unqualifiziert. Wie war das noch mit Freund und Helfer?
Scheint ja fast etwas persönliches zu sein, ich für meinen Teil habe mit den Ordnungshütern in Deutschland sehr gute Erfahrungen gemacht.


Und kann mal jemand diesen blöden Link aus mirmoks Post entfernen?

Verfasst: Do Nov 24, 2005 10:32 pm
von Enlil
Ich habe bisher immer nur ausgesprochen gute Erfahrungn mit Polizisten gemacht. Erst eben wieder, als ih mit meinem Auto irgendwo in der Wallachei liegen geblieben bin, wollten mir zwei Ordnungswächter zur Hand gehen.
Es geht ganz einfach darum, dass wir in Deutschland eine Trennung von Exikutive und Judikative haben, darum darf ein Polizist kein Urteil fällen, wenn es nicht um geringfügige Ordnungswidrigkeiten geht. Darum ist der mutmaßliche Täter unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen wurde und auch ebenso zu behandeln! Will man den Polizisten keine bösen Absichten unterstellen (dazu später), dann kann es auhc sonst zu Fehlleistugn komme, einfach wiel die Polizisten da viel zu tief drin hängen. Nicht nur im konkreten Fall, sondern auch im Allgemeinen in dme Leben auf der Straße. Da bilden sich schnell Vorurteile, gegenüber manchen Bevölkerungsgruppen, wie sie auch hier des öfteren proklamiert werden. Da kommt man schonmal, auch ohne es zu wollen, zu einem falschen Urteil. Auch sonst lässt sich eine Situation vor Gericht mit einer niedrigeren Fehlerwarscheinlichkeit, als auf der Straße, mitten im Geschehen klären. Die Urteile der Richter, sowie der gesamte Verhandlungsverlauf, werden festgehalten, was eine spätere Analyse eventueller Fehlleistunge, egal ob gewolt oder ungewollt doch wesentlicht stärker vereinfahct als bei einer Entscheidung auf der Straße. Des Weiteren haben Richter ein jahrelanges Studium hinter sich, das sie für das Rechtsprechen qualifizieren soll. Polizisten schütteln das nich einfach mal so aus'm Ärmel!
Nun könnte ich an dieser Stelle mal ein paaar Polizistengeschichten erzählen, die ein Freund von mir erlebt hat, der ne Zeitlang als Sanitäter Leute in die Anstalt gefahren hat. Ich sag nur, Plastik Tüte übern Kopf und Faust in dne Magen! So geht man mit randalierenden Patienten um, die sich nicht beruhigen wollen! Natürlich ist das die Ausnahme, aber ist es nicht gut wenn man so etwas verhindern kann, dies auch zu tun?
Mal ganz abgeshen von den allgemeine Gründen, warum muss der die Beutel denn unbedingt auskotzen, wenn sich doch eh schon alle, wie ihr, sicher sind, dass der schldig ist? Wenn die Schuld erwiesen wäre, müsste der auch nicht brechen, dann käm der einfach in Verwahrung und die Natur nimmt so oder so ihren lauf. Der kann ja dann auch wieder normal in die Toilette kacken, weil schuldig ist er so oder so, da er ja beim Schlucken beobachtet wurde. Da brauchts auch keine Beutel und schon gar nicht in der Eile!

Verfasst: Do Nov 24, 2005 10:37 pm
von Schimanski
Enlil hat geschrieben:warum muss der die Beutel denn unbedingt auskotzen, wenn sich doch eh schon alle, wie ihr, sicher sind, dass der schldig ist?
Wahrscheinlich sind die Bullen sadistisch veranlagt und haben einfach Spaß daran...:roll:

Verfasst: Fr Nov 25, 2005 5:51 am
von mirmok
Darüber hinaus frage ich mich warum Polizisten nicht manche Sachen eigenverantwortlich machen dürfen, jedem Menschen traue ich ein gewisses Maß Hausverstand zu. Polizisten ebenfalls.
weil eigenverantwortung ein freibrief für Missbrauch ist deshalb !!
Und ausserdem Polizisten zuhause die braven Familienväter sein können und im Beruf die letzten Dreckschweine (ich sag ja nur können ) :wink:

Ausserdem ist Brechmitteleinsatz körperliche Gewaltanwendung und wird nicht im sinne von Gefahr im verzug gehandhabt.

Und sobald ein Mensch (kriminell oder nicht) in Polizeilicher obhut ist (wurscht ob schutzhaft oder verhör) muss egal was auch immer er verbrochen hat (was in dem fall hier ja mutmassung wäre ob er nun was heruntergeschluckt hat oder nicht) er zumindest bis zum Richter in seiner Würde und körperlicher unversehrtheit gewahrt bleiben...



PS: ist hier irgendwas gelöscht worden.. konnt über die E-mail einen Beitrag nict aufrufen !! stand da was ?? wenn ja würd ichs gerne wissen danke !!!

Verfasst: Mi Feb 25, 2009 2:01 pm
von Crimy
ja ich bin dafür, wer in der bahnhofsgegend H vertickt dem gehörts wirklich nicht anders sammal alter wenn der das brechmittel nicht schlucken will dann gehört der halt geschlagen biss er kotzt man was iss los wer H vertickt ist von der persöhnlichkeit so verheizt unterwegs das mir da gar nix leidtut.

Kiffen und hier und da mal n trip iss ja okey aber bei heroin hörts echt auf, dem gesindel gehörts nicht anders solchen leuten ist auch alles andere (Mord etc ..) zuzutrauen.

edit : wie stimmt man da ab? finde da nichts. also ich stimme für ja!!!

Edit : mir egal die kommentare die vieleicht kommen ab nem gewissen punkt iss der spaß langsam vorbei!

Verfasst: Mi Feb 25, 2009 4:47 pm
von boo
Boah, lies den Thread erstmal, bevor du ihn ausgräbst. Der Hauptstreitpunkt ist, dass zur Zeit, zu der du das Brechmittel verabreichst, nicht selten die Sicherheit fehlt, dass der überhaupt Dope verschluckt hat.

Verfasst: Mi Feb 25, 2009 6:26 pm
von Crimy
ja das ja, mir war langweilig und hab gestöbert und jetz erst entdeckt, natürlich sollte man das nicht gleich bei jedem grastiker machen, aber hier :
Er war von vier Polizisten ertappt worden, als er zwei kleine Päckchen mit Drogen aus dem Mund nahm und verkaufte
an einem disziplinlosen verdienen ist eine sache, aber an einem süchtigen verdienen ist einfach zu krass.

als kiffer der nix zu kiffen hatt ist einfach nur unzufrieden und aufgewühlt gereizt etc .. mit etwas zusammenreißen lässt sich das bis zum nächsten geldeingang schon aushalten.

Ein heroinsüchtiger BRAUCHT das sonst kotzen und scheißen gleichzeitig mit krämpfen und so scherze.

solchen leuten blah blah weist schon, so als grastiker wirst du nicht zum kotzen gezwungen.

also in dem punkt bin ich radikal.

Verfasst: Do Feb 26, 2009 12:43 am
von Humphrey
Bild

Verfasst: Sa Feb 28, 2009 4:48 am
von mirmok
oh mann.. gräbt der doch glatt den alten schmöker aus.. nun denn, sei es drum !!
ja ich bin dafür, wer in der bahnhofsgegend H vertickt dem gehörts wirklich nicht anders sammal alter wenn der das brechmittel nicht schlucken will dann gehört der halt geschlagen biss er kotzt man was iss los wer H vertickt ist von der persöhnlichkeit so verheizt unterwegs das mir da gar nix leidtut.
bis er kotzt soso !! und wenn er an seiner kotze erstickt ? und wenn es doch keine drogen waren ?
wenn er vieleicht etwa aber einen herzanfall erleidet ? die medikamente nicht verträgt ?

by the way: letzte woche hab ich mich bei meinem älterem bruder in duisburg am Bhf verabschiedet da ich auf dem heimweg war. Zuvor hatten wir noch die letzte zigarette zusammen geraucht und in der nähe das haupteingangs zückte er was aus der tasche. ich dachte erst es wäre bissl geld (er ist gutverdiener und der ältere von uns beiden) doch neee scheisse, es war kein geld sondern ein kaugummi die er mir da reichte. ich nahm es und packte das papierchen aus und steckte das kaugimmi in den mund.. unmittelbar in dem moment kamen 2 security leute an uns vorbei die miteinander gequasselt haben.. wenig später wurde mein älterer bruder von einem junkie angesprochen unter dem motto " pssst pssst.. haste was ? " die polizei die etwas weiter weg stand nahm es nur zur kenntnis.. anscheinend kannten die den..

doch was aber wenn die gesehen hätten wie ich etwas von meinem bruder nahm das er zuvor aus der tasche holte... etwas was ich mir im anschluss in den mund getan habe ?

versetz dich mal in diese lage.. ach besser nicht sonst würdeste nicht so einen stuss schreiben

Verfasst: So Mär 01, 2009 1:25 am
von Karaokefreak
Da ich schon oft schlechte Erfahrungen mit der Polizei gesammelt habe, (Thema eigenmächtiges Handeln, falsche Anschuldigungen usw) bin ich absolut gegen das verabreichen von brechmitteln.

Der bruder meiner Freundin ist Polizist. Was der mir erzählt, was bereits innerhalb der Polizei gemobbt und gelogen wird... da kommen mir doch starke zweifel, was das urteilsvermögen mancher Polizisten angeht.

Bei mir sind de bullen 1997 mal in die Wohnung geritten, weil sie der meinung waren, ich würde Drogen verkaufen. War totaler käse, aber meine Wohnung haben sie in einer 90 Minuten Session so außeinander genommen, dass ein Fremder meinen könnte, ich wäre gerade erst eingezogen. Diese beiden Arschbullen haben sich unter falschem Vorwand Zugang zu meiner Wohnung verschafft (Gefahr in verzug wegen einer nicht rauchbaren Schmuck-Wasserpfeife.. öhöm), meine Freundin belästig, die Wohnung zerlegt und sind anschließend ohne irgendwelche Beweise gegangen. Damit sie wenigstens irgendwas in der hand haben, haben se meine Schmuck-Bong mitgenommen.

Ich wurde auch schon mal mitten in berlin von nem Kastenwagen mitgenommen, weil mein Kumpel ein Plakat anzündete, das an einer Fläche hing, wo keine Plakate hängen dürfen (war ausgewiesen). Das ding hat keine 3 Sekunden geglüht (nicht mal gebrannt) , da war auch schon der Kastenwagen da, der wie in nem Actionfilm nen schellen U-Turn hinlegte, um uns zu empfangen.

Selbst wenn man von "brandstiftung" ausgehen würde: Die Bullen haben sich NULL dafür interessiert, dass ich gar nix gemacht hatte. Im Gegenteil, ich hatte meinen Kumpel noch aufgefordert "keinen Scheiß"zu machen. Hat ihn nicht aufgehalten, und die Bullen später auch nicht. Ist noch glimpflich ausgegangen, weil kein Schaden entstanden ist. Allerdings wurde ich bei meinem vater abgeliefert, und die Bullen hatten tatsächlich den nerv, meinen vater aufzuforden, mich vor ihren Augen zu tadeln ( mich als unschuldigen 18-Jährigen... ^^)

Das sind nur zwei von mehreren Erlebnissen mit der Polizei, die mich wirklich aufatmen lassen, dass wir eine Gewaltenteilung in unserem land haben.

Die ganzen Hardliner hier sind nur so lange hart, bis sie selbst in die Mühlen des Gesetztes kommen und unschuldig mit den Bullen in Konflikt kommen. Dann lacht hier keiner mehr und wünscht irgendwelchen Leuten Brechmittel oder ne Tracht Prügel, bis sie kotzen!

Bestrafung - ok, aber erst nachdem die Tat klipp und klar bewiesen und der Täter von einem Gericht verurteilt wurde. Bis dahin ist er als unschuldig anzusehen.

Verfasst: So Mär 01, 2009 10:55 am
von Q-Marine
Ich hatte mir ja fest vorgenommen in diesem Thread nichtmehr zu posten, nicht zuletzte weil er von Crimy ausgegraben wurde und eigentlich in Frieden ruhen sollte (der Thread, nicht Crimy ;)).

Der letzte Post von Weed *hust* macht es mir aber dann doch irgendwie schwer mir eine Äußerung zu verkneifen. Was du uns hier erzählst ist sicher nicht der Mehrheit der deutchen Bürger passiert, ich habe zum Beispiel niemanden in meinem Bekanntenkeis der so oft mit der Polizei in Konflikt geraten ist. Mein Gefühl sagt mir irgendwie dass die Polizei sicher nicht aus Langeweile eine Wohnung stürmt oder mit einem Kastenwagen anrückt, eventuell hat es damit zutun dass du mit Leuten herumhängst denen man erst extra sagen muss dass sie "keinen Scheiß" machen sollen, eine Bong hat auch keiner meiner Bekannten (auch nicht als Ziergegenstand).

Ich hatte schon einige male Kontakt mit der deutschen Polizei, als wir aus Zeitgründen über das "kleine deutsche Eck" bei Salzburg abgekürzt haben, was in Uniform und zu der Uhrzeit wohl so ungewöhnlich ist dass eine Kontrolle pro Fahrt schon fast Normalität war. Ich muss sagen dass die Polizei immer sehr freundlich zu uns war und nur wissen wollte ob wir Waffen- und Munitionsteile mit uns führen. Einmal hatten wir tatsächlich die Sturmgewehre unter den Sitzen, aber das ist eine andere Geschichte.
Das sind nicht die einzigen Erfahrungen die ich mit der deutschen Polizei habe, sonst sind mir die Polizisten die ich kennengelernt habe aber immer als Feund und Helfer gegenübergetrten und mir in guter Erinnerung geblieben.

Horrorgeschichten wie in deinem Post gibt es fast eins zu eins auch von vielen Grundwehrdienern oder ehemaligen Grundwehrdienern, betrachtet man die Einzelfälle aber etwas näher kommt der Verdacht auf dass es schon seinen Grund hatte dass die Vorgesetzten es für angebracht hielten etwas härter durchzugreifen.

Verfasst: So Mär 01, 2009 12:00 pm
von Karaokefreak
nur weil das nicht jedem passiert, ist das doch kein Grund diese Umstände zu ignorieren. Wie gesagt, der Bruder meiner Freundin ist Polizist, und die mobben und belügen sich gegenseitig, dasses kracht. Sexistische Übergriffe und sexistisches Mobbing gegenüber Polizistinnen sind z.B. was ganz normales (!).

Also, nicht einmal untereinander kann die Polizei rechtens urteilen.

Und du warst in beiden beschriebenen Situationen, in denen ich mit der Polizei konfrontiert wurde, nicht dabei. Keine Ahnung, warum die Bullen bei mir eingeritten sind. Fakt ist aber, sie kamen umsonst und völlig ohne Beweise. Und so sind sie auch wieder gegangen. Zumal eine Schmuckwasserpfeife keinerlei Grund für "Gefahr in verzug " ist. In dem Brief, den ich anschließend bekommen habe (Holen sie ihr zeug ab) war davon auch keine Rede.

Und das Ding mit dem Plakat geschah um 1 uhr nachts. Den Bullen war einfach nur langweilig. Wie gesagt, das Plakat (Din A4!) hat gerade mal geglüht, nicht mal gebrannt. Mein Kumpel sah weder gefährlich aus noch sonstwas, und ich schon gar nicht. Wie gesagt, es ist ja nichtmal Schaden entstanden und die Bullen hatten nichts in der Hand. Sie mussten mich zuhause abliefern und schrieen "armes Deutschland" durch den Hausflur (um 1 Uhr nachts!) , weil mein Vater mich nicht vor ihnen tadelte...

Du warst nicht dabei, Q, also würd ich an deiner Stelle n bisi kürzer treten mit meinen Aussagen. Wie gesagt, es ist nicht mein einziges Erlebnis mit der Polizei.

Gutes Beispiel , 1996

Der berliner Schulrat beschließt horrende Kürzungen an Berlins Schulen. Die Schüler des Stadtteils Spandau machen mobil und ziehen zum Rathaus Spandau. Eineinhalb Stunden wird lautstark, aber friedlich (angemeldet) demonstriert. Dann schickt das Rathaus (daneben steht ne Polizeidienst Stelle) mehr als 30 gepanzerte Polizisten mit Schild und Knüppel los, um auf geschätzte 300 - 400 Schüler zwischen 12 und 16 Jahren einzuprügeln. Ich war da (wohnte um die Ecke) und wollte Fotos machen - mir wurde der Apparat abgenommen, der Film entfernt und die Kamera vor meinen Augen zertreten!

Das ganze Ding gab einen mittelgroßen Skandal in Berlin, der aber in wenigen Wochen totgeschwiegen wurde. Von den verletzten konnte ja niemand richtig anklage erheben. Eltern wurden wegen mangelnder Aufsichtspflicht belangt, wenn sie es doch versuchten. Tia, so wird die Demokratie im keim erstickt.


Noch ein schönes Beispiel: Rosa Luxemburg Demo im Frühjahr 1999. ist eigentlich jedes Jahr eine sehr friedvolle Demo. Gab noch nie Aussschreitungen - auch nicht mit der Polizei. Eher umgekehrt, 1999 wurde die friedliche Demo absichtlich getrennt und zersplittert. Da die Demonstrierenden aber den Tanz schon kannten, warteten sie geduldig, bis sie weirter durften und schlossen dann wieder auf. Der Versuch der Polizei, die Demostranten nervös zu machen, schlug fehl. Daher wurden etwa 15 Minuten vor Ende des Marsches neue Saiten aufgezogen. Die Polizei suchte sich Einzelgänger aus und belästigte sie, um sie zu provozieren. Ohne scheiß - 10 - 15 Meter vor meinen Augen wurde einem alten Mann mit einer Krücke (war locker 60 - 70) das Bein gestellt. Er flog auf den harten Asphalt, worauf eine Traube Polizisten zu ihm ging und auf ihn eintrat. Das ist kein Witz, keine Übertreibung, keine Story oder sonstwas. Das ist vor meinen Augen passiert. Und selbst dann ließen sich die Demonstranten nicht provozieren, denn sie wussten- das würde nach hinten losgehen.

Am Abend war von solchen Bildern natürlich nichts zu sehn. In der Tagesschau wurden Archievbilder von der Rosa Luxemburg Demo von Jahren zuvor gezeigt (gut erkennbar an einigen Plakaten)

Also erzähl mir mal nix vom Pferd. Ich verurteile Polizisten nicht pauschal. Gibt solche und soleche. Aber alleine deswegen ist es wirklich gut, dass ein Polizist nicht richten darf!