XTale hat geschrieben:das Eugenikprogramm war nie als Hilfe gedacht sondern von beginn an als Aussonderung von nichtlebenswerten Leben um die Menschiet zu verbessern.
Der einzige Unterschied war das noch keine Menschen aktiv getötet wurden (im Sterilisierungsprogramm der Amis ja auch nicht), aber ob dsa dsa ganze jetzt viel besser macht sei mal dahin gestellt.
Also die Meinung kann ich nicht ganz teilen...
Francis Galton bezeichnete seine Lehre nur als Förderung des Erbguts.
In Deutschland gab es um die 1890 eine radikale Zielsetzung von Alfred Ploetz und Wilhelm Schallmeyer. Der Begriff bedeutete jedoch Rassenhygiene, propagierte Steuerung der Fortpflanzung durch Auslese und Ausmerze. Da war der Grund für die nationalsozialistischen Gesundheits und Bevölkerungspolitik. Die haben natürlich dann
mit Zwangssterilisation und Heiratsverboten angefangen,was am Ende zu Euthanasie und weiteren Morden führte.
Also was die Deutsche Politik so am Gewissen hat ist kaum zu beschreiben. Man könnte eine lange Liste hier aufstellen. Aber weiter, Amerikaner waren später auch nicht besser:
In den Vereinigten Staaten wurde 4 Jahre später im Bundesstaat Connecticut ebenfalls das Gesetz erlassen, dass Geisteskranke nicht heiraten dürfen. DAs traff auch auf epileptisch kranke Menschen. Eugenic wurde zu dem Zeitpunkt in USA auch angewendet, wie auch in vielen anderen Ländern sich das Ganze verbreitet hat, mit Ausnahme von Großbritanien natürlich. Durch das Fortschreiten der Heilung, wurde dieses Verbot später durch ""Zwangssterilisationen""ergänzt. Es gab etwa etwa 130000 Menschen die das Opfer waren. Die Menschen wurden jedoch weniger gezwungen, sondern man hat denen die Unklarheiten über die Folgen des Eingriffs nicht erwähnt. Die Prozedur wurde später von Amerikanern dazu verwendet, um den kranken und behinderten noch einigermaßen zu helfen, auch wenn das Ganze zu Ausonderung gedacht war. Ich habe darüber ein Buch gelesen.
Später haben die Amerikaner das Programm an Verbrecher verwendet u.a auch an schwarze Leute, was für einen normalen Meschen barbarisch war. Das endete jedoch Anfang der 70er Jahre.
Es ist somit nicht auszusetzen, dass die Amerikaner ebenfalls mit dem Mist begonnen haben. Aber die Opferzahlen miteinander zu vergleichen ist einfach nicht möglich.
Aber wir gehen jetzt zu sehr vom Thema ab...oje
EDIT: @Bullit
Lese mein Beitrag nochmal. Das auch in anderen Ländern Rassismus herrscht hat keiner abgestritten. Kein Land ist perfekt, wie oft noch! Aber prozentual gesehen in Europa nirgendswo so extrem wie in Deutschland! Das du in kleinem Dorf lebst, wo du täglich nichts von dem Rechtsradikalismus merkst, zeugt auch nur von deinen Aussagen, da du es tag täglich nicht erlebst udn somit dessen nicht bewusst sein kannst(bist). In meiner Gegend sieht es dagegen völlig anders aus. Und jetzt?
Nochmals zu NPD:
Persönliche Meinung schön und gut, da Demokratie, aber nicht wenn eine Meinung rechtswirkend wird und kämpferisch dazu tendiert, die Rechte anderer Menschen zu verletzen. In diesem Fall ist es ein Grund, die Entscheidung eines juristischen Gerichts dagegen hervorzuheben und nicht die Entscheidung des Wählers zu überlassen, da bereits schon die Meinung selbst, an der Grenze der Strafbarkeit liegt. Und das trifft auf NPD definitiv zu. Es gibt keinen konkreten Argument, der dafür spricht, dass man die Rechte anderer Menschen verletzt darf. Das NPD nur 2,9% bei Wahlen erhält, heisst es noch lange nicht, dass sie ungefährlich sind. Ganz im Gegenteil. Die Partei und ihre Meinung, sit eine Gefährdung für das Land, da diese trotzt allem Menschen dazu motiviert und versucht, die Meinung anderer, gegen die Ausländer zu leiten.