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Verfasst: Fr Nov 28, 2008 10:44 pm
von Enlil
mirmok hat geschrieben:
@Bloby: fast 80% der kämpfe landen auf dem boden daher haste als ringer im 1:1 mehr chancen..der erste schlag hat meist den vorteil erstrecht wenn er unverhofft aus einer konfliktsituation entsteht. wenn du im muay tai nehmer qualitäten hast ist das aber auch hinfällig
Eben wegen dem auf dem Boden landen halte ich Jiu-Jitsu (nicht Ju-Jutsu!) fuer sehr sinnvoll. Im Gegensatz zum Ringen wird man hier nicht durch kuenstliche Regeln eingeschraenkt, die das GAnze zur Turniersportart machen sollen.
Ich geh mitlerweile oft ins Fitnessstudio und mach sehr viel Kraftsport. Das ist zwar etwas langweiliger, dafuer muss ich mich aber an keine Trainingszeiten halten und kann einfahc trainieren, wann ich will. Das war beim Kampfsport immer ein enormer Nachteil. Ausserdem macht es mir Spass zu shehen, wie die Muskeln wachsen oder man von einem Training aufs andere mal 10 Pfund mehr druecken kann. Jedoch muss ich zugeben, dass ich vom Kraftsport weitaus mehr Verletzungen hatte, als das bei 4 Jahren Judo und einem Jahr Jiu-Jitsu der Fall war.
Verfasst: Sa Nov 29, 2008 12:29 pm
von Choddy
Jesus mit Muskeln, ehrlich?

Verfasst: So Nov 30, 2008 1:59 pm
von DRK
Choddy hat geschrieben:Jesus mit Muskeln, ehrlich?

http://www.youtube.com/watch?v=lEoNjyKAEsQ
Verfasst: Mi Jan 28, 2009 7:14 am
von Baldrian
Finde "militärische Nahkampfmethoden" immer noch am einfachsten und auch für den Normalsterblichen am effektivsten.
In den Schriften von Major von Dach bekommt man dazu einen kleinen Eindruck.
In der Zivilgesellschaft hat man allerdings das Problem das es weniger gut ankommt wenn man dem erstbesten Trunkenbold der pöbeld das Genick bricht oder er in Zukunft nicht mehr gehen kann.
Quasi als weiche alternative sind die asiatischen Kampfsportarten in der Regel tauglicher. Unter anderem weil sie nicht rein darauf ausgerichtet sind den Gegner zu zerstören. Man sollte sie aber auch nicht überbewerten, ich habe auch schon geübte Karateausbilder fallen sehen wenn 120 Kilo entschlossene Brutalität auf sie zustürmten, einschüchterten und ohne Kompromiss mit äußerster Brutalität zuschlugen.
Nach meiner Erfahrung geht man bei der heutigen Rechtslage jedem Gewaltkonflikt mit Zeugen aber besser aus dem Weg.
Man kann nie sagen wie Zeugen den Fall später schildern werden. Gerade wenn Alkohol im Spiel ist kann aus einem Opfer das sich nur gewehrt hat schnell ein Täter werden!
Und wenn bekannt ist das man Kampfsport ausübt könnte ich mir zusätzlich Probleme mit dem Staatsanwalt in Sachen "vorsätzlich" vorstellen.
Wer ernsthaft an Selbstverteidigung Interesse hat kann sich ja vielleicht während seines Wehrdienstes bei Nahkampfausbildungen bewerben.
Vor allem wer vorhat länger dabei zu bleiben kann sich dort bestimmt am besten ausbilden lassen.
Wärend meiner Bundesheerzeit hatten wir unter anderem auch privat eine Kickboxgruppe die sich fast täglich zum Training getroffen hat.
Auch dort ist mir aufgefallen das viele Judotechniken auf normalem Level völlig versagen wenn der Angreifer brutal vorgeht.
Ob in allen Armeen der EU eine solche Ausbildung angeboten wird ist mir nicht bekannt, ich meine sogar gehört zu haben das die Bundeswehr in dieser Hinsicht sehr verweichlicht ist?! Aus der Schweiz habe ich dagegen wieder nur gutes gehört.
Verfasst: Mi Jan 28, 2009 8:18 am
von Enlil
Johannd hat geschrieben:Quasi als weiche alternative sind die asiatischen Kampfsportarten in der Regel tauglicher. Unter anderem weil sie nicht rein darauf ausgerichtet sind den Gegner zu zerstören.
Das kann man so allgemein nicht sagen. Etwa bei klassischem jiuJitsu geht es genau darum. IMO war mein ehemaliger JiuJitsu-Lehrer Nahkampfberater fuer die Bundeswehr.
Verfasst: Mi Jan 28, 2009 2:37 pm
von asi
Enlil hat geschrieben:
Das kann man so allgemein nicht sagen. Etwa bei klassischem jiuJitsu geht es genau darum. IMO war mein ehemaliger JiuJitsu-Lehrer Nahkampfberater fuer die Bundeswehr.
in der Tat kocht Militär auch nur mit Wasser.
Mir wäre nicht bekannt, dass unser Militär sich irgend ein eigenes System entwickelt hätte - höchstens ein repertoir aus einigen anderen Systemen.
US Marines machen (eventuell unter anderem) auch JiuJitsu - die haben da glaub ich letztens erst ein Team zu irgendwelchen Wettkämpfen geschickt.
Chinesisches Militär macht Kung Fu (zumindest wenn Fernsehkameras in der nähe sind).
Südkoreaner machen Tae Kwon Do.
Die einzigen die mir bekannt sind, die ein eigenes System entwickelt haben sind Israel und die Sowjet Union/Russland wobei auch da natürlich gelegentlich ähnliche oder gleiche Techniken wie in asiatischen Kampfsports durchscheinen.
Israel:
Krav Maga
Russland:
Systema
Sambo
Krav Maga wir auch hierzulande mancherorts angeboten.
Sambo in der Sport variante ebenfalls verbreitet - in der Kampf variante selten.
Systema wird man wohl kaum kompetent lernen können - einige Leute bieten irgendwelche kurz-kurse zwecks Selbstverteidigung an.
Aber es scheint da viele Scharlatane zu geben und ich denke, dass es hierzulande wohl kaum ernsthaft praktiziert werden kann.