Page 3 of 4

Posted: Wed May 19, 2004 11:23 pm
by boo
Hallo? Seit wann sind Genrebezeichnungen eine Wissenschaft?

Bei Seiken Densetsu übernimmt man die Rolle eines Helden, warum also kein Rollenspiel (sind wir nicht alle ein bischen Bluna-ähhh, Rollenspiel)?
Dieser Held erlebt ein tolles Abenteuer, warum also kein Adventure?
Und man Metzelt Horden von Feinden nieder, wobei man etwas geschickt sein muss, warum also kein Actionspiel?

Man muss das doch nicht alles so verbissen sehen...

Posted: Thu May 20, 2004 11:40 am
by Rpgmaniac-No1
[quote=""GeRmAnSnAkE""]*seufz*

AJM/FTL, übernehmen sie!

Ich habe mich gegenüber RPG oft genug über Genre unterhalten (wobei sie einmal sogar meine Meinung akzeptiert hat!!! :P ) und ich komme zum Schluss, dass ich schlichtweg keine Lust habe eine elfseitige Konversation zu führen, bis der Thread geschlossen wird oder eine der Pateien nachgibt. Also, good luck AJM/FTL! ;)[/quote]

Denke das wird nicht nötig sein, habe jetzt auch eine lange Nacht hinter mir, die eigentlich um dasselbe ging. Bin dazu gekommen, die Stellung von Boo zu übernehmen, da er aus meiner Sicht Recht hat. Was aber nicht heisst, das ich meine Meinung ändern werde, da ich von der fest überzeugt bin.

Es ist im Grunde egal wie man ein Spiel definiert. Jeder sieht es teilweise anders und das ist auch gut so. Wichtig ist nur, dass das Spiel Spaß macht!

Für Snake ist Shenmue ein Simulationsspiel, für AJM/FTL ist Seiken Densetsu pures Action Adventure und für mich ist Shining FOrce ein reines Strategie-RPG. :wink: Und so ist es auch ok!

Posted: Fri May 21, 2004 1:04 am
by GeRmAnSnAkE
[quote=""Rpgmaniac-No1""]Wichtig ist nur, dass das Spiel Spaß macht![/quote]

JAAH! Sie hats verstanden, danke! ;)

Posted: Wed Jun 02, 2004 11:12 am
by AJM/FTL
Liebe Leit, liebe RPG-M,

nachdem ich hier eine gewisse Diskussion losgetreten habe, werde ich mich auch den diversen Äußerungen verschiedener Personen stellen. Die Argumente von Madame R werden dabei natürlich im Mittelpunkt der Argumentation stehen und den einen oder anderen Seitenhieb werde ich mir natürlich nicht verkneifen können. Bevor ich meine Sichtweise zu Thema Kategorisierung von Spielen bzw. zur Bestimmung von Genres schildern werde, erlaube ich mit zunächst ein direkte Antwort auf die Phrasen unserer kleinen Madame.

1. ?Das Thema ""Genre Definition Action-Adventure / RPG"" habe ich schon lange mit ihm ausdiskutiert?

Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, dass wir das Thema diskutiert hätten, vielmehr haben wir lediglich unsere Positionen zur Diskussion gestellt und in Ermangelung eines ebenbürtigen Niveaus auf eine tatsächliche Diskussion verzichtet.

2. ?und er konnte mir keine schlüssige Argumentation gegen meine Meinung liefern.?

Oui, c?est vrai, aber der Sinn einer Diskussion von Thesen oder über den Wahrheitsgehalt von Aussagen bzw. Fakten, die ja nicht statt gefunden hat, ist doch nicht, die Meinung des Streitpartners notwendiger Weise zu ändern.

3. ?Was auch klar ist, da man festgelegte Spielprinzipien leider nicht nach Lust und Laune umkrempeln kann, wie er es so gerne tut.?

Als ich diese Schöpfung der deutschen Schriftsprache, bin ich beinahe aus dem Lachen gar nicht mehr rausgekommen. Erstens kann man in Sinne des Terms Spielprinzips (zumal festgelegt jedenfalls gemäß Deiner Worte) nicht im Plural also in der Mehrzahl sprechen. Menschen können bestimmten Prinzipien folgen oder nicht, Spiele haben an sich aber keine Prinzipien, sondern basieren auf einer bestimmten Art Spielaufbau oder eben auf einem Spielprinzip. Zweitens gibt es unbestreitbar verschiedene Arten von Spielaufbau und Spielzielen, die sich unterscheiden oder gleichen können, aber es gibt sicherlich keine festengelegte Summe von möglichen Typen. Wir können sicherlich nicht unterschiedlicher Meinung sein, dass es jederzeit möglich ist, dass irgendein Mensch auf diesem Planeten ein neues Spiel erfindet oder entwickelt und damit auch konsequenter Weise ein neues Spielprinzip. Drittens kremple ich nicht das Prinzip um, sondern ordne bestimmten Genres zu. Ich kategorisiere lediglich. Das kann jeder sehen, wie er will, aber es gibt nun einmal bestimmte Kategorisierungsschemas, die sich weltweit oder nur regional durchgesetzt haben.

Posted: Wed Jun 02, 2004 11:13 am
by AJM/FTL
4. ?Es wird niemand abstreiten, das zumindest die meisten The Legend of Zelda Titel wie ein reines japanisches Rollenspiel aufgebaut sind.?

Rollenspielen haben ihre Wurzeln in der menschliche Fähigkeit zur Imagination und der Sehnsucht des Menschen dem Alltag durch Fiktion zu entfliehen. Es basiert auf der gleichen Grundlage wie die Unterhaltungsformen und ?medien Film, Musik, Literatur oder Malerei. Dazu kommt noch der spielerische Aspekt, der Spieltrieb ist auch eine Sache, die fast alle Lebewesen gemein haben. Das spielerische Schlüpfen in die unterschiedlichsten Rollen hat dementsprechend eine lange Tradition in der menschliche Geschichte und gehört mit der Literaturgattung Drama zu unseren höchsten Kulturleistungen. Die tatsächliche Spielgattung Rollenspiel dagegen ist eher jüngeren Datums noch keine 50 Jahre alt. In den siebziger Jahren gelang es Gary Gygax als erstem ein Regelsystem kommerziell durchzusetzen. Viele und unterschiedlichste Regelwerke für die unterschiedlichsten Topics folgten. Mittlerweile gibt es große Auswahl aller möglichen Regelwerke und die meisten fiktionalen oder historischen Hintergründe wurden abgedeckt. Wichtig dabei sind aber zwei wichtige Punkte, einmal die Tatsache, dass D&D als Prototyp eine Mischung aus traditionellen Kosim (Konfliktsimulation) Spielelemente und den Mitteln der klassischen Erzählung (hierbei könnte man sogar die gewagte These in den Raum stellen, dass es sich dabei fast ausschließlich um den Typus der Erlebniserzählung handelt) darstellt und zweitens, dass es sich um eine amerikanische bzw. rein westliche Erfindung handelt, auf die sich auch alle weiteren und folgenden Rollenspiel berufen. Auch wenn heute viele Rollenspiele nicht mehr viel mit dem Grundgerüst von D&D gemein haben, fast alle Spielelemente tauchen schon im Original auf und machen so dass Genre Rollenspiel aus. So finden wir in fast jedem Rollenspiel die Einteilung in Spieler und Spielleiter, das Charakterisieren der gespielten Rollen durch Charakterwerte wie Stärke oder Geschicklichkeit, etc.. Vor diesem Hintergrund wäre eine vernünftige Assoziation mit dem Begriff ?japanisches Rollenspiel?, die Vorstellung eines Regelwerks in japanischer Sprache oder eines Spiel, das im modernen oder historischen Japan spielt oder dass sich das Spiel um Samurais, Ninjas und Geishas dreht. Diese Schlüsse wären alle noch nachvollziehbar, unsinnig und unlogisch wäre nur der Schluss es handle sich dabei um eine echte japanische Eigenentwicklung. Dies ist nicht so und war nicht so, vielmehr haben die Japaner ähnlich wie der Rest der Welt diese neue Spielgattung mit Begeisterung aufgenommen und gerade die Produkte der Firma TSR konnten fast zwei Jahrzehnte lang einen recht großen Marktanteil im fernen Japan halten. Die Begeisterung für das Spielgattung ist bis heute ungebrochen, leidet aber auch unter landestypischen Verbreitungsprobleme, die allesamt in der soziologischen Entwicklung Japans, aber auch Koreas begründet sind. Mit dem Aufkommen von Video- und Computerspielen war es nur eine Frage der Zeit bis nach Brettspielen wie Monopoly oder Scrabble oder Kartenspielen wie Blackjack oder Poker auch Rollenspiele umgesetzt wurden. Hierbei übernahm die CPU die Rolle des Spielleiters, das Würfeln und die Verwaltung der Werte (recht praktisch!). Die Mischung der Spielelemente wurden nicht verändert. Die japanischen Softwarefirmen zogen schnell nach und entwickelten in den letzen zwanzig Jahren interessante Sonderformen des Genres Rollenspiel am Computer, dazu später mehr.

Posted: Wed Jun 02, 2004 11:14 am
by AJM/FTL
5. The Legend of Zelda

Nachdem damit die allgemeinen Fakten grob abgedeckt wären, will ich jetzt gerne auf The Legend of Zelda eingehen, dass ja von Madame R als Beispiel ?eines reinen japanischen Rollenspiels? aufgeführt wurde. Schauen wir uns doch das Spiel einmal genauer an. Im Prinzip steuern wir unser Sprite Link, oder wie wir es sonst benannt haben, durch eine Reihe von Screens und treffen dabei auf verschiedene Gegner, die wir entweder mit dem Schwert oder einer Sonderwaffe bekämpfen. Dieses Setup finden wir auch vielen anderen Spielen wie zum Beispiel Robin of Sherwood oder auch in The Sacred Armor of Antiriad wieder. Dieser Teil des Spiels ist nichts anderes als ein popliges Actionspiel. Die Perspektive spielt dabei eigentlich keine Rolle, im genannten Beispiel die 2D Vogelperspektive, denn das Prinzip lautet : Laufen und Schlagen bzw. Schießen, wie wir es auch im guten alten Gauntlet tun. Das nächste Spielelement, die versteckten oder nicht versteckten Läden und Gegenstände sind uns ebenfalls aus verschiedenen Spielen bekannt, zum Beispiel Soldiers of Fortune. Die Labyrinthe, die wir erst entdecken und freilegen müssen sind auch nichts Neues und ändern den Spielaufbau, nämlich Laufen und Schlagen bzw. Schiessen nicht im Geringsten, Pit Pot wäre hier das passende Beispiel. Was The Legend of Zelda zum Action-Adventure macht ist tatsächlich die Kombination mit Puzzle, Rätsel und Finden und Suchen Elementen. Ansonsten wäre das Spiel nämlich nichts weiteres als ein gewöhnliches Actionspiel der Marke ?Ziemlich Öde?. Von einem Echtzeit Kampfsystem zu sprechen halte ich einfach für lachhaft, den das würde ja ein echtes System voraussetzen, dass aber nicht vorhanden ist, einfach auf die Feuertaste zu drücken ist noch lange kein System und auch von der Interaktion merken wir im ersten und zweiten Teil recht wenig, vielmehr sind bloße Informationshelferlei vorhanden, aber keine wirklichen Charaktere. Zudem fehlen die Charakteristika eines echten Rollenspiels, nämlich die Charakterwerte und das Steigern eben dieser durch Erfahrung. Die schematische Anspielung mittels Herzchen ist doch etwas arm. Es also nicht verwunderlich, dass jedes renommierte Fachblatt wie Power Play, ASM oder C+VG das Spiel schon bei Erscheinen als Action-Adventure bezeichnete. Eine gleiche Aufbröselung zu Seiken Densetsu spare ich mir hier und auch die genaue Definition von Action-Adventure, die viel schwieriger ist als Rollenspiele klar zu umreißen reiche später nach.

Posted: Wed Jun 02, 2004 11:15 am
by AJM/FTL
6. Die restlichen Ausführungen von Madame (19*±¾µ)

Zu diesen kann ich mich jetzt leider nicht äußern, da ich es versäumt habe, mir diesen erbaulichen Ausführungen zu kopieren. So kann mir aber einiges ersparen und kann endlich zum eigentlichen Thema dieses Beitrags zurückkehren, nämlich der Kategorisierung von Computer- und Videospielen.

Die Kategorisierung von Spielen ist eine Sache die auf den ersten Blick recht wenig Sinn macht, denn jeder sieht Spiele so wie er es eben tut. Wichtig wurde das Thema zum ersten Mal für die Fachblätter überall auf dem Globus, als zum einem um eine sinnvolle Aufteilung ihres Inhalts ging und noch viel wichtiger als es darum ging die Kriterien für die Bewertung der Spiele festzusetzen. Denn jeder wird mir in diesem Punkt zustimmen, kann man eine Hexfeldsimulation nicht nach den gleichen Maßstäben messen wie zum Beispiel ein Jump?n Run. Die Spielelemente und deren technische Umsetzung machen die Qualität eines Computerspiels aus unterscheiden sich aber von Genre zu Genre von Grundtyp zu Grundtyp. Bei Shoot?em Ups sind die Kollisionsabfrage und das Scrolling von entscheidender Bedeutung, während bei einer Flugsimulation die Realitätsnähe und deren Darstellung die kritischen Wert sind. Unter diesen Vorrausetzungen bzw. diesem Hintergrund haben sich zwei große Arten der Kategorisierungen, einmal die amerikanische und auf der anderen Seite eine europäische Art, entwickelt. Diese Schemas haben sich Laufe der Zeit weiterentwickelt und sich viele neue Genres erweitert. Dabei leiden beide Systeme, die jeweils über eine große Anzahl speziellen Versionen verfügen, an dem grundlegenden Problem der mangelnden Tiefe. Fast alle Magazine oder Portale kategorisieren nur ein- oder zweidimensional. Ich dagegen bevorzuge dagegen einen dreidimensionalen Ansatz. Ich unterscheide also in Ober-, Zwischen- und Untergenre, so kann ich wesentlich präziser ein Spiel einem Genre zuordnen. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mit meiner Kategorisierung richtig liege, bin aber auch immer bereit über bestimmte Zuordnungen zu streiten, so ist eine Zuordnung der frühen Avalon Hill Spiele in drei Kategorien möglich : 2D Strategie, Kosim oder Brettspiel.

Bevor ich jetzt mein eigenes Schema, das sich bis auf die Dimensionalität mit dem Amerikanische deckt, vorstelle, möchte ich gerne noch etwas zur japanischen Art und Weise sagen. Die Japaner haben im Gegensatz zu den Amerikanern oder uns Europäer kein wirklich stringentes System entwickelt. Vielmehr scheinen sich die japanischen Publizisten auf die Bezeichnungen der Publisher verlassen. Diese benutzen wegen den Besonderheiten des japanischen Marktes Genrebezeichnungen aber gerne als verkaufsförderndes Argument. Gerade die Genres Rollenspiel (dort RPG), Strategie, Simulation und Adventure sind ja sehr beliebt. Es ist also nicht verwunderlich, dass auf fast allen neueren GBA Packungen RPG steht, obwohl das Spiel nicht im entferntesten ein Rollenspiel ist und auch bei jedem Mahjongspiel finden wir den Zusatz Simulation. Das ist einfach lächerlich und hat mit einer ernsthaften Kategorisierung nichts mehr zu tun, mal davon abgesehen, dass es keinen Grund gibt, warum wir uns die japanische Bezeichnungen zu eigen machen sollten.

Posted: Wed Jun 02, 2004 11:15 am
by AJM/FTL
Meine Schema :

Action

Action-Adventure
2D Action-Adventure
3D Action-Adventure

Beat?em Up
2D Beat'em Up
3D Beat'em Up

Fighter
2D Fighter
3D Fighter
Tactical Fighter
Wrestling

Genre Mix

Geschicklichkeit
Bemani
Boulder Dash
Breakout
Pang
Pinball
Plattform
Qix

Jump'n Run
2D Jump'n Hit
3D Jump'n Hit
2D Jump'n Run
3D Jump'n Run
2D Jump'n Shoot
3D Jump'n Shoot
3D Jump'n Run
2D Jump'n Shoot
3D Jump'n Shoot

Rennspiel
2D Rennspiel
3D Rennspiel

Shoot'em Up
2D Shoot'em Up
3D Shoot'em Up
Tactical Shoot'em Up

Shooter
2D Shooter
3D Shooter
Ego Shooter
Tactical Shooter

Sport
Baseball
Basketball
Billard
Boxen
Cricket
Football
Fußball
Golf
Ice Hockey
Pferderennen
Rugby
Skateboarding
Snowboarding
Sumo
Tennis
Volleyball

Denkspiel

Adventure
Grafik Adventure
Hentai
Text Adventure
Visual Novel

Brettspiel
Go
Hanafuda
Karten
Mahjong
Schach
Shogi
Trading Cards

Edutainment
History
Mathematics
Music
Painting

Genre Mix

Glücksspiel

Logik
Bomberman
Puzzle
Tetris
Quiz
Qix

Rollenspiel
2D Echtzeit Rollenspiel
3D Echtzeit Rollenspiel
2D Rollenspiel
3D Rollenspiel

Simulation
Automobilsimulation
Battleshipsimulation
Carreer
Fishing
Flugsimulation
Hacking
Hentai
Karaoke
Kosim
Life Simulation
Manager
Mech Simulation
Militärische Flugsimulation
Panzersimulation
Politics
Rentai
Snapshot
Space Simulation
Sport
Tarot
Training
U-Boot Simulation
Umweltsimulation
Wirtschaft
Zugsimulation

Strategie
2D RST
3D RST
2D Echtzeit Skirmish
3D Echtzeit Skirmish
2D Echtzeit Strategie
3D Echtzeit Strategie
2D Echtzeit Taktik
3D Echtzeit Taktik
2D Skirmish
3D Skirmish
2D Strategie
3D Strategie
Global Strategie
Trading Cards
Tactical Operations

Dieses Schema ist natürlich nicht komplett und sicherlich nicht perfekt, aber es scheint ganz gut zu funktionieren. Wie gesagt soll und kann jeder seine eigenen Kategorien haben und pflegen, nur für eine allgemeine Diskussion, wie hier zum Beispiel, bei der es um die Qualität eines Spiels geht wäre es doch schon ganz wichtig zunächst einmal festzuhalten in welche Kategorie oder zu welchen Genre ein Spiel zählt. Wie man an meiner Auflistung sieht, fasse ich sämtliche Actiongenres sehr genau, genauso wie ich auch das Rollenspielgenre sehr eng umreiße. Dagegen sind Strategiespiele und Simulationen sehr weit gefasst. Man könnte die RSTs zum Beispiel zu den Rollenspielen zählen oder aber die Kosims zu den Strategiespiele setzen, um nur einige Beispiele zu erwähnen. Hinter jedem Zwischengenre kann im Übrigen auch ein Nullwert stehen, wenn das Spiel nicht weiter spezifizierbar ist, oder es mir nicht praktisch erschien. Die Zuordnung würde dann folgendermaßen aussehen :

Door Door / NEC PC 88 / 1985 / 1 Player / Enix / Chun Soft / Denkspiel / Logik

Oder als Gegenbeispiel

Kinetic Connection / SEGA Game Gear / 1991 / SEGA / Denkspiel / Logik / Puzzle

Posted: Wed Jun 02, 2004 11:23 am
by AJM/FTL
Um jetzt zum Schluß zum kommen, der Beitrag wird wohl sehr lang werden, noch einmal der Hinweis, dass erstens jeder gerne seine eigenen Zuordnungen treffen kann, aber, dass zweitens eine Diskussion über die Qualität eines Spiels nur dann sinnvoll sein kann, wenn die Grundkriterien der Bewertung vorher festgelegt wurden; und dabei hilft eine Bestimmung des Genres doch ungemein (Seiken Densetsu ist ein gutes Action-Adventure, ein durchschnittliches Actionspiel und ein recht ödes Rollenspiel). Weil Madame RPG-M doch sehr gerne die ?Prinzipien? von Computer- und Videospielen analysiert, würde ich ihr doch einfach einmal empfehlen einmal darüber nachzudenken, was sie mit ihren Patschehändchen beim Spielen die meiste Zeit macht, ansonsten dürfen wir irgendwann darüber unterhalten, ob die Super Mario Bros. Nicht doch auch ein Rollenspiel sind! In diesem Sinne : Habe d?Ehre!

AJM/FTL of Allmighty RAMS-es

Posted: Wed Jun 02, 2004 8:27 pm
by Rpgmaniac-No1
@all

DaS ist nicht das erste mal, dass ich mit AJM/FTL derartig diskutiere. Im Thema Genre Definiton hatten wir schon immer verschiedene Meinungen. *g* ;) ALso wundert euch nicht.

@rams-es
Als ich diese Schöpfung der deutschen Schriftsprache, bin ich beinahe aus dem Lachen gar nicht mehr rausgekommen. Erstens kann man in Sinne des Terms Spielprinzips (zumal festgelegt jedenfalls gemäß Deiner Worte) nicht im Plural also in der Mehrzahl sprechen. Menschen können bestimmten Prinzipien folgen oder nicht, Spiele haben an sich aber keine Prinzipien, sondern basieren auf einer bestimmten Art Spielaufbau oder eben auf einem Spielprinzip.
Es ist in deutscher Sprache nicht falsch, (die Mehrzahl) Spielprinzipien zu sagen, wenn man verschiedene Prinzipien meint. So hast du eigene Prinzipien als auch ich, wo wir schon bei der Mehrzahl sind. Um dir erstmal klar zu stellen, ist die Begründung von Prinzip je nach Kontext verschieden. Bestes Beispiel wäre Thema Mathematik. Generell bezeichnet man aber das Wort als eine feste Regel an der/die/das/ bzw. man sich hält. Es gab aber auch solche klugen Köpfe wie Robert Alexy, die sogar meinen, ein Prinzip hätte mit einer Regelung nichts zu tun. Wie dem auch sei. Ebenso sind auch Videospiele nach einem ?Prinzip? programmiert. Ein Spielprinzip wäre z.b bei Super Mario Land GB, nicht in die Tiefe zu fallen, sondern auf eine andere Plattform zu springen. (Also Regelung) Springt man nämlich in die Tiefe, dann hat man ?die Regel gebrochen?, was Konsequenzen mit sich bringt. Leben verloren oder Game Over. Also eine feste Reglung, bei der der Spieler gezwungen ist, sich an diese zu halten bzw zu beachten. Vom Start bis zum Ende des Levels zu laufen, wäre dagegen nur das Ziel. Zudem ist ein SpielAUFBAU was komplett anderes und hat nichts mit einem Spielprinzip zu tun sondern beeinflusst höchstens dieses. Man kann etwas nach einem Prinzip (Regelung) aufbauen bzw. ein Aufbau kann geregelt werden, aber ein Aufbau selbst ist keine Regel.

Posted: Wed Jun 02, 2004 8:27 pm
by Rpgmaniac-No1
Role-Playing-Game:
Rollenspielen haben ihre Wurzeln in der menschliche Fähigkeit zur Imagination und der Sehnsucht des Menschen dem Alltag durch Fiktion zu entfliehen. Es basiert auf der gleichen Grundlage wie die Unterhaltungsformen und ?medien Film, Musik, Literatur oder Malerei. Dazu kommt noch der spielerische Aspekt, der Spieltrieb ist auch eine Sache, die fast alle Lebewesen gemein haben. Das spielerische Schlüpfen in die unterschiedlichsten Rollen hat dementsprechend eine lange Tradition in der menschliche Geschichte und gehört mit der Literaturgattung Drama zu unseren höchsten Kulturleistungen. Die tatsächliche Spielgattung Rollenspiel dagegen ist eher jüngeren Datums noch keine 50 Jahre alt. In den siebziger Jahren gelang es Gary Gygax als erstem ein Regelsystem kommerziell durchzusetzen. Viele und unterschiedlichste Regelwerke für die unterschiedlichsten Topics folgten.
Wenn ein Buch Rollenspiel die tatsächliche Gattung eines Rollenspiels darstellt, dann fresse ich einen Besen! Denn ich meine auf der Bühne zu stehen wäre schon korrekter. Erstmal gilt es generell Video & Computerrollenspiele von Pen & Paper als auch von weiteren Live Rollenspielen wie (Theater, Live Acting Role Playing (LARP) ) auseinander zu halten, da zwischen diesen verschiedenen Formen Differenzen liegen.

Also!

Live Rollenspiele:

Hier ist der Grundgedanke erstmal in eine Handlung einzugreifen bzw. diese zu beeinflussen. Interaktives Geschichtenerzählen! Die Möglichkeit die Handlungen der Figuren und den Ablauf der Geschichte selbst zu bestimmen. Mit allen vorgegebenen Konsequenzen. Aus den Unterhaltungsformen welche die Charaktere oder Nebencharaktere in der Rolle untereinander führen, werden diese interaktiv. Die Handlung entsteht also aus den Aktionen und Reaktionen der verschiedenen Charaktere oder Nebencharaktere. Hier kommt also eine soziale Komponente ""ins Spiel"". Man setzt sich mit anderen Menschen in spielerischer Form auseinander. Das Erschaffen eines Charakters ist ebenfalls eine Art Experimentieren. Eine Möglichkeit für das Führen eines Charakters ist es eine Figur zu erschaffen, mit der man sich sofort identifizieren kann, die man mag und die vielleicht viele Aspekte des SPIELERS übernimmt. Eine weitere Möglichkeit ist es jedoch, einen Protagonisten zu führen, der vielleicht völlig anders ist, als man selbst. Der Reiz liegt darin jemanden zu verkörpern, der sich in wichtigen Aspekten seines Seins völlig anders darstellt als man selbst. Also in die Rolle zu schlüpfen und Fähigkeit(en) besitzen, die man normal außerhalb des Spiels nicht hat.
Kleine Differenzen liegen nur, dass z.B LARP ebenfalls eine Art Theater ist wie Theater selbst, nur halt ohne Drehbuch. Improvisations-Theater so zu sagen.

Posted: Wed Jun 02, 2004 8:28 pm
by Rpgmaniac-No1
Pen&Paper:

Ein Buch Rollenspiel ist ebenfalls ein Live Rollenspiel, jedoch eine andere und wesentlich jüngere Form des Gesellschaftsspiels, die 1973 von Gygax und Perren in den USA erfunden wurde. Konfliktsimulation als auch Strategie ist die Kernbasis wo auch die Wurzel eines derartigen Rollenspiels liegt. Beispiel wären die (nicht nur USA) so genannte Kriegssimulationsspiele (Wargames, Tabletop-Games) der 60er Jahre. Also Simulationen von Schlachten, die unter Zuhilfenahme von Zinnminiaturen und Geländedioramen durchgeführt werden. Das schließt also aus, dass vor D&D erstmal was anders gab. Nämlich das Wargame ""Chainmail"" von Gygax und Perren, welches später von Tactical Studies Rules (TSR) auch published wurde. Aber das nur zur Ergänzung. Pen & Paper/Buch RPG ist die reine Form der Literatur, deren Inhalt das quantifizierte, interaktive Erzählen von Geschichten ist. Also auch eine wesentlich große Differenz zwischen LARP oder Theater, was ebenfalls eine Form eines Rollenspiels ist. Mal von Würfel abgesehen und der Tatsache das die Spieler im Gegensatz zu gewöhnlichen Live Rollenspielen nicht herumlaufen und die im Spiel vorkommenden Dinge erledigen, sondern sie nur erzählen.

Video & Computer-Rollenspiele

Das ist eher eine Form der Abwandlung, von denen sich eigentlich nur die westlichen Rollenspiele und auch nur bestimmte, auf die Buch Rollenspiele berufen. Beispiele wären AD&D Pool of Radiance von SSI oder Vampire the Masquerade. Die japanischen Rollespiele sind dagegen völlig auszuschließen und präsentieren ihre eigenen Systeme und sind somit auch anders zu definieren! Aber ausschließlich nur eine Art Trend darstellen. Allerdings eher in Amerika, bei uns schlug diese Art Trend bei weitem nicht so stark ein. Es ist stark abwandelnde Form des eigentlichen Rollenspiels, welches mehr Wert auf die Story und die Charakterisierung der Spielfiguren legt, natürlich über Fernseher/Monitor versteht sich. Mal jetzt bestimmte Dungeon Crawler wie Rouge oder Dungeon Master auszuschließen. Es sind Spiele die zwar auch ihre Art von Regelwerken präsentieren, jedoch meistens wenig Regeln bieten. Sie spielen sich dadurch schneller und man kann halt sich der Interaktion zwischen durch Hintergrund plastisch gewordenen Spielfiguren widmen. Und die Systeme, die die Video & Computerrollenspiele bieten, fallen MEISTENS weniger unter die Bezeichnung ""Role-Playing-Game"" sondern vielmehr unter ""Storytelling-Game?

Posted: Wed Jun 02, 2004 8:29 pm
by Rpgmaniac-No1
Zu Zelda:
Von einem Echtzeit Kampfsystem zu sprechen halte ich einfach für lachhaft, den das würde ja ein echtes System voraussetzen, dass aber nicht vorhanden ist, einfach auf die Feuertaste zu drücken ist noch lange kein System und auch von der Interaktion merken wir im ersten und zweiten Teil recht wenig, vielmehr sind bloße Informationshelferlei vorhanden, aber keine wirklichen Charaktere.
Ein System besteht generell aus irgendeiner Menge von verschiedenen Elementen die zusammen funktionieren und ein bestimmtes Verhalten des Systems aufrechterhalten. Zudem ist ein System mit Regeln verknüpft. So ist ein Echtzeit Kampfsystem ein echtes System und ebenfalls mit Regeln verknüpft. Ein System eines Kampfes. So werden dort die Kämpfe durch direktes Angreifen, in ständig fortlaufender Zeit geregelt und nicht zum Beispiel in Runden. Und auf Knöpfe drücken, tut man schließlich in jedem Kampfsystem.

Die Interaktion merkt man im ersten Teil wenig, dafür aber im zweiten Teil umso mehr. Auch da hat Miyamoto die ersten Ansätze gemacht. Auch da waren gewisse Dialoge wichtig für das Vorantreiben des Spielablaufs. Vielmehr ist aber die Tatsache, das Zelda wie ein reines japanisches Rollenspiel aufgebaut ist. Nach dem Spielaufbau wie auch Enix und Dragon Quest. Stadt und Kampfgebiete auf einer großen Spielwelt, mit verteilten NPCs und das Erfragen nach Informationen. Deswegen ist Zelda im Kern ein japanisches RPG, spielt sich jedoch durch die Rätsel und Puzzels in Dungeons wie ein Adventure. Da aber die Kämpfe in Echtzeit geregelt werden, kommt das entschiedene Action Element. Man könnte höchstens Plattform hinzufügen, da die Dungeons aus der Seitenansicht absolviert werden wo das Springen im Vordergrund steht. Aber aufgebaut sind so ziemlich alle Zelda Titel wie ein japanisches RPG.

Posted: Wed Jun 02, 2004 8:30 pm
by Rpgmaniac-No1
Zudem fehlen die Charakteristika eines echten Rollenspiels, nämlich die Charakterwerte und das Steigern eben dieser durch Erfahrung. Die schematische Anspielung mittels Herzchen ist doch etwas arm. Es also nicht verwunderlich, dass jedes renommierte Fachblatt wie Power Play, ASM oder C+VG das Spiel schon bei Erscheinen als Action-Adventure bezeichnete.
Laut dieser Aussage hast du ein Eigentor geschossen, da Seiken Densetsu über die Charakterstatistiken als auch das Aufwerten und Stärken der Charakter mittels Erfahrungspunkten verfügt und somit ein echtes Rollenspiel darstellen sollte. Das gilt auch für andere Titel wie Soul Blazer, Terranigma, Illusion of Time, Secret of Evermore, Dew Prism us.w. Also sehr arm diese Argumentation!

Ebenfalls arm ist deine Argumentation im Bezug auf Zelda. Die Charakterstatistika ist ein Element was natürlich bei Zelda fehlt, was aber noch lange nicht ausschließt das es im Kern kein RPG ist. Das Steigern/stärken des Charakters ist notwendiger Weise ein Kennzeichen eines Rollenspiels, aber nicht notwendiger Weise durch Erfahrungspunkte. SO wird Link ebenfalls stärker und steigert sich, nur halt durch das Aufsammeln der Herzcontainer. SO steigern sich die Charaktere bei Shin Megami Tensei Nine auch nicht durch Erfahrungspunkte, sondern durch das Ausrüsten bestimmter Kristalle, werden aber dennoch stärker. Mal davon abgesehen, dass auch Zeitschriften eine subjektive Definition darstellen. Das Aufwerten mittels Erfahrungspunkten ist das meist bekannte Element, was auch häufig vorkommt, jedoch nicht notwendiger Weise ein RPG auszeichnet. Schließlich gibt es genug Strategie Titel auch Rennspiele oder Kampfspiele, die es ebenfalls bieten. Beispiele Langrisser, Battle Tycoon, Panzer General, Racing Lagoon u.v.m Es sind aber definitiv keine echte Rollenspiele.

Ich unterscheide also in Ober-, Zwischen- und Untergenre, so kann ich wesentlich präziser ein Spiel einem Genre zuordnen. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mit meiner Kategorisierung richtig liege, bin aber auch immer bereit über bestimmte Zuordnungen zu streiten, so ist eine Zuordnung der frühen Avalon Hill Spiele in drei Kategorien möglich : 2D Strategie, Kosim oder Brettspiel.
Deine Zuordnungen sind auch schlichtweg nicht schlüssig, da du immer wieder auf Spiele stoßen wirst, wo du diese nicht mehr zuordnen kannst. Beispiele wären auch Hillsfar von Westwood, oder Stronghold von SSI oder auch von Avalon Hill Railroads and Robber Barons. Nicht das ich dein Schema nicht teile, aber mit dem Schema wirst du nicht immer Erfolg haben.

Mal davon abgesehen finde ich die Behauptung, auf jeder GBA Verpackung würde RPG stehen, es aber in Wirklichkeit keins ist, als sehr übertrieben, da es so überhaupt nicht ist. Matantei Loki Ragnarok, wäre ein sehr gute Beispiel. Und Mahjong Spiele sind definitiv was anderes.

Posted: Wed Jun 02, 2004 8:30 pm
by Rpgmaniac-No1
Nochmals zu der Kategorisierung. Im Endeffekt kann man heutzutage kaum noch ein Spiel richtig zuordnen, da es immer wieder Spielelemente zusammen gemischt werden. Europäer, Amerikaner als auch Japaner, gestalten ihre Spiele anders und sind deswegen einzeln zu definieren. So ist Seiken Densetsu ein reines japanisches Action Rollenspiel, auch wenn es im Auge der Europäer eher ein Action Adventure darstellt, nur weil die Kämpfe in Echtzeit ausgetragen werden und das Spiel kaum Adventure Elemente bietet. Die Japaner gestalten ihre Spiele anders und deswegen sollte man so höfflich sein und diese Spiele auseinander trennen und sie auch dementsprechend definieren. Japanische Spiele nach der westlichen Art zu definieren, als auch umgekehrt, ist einfach nicht richtig. So wird jeder, der zumindest nicht bilnd ist, sofort bemerken, dass z.B Zelda oder Seiken Densetsu sich wesentlich von richtigen Aciton Adventure Titel wie Dino Crisis oder auch Klassiker wie Doriath, im Spielaufbau als auch im Spielablauf unterscheiden.

Auch stimmt es nicht immer, dass Japaner jedes Spiel als RPG bezeichnen, denn Seiken Densetsu wird z.B in Japan als ein Action Rollenspiel bezeichnet, Alcahest dagegen als ein Action Adventure, was man auch an den beiden Spielen deutlich merkt, wo die Diferenzen liegen, außer man ist bilnd! Ebenfalls wo sollen die Unterschiede zwischen Seiken Densetsu 3 oder Tales of Phantasia z.B liegen, welches definitiv ein japanisches Action RPG darstellt. Nur weil bei TOP in ein separrten Kampfbildschirm mit Seitenansicht gewechselt wird und bei SD3 nicht der Fall ist? Seit wann definiert man ein Genre nach einem Kampfsystem? Beide Titel sind sonst gleich aufgebaut und verlaufen ähnlich ab, wie jedes japanisches Rollenspiel auch!
Wo soll der Unterschied zwischen SD Titel oder z.B Final Fantasy Titel liegen? Nur weil das Kampfsystem bei FF6 in separraten Kampfbildschirm gewechselt wird wo das ATB zum Einsatz kommt? Eine merkwürdige Kategorisierung sei vielleicht Sim-RPG, was viele Japaner häufig für RST Titel verwenden, aber das ist auch nicht immer der Fall. Viele Japaner verstehen unter dem Begriff ""Sim"" einfach Strategie, was für mich auch nicht nachvollziehbar ist. Auch die Sache mit dem Genre Dating-Sim-RPG / Sakura Taisen Spiele z.B.

Man geht generell immer danach, wie der Spielablauf ist und definiert dementsprechend den Kern des Genres. Rest sind Spielelemente, die darüber entscheiden, in welchem Sub-Genre ein Spiel gehört. So ist Seiken Densetsu komplett wie ein japanisches Rollenspiel aufgebaut, bietet bekannten RPG Elemente und die Interaktion sowie das Erfragen von Informationen ist wie in jedem Dragon Quest oder Tales of Titel vorhanden. Dagegen biete Seiken Densetsu kaum Adventure Elemente spielt sich aber dafür durch die Echtzeit Kämpfe actionvoller. DA es aber heutzutage für viele oft schwer ist, die Genres zu unterteilen. Sollte auch jeder die Spiel so definieren wie er möchte.

Denn auch bei Echtzeit Strategiespielen oder Rundebasierten Strategiespielen, Jump´n Runs als auch Dungeon Rollenspielen, hat man immer was mit seinen Händen zu tun. So viel zum Thema Kategorisierung von Al Mighty rams-es. ;)

Naja zurück zum Thema Mystic Quest.